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Raik Zeppel holt Hessische Norm

Raik Zeppel in seinem Element
Raik Zeppel in seinem Element
Gießen | Eisenach. In der 20. Auflage veranstaltete der Eisenacher SSV mit dem Einladungsschwimmfest seinen Traditionswettkampf im Sportbad Aquaplex. Acht Vereine, davon zwei Hessische, gaben mit 126 Aktiven 611 Einzel- und Staffelmeldungen ab. 88-Mal standen die 20 Teilnehmer des Marburger SV auf dem Podest und genossen mit 48- Gold, 32- Silber und achtmal Bronze einen wahren Medaillenregen.

Trotz des Trainingsrückstandes aufgrund einer Verletzung zeigte Raik Zeppel (Jg. 2002), dass mit ihm zu rechnen ist. Wie selbstverständlich schwamm er auf den Sprintstrecken in Brust (37,20), Schmetterling (35,25) und Freistil (0:31,04) sowie über 100 m Brust persönliche Bestzeiten. Raik holte nicht nur dreimal Gold und einmal Silber, sondern unterbot die Hessische Norm über 100 m Brust in 1:22,94 Minuten um knapp eine Sekunde. Damit startet er Anfang Dezember bei den Hessischen Jahrgangsmeisterschaften auf der Kurzbahn in Wiesbaden. Jacob Horn (Jg. 2002) musste sich zwar dreimal hinter seinem Vereinskameraden mit dem zweiten Platz zufrieden geben, trumpfte aber auf den Freistilstrecken über 50 m (30,51), 100 m (01:07,81) und 200 m (02:33,85) mit neuen Bestmarken auf, die er mit Gold veredelte.

Alva Starostzik (Jg. 2003) überzeugte zuletzt bei den Bezirksmeisterschaften mit technischem Feingefühl in der Rücken- und Freistillage. Viermal wurde sie in Eisenach Zweite sowie einmal Dritte. Im Rückensprint (34,96), über 100 m Freistil (01:08,86) und 100 m Lagen (1:22,06) verbesserte Alva ihre bisherigen Leistungen um jeweils zwei Sekunden. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich Lina Wagner und Helena Stockschläder (beide Jg. 2002) auf den Brust- und Freistilstrecken. Während Lina über 50 m (39,72) und 100 m Brust sowie 100 m Freistil jeweils vor Helena Stockschläder als Erste im Ziel anschlug, hatte diese im Freistilsprint den Vorteil klar auf ihrer Seite. Eine weitere Goldmedaille gab es für Lina Wagner über 50 m Schmetterling. Lea Marie Hame (Jg. 2002) wurde über 100 m Lagen Dritte. Für eine Schrecksekunde sorgte Helena Stockschlaeder als Startschwimmerin in der 4x50-Meter-Freistilstaffel (Starostzik, Försterling, Frank), als sie vom Startblock abrutschte. Ungeachtet dieser Tatsache räumte Helena das Feld von hinten auf, und legte damit den Grundstein für den souveränen Sieg der Staffel mit einem Vorsprung von neun Sekunden in 2:04,51 Minuten vor der 3. und 2. Mannschaft des ESSV.

In der Jahrgangswertung 2001 traten Robin Wolf und Lena Kaiser an. Dreimal stand Robin ganz oben auf dem Siegertreppchen und steckte über 50 m Schmetterling (34,50) sowie 100 m Freistil (01:06,39) zwei neue Bestmarken. Einen starken Aufwind erlebt Lena Kaiser, die sich von Wettkampf zu Wettkampf steigert. Vier persönliche Bestleistungen schlagen bei ihr über 50 m (34,73)/100 m Freistil (1:22,75) und 50 m (41,47)/100 m Brust (1:29,56) zu Buche, die mit Gold- und drei Silbermedaillen veredelt wurden.

In ihren vereinsinternen „Battles“ puschten sich Nils Becker und Wladimir Petri (beide Jg. 2000) zu Höchstleistungen. Im Freistilsprint als auch auf der doppelten Distanz dominierte Nils die Wettkämpfe klar und schlug jeweils als Erster im Ziel an, gefolgt von Wladimir. Dieser drehte über 100 m Lagen den Spieß um und schwamm den Sieg mit 01:12,25 Minuten souverän nach Hause. Das i-Tüpfelchen war laut Trainerin Nathalie Richter der Sprint von Wladimir Petri über 50 m Schmetterling. „Hier war er absolut in seinem Element. Wladimir flog regelrecht über das Wasser und ließ die Konkurrenz weit hinter sich!“ Der Mühe Lohn ist eine weitere Bestzeit in 0:30,03 Minuten. Dem standen Anna Frank und Isabel Sonthoff (beide Jg. 2000) in Nichts nach. Anna wurde viermal Erste und steigerte ihre erst „frische“ Bestmarke von den Bezirksmeisterschaften ein weiteres Mal auf 0:29,24 Minuten. Isabel Sonthoff spielte ihre Qualitäten insbesondere auf den Schmetterlings- und der Lagenstrecke aus. Dies spiegelte sich nicht nur in vier Gold- und einer Silbermedaille wieder, sondern auch in einer Leistungssteigerung im Schmetterlingssprint auf 0:34,74 Minuten.
In der Wertung 1999/älter stellten sich Niklas Werner, Lara Hohn, Zoé Dörr, Vanessa Kapski (alle Jg. 1999), Sabrina Försterling, Zishan Ahmed (beide 1997), Lucas Schremb (Jg. 1993) und Leonard Pohl (Jg. 1990) der Konkurrenz. Hierbei holte Niklas vor seinem Vereinskameraden Lucas Schremb über 100 m Schmetterling den Sieg, ebenso wie über 100 m Brust. Im Brustsprint und über 100 m Freistil (1:04,13) hatte Leonard Pohl die Nase vor Niklas Werner, der jeweils Zweiter wurde. Zishan Ahmed wurde viermal Erster und steckte über 100 m Lagen (01:15,32) eine neue Bestmarke, ebenso wie Leonard Pohl über 50 m Schmetterling (34,57). Gleich vier neue Zeiten verbuchte Lara Hohn über 50 m (41,85)/100 m Brust (1:35,37) sowie über 100 m Lagen (1:33,67) und im Freistilsprint (33,37), so dass sie sich über Gold und zwei Silbermedaillen freute. Vanessa Kapski wurde über 50 m und 100 m Rücken jeweils Dritte hinter Zoé Dörr, die bei ihren fünf Starts viermal Silber – und einmal Bronze holte. Über 100 m Rücken steigerte sie sich um fünf Sekunden auf gute 01:22,75 Minuten. Fünf Goldmedaillen sicherte sich Sabrina Försterling.

In diesem Jahr gingen zwei Mannschaften des Marburger SV männlich mit der 4x50 m Freistil-Staffel (2000-2005) an den Start. Wladimir Petri, Leonard Pohl, Lucas Schremb und Nils Becker (1. Mannschaft) verwiesen ihre Vereinskameraden Zishan Ahmed, Niklas Werner, Raik Zeppel und Jacob Horn mit einem Vorsprung von sechs Sekunden in 1:54,25 Minuten klar auf Platz Zwei.

von Ines Peters-Försterling
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger SV 1928


Foto: Ines Peters-Försterling

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