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Die Durchsetzung der Klimagipfeldiktatur

Kommunalwahl am 6. März 2016 - Keine Windräder im Biebertaler Wald!
Kommunalwahl am 6. März 2016 - Keine Windräder im Biebertaler Wald!
Gießen | „Es fällt besonders Politikern schwer, ihre einmal gemachten politischen Aussagen nach eigenem neuen Erkenntnisgewinn zu revidieren“, schrieb mir freundlicherweise ein Minister des hessischen Landtags. Dem kann ich nach eigenen Beobachtungen nur zustimmen.
Auch wenn beim Thema Windkraft, den unersättlichen EEG-Lobbyisten und einigen ihrer Parteien-Hilfskräfte die Naturlandschaft, die Kulturdenkmäler, die Artenvielfalt der Biodiversität (Flora und Fauna) und letztlich die Gesundheit der Menschen völlig einerlei sind, so kann jetzt durch Wahlen des Souveräns den „Volksvertretern“ klare Kante gezeigt werden. Gemeint ist die anstehende Kommunalwahl am 6. März 2016.
Fakt ist: Die BI Königsberger Gegenwind (und mit ihnen hunderte bundesweite Bürgerinitiativen), setzt sich für die Belange der Bürger ein, steht für den Erhalt der Naturlandschaft und kümmert sich um die historischen Kulturstätten von Kelten, rund um den Dünsberg sowie um deren reizvolle Flora und Fauna. Deshalb: Keine Windräder im Biebertaler Wald!
Jedem Kind ist klar, dass wir den Wald und die Natur für unsere Gesundheit brauchen. Er ist Bestandteil eines gesunden Ökosystems und eingebunden im Luft- und Wasserkreislauf, mit seinen elementaren Funktionen wie Klima-, Boden-, Erosions- und Windschutz, sowie als Luftfilter und wertvoller CO2-Speicher. Hinzu kommt noch die landschaftliche Schönheit Biebertals, die das gesamte Umfeld zu einem attraktiven Wohnsitzstandort aufgewertet hat.

Grüner Selbsttäuschungs-Zustand

Mit der im September letzten Jahres stattgefundenen „Verschwörungs-Sitzung“ der Grünen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit (siehe GZ-Beitrag: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/106928/reaktionen-zur-verschwoererischen-gruenen-sitzung-in-biebertal/), hatten sie temporär keinen Erfolg. Doch nun steht eine neue Debatte um das Für und Wider des geplanten Windenergie-Industrieparks im Wald der absolut windschwachen Region an. Zur Durchsetzung seiner diktatorischen Ziele, brachte der grüne Biebertaler Ortsverband-Vorsitzende Bernd Goecke bereits Anfang Februar seine Geschütze mittels Leserbrief in der GAZ auf Stellung. Wohl ein Blindgänger, denn wie sagte einst Albert Einstein: „Das einzige, was meinem Lernen im Wege steht, ist meine Ausbildung“.
Protestplakate zu der im September letzten Jahres stattgefundenen „Verschwörungs-Sitzung“ der Grünen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Protestplakate zu der im September letzten Jahres stattgefundenen „Verschwörungs-Sitzung“ der Grünen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Goecke, von Hause aus Geograph und Kartograph, eine Disziplin die ich persönlich sehr schätze, weiß sicher in Erdkunde oder artverwandten Geowissenschaften, wie der Biologie und der Physik, bestens Bescheid. Gerade deshalb verwundert es, wenn er aus parteitaktischen Gründen Naturgesetzmäßigkeiten ignoriert. Die Windhöffigkeit für die Standorte der geplanten Windräder liegen erwiesenermaßen weit unter der Grenze einer möglichen (technischen) Rentabilität. Das liegt an der schwachen Höhenlage, die sich aus den geographischen Bedingungen herleiten lässt. Eine physikalische Messung dieser Windhöffigkeit würde die Computersimulierte Berechnungsbasis für diese Windräder, klar in das Reich der Lügen verdammen. Letztlich kümmert die Frage der Rentabilität die Windmonster-Erbauer aber einen feuchten Kehricht. Warum? – Nun ja, haben sie erst einmal die Genehmigung zum Bau erhalten, krallen sie SATTE SUBVENTIONEN (also Gelder die WIR über die Steuern und die Stromrechnung abdrücken) vom Staat ein, und das, egal ob sich die Flatterstromerzeuger drehen oder ob sie stillstehen!
Obendrein ist die Lehre vom Leben, die Biologie, die Grundlage für eine in der Region bezaubernd ausgeprägte Artenvielfalt der Flora und Fauna. Warum also sollte ausgerechnet dieser lebendige Naturreichtum einschließlich jener historischen Kulturstätten, wegen eines Peanuts-Energiegewinns, durch einige wenige Betonköpfe zerstört werden?
Screenshot aus DOKU-Film: „Der Klimaschwindel - Wie die Ökomafia uns abzockt!“ 2010
Screenshot aus DOKU-Film: „Der Klimaschwindel - Wie die Ökomafia uns abzockt!“ 2010
Dass Goecke als Vorsitzender jedoch angriffslustig über vergangene Beschlüsse der Gemeindevertreter und deren anderen Meinungen polemisch herzieht, ja sogar Biebertaler Bürger als Egoisten tituliert, zeigt unverkennbare Charakterzüge und die Unfähigkeit und Verbohrtheit dieser Partei, nicht nur in Fragen Energiepolitik. Bleibt zu hoffen, dass die Mehrheit der Bürger in Biebertal und Umgebung mit klarem Verstand diese machtbesessene Unaufrichtigkeit einer naturverratenden und scheinheiligen Sonnenblumenpolitik der Grünen durchschaut und sie nun aus dem Gemeindegremium jagt!

