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Der Gesangverein Rainrod, der auszog, die Eifel zu erkunden, mußte erleben dass dies eine sehr wässrige Angelegenheit wurde.

Gießen | Ein wunderschönes Ziel wurde vom Vorstand für einen Tagesausflug gewählt, „Monschau die
Perle der Eifel“. Leider wurde der vom Wetter ungünstigste Zeitpunkt für diese Unternehmung
getroffen. Beim Start der Fahrt in Rainrod goss es bereits in Strömen. In der Hoffnung auf ein
Ende dieser Wetterlage ging es mit 2 Bussen und 73 Personen 2 Stunden gegen Westen durch das Lahntal, Westerwald und Kannenbäcker Land, um nach der Rheinüberquerung bei Koblenz
das Kloster Maria Laach zu erreichen, wo eine Frühstückspause mit Weck und Worscht ein-
gelegt wurde. Aber auch hier war das nicht ohne Regenschirm durchzuführen.

Auf einer ansprechenden Reiseroute ging es weiter in die Eifel hinein durch die schöne Stadt
Mayen mit der Genoveva-Burg und vorbei am Nürburgring, auf dem gerade ein Sportwagenrennen stattfand. Das Monschauer Heckenland wurde durchfahren, wo in Höfen die haushohen und kunst-
voll geschnittenen Buchenhecken zu bewundern waren. Aber was traf man danach in Monschau an. Zwar ein wunderschönes Städtchen, das die Reisegesellschaft mit heftigem Dauerregen empfing. Die hartgesottene Reisetruppe des Rainröder Gesangvereins ließ sich nicht entmutigen. Selbst wenn
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dabei nasse Füße herauskamen, wurde sich mit Regenschirm auf den obligatorischen Stadtrundgang begeben, um ein Stadtbild zu erleben, das sich seit 300 Jahren kaum verändert hat. Fachwerkidylle
und Bruchsteinbau, wie sie in dieser Einmaligkeit heute ihresgleichen sucht. Wer des Regens müde war, zog sich in eines der vielen Gaststätten oder Restaurants zurück. Auch der Monschauer Handwerkermarkt mit der Glashütte, Erlebnis-Bäckerei, Marktplatz-Gastronomie mit großem Biergarten, und weitere Ausstellungen der unterschiedlichsten Handwerkskünste bot den Ausflüglern viel Kurzweil an und ließ dabei die ungünstigen Wetterverhältnisse vergessen.

Die Rückfahrt führte wiederum durch die von Regen und Nebelschwaden verhangene Eifel, die
nur mit einer 3-maligen Durchfahrt eines Verkehrskreisel den Reisenden etwas Aufheiterung
brachte. Bewundernswert war, dass sich die Fahrtteilenhmer nicht die Laune verderben ließen
und dies wurde auch am späten Nachmittag belohnt. Das Regenwetter verzog sich und das
nächste Reiseziel „Die Burg Eltz“ ließ sich bei den ersten Sonnenstrahlen des Tages bewundern.
Wundervoll romantisch gelegen und eingebettet in eine ursprüngliche Natur, wirkte sie wie ein
Märchenschloss. Trotz des beschwerlichen Weges zum Schloss, der teils zu Fuß, teils mit einem
Pendelbus zurückgelegt wurde, nahm der überwiegende Teil der Reisenden an einer Führung durch
eine der schönsten und bestens erhaltenen Burgen Deutschlands teil.
Von hier aus ging die Fahrt weiter ins Moseltal , wo im Weinort Löf bei gutem Essen und Trinken
der Ausflug zum Abschluss gebracht werden konnte. Die wunderschön beleuchteten Uferpromenaden der an der Mosel gelegenen Weinorte verschaffte den Ausflüglern nochmals ein schönes Erlebnis auf der Heimfahrt.

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