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Zusammenschluss der Heuchler

Gießen | CDU/SPD/Grüne/FDP/FW haben sich in Gießen als „Demokraten“ in einer gemeinsamen Plakataktion zusammengeschlossen, die sich gegen die AfD richtet. Da wuchs zusammen, was wirklich zusammen gehört.

Alle diese Parteien unterstützen den
Kriegskurs der Bundesregierung und ihre Waffenlieferungen. Sie sind so mit verantwortlich für den Zustrom aus jenen Ländern, in denen sie selbst dazu beigetragen haben, dass die Lebensgrundlage der Menschen zerstört wurde.

Alle diese Parteien unterstützen das Verarmungsprogramm der Bundesregierung (Agenda 2010, Hartz IV) und sind damit mitverantwortlich für die Ängste der Armen, die nun befürchten, ihre Almosen mit den Flüchtenden teilen zu müssen.
Sie haben den Nährboden für rechte Scharfmacher geschaffen, die sie jetzt vorgeben, bekämpfen zu wollen – weil sie um ihr Wahlergebnis fürchten.

Allerdings bekam die AfD auch mediale Unterstützung in TV und Presse, hier besonders von der Gießener Allgemeinen, die sich bereits im vergangenen Jahr mit rund 10 mehrspaltigen Artikeln zum Hofberichterstatter entwickelte. Ihre jüngste Entgleisung gipfelt in der Aufforderung, die „demokratischen“ Parteien sollten sich alle in einem Bündnis der "Besonnenen" mit der AfD zusammenschließen – gegen die Antifaschisten in Gießen, die gegen das Auftreten der AfD demonstrieren. Dümmer geht’s nimmer.

Michael Beltz

(Vorabdruck aus Gießener Echo, März 2016)

 
 

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Kommentare zum Beitrag

Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 10:41 Uhr
Moin,
lässt sich diese Aufforderung zum "Bündnis der Besonnenen" irgendwo online finden?
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 11:21 Uhr
online leider nicht, aber gescannt (GAZ vom 1.2.2016)
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 13:21 Uhr
Herr Bucher, natürlich ist Deutschland nicht "für alles Unheil auf der Welt verantwortlich". Deutschland ist zumindest jedoch im Rahmen der NATO, als einer der größten Waffenexporteure mit verantwortlich. Lassen wir die Lebensmittelkonzerne, die die Lebensgrundlage in Afrika zerstören, in dem die Bauern ihrer Existenzgrundlage beraubt werden, mal draußen.
Flüchtlinge machen sich auf den Weg, um ein besseres Leben zu führen. Als Ziel bietet sich Deutschland wegen seiner positiven Selbstdarstellung und obejektiv wegen des im Lande vorhandenen Reichtums an. Dazu kommt, dass die Kanzlerin wohl ein wenig unbedacht, eine Willkommenskultur ausgerufen hat, ohne sich mit den europäischen Nachbarn abzusprechen.
Fluchtursachen, nämlich Krieg und Armut zu nennen, scheint mir erforderlich. Da gilt es mit Taten einzugreifen, nämlich das aufzubauen, was zerstört wurde.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 14:04 Uhr
Herr Beltz, die meisten Flüchtlinge machen sich nicht auf, um ein besseres Leben zu führen, sondern um überhaupt leben zu können.
Das Problem unserer Kanzlerin ist, dass sie zweimal zu einer an sich richtigen Einsicht gekommen ist, die aber der über lange Zeit durchgeführten Politik genau entgegengesetzt war.
Das war einmal die Energiewende in der Folge von Fukushima,
und jetzt die Willkommenskultur für Flüchtlinge, die aber inzwischen durch die Anhänger der eigenen Partei durchlöchert
und fast schon ausgelöscht worden ist.
Ein so plötzlicher Politikwechsel kann nur schwer gelingen.
Nachdem man jahrelang Personal bei Polizei und Flüchtlingsbetreuung eingespart hatte, war ein organisatorisches Chaos vorprogrammiert . Trotzdem war die Einsicht richtig, dass man das"Flüchtlingsproblem" durch Aussperren und Abschrecken nicht lösen kann. Und viele Bürger
haben das verstanden und ihre Ansicht trotz der von vielen Seiten geschürten Hysterie nicht geändert.
Birgit Hofmann-Scharf
10.314
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 14:05 Uhr
Herr Praschak : Lt. Giesssener Anzeiger macht deren diesbezüglicher Artikel ( Samstag, 20.02. ) im Facebook die Runde.
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 16:46 Uhr
Frau Barthel, gewiss kommen Flüchtlinge, um überhaupt leben zu können - richtig. Nun müssen Gedanken und Taten entwickelt werden, wie das Problem dieser Menschen, für das Deutschland mitverantwortlich ist, gelöst werden kann.
Die von Ihnen genannten Helfer können das nicht tun.
Das was zerstört wurde muss aufgebaut werden, und nicht nur dabei würden Arbeitsplätze geschaffen. Ein besseres Programm kenne ich nicht.

Herr Bucher, ich denke schon, dass westliche Industrienationen einen großen Teil der Verantwortung für die Lage in Afrika haben. Das Beispiel Nigeria habe ich hier einmal genannt.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 23.02.2016 um 16:51 Uhr
Sehr geehrter Herr Beltz,
haben Sie einen Quellenlink für Ihre Aussage, dass die FW den Kriegskurs mit Waffenlieferungen oder auch Hartz4 positiv bewerten, unterstützen bzw. irgendwie mittragen?
Danke im Voraus.
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 17:03 Uhr
Schönes Statement Frau Back, i like ;)

Der Irrsinn Kernspaltung wird noch richtig teuer - was damit alles im Bereich Soziales machbar wäre:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/atom-altlasten-atomausstieg-hier-kommt-die-rechnung-1.2874995
(Aber Strom kommt ja aus der Steckdose)

Für eine erfolgreiche Energiewende, braucht es Stromspeicher:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/forschung-pumpspeicher-am-meeresgrund-sollen-windstrom-puffern-a-1078397.html
http://www.ingenieur.de/Arbeit-Beruf/Gruenderlounge/Start-up-Portraets/Wasserstoff-sicher-transportieren-lagern
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 23.02.2016 um 17:27 Uhr
Frau Back,
und wo haben Sie die Weisheit her, dass wir ein obszön wohlhabendes Land sind? Weil jeder Bundesbürger statistisch(!) 60Tsd EUR zu Hause rumliegen hat? Jaja Sie auch, Sie müssen mal aufräumen! ;-)

Wir haben aktuell 13 Mio Arbeitslose in diesem Land, teilweise lustig umettiketiert aber faktisch sozialleistungsabhängig, 40 Prozent der Deutschen sind aktuell von Altersarmit bedroht, Tendenz steigend. Wir sind ja immerhin das Land mit der niedrigsten Geburtenrate weltweit(!), das dürfte sich als noch weiter verschärfen.
2012 hatten wir geschätzte 284Tsd Wohnungslose, davon knapp 24.000 komplett Obachlose. Für 2016 werden knapp 380Tsd prognstiziert. Ca.10Prozent der Wohnungslosen sind minderjährig.
Tausende Bürger können sich darauf einstellen, dass sie obwohl ein Leben lang gearbeiet, im Alter nichts haben werden außer ein Leben mit Hartz4 bzw. GruSi ("Bedarfsorientierte Grundsicherung". (die jahrzehntelang angesparte Riesterrente wird übrigens auf GruSi angerechnet!)
Die Ersparnisse von damals werden Zinspolitik sei Dank bald nichts mehr wert sein. Von einer Rente aus privater, kapitalgedeckter Altersvorsorge braucht heute keiner mehr träumen.

Was haben all diese Leute davon, dass der Bundeshaushalt und das Bruttosozialprodukt gut dastehen, dass das statistische Durchschnittsvermögen so hoch ist, weil immer weniger Superreiche einen immer höheren Anteil vom gesamten Kuchen unter sich aufteilen, ihre Gewinne aber billig im Ausland versteuern?
Was haben Hartz4-Hannes, Obdachlosen-Olaf, Rentnerarmut-Regina und Jugendarbeitslosigkeits-Jens davon, dass ein paar Wirtschaftsbosse sich mit Waffenexporten oder dubiosen Finanzspielchen goldene Badewannen leisten können, während korrupte Politiker dies alles geschehen lassen, weil sie dank ihrer Nebenverdienste und Pöstchen in Aufsichtsräten etc. keine Zeit für ihre eigentliche Arbeit haben und eh befangen agieren?
Das ist übrigens keine Neiddebatte, sondern eher eine Sozialdebatte. ;-)
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 17:51 Uhr
Welche verbrannten Milliarden der Energiewende?
Die der anderen Träger sind ja bekannt:
http://www.heise.de/tp/artikel/37/37513/1.html

Wer die Energiewende ablehnt, muss halt auch Antworten liefern, woher der Strom aus der Steckdose kommen soll.
Da gibt es dann primär nur Nuklear oder Fossil als Antwort.
Huckepack stellen sich dann die Fragen nach "Endlager" und Klimakatastrophe.

