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Vom multikulturellen Umfeld bis zur Telemedizin: Mittelhessisches Rettungsdienst-Symposium greift aktuelle Themen auf

Im Workshop "Breathing & Cirsulation" wurden Schweineorgane verwendet.
Im Workshop "Breathing & Cirsulation" wurden Schweineorgane verwendet.
Gießen | Bereits zum 15. Mal fand am 15. und 16. Januar das Mittelhessische Rettungsdienst-Symposium statt, dieses Mal wieder am Universitätsklinikum Marburg. Die zweitägige, überregionale Fortbildungsveranstaltung findet im jährlichen Wechsel in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Gießen statt. In Workshops und Vorträgen werden aktuelle notfallmedizinische Themen in Theorie und Praxis vorgestellt. Für die Teilnehmer/innen aus der Region und darüber hinaus ist die Veranstaltung eine feste Größe für aktuelle Fragestellungen der präklinischen Notfallmedizin.

Nachdem am Freitag sechs Workshops die Möglichkeit zu praktischem Training geboten hatten, standen am Samstag Vorträge mit anerkannten Fachleuten auf dem Programm. Sie griffen auf, was die Notfallmedizin in Deutschland derzeit bewegt – z.B. Telemedizin im Rettungsdienst, Rettungsdienst im multikulturellen Umfeld oder die Möglichkeiten der ambulanten Notfallversorgung ohne Notarzt.

„Gute und vielfältige Fortbildungsangebote sind ein wichtiger Baustein für die hochqualifizierte Arbeit des Rettungsdienstes in der mittelhessischen Region. Das Wissen und das Können der Rettungsdienstmitarbeiter kommt unmittelbar den Menschen zu Gute, die die Hilfe des Rettungsdienstes benötigen“, betonte Landrätin Kirsten Fründt.

Amtskollegin Anita Schneider aus dem Landkreis Gießen hebt die besonderen Merkmale dieser Fortbildungsveranstaltung hervor. So sei diese ein Teil des ‚Qualitätszirkels Notfallmedizin Gießen-Marburg‘, der seit 2006 besteht und sich zur Aufgabe gemacht hat, die Qualität der Notfallversorgung zu analysieren und weiter zu verbessern. Diese fachliche Begleitung des Rettungsdienstsymposiums führe auch dazu, dass stets aktuelle Themen des Rettungswesens auf der Tagesordnung stünden. Besonders sei auch das Angebot von theoretischen und praktischen Fortbildungsmodulen. „Das alljährliche Rettungsdienstsymposium ist somit ein Garant für die Fortbildung der Rettungsdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter nach neustem Wissensstand. Dieses Knowhow ist angesichts der steigenden Einsatzzahlen in beiden Landkreisen – derzeit rund 80.000 im Jahr – von unschätzbarem Wert!“

Parallel zu den Vorträgen fand am Samstag erstmals eine „Simulationschallenge“ statt. Ausgerichtet wurde sie vom Simulationszentrum Mittelhessen, das zum Bildungszentrum des DRK Rettungsdienst Mittelhessen gehört. In simulierten Einsatzszenarien konnten die beteiligten Einsatzteams ihr praktisches Können unter Beweis stellen.

Im Workshop "Breathing & Cirsulation" wurden Schweineorgane verwendet.
Im Workshop "Breathing &... 
Markus Müller (DRK), Claus Kemp (Malteser), Marco Schulte-Lünzum (Johanniter), Anita Schneider (Landrätin LK GI), Kirsten Fründt (Landrätin LK MR), PD Dr. Clemens Kill (Leiter Zentrum für Notfallmedizin), Dr. Erich Wranze, Horst Jeckel, Stephan Grosch.
Markus Müller (DRK),... 

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