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"Gießen-Grüne" will nur mit dem "Gießen-Panorama-Sarg" ins Grab

Gießen | »Ich habe mir schon einen vorbestellt.«

Ganz versessen zu sein scheint unsere Grün-Bürgermeisterin hier in Gießen,
zusammen mit Gießen-Motiven in die Ewigkeit zu entfleuchen.
Wenn auch anscheinend nicht sofort.

Nein, nicht mit dem "Gießenpanorama-Schirm" ins Grab.
Dort unten braucht es den wahrlich nicht.
Es gibt da keinen Regen, höchstens Sickerwasser.
Doch das von außen hält die Kunststofffolie mit den Gießen-Panoramaansichten,
mit der der Sarg bespannt ist, ja ab.

Also soll es mit einer Kunststoffbespannung als Grüne in die Ewigkeit gehen.
Soll es das?

Na gut, das Gras ist von unten gesehen ja auch nicht grün.

Zumindest ist das Innenleben des Sarges aus Holz und damit eventuell ein nachhaltiges Produkt.
Vielleicht stammt das sogar von einem der zahllosen abgesägten Bäume aus der Wieseckaue,
der Ringallee oder vielen anderen Bereichen der Stadt,
in der viele "grüne" Motorsägen gründliche Arbeit geleistet haben.

Doch hinter sich hat möglicherweise das Sargholz auch zwei "nachhaltige" Reisen auf einem von unzähligen Container-Schiffen,
von denen jedes weniger Schadstoffe in die Luft schleudert als gerade mal eine Mio Automobile.

Mehr über...
Satire (75)
Das Holz von Gießen in den Fernen Osten verbracht,
dort unter kostenminimierten Bedingungen zum Sarg verarbeitet,
und wieder zurück geschifft.

Als Alternative böte sich die heiße Variante an.
Doch ob das Krematoriumm besondere Feinfilter gegen die schädlichen Kunststoffgase hat?
Und was auch ist mit der CO²-Bilanz?

Frau Bürgermeisterin, wollen Sie nicht lieber die 5.000 Euro, die so ein zwar stylischer,
jedoch tatsächlich äußerst kitschiger Sarg kostet,
einem guten Zweck stiften?

Vorschlag von mir:
Einfach mal über den eigenen Schatten springen und
der Gießener Bürgerinitiative "Stoppt diese Landesgartenschau!" zukommen lassen!

Falls Sie es noch immer nicht bemerkt haben:
Deren grüne Fahnen sind tatsächlich farbecht.

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.711
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 29.04.2016 um 09:11 Uhr
Aha, Rüdiger Schäfer ... da war doch was!

(Ich gehe davon aus, dass da kein Doppelgänger unterwegs ist.)

Lange kein Artikel bzw. Kommentar von Rüdiger hier in der Onlineausgabe der GZ gefunden.

Zwar stehe ich nicht auf Satire, aber diese scheint mir recht gut gelungen.

Aber - wie gewohnt - möchte ich an ein paar "Kleinigkeiten" rummeckern.

1. "Grün-Bürgermeisterin" ist zwar korrekt, aber meiner Enschätzung nach ist es nur eine Frage der Zeit (ein paar Wochen ....) wann die Frau in Giessen weg vom Fenster ist. Bei den geringen Prozentzahlen ihrer Partei bei der letzten Wahl fliegt sie von ihrem gut bezahlten Posten im Rathaus. (Ich gehe davon aus, dass eventuell ein Bürgerbegehren / Bürgerentscheid gegen vier bezahlte Magistratsmitgliedern ((nur dann könnte sie sich halten)) erfolgreich sein wird.) Ich persönlich hätte Noch-Grün-Bürgermeisterin geschrieben.

2. Ich gehe davon aus, dass keine Särge aus Bäumen aus Giessen gemacht werden, deren Umhauerei die die angesprochene Frau zu verantworten hat. Es waren zumeist keine dafür nutzbare Bäume.

3. Ob das Giessener (....) "Krematorium besondere Feinfilter gegen die schädlichen Kunststoffgase hat" (....) dürfte schwer raus zubekommen sein, denn die Pleitenmacher in der Giessener Teppichetage des Rathauses mussten ja das Krematorium an einen Kapitalisten verkaufen.

4. Rüdiger bitte die Lokalzeitung lesen. Die BI hat sich umbenannt.
Rüdiger Schäfer
739
Rüdiger Schäfer aus Gießen schrieb am 29.04.2016 um 12:54 Uhr
Hi Martin, lange nicht gesehen!
;-)
zu 1.: Unkraut vergeht nicht, jedenfalls nicht so einfach.
Wirst schon sehen.
zu 2.: Es passt so gut:
Auftragssägen für den eigenen Sarg.
zu 3.: Ist das nicht die SWG,
die die Bewohner der Nordstadt mit den Verbrennungen der Leichen (fern-)wärmt?
zu 4.: Weiß.
Doch 98,73 % der Bevölkerung kennen die Wieseckaue-BI
nur unter diesem Namen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Rüdiger Schäfer

von:  Rüdiger Schäfer

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Rüdiger Schäfer
739
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