Dezentral, in kommunaler Hand und möglichst klimaneutral sind mir da schon lieber inkl. der nötigen Investitionskosten plus Auflösen der entsprechenden Lobby und Oligopole der Stromkonzerne.

Aber dies ist eigentlich ein anderes eigenständiges Thema ;)
Kurt Wirth
1.827
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 18:57 Uhr
Ergänzend zur Diskussion um die Immigranten: Es ist nicht nur eine moralische Pflicht (die Linken nennen es Solidarität, die Christen sprechen von Nächstenliebe, also zumindest die, die ihren Glauben ernst nehmen), es spricht auch wirtschaftlich einiges dafür, möglichst viele von ihnen aufzunehmen: der Bevölkerungsschwund wird aufgefangen, die Alterspyramide wird wieder wirklich zu einer Pyramide, da junge Menschen bei ihnen überwiegen. Die Einnahmen in die Sozialversicherung steigen mehr an, als die Ausgaben; der steigende Konsum stabilisiert die Konjunktur. Voraussetzung ist natürlich, die Immigranten möglichst schnell in den Arbeitsprozeß zu bringen. Die Kosten dafür (Ausbildung, Wohnung, öffentliche Aufträge etc.) sind eine sinnvolle Investition, im klassischen keynesianischen Sinn. Sparen und Bremsen und Überaltern hilft nicht weiter.
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 19:08 Uhr
Herr Herwig, die FW sind nicht an Waffenlieferungen und Kriegen beteiligt. Schade, dass die FW sich dem Herrn Merz angeschlossen haben und somit in meine Kritik mit einbezogen wurden.
Kurt Wirth hat jetzt mal Argumente gebracht, die Wirtschaftsführer sehen und daher Flüchtlinge begrüßen - vor allem wenn sie jung und ausgebildet sind. Als Lohndrücker sind sie ebenso willkommen.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 23.02.2016 um 20:52 Uhr
Entschuldigung Herr Wirth, aber das ist doch Quatsch mit Soße aus Wolkenkuckucksheim!

Die Heilsbekundungen und der die Verheißung, dass Deutschland durch die Flüchtlinge bzw. Immigranten so unsagbar toll profitieren und gedeihen soll – sind Quatsch.

Kaum einer von denen kann Deutsch, wenige können Englisch. D.h. wir haben eine nicht unerhebliche Sprachbarriere. Dann wissen wir auch gar nicht, was es denn wirklich(!) mit den achso tollen Ausbildungen, Abschlüssen etc. auf sich hat. Die wenigsten dürften die so dringend gesuchten Fachkräfte sein.

Hab erst vor kurzem was gelesen, dass der Deutsche Wirtschaftsverband(?), der Verband der Arbeitgeber(?), egal, irgend sowas – die Einwanderer als überaus positiv für die deutsche Wirtschaft ansieht.
Ja klar – als Arbeitgeber hat man natürlich sofort die Chance gewittert, hier billige Arbeitskräfte zu bekommen und womöglich bestehende selbsttragende Vollzeitstellen durch mehrere billigere Kräfte zu ersetzen.

Unterm Strich können die Wirtschaftsverbände dann wieder Erfolg vermelden „Wie haben soooo viele NEUE Arbeitsplätze geschaffen!“

Ja, aber dafür
a) bestehende abgebaut und
b) NEUE Arbeitsplätze sind eben keine ZUSÄTZLICHEN Arbeitsplätze!
Wie praktisch, dass der Erfolg der Wirtschaft sich nicht aus der (Mehr)Belastung der Sozialsysteme berechnet. Das versteht nur offenbar kaum ein Journalist…

Weiterhin haben wir jetzt schon seit Jahren gezielt betriebene Bildungsbenachteiligung von Jungen. PISA ist seit 2000(!) am Warnen und wird bewusst ignoriert. Die Wirtschaft hat schon im Juni 2008 im Zweiten Nationalen Bildungsbericht der Kultusminister offiziell jeden vierten Jugendlichen für nicht ausbildungsfähig gehalten! Die Wirtschaft jammert wegen Fachkräftemangels, und wir lassen das Potenzial der gesamten Hälfte unseres Nachwuchses dem Zeitgeist zuliebe brachliegen, ein weiterer Baustein für die seit Jahren steigende Jugendarbeitslosigkeit vorrangig junger Männer.

Das Wort „Verteilungskampf“ sagt ihnen was?
Was glauben sie, wird mit dem Lohnniveau passieren..?
Soviel dann auch zur Konjunktur durch den vielbeschworenen Konsum…

Ich darf vielleicht nochmal auf meine genannten Punkte WELTWEIT niedrigste Geburtenrate kombiniert mit 40 Prozent der Deutschen in Altersarmut, 13 Mio Arbeitslose (von denen die meisten sogar Deutsch können) verweisen?
Und das sind Leute, die hier teilweise jahrzehntelang gearbeitet und in die Sozialsysteme eingezahlt haben.

„Die Investitionen in die Bildung von Flüchtlingen sind eine gute Investition“???
Bitte um Entschuldigung, aber zuvörderst obläge es unserem Staat, UNSEREN Leuten eine anständige Bildung zu verschaffen und eine anständige Rente zu sichern!

Unsere Sozialsysteme mögen beim ersten Augenschein – gerade vor dem Hintergrund wie es in anderen Ländern aussieht – noch toll anmuten, der Putz bröckelt aber im Eiltempo und darunter verbirgt sich ein mittelfristiger gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Kollaps…

http://www.welt.de/wirtschaft/article151361305/Warum-Fluechtlinge-eine-Last-fuer-die-Wirtschaft-sind.html

Ich habe mich gerade heute mit einem Kollegen unterhalten, welcher ausländische Bekannte hat. In ausländischen Foren wird aktuell diskutiert, was Deutschland für die Ankömmlinge tut und dies mit den eigenen Leistungen für Immigranten verglichen bzw. den Leistungen, die Einwanderern dort gewährt werden.
Um es kurz zu machen, alle diese Leute sind der Meinung, dass wir Deutschen, Zitat „total irre“ wären…

Das sollte man evtl. bedenken, wenn man z.B. bewerten möchte, dass etwa mal wieder eine Unterkunft für wohnungslose Langzeitarbeitslose oder eine Seniorenunterkunft geschlossen wird, und die Leute auf die Straße gesetzt werden, weil man die Einrichtung stattdessen (gut vom Staat bezuschusst) an Flüchtlinge vermieten will…
Kurt Wirth
1.827
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 22:38 Uhr
Zu einigen der bezüglich meines o.a. Kommentars angesprochenen Punkte:
Wir haben nach 1945 Millionen von Flüchtlingen aus den "deutschen Ostgebieten" integriert, wir haben Italiener, Spanier, Portugiesen, Jugoslawen Griechen und Türken geholt, um unser "Wirtschaftswunder" abzusichern, in geringeren Umfängen haben wir chilenische Flüchtlinge untergebracht, auch Immigranten aus der DDR und zu guter Letzt aus den Nachfolgerepubliken der Sowjetunion ("Deutschrussen"). Alle wurden anfangs an Stammtischen mit abfälligen Bezeichnungen und Witzen bedacht (Itaker, Ossis u.ä.) Letztlich waren sie uns alle zu Nutzen.

Wie schon unter einem anderen Beitrag möchte ich feststellen: Bislang hat noch kaum jemand in Deutschland etwas abgeben müssen, Wohnraum abtreten müssen oder ähnliches. Im Gegenteil, gerade heute lief durch alle Medien, daß in 2015 die öffentlichen Kassen (Staat, Länder, Sozialkassen) Milliarden an Zuwächsen zu verzeichnen hatten. Trotz Ankunft von einer Million Flüchtlingen. Sicher wird die Ausbildung und adäquate Unterbringung einiges mehr kosten, als die blosse Erstversorgung in Sammelunterkünften.

Daß die Unternehmer ein Interesse an billigen Arbeitskräften und Unterlaufen des Mindestlohns haben, versteht sich. Das sollte aber kein Grund sein, Flüchtlinge fernzuhalten, sondern dem entgegenzutreten.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 23.02.2016 um 22:59 Uhr
Frau Back,
Mir nicht so ganz klar ist, welch ernsthafte Sachdiskussion mit jemand, der von einer „angeblichen(!)“ gezielten Bildungsbenachteiligung von Jungen faselt, sozusagen dem lingiuistischen „Quasi-Wink mit dem Verschwörungstheorie-Wimpel“ – während das eigene Bundesbildungsministerium diese Benachteiligung ja bereits vor Jahren einräumen musste und die Politik seitdem, während die Werte der Jungen von PISA-Studie zu PISA-Studie weiter absacken, mit schweißtreibendem Nichtstun ausgelastet scheint (sich aber stets wie Bolle über jede Quotenfrau in irgendeinem Aufsichtsrat freut) - möglich sein soll…

Mir war nicht bewusst, dass man für solch eine Aussage vorab explizit bekanntgeben muss, dass man selbst ausländische Freunde habe. Nun denn, dem ist bei mir in der Tat so. Nicht, dass sie sonst womöglich keinen Schlaf finden...

