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Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich spricht über die wichtigsten Ereignisse seiner Amtszeit

Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich spricht über die wichtigsten Ereignisse seiner Amtszeit
Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich spricht über die wichtigsten Ereignisse seiner Amtszeit
Gießen | Dr. Christoph Ullrich (CDU) ist seit dem 2 Oktober 2015 der neue Regierungspräsident in Gießen und am kommenden Sonntag rund 100 Tage im Amt. Dies nahm er zum Anlass, um über die wichtigsten Ereignisse seiner Amtszeit zu sprechen und einen Ausblick auf Kommendes zu geben.
Auf seinem neuen Posten ist der 55-jährige Jurist für alle Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in Hessen verantwortlich. Der neue Präsident schildert die Entwicklung der Flüchtlingssituation recht allgemein „In Erstaufnahmeeinrichtungen wurde unglaublich viel geschafft, auch wenn die Dinge nicht ideal gelaufen sind“, erklärt der neue Regierungspräsident. Die Leistungsfähigkeit der Verwaltung begeistert ihn, er lobt auch das hohe Engagement seiner Mitarbeiter und die enorme Aufgabenbreite der Behörde. Die Flüchtlingskrise ist eine riesen Herausforderung für die gesamte Gesellschaft – dessen seien sich alle Behörden bewusst. In Zukunft sollen in vielen Bereichen Veränderungen vorgenommen werden, denn die Strukturen müssen der großen Menge an Asylbewerbern angepasst werden. Dies betrifft viele Bereiche, wie die Verwaltung oder das Rechnungswesen, denn es gibt eine ungeheuer große Zahl an Mitarbeitern. Die Bedingungen müssen verbessert werden, aber auch die Abläufe: die Registrierung, Untersuchung, Jobsuche etc. Bisher ist es gelungen alle Zuwanderer medizinisch zu untersuchen und zu registrieren: 2015 seien 119 432 Menschen über die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (HEAE) nach Hessen gekommen; die meisten von ihnen seien im Bundesland geblieben. Dr. Christoph Ullrich geht davon aus, dass die Zahlen an Asylbewerbern im Frühjahr wieder ansteigen und die freistehenden Einrichtungen, Hallen oder Industriegebäude, noch genutzt werden. In Sicherheitsfragen, die nach den Ereignissen in Köln wieder an Gewicht gewannen, betont er: „Natürlich gibt es bei so einer Menschenmasse auch jene, die sich nicht an die Rechtsordnung halten, doch die Polizei macht da keine Unterschiede! Da gibt es keinen Rabatt: alle Straftaten werden zur Anzeige gebracht“. In den Einrichtungen gebe es zudem überall Sicherheitszäune und -dienste. In Bezug auf die Flüchtlingskrise vertritt Dr. Ullrich eine klare Linie: „Zu uns sind Menschen gekommen und die müssen wir menschenwürdig behandeln. Mit stumpfen Parolen wird das nichts!“
Weiteres großes Thema, das den Regierungspräsidenten im nächsten Jahr beschäftigen wird, betrifft die Windenergienutzung. In Bezug auf die Umsetzung des sogenannten „Teilregionalplans Energie Mittelhessen“ wird im Jahre 2016 einiges getan. Des Weiteren stehen Themen wie die Umwelt und Verbraucherschutz auf dem Plan.

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.742
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 16.01.2016 um 11:13 Uhr
Früher hat man so etwas Hofberichtserstattung genannt.

Da darf sich ohne kritische Rückfragen eine Person als ........ darstellen.

Na ich will einmal nicht so sein und ein Auge zudrücken und mich nicht inhaltlich weiter äußern.

Nur einmal zu ihrer Information Frau Skorupinska.

Regierungspräsident ist ein Posten in der Verwaltung und hat direkt mal nichts mit Parteien zu tun (indirekt schon, denn ist wohl gefühlte Jahrzehnte her, dass da auf einen so gut bezahlten Posten ein Nichtparteimitglied hin kommt ist ....). Warum also da die Partei angeben?

Ich bin da etwas emfindlich denn bekanntlich sind in 7 Wochen Kommunalwahlen.
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