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Wladimir Petri und Alva Starostzik qualifizieren sich für Hessische Jahrgangsmeisterschaften in Gelnhausen – MSV führt Pokalwertung mit 521 Punkten an

Alva Starostzik
Alva Starostzik
Gießen | Kirchhain. Am Wochenende standen beim 19. Sprinter- und Nachwuchsschwimmfest des TSV Kirchhain wieder klar die Jüngeren im Fokus des Geschehens. Dreizehn Vereine gaben mit 183 Sportlern 767 Einzel- und Staffelmeldungen ab. Die Bilanz der 25 Aktiven aus den Trainingsgruppen von Lydia und Rainer Pohl, Viktoria Estor und Nathalie Richter kann sich mit 32 ersten, 26 zweiten und 15 dritten Plätzen, sowie 57 persönlichen Bestleistungen sehen lassen. Höhepunkt für alle Beteiligten dürfte allerdings der Pokalgewinn für die beste Mannschaftsleistung gewesen sein, den die jungen MSVler uneinholbar mit 521 Zählern nach Marburg an die Lahn holten. Gastgeber TSV Kirchhain wurde Zweiter (460) und der VfL 1860 Marburg Dritter (353).

Mit Lousia Grün ging im Jahrgang 2007 die jüngste Teilnehmerin der MSVler über 25 m/50 m Freistil und 50 m Rücken an den Start. Sie empfahl sich nicht nur mit zwei Bestzeiten, sondern nahm einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause. Im Jahrgang 2006 stellten sich Elisa Köhling, Sophia Peter, Emilia Metz, Mika Scheffler und Niklas Grün in teilweise starken Teilnehmerfeldern der Herausforderung. Allesamt unterboten sie ihre bisherigen Bestmarken und standen mehrfach auf dem Siegertreppchen. Mit Bravour meisterten Franka Fellenberg, Helena Dodel (beide Jg. 2005), Anne Arndt (Jg. 2003), Hannah Albrecht (Jg. 2002), Laura Dodel, Louisa Gnau und Joshua Mengel (alle Jg. 2004) die Langdistanz. Franka wurde über 200 m Rücken Zweite, ebenso wie Helena, die sich über 200 m Brust um 16 Sekunden verbesserte. Hannah glänzte über 200 m Freistil mit einer Goldmedaille vor ihrer Vereinskameradin Louisa Gnau. Eine Silbermedaille sprang am Ende über die gleiche Strecke auch für Joshua Mengel heraus. Laura Dodel gewann über 200 m Brust Bronze. Zweimal ganz oben auf dem Siegertreppchen stand Anne Arndt über 200 m Freistil und im Brustsprint, über 100 m Lagen wurde sie Zweite. Im Rückensprint zeigten Svenja Nuhn und Johann Köhling (beide Jg. 2004) ihre Qualitäten. Während Svenja in 57,91 Sekunden drei Sekunden schneller im Wasser unterwegs war und Bronze gewann, musste sich Johann mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Zurzeit schwimmen Alva Starostzik (Jg. 2003) und Wladimir Petri aus den Leistungsgruppen von Nathalie Richter ganz oben auf der Erfolgswelle. Bei ihren sechs Starts überzeugte Alva auf allen Strecken mit
Wladimir Petri
Wladimir Petri
durchdachter Performance. Fünfmal gab es dafür die Goldmedaille, im Brustsprint wurde sie Dritte. Mit Leichtigkeit unterbot sie auf ihrer Paradestrecke über 100 m Rücken in 1:21.39 Minuten um mehr als eine Sekunde die geforderte Norm für die Hessischen Jahrgangsmeisterschaften, und wird damit erstmals in Frankfurt starten. Eine Punktlandung schaffte Wladimir Petri über 50 m Schmetterling, denn in 31,50 Sekunden schaffte auch er die Qualifikation. Hierfür gab es Silber, ebenso wie im Brustsprint und über 100 m Freistil. Bestleistung erzielte Wladimir über 100 m Lagen (1:12,29) und wurde über 50 m Freistil hinter seinem Vereinskameraden Nils Becker in 27,89 Sekunden Dritter. Dieser toppte seine alte Bestmarke mit 27,65 Sekunden. Über 100 m Lagen und 100 m Brust schlug Nils jeweils als Zweiter im Ziel an.

Insgesamt zwölfmal fand man Lina Wagner, Helena Stockschlaeder und Lea Hame (alle Jg. 2002) mit Topleistungen in den Medaillenrängen. Lina war bei ihren sieben Starts die Abräumerin des Tages. Gleich fünf Gold- und zwei Bronzemedaillen nahm sie mit nach Hause. Drei neue Bestzeiten erreichte sie über 50 m Freistil (33,58), 200 m Brust (3:26,28) und auf der halben Distanz über 100 m Brust (1:32,45). Erste wurde Helena über 50 m Freistil und mit Bestzeit in 1:11,11 Minuten über die doppelte Distanz. Eine Silbermedaille gewann sie über 50 m Brust. Zwei dritte Plätze über 100 m Lagen und 100 m Brust schlagen bei Lea Hame zu Buche.

In der Jahrgangswertung 1999/älter stellten sich Lara Hohn, Zoé Dörr und Niklas Werner (alle Jg. 1999) und Jan Prennig (Jg. 1993) der Konkurrenz. Vier Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille räumte Zoé ab und steckte über 50 m Rücken (32,88) und 100 m Lagen 01:30,82) neue Bestmarken. Die Endbilanz von Lara steht dem in Nichts nach. Sie wurde dreimal Erste und einmal Zweite. Teilweise knapp lief es in den Rennen von Niklas Werner und Jan Prennig. Während Jan im Freistil- und Schmetterlingssprint sowie über 100 m Freistil die Nase vor seinem Vereinskameraden hatte und jeweils Zweiter wurde, gelang dies Niklas über 50 m Brust mit einem Vorsprung von 29/Hundertstel Sekunden. Niklas wurde damit Erster, ebenso wie über 100/200 Brust. Jan glänzte bei seinen acht Starts mit persönlichen Bestleistungen über 100 m (1:12,14/1.) und 200 m Lagen (02:40,69/1.) sowie über 200 m Freistil (2:19,30/1).

von Ines Peters-Försterling
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger SV


Fotos: Ines Peters-Försterling

Alva Starostzik
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Wladimir Petri
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