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Aktionskunst für eine bessere Welt: Das Antiquariat Guthschrift wird zur Bühne einer ungewöhnlichen Performance aus Musik, Theater, Lesung und Film

Straßenmusikszene am Gießener Kugelbrunnen
Straßenmusikszene am Gießener Kugelbrunnen
Gießen | Dass Gießen und Umgebung seit vielen Jahren der Tatort ungewöhnlicher politischer Aktionen war und diese auch vor den Mauern von Polizeibehörden und Gerichtssälen nicht haltmachten, ist vielen bekannt. Dass darunter etliche Methoden von Straßentheaterszenen bis zur offensiv-kreativen Selbstverteidigung vor Gericht ganz neu erfunden wurden, ist zumindest in einschlägigen Protestströmungen bundesweit bekannt und hat viee Nachahmer_innen gefunden. Immer wieder haben Aktivist_innen aus dem Kreis Gießen bei großen Events und Aktionen mit ihrem KnowHow und Mitteln für besondere Höhepunkte der Widerstandskultur gesorgt. So haben ihre Beiträge zu den Kämpfen gegen die Agrogentechnik erheblich zum ungewöhnlichen Erfolg beigetragen. Doch ist das, was hier in der Region entstand, auch Kunst? "Ja", sagt der vielfache Initiator Jörg Bergstedt aus der Projektwerkstatt in Saasen - und will solche Elemente jetzt auch demgemäß darstellen: "Wir laden ein zu genußvollen Abenden mit musikalischen, theatralischen, filmischen und gelesenen Einblicken in eine kreative Welt." Am Mittwoch, den 19.10., will er ab 20 Uhr erstmals mit der
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"Aktionskunst für eine bessere Welt" im Antiquariat Guthschrift auftreten. Weitere Auftritte sollen in den Wintermonaten folgen. Das Programm wird aus Straßenliedern und kleinen Theaterszenen der vielen kreative Protestjahre in und um Gießen bestehen. Verbinden will Bergstedt, der selbst an der Gitarre stehen und Texte vortragen wird, die Beiträge mit kurzen Erzählungen über gelungene und gescheiterte Aktivitäten, skurrile Begegnungen mit Uniform- und Robenträger_innen, Anekdoten aus Politik und Insitutionen. Kurze Lesungen und Filme ergänzen die Performance, die nicht nur einmalig ist, weil sie sich aus den Erlebnissen einer ungewöhnlichen Widerstandskultur schöpft. Es soll auch kein festes Eintrittsgeld geben. Bergstedt will einen Hut aufstellen - das Geld geht in zukünftige Projekte und Aktionen. "Jeder Rückblick, gerade auch der spaßig-spannende mit künstlerischem Niveau ist Anspruch an das Neue, was hoffentlich noch kommt", sagt der Anarchist und Aktivist, der an diesem Abend zum Künstler mutieren will. Er freut sich, wenn nicht nur viele Menschen zuschauen, sondern auch Gäste mit eigenen Beiträgen das Programm ergänzen.

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Kommentare zum Beitrag

Matthias Lischka
65
Matthias Lischka aus Gießen schrieb am 13.10.2016 um 19:45 Uhr
Würde auch gern einige meiner selbst entworfenen, sehr Hochwertige, Posttraumatische-Aktions-Manie Kunswerke und Skulpturen, bestehend aus Wohlstandsmüll, die in einer Hochgradig Manisch-glücklich Gesellschafftkritische und sehr kreativen künstlerichen Schafungs-Phase entstanden sind, ausstellen.
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/114818/posttraumatische-belastungs-aktions-kunst/
Jörg Bergstedt
501
Jörg Bergstedt aus Gießen schrieb am 13.10.2016 um 20:17 Uhr
Ich freue mich immer über weitere Beiträge. Aber etwas ausstellen nur für einen Abend, wäre ein bisschen aufwendig, oder? Geht doch einfach mal im Antiquariat vorbei und rede mit denen, ob das da eine Weile länger stehen kann ... gerne ab dem Aktionskunst-Abend. Es sollte nur den Kleinkunst- und Aktionsraum nicht zustellen, weil der ja auch zwischendurch immer wieder genutzt wird. Aber wir wollen da auch noch einiges umbauen - wenn nciht jetzt, dann klappt das sicher auch noch später.
Matthias Lischka
65
Matthias Lischka aus Gießen schrieb am 13.10.2016 um 20:33 Uhr
Nein, wär gar nicht aufwendig, einige meiner kleineren Skulpturen auszustellen, viele sind Mobil beförderbar mit meinem Einkaufswagen und da ich täglich neue Werke produziere weil täglich alles von Kunstbanausen erneut zerstört oder geräumt wird.
Aber vielen Dank, ich komme auch oft am Antiquariat mit meiner Kunst vorbei, dort frage ich mal nach einer festen Ausstellung.
Mommentan stelle ich noch in der Walltorstrasse,ecke Asterweg aus, geplannt ist in Zukunkt noch die Kunsthalle am Berliner Platz und das Oberhessische Museum, jenachdem wie lange meine kreative erschaffungsmanie andauert
Jörg Bergstedt
501
Jörg Bergstedt aus Gießen schrieb am 10.11.2016 um 19:13 Uhr
Aufzeichnung des Abends unter https://youtu.be/2CXvlcBNBKE
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Jörg Bergstedt

von:  Jörg Bergstedt

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Jörg Bergstedt
501
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