„Erstmal wir dann die anderen“? Sie haben keine Kinder, nicht wahr? Mal überlegen, ob ich jetzt meinem eigenen Sohn eine Zukunft wünsche oder diese aus idealistischen Motiven heraus wildfremden Leuten opfere, welche aus persönlichen Gründen für sich die Entscheidung getroffen haben, ausgerechnet hierher nach Deutschland kommen zu wollen…Moment, ich würfle es noch aus… Bin ich jetzt ein fürsorglich denkender Vater, welcher schlicht und ergreifend sachliche Prioritäten ansetzt oder ein Nazi?

Da SIE als Fragestellerin ja offenbar der Inbegriff ausländerfreundlicher Integrität und Willkommenskultur sind, wohin dürfen wir ihre zukünftigen Wohnungsgenossen schicken? Und wieviele nehmen Sie bei sich auf? Reichen fünf, oder rücken Sie noch ein wenig zusammen? Herr Wirth erwähnte ja die sicher alsbald ausgeglichene Alterspyramide. *duck* ;-)

Wer das alles etwas kritischer sieht, ist sicher ein Nazi, definitiv. Mann, wenn ich mir das so ansehe, ist Deutschland von Nazistaaten geradezu umringt! Nein, fast ein ganzer Nazikontinent!
HUCH!!! Selbst die Juden sind heute schon Nazis, unfassbar. Man kann sich heutzutage aber wirklich auf nichts mehr verlassen …

http://www.sueddeutsche.de/politik/israel-ueberall-sperrwall-1.2637850
Christian Momberger
11.146
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 23:24 Uhr
Um es kurz zu machen, ich finde den Artikel und auch die Kommentare/Antworten von Michael, Kurt, Herrn Praschak und - an dieser Stelle ausnahmsweise - Nina Back wirklich gut und richtig. Ebenso hat Frau Barthel recht.
Was Herr Möller von der GAZ sich im letzten seines Kommentar leistet ist ein absolutes Unding. Aber es passt leider auch wieder irgendwie zu GAZ, denn Herr Tamme hat ja auch immer wieder gern gegen Links gehetzt.

Natürlich gibt es Armut und viele Arbeitslose in Deutschland, aber dafür sind nicht die Flüchtlinge verantwortlich und wir sollten es tunlichst unterlassen, die Schwachen gegen die noch Schwächeren auszuspielen. Und wer gegen Flüchtlinge hetzt, tut genau das.
Ebenso gibt es in der Tat die Gefahr, dass die Flüchtlinge seitens der Industrie als billige Arbeitskräfte und Lohndrücker gesehen und ausgenutzt werden. Das gilt es zu verhindern, aber nicht dadurch, dass wir die Flüchtlinge angreifen/wegschicken, etc, sondern indem wir die Wirtschaft/die Arbeitgeber abgehen und diese entsprechend Fordern bzw. bestrafen, wenn sie eben so handeln.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 23.02.2016 um 23:28 Uhr
Herr Wirth,
Sie wollen doch jetzt nicht wirklich die Situation von 1945 mit der von heute vergleichen, oder?

Millionen Väter und Söhne waren im Kampf gefallen, da nahm man selbstverständlich alles gerne, was man integrieren und was beim Wiederaufbau helfen konnte – und was die Alterspyramide reparierte.

Das Problem ist – die Wirtschaftswunder-Jahre sind definitiv vorbei! Die Gesellschaft hat sich grundlegend gewandelt. Es geht abwärts mit dem deutschen Sozialsystem. Die Staatsverschuldung wächst und wächst, das Finanzsystem ist am Ende, Immobilienblase, Bankenkrise, Eurokrise. Wenn uns jetzt der Export wegbricht, können sie den Laden hier dichtmachen!
Wir leben alle seit Jahren mehr und mehr auf Pump. Immer weniger Menschen müssen bei immer weniger Nachkommen immer mehr Alte (ich sage bewusst schon nicht mehr Rentner…) finanzieren, bei Reallohnverlust, steigender Arbeitslosigkeit, grassierenden gescheiterten Ehen, dürfen sich dafür aber auf Altersarmut freuen oder leben gleich als Untermensch von Hartz4.

Die Situation ist eine grundandere, das können sie nicht gleichsetzen.
Volkswirtschaftliche Zahlenspielereien bringen uns nicht weiter. Sicher kann die Wirtschaft von billigen Arbeitskräften, ja sogar qualifizierten Arbeitskräften profitieren – aber was nützt es bitte dem Hartz4-Empfänger, wenn sein Sohn (Bildungspolitik sei Dank) die Schule schmeisst, keine Lehre findet, keine Familie gründen kann, dafür aber aus der Armutsspirale nicht rauskommt – wenn der ehemalige Arbeitgeber sich an neuen billigen Arbeitskräften gesundstößt und seine Gewinnspanne verbessert?

Volkswirtschaftlich ist das womöglich ein Zuwachs, hurra – gesellschaftlich gesehen aber eine Katastrophe.
Zuallererst muss eine (gesunde) Gesellschaft sich selbst tragen können, DAS muss die Politik zuvörderst sicherstellen.

Um es etwas plastisch auszudrücken: Ich kann einem Menschen mit kaputten Knien, kaputtem Rücken und Asthma sicher noch einen weiteren Sack Mehl zum Schleppen aufbürden, nur wie weit wird er damit kommen..?

DAS vermisse ich jedoch in der Politik seit Jahren. Konzepte fürs Knie heilen, Rücken heilen, Asthma heilen FEHLEN seit Jahrzehnten! Ich sehe nur Diskussionen, wie die Säcke verteilt werden sollen, nicht wie die Tragenden diese langfristig besser schultern könnten.

Von daher nützen volkswirtschaftliche Zahlenspielereien („Hurra, wir haben einen Milliardenüberschuss!“ … den wir bspw. durch Neubewertung von Lizenzen einfach so (genialer Trick, oder?) "generiert" haben,
oder durch die zeitliche Nachhintenverlagerung von Zinsen oder Tilgungen durch Stundung, Laufzeitverlängerung odr Umschuldung,
oder indem wir die Verluste einfach einem andern Budgettopf zuweisen, also alle einfach umettiketieren,
- gar nichts!
Hauptsache die Bilanz stimmt nach außen? Die sagt nur leider nicht das Geringste über die Gesundheit des Systems aus. ;-(

Wie kommt denn bitte ein "Milliardenüberschuss" zustande? Rammelt das Geld heimlich auf dem Konto? Wird es einfach „generiert“? Irgendwo muss es doch hergekommen sein! Das heißt da, wo es herkommt, fehlt dieses Geld. HUCH!
Lassen Sie sich doch nicht von populär-politischen Milchmädchenrechnungen der Marke linke-Tasche-rechte-Tasche beeindrucken!
Christian Momberger
11.146
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 23.02.2016 um 23:38 Uhr
Herr Herrwig, die Probleme mit der demographischen Entwicklung und unzureichenden Gesundheitssystem sind ja zutreffend. Aber das Problem ist eben nicht, dass der Staat am Ende ist, sondern dass der Staat bzw. besser gesagt die Herrschenden seit Jahrzehnten, dafür sorgt, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer Ärmer werden. Das Sozialsystem ist nicht am Ende bzw. wäre es nicht, wenn sich nicht die Reichen diesem Entziehen würden und die Herrschenden dies zu Gunsten der Profite der Konzerne immer weiter zertrümmern würde. Die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge wäre durchaus gut möglich, wenn man denn a) möchte und b) eben endlich dafür sorgt, dass die Umverteilung von unten nach oben abgeschafft wird. Das Problem sind nicht die Flüchtlinge, die hier herkommen und angeblich unsereins was wegnehmen, sondern die immer größere werdende Schere zwischen Arm und Reich. Wir müssen also den Reichtum begrenzen um die Armut zu bekämpfen. Genau darum geht es.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 24.02.2016 um 00:09 Uhr
Herr Momberger,
Jetzt wird es interessant. Wir kommen der Sache langsam näher. Der Kapitalismus ist schuld? Ok.

