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Wer Waffen sät- wird Flüchtlinge ernten

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Buchpräsentation und Diskussion

Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

Dr. h.c. Jürgen Grässlin,
Autor von »Netzwerk des Todes« und »Schwarzbuch Waffenhandel!«

Mittwoch, 15. Februar 2017,
19.00 Uhr
Evangelische Studierendengemeinde Gießen, Henselstr.7


Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Abertausende von Menschen sind bisher beim Versuch ertrunken, Europa über das Mittelmeer zu erreichen. Auf Grund der Abschottungspolitik Europas haben nur wenige Flüchtlinge eine Chance, in Deutschland oder anderen europäischen Staaten Zuflucht zu finden.
Deutschland trägt massiv Mitverantwortung an der Massenflucht. Ganz legal – mit Genehmigung der Bundesregierung und den nachgeordneten Kontrollbehörden – rüsten deutsche Waffen-schmieden seit Jahren Scheindemokraten und Diktatoren hoch und halten sie an der Macht. Mit deutschen Kriegswaffen oder in Lizenz gefertigten Waffen wurden und werden im Nahen und Mittleren Osten sowie im Norden Afrikas schwere Menschenrechtsverletzungen begangen.
Rüstungsproduzierende Unternehmen, wie Airbus (EADS), Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall, Diehl, ThyssenKrupp Marine Systems und Heckler & Koch, verdienen am Geschäft mit der Unterdrückung und dem Tod. Mit den Waffenlieferungen des Europameisters Deutschland wird Öl ins Feuer von Kriegen und Bürgerkriegen gegossen. Das Ergebnis ist augenscheinlich: Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten.
Der Buchautor und Kampagnensprecher Jürgen Grässlin geht in seinem Vortrag den entscheidenden Fragen auf den Grund:
• Welche deutschen Waffen gelangen auf welchem Weg – legal oder illegal – in Krisen- und Kriegsgebiete in Asien, Afrika und Lateinamerika?
• Inwiefern trägt der Einsatz dieser Kriegswaffen zu Menschenrechts-verletzungen in den Empfängerländern bei und fördert somit die Flucht von Menschen?
• Welche Unternehmen verdienen am Geschäft mit dem Tod, und wer sind die Täter dieser skrupellosen Politik?
Grässlin zeigt konkrete Handlungsoptionen auf und fordert: Die Grenzen müssen geöffnet werden für Menschen und geschlossen werden für Waffen.


Dr. h.c. Jürgen Grässlin ist Sprecher der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD) und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). Er ist Autor zahlreicher kritischer Sachbücher über Rüstungsexporte sowie Militär- und Wirtschaftspolitik, darunter internationale Bestseller.

Eine Veranstaltung des Gießener Friedensnetzwerks, der Evangelischen Studierendengemeinde und der Fördergemeinschaft Friedensarbeit Gießen e.V..

 
 

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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.321
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 22.01.2017 um 19:17 Uhr
... und jede Gleichung hat zunächst eine unbekannte Größe.

LG
Marcus Link
452
Marcus Link aus Gießen schrieb am 23.01.2017 um 11:30 Uhr
Die Verantwortlichen wissen das, doch Menschen scheinen ihnen egal zu sein und das Kapital hat den Abzug in der Hand... Aber Diese verantwortlichen Politiker können darauf vertrauen, dass sich viele, zu viele Wähler einlullen lassen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Martina Lennartz

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