Klarer Standpunkt zweier Biebertaler Parteien

Die „Freien Wähler Biebertal“ lehnen sowohl für Biebertal als auch für die Gemarkung Lahnau die Errichtung von Windrädern ab, da sie bei der derzeitigen Planungslage ihre Forderungen an die Standortvoraussetzungen als nicht erfüllt ansehen. Gleichermaßen lehnt die „CDU Biebertal“ eine Errichtung von Windrädern Biebertal ebenfalls generell ab.
Der Grund dafür liegt sowohl am volkswirtschaftlichen
Plakatwand in Biebertal Rodheim-Bieber
Plakatwand in Biebertal Rodheim-Bieber
Unsinn, wie auch am ökologischen Schaden für die Region und deren Bewohner. Und was wahrscheinlich die wenigsten Biebertaler wissen, ist die Tatsache, dass die einzige Quelle, der Tiefenbrunnen Obermühle, ganz Biebertal mit Trinkwasser versorgt. Dieser Quelle gebührt grundlegender Schutz! Die geplanten Windräder liegen aber in der Wasserschutzzone III. Durch den Bau von riesigen Betonfundamenten (3.000 Tonnen Stahlbeton für nur 1 Windrad!) werden wasserführende Schichten zerstört und die Quelle wäre gefährdet. Ein derartiger Schaden hätte katastrophale Folgen. Letzten Sommer geschah so etwas in Ulrichstein, beim Fundamentbau eines Windrades. Seither wird die Bevölkerung dort enorm Kostenintensiv von mobilen Wasserfahrzeugen mit Trinkwasser versorgt, Ausgang offen!
Somit kann der mündige Bürger, dem die landschaftliche Schönheit Biebertals, mit seinem gesunden Ökosystem Wald, nicht einerlei ist, mittels Wahlgang die vorgegaukelten windigen Pachteinnahmen einer solchen Investition gefährdeten Technologie, eine Abfuhr erteilen.