Ich BRENNE geradezu darauf, zu erfahren, wie Sie sagen wir den Daimler-Chef persönlich bestrafen wollen, sollte er Immigranten als billige Arbeitskräfte missbrauchen und dadurch sozialversicherungspflichtige Vollzeitarbeitsplätze dezimieren. Oder irgendeinen anderen Konzernchef (oder eine Chefin), oder die namhaften Politiker/innen aller Parteien welche jahrzehntelang (in immer mal wieder anderen Konstellationen) eine Politik betrieben haben, die genau diese gesellschaftlichen Missstände verursacht hat.

Wie wollen Sie das erreichen? Sagen Sie jetzt bitte nicht einfach nur „die LINKE wählen“, sexistische Parteien scheiden leider aus. ;-)

Und bitte etwas Realistischeres als „Reichtum begrenzen“. Klingt toll, nütz aber nix. Plattitüden helfen nicht, es sollte schon etwas Durchsetzbares sein. Denn volkswirtschaftlich sind wir in der Tat ein reiches Land, aber wie ich schon sagte, die statistischen 60.000 EUR BARvermögen eines jeden Bundesbürgers sind rein fiktiv, die statistischen Schulden von 42.000(!sic) EUR dagegen sehr real, das wird Ihnen jeder Hartz4-Empfänger und jeder „GruSi"ler bestätigen.

Und Umverteilung der Gelder der Superreichen ist übrigens auch keine langfristige Lösung. Kapitalgedeckte Altersvorsorge ist nichts wert. Wie sagte Volker Pispers so treffend: "Geld kann seinen Wert von heute auf morgen komplett verlieren!"
Das einzige System, dass Wirtschaftskrisen dauerhaft überstanden hat, ist das umlagenfinanzierte, wenn die Generation, die Arbeit hat, diejenige ernährt, die dafür noch zu jung oder mittlerweile zu alt ist, Stichwort Alterspyramide.
DAFÜR muss sich aber gesellschaftspolitisch einiges ändern.
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 00:49 Uhr
Umlagefinanzierte Systeme mögen ja durchaus robust sein, was wirtschaftliche Schwankungen angeht - aber bei demographischen Verschiebungen in Kombination mit einem sich ausdehnenden Niedriglohnsektor sind solche Systeme eben auch überfordert. Deswegen gab es ja die Agenda 2010

Es gibt durchaus aber Ansätze für Reformen, u.a. des Steuersystems:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ungleichheit-einkommensteuer-abschaffen-nur-vermoegen-belasten-1.2836584

Im Prinzip gehört das gesamte System (Steuern - Soziale Sicherung -
Krankenkassen) komplett überarbeitet, u.a.:
- Alle zahlen in alle Sicherungssysteme
- Unnötige Bürokratie/Wasserköpfe abbauen
- deutliche Reduktion der gesetzlichen Krankenkassen
- Einfacheres Steuersystem, weniger Ausnahme, Fokus auf Vermögen/Kapital
- Bessere Kinderförderung unabhängig des Familienmodells

Prämisse dabei wäre nicht ein sozialistisches Bürokratie-Monster zu schaffen, sondern ein liberales und effektives Solidaritätssystem
16
Ralf Jansen aus Pohlheim schrieb am 24.02.2016 um 01:25 Uhr
and it burns, burns, burns... Schönes geflame hier, leider nur auf den ersten Blick amüsant...

Herr Beltz, ich gerne Ihren Artikel kommentieren: Im Prinzip gebe ich Ihnen Recht, ein seltsames Bündnis ist da gewachsen. Die Volkszorn- Akkupunkturpunkte "Waffenlieferungen" und "Verarmung" hätten Sie m.E. aber nicht stimulieren müssen- Sie sehen ja, wer sich da alles ach-so-betroffen fühlt...
Was mir aber an Ihrem Beitrag bis auf einen Halbsatz fehlt ist die Frage, was die Bündnisteilnehmer dazu treibt? Sorge um die Demokratie? Kann ja nicht sein, dazu gibt es doch die Wahlen, bei denen jeder Wählbare genug Möglichkeiten (und Mittel) bekommt, seine Standpunkte den Wählern klar zu stellen und gegen die anderen Wählbaren zu punkten. Wer aber diese Mittel und Möglichkeiten zu einem konzentrierten "bloß nicht die..." nutzen muss hat m.E. bei der Standpunktvermittlung schon versagt. Aber man schaue sich die Plakate an, die im Moment hier und in einigen anderen Bundesländern hängen: (Optional) Irgendein Gesicht mit (optional) einer hohlen Phrase wir "gut für uns", möglichst bunt und die Partei/Liste recht groß. Zu vermeiden: Inhalt oder Standunkte!
Was treibt sie dann???
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 10:07 Uhr
Die Flüchtlinge kommen doch wegen der Einladung durch die Kanzlerin, die für alle Bürger sprach: "Wir schaffen das"
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 10:17 Uhr
Ja, werden wir auch!

Wenn u.a. die Steuerflucht internationale Konzerne sowie unserer wohlhabenderen Mitmenschen korrigiert werden würden, wären zumindest die Kosten ein Klacks:
http://www.huffingtonpost.de/2015/09/17/schmarotzende-fluechtlinge-kosten-deutschland-milliarden_n_8150742.html

Und eine Entscheidung zur Flucht basiert sicher kaum alleine auf den Worten von Frau Merkel sondern eher aus Verzweiflung, Leid, etc. sowie teilweise dem "Marketing" der Schlepper, die das Blaue vom Himmel über Europa versprechen, um sich an den Flüchtenden auch noch zu bereichern.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 10:24 Uhr
Eine kleine Nebenbemerkung zu diesem Thema: Der Milliardenüberschuss resultiert aus der Exportpolitik Deutschlands.
Ein Exportüberschuss von 8% (erlaubt sind 6%) , der auf Kosten
anderer EU-Länder geht.
Die nach EU-Recht fällige Strafzahlung in Höhe von 0,1 % der
Wirtschaftsleistung würde schon bezogen auf das Jahr 2013
etwa 26 Milliarden Euro betragen.
Wer seine wirtschaftliche Dominanz so unverfroren zu Ungunsten
anderer EU-Länder ausnutzt, und die Rolle einer Hegemonialmacht beansprucht, die Deutschland wegen seiner
Geschichte tunlichst vermeiden sollte, der sollte sich nicht wundern, dass er in Problemsituationen mit wenig Solidarität rechnen kann.
Und das ist der Denkfehler von Frau Merkel, denn ihre an sich richtige Einsicht, dass die Probleme von Flucht und Migration
nicht durch Abschottung zu lösen sind, bedarf zur Umsetzung der Mithilfe anderer EU-Länder.
Innenpolitische Probleme kommen hinzu, denn je mehr Menschen
unter Abstiegsängsten und sozialer Ungerechtigkeit leiden,
desto mehr werden sich aus Angst und Zorn gegen eine Politik
wenden, durch die sie vermeintlich erneut benachteiligt werden.
Und doch gibt es so viele Menschen, die großzügig und uneigennützig helfen. Trotz der Politiker, die durch
immer neue unüberlegte und teilweise rechtswidrige Vorschläge die Verunsicherung noch steigern, lassen sie sich nicht beirren
in ihrer grundsätzlich und aus vielen Gründen richtigen Hilfsbereitschaft .
In kritischen Situationen wie jetzt kommt das Beste und das
Schlechteste der Menschen zum Vorschein.
Bis jetzt behauptet sich in der Bevölkerung immer noch das Beste.
Was die Politik betrifft, muss man leider sagen, dass unsere
Regierung ein besseres Volk hat, als sie eigentlich verdient.
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 10:35 Uhr
Zum europäischen Solidaritätsverhalten kommt halt auch das Gebaren Deutschlands während der "Finanzkrise" hinzu.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 10:48 Uhr
"Mia san mia" so sagen die Bayern und das Verhalten der Deutschen Führungsriege erinnerte mich fatal daran.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 13:18 Uhr
Flüchtlinge brauchen keine "Einladung" von irgendeiner Bundeskanzlerin.
Brauchen nicht, aber Sie, die Kanzlerin hat mit ihrem WIR uns alle in Haftung genommen. Berufen sich nicht immer wieder Flüchtlinge auf "Mama Merkel" Warum wollen denn alle nach Deutschland? Europa wäre groß genug für alle.
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 13:26 Uhr
Die "Finanzindustrie" hat uns alle in Haftung genommen!

