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Vernissage zur Ausstellung ‚Schwarz-Rot-Gold‘ am Donnerstagnachmittag in Lich

Gießen | ‚Schwarz-Rot-Gold‘ heißt eine Ausstellung, die derzeit im vhs-Haus in Lich zu sehen ist. Künstlerin Steffi Barthel setzt sich in dem Zyklus mit Aspekten von Heimat und Freiheit auseinander. Zu sehen sind sowohl Malereien und Collagen als auch gegenständliche Kunst. Am Donnerstag, 4. Februar, ist die Künstlerin anlässlich der Vernissage zu Gast in Lich. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr, Kreuzweg 33. Interessierte sind herzlich willkommen.

Steffi Barthel wird 1956 in der DDR geboren. Vater und Mutter wenden sich verbittert vom DDR-Regime ab, ihre Tochter wächst zunächst bei der Großmutter und der Familie des „systemkonformen“ Onkels auf. Es folgen die gewaltsame Trennung durch den unerwarteten Mauerbau, emotionale Erosionen und Konflikte durch die Eltern-Kind-Bindung mit dem „Klassenfeind“. Schließlich schließt sich die dramatische Zäsur einer angstbesetzten, illegalen Flucht in den Westen im Jahr 1972 an – mit der Zuschreibung, glücklich sein zu sollen.

In ‚Schwarz-Rot-Gold‘ hat Steffi Barthel unter anderem Kopien ihrer eigenen Stasi-Akten künstlerisch verarbeitet. Des Weiteren zeigt sie Werke, die durch die Arbeit mit Flüchtlingen entstanden sind und unter dem Einfluss aktueller Fluchterlebnisse stehen. Die Vernissage bietet Gelegenheit zu einer Annäherung an die künstlerischen Arbeiten und an die hochaktuellen politischen Fragen der Ausstellung. Steffi Barthel vermittelt gedankliche Impulse und bietet herausfordernde Kunst, die bleibende Eindrücke hinterlässt. Die Gäste können sich auf besondere Begegnungen und gute Gespräche freuen.

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