Eine Rückblende zum Schluss

Eine interessante Internetseite stellt die Frage: Wem nützt die gigantischste Klimakonferenz aller Zeiten? (Anm.: Weltklimagipfel in Paris). Also die „Cui bono?“ – Frage, wenn der vermeintliche CO2-verursachte Klimawandel mit gewaltigen finanziellen Mitteln bekämpft werden soll. Vielleicht ahnen sie es schon, denn man kommt zu dem Schluss, dass ein paar wenige große Banken die waren Nutznießer dieses „Klimawandels“ sind (gemeint ist an der Stelle zynischerweise das Bevölkerungsklima). Die Grundlage dafür bietet eine beispiellose Lobbyarbeit und Medienpropaganda und wer dafür verantwortlich zeichnet, selbst in Landes- und Kommunalebene, ist unschwer zu erraten.
Mit Versprechungen von subventionierten Milliardeninvestitionen als angebliche Klimarettungsmaßnahmen, durchgesetzt von einem gigantischen Macht- und Kontrollapparat (Weltklimarat), hat sich die weltweite Klima-Diktat-Spirale bereits tief in unsere Gesellschaft hineingebohrt, selbst durch dickste Betonköpfe hindurch.
Der Skandal zum Kopenhagener Klimagipfel 2009, mit seinen im Vorfeld geheimen Tonmitschnitten enthüllte genau diese Hintergründe, die jedoch in Paris von den Medien als Riesendurchbruch gefeiert wurden. Schon vergessen?
Damals war es noch der SPIEGEL der kritisch darüber berichtete, doch heute ist durch die Gleichschaltung der Medien alle Kritik an der politischen Korrektheit Staatsverrat. Demokratie lässt grüßen!
Wer sich jedoch mit diesen neuerlichen Begebenheiten nicht abfinden will, sollte sein Gedächtnis noch einmal auffrischen und seine authentische Handlungsbereitschaft unter Beweis stellen.

Ein bedeutender Filmbeitrag,

…der durchaus als Lehrfilm für viele „Klimawandel-Gläubige“ angesehen werden kann. Im DOKU-Film „Der Klimaschwindel - Wie die Ökomafia uns abzockt!“ (2010, Teil 1-5, gesamt ca. 65 Min, unter YouTube mit gleichem Suchwort zu finden), legt der mutige britische Lord Christopher Monckton of Brenchley klar die Machenschaften des Weltklimarats offen.
Zu einer in Berlin stattgefundenen Konferenz, wo auch der amerikanische Physiker und Klimaforscher Prof. S. Fred Singer sprach, glänzten Vertreter der deutschen Regierung und Medien durch Abwesenheit. Lord Monckton scheute auch nicht zurück, sich den Fragen der vor der Tür demonstrierenden Klimaaktivisten und anderer Gruppen weltweit zu stellen.
Ebenso geht Lord Monckton im Film darauf ein, wie man sich die Finanzierung des „Kopenhagener Klima-Abkommens“ und dessen Höhe vorstellt. Der Text erschien in keinem Massenmedium, ist aber in Internet verfügbar. Dazu heißt es in der entsprechenden PDF auf Seite 7 u.a.: „III. Entscheidende Begriffe und Verpflichtungen. Das Kopenhagener Klimaabkommen beschreibt die Ziele und Verantwortlichkeiten der Industrie- und Entwicklungsländer.(...) Die Pläne würden außerdem darlegen, wie das Land seine Verpflichtungen für Finanzierung, Technologiebereitstellung und Kapazitätsaufbau erfüllen wird. Es würde damit auch darlegen, wie es seinen Anteil an der jährlich FÜR DEREN FINANZIERUNG WELTWEIT BENÖTIGTEN SUMME VON 160 MILLIARDEN USD (115 MILLIARDEN EURO) erfüllen würde (Hervorhebung, Ulrich Grüger). (…) Um sicherzustellen, dass die Industrieländer sowohl ihren Verpflichtungen zur Emissionsminderung als auch zu ihren Unterstützungsleistungen nachkommen, sollten Industrieländer einem viel strengeren Anreiz- und Sanktionsmechanismus unterworfen werden, einschließlich finanzieller Strafen und Frühwarnsysteme. (…)

Ulrich Grüger

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von:  Ulrich Grüger

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