Den Flüchtenden wird halt alles Mögliche über Europa/Deutschland von den Schleppern erzählt, um an ihre letzten Euros/Dollars zu kommen.
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 13:55 Uhr
Die SPD möchte halt irgendwann auch mal wieder das Amt des Bundeskanzlers bekleiden.
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 14:23 Uhr
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Achse_des_Guten#Rezeption
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 14:44 Uhr
Ich habe nie von "meiner Mama Merkel" gesprochen und jeder der mich kennt weiß um meine Haltung zu dieser Kanzlerin.
Ich finde es nicht richtig, dass sie wieder einmal versucht für ganz Europa zu sprechen und nun sitzt Deutschland in der Tinte.
Dazu kommt das Gemauschel mit den Türken. Zuerst war doch Merkel immer gegen eine Aufnahme der Türkei in die EU und nun wo ihr das Wasser(Flüchtlinge und Kosten) über dem Kopf zusammen zu schlagen droht, da geht alles und sogar noch mit einigen Milliarden Zuschuss. Nicht dass ich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen wäre, aber so wie es läuft ist es nicht gut.
Wie viele davon sind auf ihrer Reise umgekommen? Immer im Vertrauen auf eine Hilfe und nun? Sitzen viele an der Grenze zur Türkei fest, Deutschland und andere Länder schicken viele wieder zurück. Bei klarer Aussage wären eventuell viele von ihnen gar nicht auf die Reise in den Tod gegangen.

Wie lautet die Überschrift des Beitrags nochmal?

Zusammenschluss der Heuchler
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 24.02.2016 um 15:18 Uhr
Von welcher Rente faseln Sie bitte Frau Back??? Glauben Sie allen ernstes noch an den Mythos von der auskömmlichen Rente, wenn man nur lange genug gearbeitet hat? Wachen Sie mal besser auf!
Die (Volks!)Wirtschaftszahlen interessieren Ottonormalbürger nicht, sie sind kein Maßstab sondern lediglich Zahlenspielerei.

PS: Sie haben leider vergessen, uns Ihre Adresse zu nennen. Wo können wir uns denn ihre tolle Flüchtlings-WG anschauen, die Kinder sind schon ganz gespannt...
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 24.02.2016 um 15:43 Uhr
Also doch wieder nur viel heiße Luft, wie überaus überraschend...

Frau Back, dann wird es aber langsam mal Zeit, fertig zu werden, oder?
Januar 2013(!) schrieben sie ja schon:
"Bei mir ist es noch eine kleine Weile hin bis ich fertig studiert habe, aber ich mach mir jetzt schon Gedanken: Wie soll es danach weiter gehen? Gleich arbeiten oder erst mal Pause machen nach dem Prüfungsstress und vielleicht ein bisschen reisen?! Oder gleich noch den Master machen"
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/75163/studium-fertig-und-dann/

Den Master machen? D.h. sie studierten damals noch zum Bachelor, also quasi Vordiplom, und sind noch immer nicht fertig???
Wow, mit solchen Leuten wie ihnen ist der Sozialstaat gewiss im Handumdrehen saniert...

Welches Gendergedöns genau studieren Sie eigentlich nochmal?
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 15:44 Uhr
Wieso denn gescheitert, Herr Bucher. Keine Antwort ist auch eine Antwort, wie Sie sicher wissen, und erst recht eine so rabiate Antwortverweigerung ,wie Sie sie geliefert haben.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 15:46 Uhr
Dies Neiddebatte um die hohen Renten ist doch so was von heuchlerisch. Dass da teilweise ein jahrzehntelanges Leben dahinter steht, in dem aus dem hohen Verdienst, durch Arbeitsleistung erworben, auch viele Rentner durch meine mir abgenommenen Sozialbeiträge bezahlt wurden das kommt in den Diskussionen nie vor.
Sie sind mit Ihrer Meinung über mich und meinen Lebensstil nur nur neidisch. Wetten Sie geben für Ihre Vergnügungen sicher mehr aus als ich. Dabei wissen Sie ja anscheinend alles über mich. Dabei wissen Sie nicht was ich mit meiner hohen Rente alles bezahlen muss. Glauben Sie der Stadt schöpft da nicht reichlich ab und mein Haus von dem Sie so daher reden kostet auch einiges an Unterhaltung und Gebühren, die wiederum in den Säckeln von Staat und Kommune versinken und aus denen u.a. Ihr Studium und sonst alles mögliche für die Allgemeinheit finanziert wird. Ja wo glauben Sie denn kommen all diese Gelder her, die für alle wieder ausgegeben werden?
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 16:02 Uhr
Ganz sicher schlechter geworden sind für diejenigen, die jetzt ins Berufsleben eintreten, die Aussicht, einmal eine gute Rente zu beziehen.
Mir zum Beispiel ist noch meine gesamte Studienzeit angerechnet worden.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 16:13 Uhr
Was reden Sie dann dauernd von meinen Pkw, der.Rente (es sind 4) und dem Haus? Und gerade jetzt dpüren wir.noch nichzs. Aber fsd wird so nivht bleiben. Höhere Krankenkassenbeiträge sind schon.im Gespräch.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 24.02.2016 um 16:14 Uhr
Frau Back, Butter bei die Fische! Was genau studieren Sie und seit wann?

Ihnen ist schon klar, dass sie unschuldige Kinder darunter leiden lassen, dass Sie mit mir nicht können? Was können die Kinder denn dafür, haben sie doch mit unserem Disput gar nichts zu tun?
Ach ich vergaß, sind ja Jungen, dann ist es natürlich ok...
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 16:19 Uhr
Was ist denn das für ein Blödsinn, Herr Herwig!
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 16:35 Uhr
Ich finde Frau Back der Austausch von Meinungen mit Ihnen als Zeitverschwendung. Nicht nur für mich, nein auch für Sie. Nicht das die Zeit für Ihr Studium die Regelzeit überschreitet. Ihre Argumente sind doch auch immer die gleichen, obwohl Sie es mir vorwerfen. "Was siehst du den Splitter in deines Nachbarn Augen und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge" Nicht abgeschrieben. Kenne ich auswendig.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 16:43 Uhr
Falscher Ansprechpartner. Sie sind nicht lernfähig und nun bitte keine Kommentare mehr in den ich eine Rolle spiele.
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 16:48 Uhr
@Herr Bucher
Der Link zu Wikipedia diente der Transparenz, damit alle Lesenden sich ein Bild der Quelle verschaffen können.

Ist eigentlich so gängig:
https://www.freitag.de/autoren/bartholomaeus-von-laffert/pegidas-maerchen
(https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Freitag#Stimmen_zum_Freitag)

Aber Vergleiche mit zwei der größten deutschen Verbrecherorganisationen verbitte ich mir!
Merken sie sicher selber, dass dies damit die Meinungsfreiheit verlassen.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 24.02.2016 um 16:52 Uhr
Ich ahnte es ja bereits. ;-)))
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 16:56 Uhr
Herr Jansen, Sie fragen nach dem Bündnis. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, geht es Ihnen um die sich demokratisch nennenden Parteien in ihrem verzweifelten "Kampf" gegen die AfD. Wer sich von dieser Partei getrieben fühlt, hat ihr wohl den Weg geebnet. Es beginnen auch schon die Schuldzuweisungen - z.B. gegen Sachsen und den Ministerpräsidenten Tillich. Wer die AfD bekämpfen will, sollte eine bessere Politik machen: Keine Waffenlieferungen in den Nahen Osten, Keine Kriegsverbrechen gegenüber anderen Ländern und dazu die Lüge von der Verteidigung unseres Landes erzählen, keinen Sozialabbau, keinen Betrug an den Rentnern, keine Steuergeseetze, die die Reichen reicher machen und die Armen ärmer.
Wer eine solche Politik betreibt, der fördert die AfD und heuchelt, die AfD sei gefährlich. Da es kein Kriterium gibt die AfD als faschistisch zu bezeichnen, müssen die Etablierten mit einer konservativ-nationalen Partei konkurrieren. Gewiss müssen Petry, von Storch und noch ein paar Leute als rechtsradikal bezeichnet werden. Die SPD hat ihren Sarazin, die CDU hatte ihren Dregger, Strauß und noch ein paar mehr.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 17:24 Uhr
Zurück zu der Behauptung, wer 5000 Euro für eine Schleusung aufbringen kann, könne doch nicht arm sein.
Da gibt es z.B. in afrikanischen Staaten Familien, denen
ihre Existenzgrundlage völlig wegbricht. Bauernfamilien, deren
Land durch klimatische Veränderungen wie Dürreperioden, die
immer häufiger auftreten, einfach nicht mehr genug abwirft, um
davon zu leben.
Oder sie können ihre Produkte wegen der Konkurrenz durch Dumpingimporte nicht mehr verkaufen.
Gegen diese Importe können die Staaten nichts tun. Sie haben sich durch Freihandelsabkommen knebeln lassen, von denen
es allein zwischen Deutschland und afrikanischen Staaten über 160 gibt.
Dann verkauft die Großfamilie alles, was sie zusammen besitzen,
Haus und Land, um für den, den sie für den Tüchtigsten und
Widerstandsfähigsten halten, die Reise nach Europa zu bezahlen.
Selbst besitzen sie gar nichts mehr und sind gezwungen, in
eine Großstadt zu ziehen , wo sie am Rande des Existenzminimums überleben-- oder auch nicht--, in der Hoffnung, dass der von ihnen Entsandte es schaffen und ihnen helfen wird.
Die Landflucht ist eines der größten Probleme in Afrika und dem
nahen Osten.
Wenn wir Fluchtursachen beseitigen wollen, sollten wir auch daran denken, unsere Wirtschafts-und Handelspolitik zu ändern.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 17:58 Uhr
"Die Frau Back und das finde ich nicht Lustig ist anscheinend keine Frau Back"
Kurt Wirth
1.827
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 17:59 Uhr
Gerade in bayern2radio gehört: heute ist kein einziger Flüchtling mehr nach Bayern gekommen. Hurra! Sollen die Griechen sehen, wie sie damit fertig werden.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 18:03 Uhr
Die kommen schon noch. Wurden ja quasi eingeladen. Müssen nur neue .Wege finden
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 19:56 Uhr
Wo bleibt der Beitrag für die Flüchtlinge von Ihnen?
Stellen Sie ihr Licht nicht unter den Scheffel. Oder schreiben Sie nur, insbesondere über Menschen fir Sie nicht einmal persönlich kennen
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 20:06 Uhr
@Herr Bucher
Sie wollen jetzt nicht wirklich einem Piraten das Internet erklären, oder? Zumal der Link ohne Kommentierung (=> Wertung) war. Alles andere ist ihre Interpretation.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2016 um 20:56 Uhr
Mit Beitrag meinte ich nicht ein Geschreibsel von Ihnen, sondern echten Einsatz Ihrer Person und Ihre Geldes. Dann können Sie hier weiter Ihre Parolen verkünden.
Kurt Wirth
1.827
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 25.02.2016 um 11:32 Uhr
Mich würde ja interessieren, wie man auf die Zahlen gekommen ist, kann aber keine Anhaltspunkte dafür finden. Wie da auch drin steht: unseriöse Kaffeesatzleserei. Und weil man eben Personal und Büros vorhalten muß, nimmt man irgendwas an.

