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Das Erich- Paulun- Institut für deutsch-chinesische Verständigung

von Achim Simonam 07.01.20161121 mal gelesenkein Kommentar
Prof.Dr.Paul Gerhardt, Präsident des Erich- Paulun- Instituts
Prof.Dr.Paul Gerhardt, Präsident des Erich- Paulun- Instituts
Gießen | Achim Simon

Wohl kaum ein Ereignis hat die globale Geschichte der vergangenen 30 Jahre so nachhaltig geprägt wie der Aufstieg Chinas zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Erde. In atemberaubendem Tempo und mit bewundernswerter Energie ist das Reich der Mitte auf dem Weg zur größten Volkswirt-schaft, einer Position, die es bis zur industriellen Revolution in Europa stets innehielt. Noch vor dreieinhalb Jahrzehnten als Wirtschaftsnation eher belächelt, sind es heute Schockwellen, die die weltweiten Börsen erschüttern, wenn das Wachstum in China einmal nicht mehr zweistellig ausfällt.
Für Deutschland ist der chinesische Markt von großer Bedeutung. Trotz der nicht immer ganz
glücklichen Verbindung, besonders während der Kolonialzeit, gibt es aber dennoch auch gute
Erinnerungen, auf die sich Chinesen und Deutsche berufen können. Das positive Wirken des deutschen Arztes Erich Paulun in Shanghai gehört dazu. Paulun war Gründer des Tongji Hospitals, in dem mittellose Chinesen umsonst behandelt wurden und aus dem 1907 die Deutsche Medizin-schule für Chinesen hervorging. Diese wiederum war der Ursprung der bekannten Tongji Universi-tät in Shanghai und des Tongji Medical College in Wuhan.

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Prof. Dr. Paul Gerhardt, ehemaliger Dekan der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg und jetzt Emeritus der Technischen Universität München, hatte bereits seit 1979 Kontakt zu chinesischen Universitäten. Basierend auf den freundschaftlichen Verbindungen engagierte er sich vor allem für den Austausch der Ärzte und die Famulatur deutscher Medizinstudenten in China.
2013 wurde er erster Präsident des von der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung gegründeten Erich-Paulun-Instituts, dessen Anliegen es ist, für die Partnerschaft beider Länder Kultur und Wirtschaft zu verbinden.
Dies geschieht derzeit u.a. mit dem Programm CHINA@SCHOOL für Schüler, die die chinesische Sprache erlernen. Ein besonderes Anliegen ist es zudem, an den Hochschulorten Deutsch-Chinesische Studentenclubs zu gründen. Mit einem weit verzweigten Netzwerk in Deutschland und China wird für diese Initiativen auch in China geworben.
Es ist das Ziel, Wissen voneinander, Verständnis füreinander, Achtung voreinander und Gemeinsinn miteinander zu fördern.

Für Informationen steht das Erich-Paulun-Institut gern zur Verfügung:



Erich-Paulun-Institut
c/o Technische Universität München
Arcisstraße 21
81675 München

Tel.: 089-12191294 oder 089-28855200
Mail: info@erich-paulun-institut.de
Web: www.erich-paulun-institut.de

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