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Politik von und für Frauen. Frauenbüro ermöglicht Besuch im Hessischen Landtag

Frauenbeauftragte Angelika Kämmler (r.) erlebte mit einigen Frauen aus dem Landkreis Gießen einen interessanten Tag im Hessischen Landtag.
Frauenbeauftragte Angelika Kämmler (r.) erlebte mit einigen Frauen aus dem Landkreis Gießen einen interessanten Tag im Hessischen Landtag.
Gießen | Kürzlich machten sich 15 Frauen aus dem Landkreis Gießen auf, um den Hessischen Landtag in Wiesbaden zu besuchen. Eingeladen hatte das Kreisfrauenbüro in Kooperation mit dem Büro für staatsbürgerliche Frauenarbeit (Büro F) und die Hessische Staatskanzlei.

Es sollte ein sehr informativer und unterhaltsamer Tag werden: Einer allgemeinen Information über den Hessischen Landtag schloss sich das Treffen mit dem Vizepräsidenten des Hessischen Landtages, Frank Lortz, an. Er erläuterte die Statuten und Abläufe der Sitzungen. Ausführlich ging er dabei auch auf Fragen ein, die sich auf die sehr zeitintensive Arbeit als Abgeordneter bezogen – mit sehr persönlichen Einblicken auf Auswirkungen in seinem Familienleben.

Nach einer Stärkung in der Kantine des Landtages konnten die Frauen aus dem Landkreis Gießen bei einer Führung das Landtagsgebäude im ehemaligen Wiesbadener Schloss kennenlernen. Anschließend nahmen sie an einer Plenarsitzung teil und erlebten Politik in der „ersten Reihe“.

Zum Abschluss des Besuches in Wiesbaden kamen die Frauen in ein anregendes Gespräch mit den frauenpolitischen Sprecherinnen der
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Landtagsfraktionen. Claudia Ravensburg (CDU), Lisa Gnadl (SPD), Sigrid Erfurth (Bündnis 90/die Grünen) und Marjana Schott (Die Linke) stellten sich den Fragen der Besucherinnen. Dabei ging es unter anderem um das Gleichberechtigungsgesetz, wobei im Gespräch deutliche Unterschiede zwischen Regierungs- und Oppositionsstandpunkten erkennbar waren. Auch die Vereinbarkeit von Familie und der Tätigkeit als engagierte Abgeordnete waren ein Thema. Die Arbeit als Landtagsabgeordnete in Einklang zu bringen mit den Aufgaben der Kindererziehung wurde von allen vier Politikerinnen gleichermaßen als große Herausforderung gesehen.

Während des Abschlussgespräches mit Susanne Baier von der Hessischen Staatskanzlei und Christina Greiner vom Büro F wurde deutlich, dass Politik für und mit Frauen viel bewegt hat. Der Weg für weitere Veränderungen im Sinne von gleicher Teilhabe und der Verwirklichung persönlicher Ziele von Frauen ist geebnet – er muss weiter gegangen werden. Am Abend waren alle Frauen sich einig: „Das war ein toller Tag!“

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Kommentare zum Beitrag

Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 13.01.2016 um 17:57 Uhr
Ich bin schon ganz gespannt darauf, wann denn das Kreismännerbüro und das Büro für staatsbürgerliche Männerarbeit zur Veranstaltung „Politik für Männer“ einladen.

Die Gespräche mit den männerpolitischen Sprechern der Landesfraktionen werden bestimmt total spannend werden. Ob danach auch resümiert wird, dass der Weg für weitere Veränderungen im Sinne von gleicher Teilhabe (etwa beim Sorge- und Umgangsrecht) und der Verwirklichung persönlicher Ziele von Männern geebnet sei und weiter gegangen werden müsse? Wir werden es erleben.

Naja…eigentlich ja eher nicht, gibt es doch weder ein Kreismännerbüro, noch Männerbeauftragte oder männerpolitische Sprecher – kein Wunder, es gibt ja schließlich auch gar keine Männerpolitik!
Woran DAS nur liegen mag…

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