Aber auf lange Sicht gesehen bin ich sogar der Meinung, daß noch viel, viel mehr Flüchtlinge kommen werden. Sie lassen sich von nichts und niemanden davon abhalten, werden sich unter Zäunen und Mauern hindurchgraben und vielleicht auch die von uns dorthin exportierten Waffen gegen uns richten. Für sie ist es ein Kampf um Leben und Tod.

Einzig eine rasche und gravierende Verbesserung ihrer Lebensumstände könnte das verhindern. Aber das ginge auch wieder nur durch abgeben, teilen, unterstützen.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 25.02.2016 um 12:05 Uhr
Herr Bucher, den von Ihnen verlinkten Artikel über Afrika habe ich inzwischen gelesen.
Für wie dumm halten Sie mich eigentlich?
Das ist nichts Anderes als pseudowissenschaftlich verbrämter
Rassismus, zu dem Zweck, die postkoloniale Ausbeutung dieses Kontinents zu rechtfertigen.
Die Afrikaner wurschteln ja nur so dahin?
Und dagegen sollte mit Landgrabbing und der Einführung einer
effektiven Landwirtschaft (sprich: Agrarmonopole und genmanipuliertes Saatgut) Abhilfe geschaffen werden?
Der Abschnitt über das Reproduktionsverhalten der Afrikaner zeigt deutlich, dass die Äußerungen eines gewissen Herrn Höcke zu diesem Thema kein individueller Ausrutscher waren, sondern
Teil der AfD- Ideologie. Mit der haben Sie natürlich nichts zu tun.
Kein Wunder, dass Sie Fragen nach Ihrer Weltanschauung so vehement abgewehrt haben.
Sie sind einer der Brandstifter, die sich auf unserem Dachboden einnisten wollen, und angewiesen auf blöde Biedermänner, die nicht so genau nachfragen!
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.02.2016 um 12:41 Uhr
"Zusammenschluss der Heuchler" - Titel des Beitrags
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.02.2016 um 12:50 Uhr
Man hört und liest jeden Tag andere Zahlen. Ist doch alles nur Vermutung. Ich kann nicht einfach einen Durchschnitt aus der Vergangenheit annehmen und diesen hochrechnen.
Einfach mal abwarten was auf uns zukommt und mit dem Schlimmsten rechnen, dann gibt es keine Überraschungen so wie in den letzten Monaten.
Das Flüchtlinge kommen würden und kamen vorher mehr über das Mittelmeer nach Italien und dann auf dem Landweg über Türkei, Griechenland, Balkan. alles bekannt.
Zu spät reagiert würde ich sagen. Vorher war das ein Problem von Italien und nun ist Resteuropa dran.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.02.2016 um 14:00 Uhr
Wenn Sie das sagen muss es wohl stimmen
Kurt Wirth
1.827
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 25.02.2016 um 14:35 Uhr
Herr Bucher, ich habe unterschieden zwischen einer langfristigen und der aktuellen Entwicklung. Ich will die Zahl der Einwanderer natürlich insofern verringern, als dass sie nicht mehr fliehen müssen. Für uns wird es keine Frage auf Leben und Tod, wenn man die Diskrepanzen zwischen reich und arm (sowohl zwischen den Ländern und Erdteilen, als auch innerhalb der Länder) herunterfährt. Die gefährliche Gemengelage entsteht immer nur, wenn reich und arm aufeinanderprallen.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 26.02.2016 um 10:09 Uhr
Herr Bucher, was sollte denn an dem Wort "Reproduktion" oder
Synonymen davon schockierend sein?
Schockierend finde ich, das in diesem Artikel die Ursache für die
Armutsprobleme Afrikas einseitig nur im Arbeitsverhalten der
Afrikaner und ihrer Unfähigkeit zur "Kapitalakkumulation " gesehen wird.
Größere Anbauflächen und eine effektivere Landwirtschaft werden gefordert.
Landgrabbing wird nebenbei auch erwähnt, aber nur von bösen
ostasiatischen Akteuren. Kein Wort über den Versuch von
Großkonzernen, durch die Einführung grenmanipulierten Saatguts große Teile der landwirtschaftlichen Produktion unter Kontrolle zu bringen.
Kein Wort auch dazu, dass afrikanische Staaten sich den Zugang
zu unseren Märkten durch Freihandelsverträge erkaufen mussten, die sie praktisch schutzlos Dumpingimporten auch
aus Deutschland ausliefern.
Und wenn Ihnen auch egal ist, was Herr Höcke gesagt hat, der
Autor des Artikels zitiert ihn, erwähnt auch den Rassismusvorwurf gegen ihn, bestreitet ihn nicht einmal, betont aber dann ausdrücklich, dass Höcke Recht habe.
Außerdem wird noch erklärt, dass die Afrikaner insgesamt so
zurückgeblieben seien, dass sie ganz sicher keine Bereicherung
für unsere Zivillisation darstellen würden.
In einem nur gebe ich Ihnen Recht: Wenn es uns nicht gelingt,
den notleidenden Ländern in Afrika wirklich zu helfen, wenn wir ihnen nicht faire Handelsbeziehungen zugestehen, sondern sie durch TTIP weiter ausgrenzen, dann wird die nächste Flüchtlingswelle von dort kommen.
Ich stimme Ihnen auch darin zu, dass das Bevölkerungswachstum ein sehr großes Problem ist. In manchen Ländern werden tatsächliche Fortschritte durch ein übermäßiges
Bevölkerungswachstum wieder zunichte gemacht.
Dass Sie aber ausgerechnet China als Beispiel für eine erfolgreiche Bevölkerungspolitik anführen, wundert mich schon.
Denn diese Bevölkerungspolitik war nur unter den Bedingungen
einer brutalen Diktatur durchführbar, und hat mit der Zeit zu einem deutlichen Männerüberschuss, und zu schweren sozialen Problemen geführt. Deshalb ist sie ja schließlich gelockert
worden.
Als gesichert gilt inzwischen die Erkenntnis, dass mehr Wohlstand, mehr soziale Sicherheit, und mehr Rechte für Frauen
automatisch zu einer Abnahme der Geburtenzahl führen.
Einwanderer aus Ländern mit einer sehr hohen Geburtenrate passen sich in der Regel schnell an unsere "Reproduktionsrate"
an, sie kriegen nicht mehr Kinder als die Eingeborenen auch.
Was wir brauchen, ist ein Einwanderungsgesetz, das eine legale
Einwanderung für Menschen ermöglicht, die "nur" ein besseres Leben und mehr Chancen für sich und ihre Familien erhoffen.
Migration dieser Art hat es immer gegeben, und sie hat den
aufnehmenden Ländern nicht geschadet.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 27.02.2016 um 16:28 Uhr
Ich habe mir den von Ihnen empfohlenen Artikel noch einmal
angesehen und bleibe bei meiner ursprünglichen Beurteilung.
Dass Afrika ein hohes Bevölkerungswachstum hat (das übrigen
jetzt auch schon sinkt), ist an sich eine wertneutrale Feststellung.
Wird sie aber in einen Kontext gestellt, in dem sie Angst und Hass auslösen soll, so muss man sie als böswillig und rassistisch beurteilen, wie auch die übrigen herabsetzenden Aussagen über Afrikaner im Artikel.
Was mich besonders empört, ist die Verwendung des Begriffs "Meute" in Bezug auf die verzweifelten Menschen, die ihr Leben
riskieren, um den grausamen Zaun von Ceuta zu überwinden.
Sich dabei auf Elias Canetti zu berufen, finde ich geradezu makaber. Der 1994 gestorbene Canetti konnte sich Zustände wie die in Ceuta nicht einmal vorstellen und hätte sich gegen einen derartigen Missbrauch seines Namens sicher verwahrt.
Der Begriff "Meute", aus seinem Buch Masse und Macht bezeichnet einen losen , zufälligen Zusammenschluss von Menschen für einen bestimmten Zweck. Wie zum Beispiel eine
Gruppe von Neonazis, die Ausländer jagen, oder die antisemitischen Horden, die noch vor der Machtergreifung der Nazis die Strassen unsicher machten.
Die Flüchtlinge in Ceuta jagen niemanden, sie sind zwar viele,
aber am Zaun riskiert jeder allein sein Leben, und stirbt allein.
Der Begriff Meute in diesem Zusammenhang ist einfach nur zynisch.
Er soll Angst einjagen, ebenso wie die Bemerkung, dass wahrscheinlich im Jahr 2200 die Zusammensetzung der
europäischen Bevölkerung anders sein, und ein größerer Anteil der Bewohner von anderen Kontinenten stammen wird.
Das mag sogar stimmen. Und was soll daran schlimm sein?
Ich wünsche mir für meine potentiellen Nachkommen, dass sie
ein friedliches und gutes Leben führen können, ob sie schwarz oder weiß sein werden , ist mir herzlich egal.
Wenn Sie bereit wären, in historischen Zusammenhängen zu denken, müssten Sie zugeben, dass Migration oft erwünscht war,
und fast immer positive Auswirkungen hatte, und zwar auf die wirtschaftliche und auf die kulturelle Entwicklung des aufnehmenden Landes.
Ich habe Ihnen einige Fragen gestellt, deren Beantwortung Sie vehement abgelehnt haben.
Jetzt haben Sie sie doch beantwortet.
Vielen Dank.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 27.02.2016 um 18:13 Uhr
Passend zur Artikelüberschrift:

Neukölln: Linke protestieren gegen geplante Asylunterkunft (...aber selbstverständlich politisch-korrekt)
http://www.berlinjournal.biz/neukoelln-linke-protestieren-gegen-geplante-asylunterkunft/

Na sowas, Gutmenschentum und Willkommenspolitik scheinen schnell ihr Ende zu finden, wenn es ganz plötzlich einen selber betrifft...

Nach dem Motto: "Ja bitte, immer herein mit ihnen! ... Huch! Nein, selbstverständlich nicht in MEINEN EIGENEN Lebensbereich..!"
;-)
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 28.02.2016 um 10:13 Uhr
Nur gut, dass diverse Rechtsgüter und Grundrechte dem entgegenstehen!
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 28.02.2016 um 15:18 Uhr
Wenn man mit einem Einwanderungsgesetz Arbeitskräfte ins Land
holt, ist es legitim, eine Auswahl zu treffen , und eine Quote festzusetzen.
Das gilt aber nicht bei Flüchtlingen und Asylsuchenden.
In unserem Grundgesetz heißt es ganz eindeutig: Politisch Verfolgte genießen Asyl.
Gemäß der Europäischen Menschenrechtskonvention und der
Genfer Flüchtlingskonvention hat jeder Asylsuchende ein Anrecht darauf, dass sein Asylantrag individuell geprüft wird.
Quoten und Obergrenzen verstossen ebenso wie Zäune , die
Flüchtlinge aufhalten sollen, eindeutig gegen internationales Recht.
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 28.02.2016 um 18:31 Uhr
Nach Recht (GG, Hess.Verf, ...) müssten alle Naziorganisationen und Nachfolgeorganisationen verboten sein. Das war schlecht zu praktizieren, da ab 1945 Nazis weiterhin in Justiz und Verwaltung, an Schulen und im Öffentlichen Dienst tätig waren.
Frau Barthel, meinen Sie, dass Ihr berechtigter Hinweis auf internationales Recht in Berlin beachtet wird.Geben wir die Hoffnung nicht auf.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 28.02.2016 um 18:41 Uhr
Weil man nach und nach die Bedingungen immer weiter verschärft hat, und so das Asylrecht teilweise schon außer Kraft gesetzt hat.
Das ist meiner Meinung nach auch schon ein Rechtsbruch.
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 28.02.2016 um 18:45 Uhr
Diejenigen, denen durch Krieg und Terror alles zerstört wurde und ihr Leben bedroht ist, haben doch wohl das Recht auf Asyl. Weitere Gründe will ich zunächst außer Acht lassen.
Sind wir uns bis dahin einig, Herr Bucher?
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 28.02.2016 um 19:27 Uhr
Die Genfer Flüchtlingskonvention sagt auch, dass kein Mensch
in ein Land zurückgeschickt werden darf, in dem ihm Gefahr für
Leib und Leben droht. Eine präzise Unterscheidung zwischen
Asylberechtigten und Flüchtlingen ist schon deshalb nicht möglich, weil das Asylrecht in den vergangenen Jahren immer wieder verschärft und ausgehöhlt wurde.
Aber, auch wer nicht Asyl beantragt, oder kein Asyl erhält,
kann nicht abgeschoben werden, wenn ihm Gefahr droht, siehe oben.
Die Entscheidung, ob jemand Asyl erhält, ist wegen der komplizierten Rechtslage oft schwierig.
In den vergangenen Jahren wurde die Infrastruktur für die
Flüchtlingsbetreuung immer weiter abgebaut, die Zahl der
Entscheider immer weiter reduziert.
Als jetzt die große Zahl der Kriegsflüchtlinge aus Syrien bei uns
ankam, hatte sich deshalb schon ein Berg von unerledigten Asylanträgen angesammelt.
Organisatorische Defizite sind also Schuld an den zum Teil chaotischen Verhältnissen und der langen Dauer der Asylverfahren--und nicht eine übergroße Zahl von Flüchtlingen, die für ein Land von unserer Größe und Wirtschaftskraft nicht
verkraftbar wäre.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 28.02.2016 um 19:54 Uhr
Die syrischen Kriegsflüchtlinge kamen zu einem großen Teil aus Flüchtlingslagern in den Nachbarstaaten Libanon und Jordanien.
Der Grund , warum sie sich von dort auf den Weg machten, obwohl sie in der Nähe der Heimat geblieben waren, weil sie eigentlich so bald wiemöglich dorthin zurückkehren wollten, waren nicht Selfies und Ähnliches, sondern der Geldmangel der Uno-Flüchtlingshilfe. Viele Staaten sind ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen, so dass die Unicef die Nahrungsmittelhilfe für die Flüchtlinge so drastisch kürzen musste, dass das überlebensnotwendige Nahrungsmittelmimimum unterschritten wurde.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 28.02.2016 um 22:15 Uhr
Es wimmelt hier nur so vor Nazis?
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 29.02.2016 um 09:24 Uhr
Das war mal nötig, Herr Bucher, dass Sie hier einen Bericht der Zeit einstellen. Vielen Dank.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 29.02.2016 um 09:56 Uhr
Ja, gut so!
Trotzdem würde ich sagen: Wie in jeder kritischen Situation kommt bei den Menschen das Schlechteste und das Beste zum
Vorschein. Und im Gegensatz zu früheren Wellen des Rechtsextremismus ist diesmal das Gute sehr stark, was man vor Allem am Engagement der Zivilgesellschaft sieht.
Das schrittweise Nachgeben der Politik vor rechtsradikalen Forderungen ist allerdings ein Anlass zur Sorge, ebenso wie das Verhalten der Medien. Auch in der Gießener Allgemeinen hat
Herr Möller ein Interview mit einer AfD Bewerberin geführt, in dem keine einzige kritische Frage vorkam!
Und wirklich mit Schrecken erfüllt hat mich die Tatsache, dass die Kandidatin Polizisten ausbilden darf!
Ich sehe aber auch, dass es in anderen Ländern noch schlimmer
ist. In Österreich z. B. hat das nachgiebige Verhalten der EU
und die Unterstützung aus Deutschland von CDU/CSU und der
FDP gegenüber der Haider-FPÖ dazu geführt, dass sich in der Folge eine rechtsradikale Partei dauerhaft etablieren konnte. Oder der FN in Frankreich. Von Ungarn will ich gar nicht reden!
Dasselbe, dass nämlich die AfD nicht nur eine Episode bleibt,
könnte uns auch passieren, wenn unsere Politiker sich einerseits durch moralische Entrüstung verbal von der AfD abgrenzen, andererseits aber ihren Forderungen nach und nach
immer weiter entgegenkommen !
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 29.02.2016 um 11:13 Uhr
Fremdenfeindlichkeit und nationalistische/"völkische" Bestrebungen gehören nicht zu einer Demokratie!

Es gehört leider zum freiheitlichen Charakter einer Demokratie, dass auch deren Feinde sie benutzen können, um sie dann einzuschränken oder abzuschaffen.

Deswegen muss eine Demokratie wehrhaft sein, aber dennoch die Neutralität des Rechtsstaates wahren.

Berufsverbote sind da sicherlich sehr sehr kritisch zu betrachten, sofern keine konkreten Gesetzesübertritte im Einzelnen vorliegen. Eine behördliche Beobachtung ist sicherlich eher gerechtfertigt, falls es konkrete Anhaltspunkte gibt - wobei z.B. der Verfassungsschutz bei der NSU auch kläglich versagt hat.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 29.02.2016 um 11:42 Uhr
In Österreich ist Zugehörigkeit zu einer rechtsradikalen Partei
bei der Polizei ein Kündigungsgrund. Leider nur wird die FPÖ
nicht als rechtsradikal eingestuft.
Ich denke, gerade bei der Polizei hat sich gezeigt, welche Folgen
eine rechtsradikale Einstellung von Polizisten haben kann (NSU).
Sicher gäbe es für die AfD -Kandidatin innerhalb der Polizei eine Beschäftigung, bei der sie weniger Schaden anrichten kann.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 29.02.2016 um 12:59 Uhr
Na, schauen Sie, jetzt haben Sie sich wieder mal entlarvt.
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 29.02.2016 um 14:47 Uhr
Alle die Lesen & Verstehen können, brauchen sie nicht zu "verurteilen" - zumal wir auch kein Gericht sind ^^

Vielleicht sollten sie mal ihren Horizont erweitern:
http://kattascha.de/?p=2002
http://kattascha.de/?p=1923

Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig gute Bildung wäre.


@Alle
CDU, SPD und Grüne lehnen eine Kommunalwahl-Podiumsdiskussion ab - genauso die GAZ.
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 29.02.2016 um 19:25 Uhr
Jaja, es geht doch nichts über eine egozentrische Hybris gepaart mit angewandtem Trolltum ...
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 01.03.2016 um 12:48 Uhr
Meiner Meinung nach sind Bestandteile des Rechtradikalismus: Rassismus, Hitler-Verehrung und Nazi-Verherrlichung, eine Herrenrasse erfinden, Reden über minderwertiges Leben, Vernichtung von Menschen, Judenermordung verleugnen, ......
Bei der Beurteilung von Gruppen, Organisationen und Parteien sollten wir genau hinsehen, ob da mehrere meiner und weiterer Kriterien zutreffen. Zur Beurteilung sind auch Begriffe wie rechts, rechtsradikal, national, nationalistisch, faschistisch, konservativ usw. genau abzuwägen.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 01.03.2016 um 14:24 Uhr
Nicht zu vergessen: Überbewertung der eigenen Nation,
starke Betonung ethnischer Unterschiede und Abwertung anderer
Ethnien, ein Antipluralismus, der ein friedliches Zusammenleben
von Menschen verschiedener Kultur und verschiedener Herkunft
nicht will und für nicht möglich erklärt.
Relativierung der Menschenrechte, Beharren auf Beibehaltung einer eigenen (vermeintlichen ) Überlegenheit, die Behauptung,
die Aufnahme von Menschen aus fremden Ländern würde unsere Identität gefährden.
Das Alles kann man in Herrn Buchers Einlassungen finden.
2.325
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 01.03.2016 um 15:22 Uhr
Soll ich Sie jetzt wegen übler Nachrede verklagen?
Grund genug haben Sie mir gegeben.
Ich warte mal ab, was Sie sonst noch zu bieten haben.
Jedenfalls haben Sie gar nicht versucht, meine Aussagen zu widerlegen, sondern statt dessen mit einem sehr aggressiven Gegenangriff reagiert. Typisch für einen rechtsextremen Diskurs.
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 01.03.2016 um 16:01 Uhr
Welchen Dialog? Man kann nicht beenden, was es nie gab.

Und spätestens jetzt haben sie sich selbst komplett - oder übersetzt in ihre Welt als total - disqualifiziert. Eine Anzeige durch Frau Barthels wäre nun wohl gerechtfertigt.
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 01.03.2016 um 16:23 Uhr
Herr Bucher, da bin ich doch erstaunt. Ich habe sachlich dargestellt, was ich unter anderem als rechtsradikal sehe, wobei ich verscuht habe, zu differenzieren und nicht alles aufgezählt habe, was mir in den Sinn kam. Frau Barthel hat diese Liste ergänzt.
Was wollen Sie erreichen, indem Sie Frau Barthel dermaßen angreifen?
Christian Momberger
11.146
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 01.03.2016 um 22:23 Uhr
Herr Bucher, sie sollten nicht von sich auf andere schließen! Mehr kann ich zu Ihren letzten Kommentaren nicht antworten.
Christian Momberger
11.146
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 02.03.2016 um 07:30 Uhr
Ich kann mich nur wiederholen: Wer verleumdet hier wen? Und wer ist nicht bereit auf Argumente und Fragen des/der anderen einzugehen? Sie oder der Rest hier? Und warum sollten auch wir nicht pingelig sein und uns unhaltbare Unterstellungen verbieten. Ihr letzten Kommentare zeigen Ihren waren Geist und wie wenig Sie mit kritischen Meinungen und klaren politischen Einordnungen umgehen können. Aber lassen wir es hier, denn inhaltlich zum Thema kommt ja schon länger nicht mehr.
Sandra Dellner GZ-Redaktion
920
Sandra Dellner GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 02.03.2016 um 08:19 Uhr
Achtung: Weitere Beiträge unter diesem Thread werden gelöscht, sollte die Diskussion nicht mehr unseren Leitlinien entsprechen. Laut unserer Vorgabe und unserem Verhaltenskodex soll giessener-zeitung.de von Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Offenheit und einem charmanten Umgang miteinander geprägt sein. Um diesen Anspruch einzulösen, ist jeder Nutzer gefordert, seine Veröffentlichungen (ob Beitrag oder Kommentar) auf diese Kriterien und die Wahrung des Verhaltenskodexes hin zu prüfen.

Entsteht auf Seiten der Betreiber das Gefühl, dass dies nicht mehr gegeben ist, schließen wir zum Schutze der Nutzergemeinschaft das Forum an dieser Stelle. Wer durch sein Verhalten beständig das Schließen von Foren notwendig macht, der wird durch das Team von giessener-zeitung.de gesperrt werden.
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 02.03.2016 um 12:53 Uhr
Danke Frau Volkmann, für den Aufruf zu mehr Sachlichkeit.
Christian Momberger
11.146
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 02.03.2016 um 17:49 Uhr
Dem kann ich mich nur anschließen Michael.
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.03.2016 um 13:29 Uhr
Herr Bucher; ich habe den von Ihnen genannten Artikel von Bettina Roehl gelesen - aber nicht bis zum Ende. Das ganze erscheint mir als ein Riesendurcheinander mit dem Versuch, rechtsradikale Tendenzen unter einer Art Gutmenschentum zu verstecken. Es geht bis zu Albernheiten beispielsweise über die Sachsen, wobei das verpackt wird als historische Entwicklung.
Vergleichen Sie mal meinen Bericht vom 15.04.2014 über die
Montagsdemo. Da gab es nette Menschen, Esotheriker, Spinner, Antisemiten (die FED-Bank unter Leitung der Juden ist schuld).
Wie können Sie als intelligenter und sprachgewandter Mensch auf so etwas wie den Bericht von B. Roehl hinweisen?
Eine Frage habe ich noch. Ist Bettina Roehl die Schwester von Anja Roehl?
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 06.03.2016 um 11:04 Uhr
Kürzlich wurde jemand verurteilt, weil er gerufen haben soll: Wollt ihr den totalen Krieg. Immerhin wurde von ihm (wie damals von Goebbels) noch gefragt. Heute werden Kriege angezettelt ohne zu fragen.
Michael Beltz
7.390
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 08.03.2016 um 10:43 Uhr
Jetzt wird wieder gejammert, weil die AfD so viele Stimmen auf sich vereinigen konnte. Die Frage heißt: Wer ist dafür verantwortlich? Siehe oben.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

von:  Michael Beltz

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Interessensgebiet: Gießen
Michael Beltz
7.390
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