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Alle Gewalt ist Unrecht. ( Deutsches Sprichwort )

Gießen | Selbst das große Naturgesetz, dem alle unterliegen, ist nicht so hart und grausam, wie es Menschen zuweilen werden.

Wilhelm Vogel
(19./20. Jh.), deutscher Aphoristiker

Ich empfinde tiefstes Mitleid mit der Familie des sinnlos ermordeten Polizisten.
Herborn, 24. 12. 2015

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 26.12.2015 um 00:29 Uhr
Hätte der Polizist den Aggressor erschossen wäre er heute der gejagde.
H. Peter Herold
29.356
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 27.12.2015 um 17:40 Uhr
Mir ist die ganze Sache etwas unklar. Da greift einer mit dem Messer einen Bahnbediensteten an, die Polizei wird gerufen.
Das ist doch dann nicht eine gewöhnliche Personenkontrolle. Da musste doch mit Gewalt gerechnet werden, zumal er als einschlägig Vorbestrafter bekannt sein musste.
Sind unsere Polizisten auf solche Dinge nicht vorbereitet, nicht geschult?
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 27.12.2015 um 18:28 Uhr
Vielleicht sind das mittlerweile alles Veganer und haben keinen Sinn mehr für die Gewalt, vorallem nicht die in die man unvermittelt geraten kann.
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 27.12.2015 um 19:36 Uhr
Peter, solche "Personenkontrollen " erlebe ich als Nutzer des RMV fast täglich - kein Kontrolleur, keine herbei gerufene Polizei kann ahnen, auf wen er trifft, geschweige denn, dass er solchen Angriffen ausgesetzt sein könnte. Die Kontrollierten randalieren gelegentlich, schlagen auch um sich............ aber solch eine brutale Grausamkeit. Mir geht dieses Geschehen sehr nahe ! Laut Radioberichten kam es allein in Hessen über die Feiertage zu weiteren "Zwischenfällen " , bei denen Polizisten während vor genannten Einsätzen verletzt wurden.

Herr Schmidt, zu Ihrem 1. Kommetar : " unser Rechtsstaat steht auf schwachen Beinen " - Worte der Polizeigewerkschaft.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 27.12.2015 um 19:51 Uhr
Vielleicht sollte auch dieses Hollywood Denken aus den Köpfen der Menschen raus. Man schieß nicht einfach dem Angreifer ins Bein oder den Arm und die Situation ist bereinigt. In der Nahdistanz ist ein Messer eine sehr effektive Waffe.
Ich hoffe nur dass dieser Fall nicht wieder ran gezogen wird die Tragegesetze bezüglich Messern erneut zu verschärfen. Das bestehende Trageverbot hat hier sichtlich nicht gegriffen.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 27.12.2015 um 22:54 Uhr
Es gab , gibt und wird immer Menschen geben, für die das Töten eine Art Freizeithobby ist. Es gibt keinen Schutz vor den unberechenbaren Angriffen dieser Elemente.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 27.12.2015 um 23:03 Uhr
Frau Toth, wenn man die Polizei nicht an der ganz kurzen Leine halten würde wäre sie auch besser geschützt. Die Auswahl heute besteht zwischen Tot und Karriere. Wenn ein Polizist immer auch die Konsequenzen einer Schusswaffennutzung im Hinterkopf haben muss dauert der Entscheidungsprozess mitunter die paar Sekunden zu lange.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.12.2015 um 02:07 Uhr
Das Ergebnis liegt ein paar Meter unter der Erde.
H. Peter Herold
29.356
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.12.2015 um 10:35 Uhr
Wenn die Polizei gerufen wird weil sich jemand einer Kontrolle widersetzt, dann sollten die Beamten mehr an ihre Eigensicherung denken. Nicht davon ausgehen, das durch ihr bloßes Erscheinen der Widerstandleistende sich wie ein normaler Bürger benehmen wird.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.12.2015 um 12:22 Uhr
Warum nicht? Auch Verkehrskontrollen weden heute mindestens mit Hand an der Waffe durchgeführt.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.12.2015 um 13:30 Uhr
Die Welt besteht aus Gewalt. Ich finde das furchtbar! Ich war bei der hier diskutierten Situation nicht dabei, kann also keine Meinung haben. Aber eines ist klar- es dürfen hier keine amerikanischen Verhältnisse kommen, wo Polizisten einen Freibrief zum schießen haben. Und oft entscheidet die Hautfarbe über Leben und Tod!
Ich stelle mir gerade vor wie es ist, wenn ich in einer Verkehrskontrolle wäre und wollte mir ein Taschentuch aus dem Jacke holen. Muss ich das vorher ankündigen?
Erwähnen möchte ich aber auch, dass ich persönlich nur nette und hilfsbereite Polizeibeamte kenne. Ich hatte im Tierschutz oft mit Polizisten zu tun, die immer halfen, wenn es nötig war.
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 28.12.2015 um 22:15 Uhr
Darf ich darauf hinweisen, dass die Polizei Mittelhessen eine Sammelaktion für die bedauernswerte Familie ( 4 Kinder ) des brutal ermordeten Polizisten eingerichtet hat :
https://www.polizei.hessen.de/ppmh
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 28.12.2015 um 22:15 Uhr
Sorry, doppelt
H. Peter Herold
29.356
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 30.12.2015 um 11:00 Uhr
Es muss nicht immer gleich eine Waffe in der Hand sein. Etwas körperlicher Abstand bei der Ansprache von Personen(zum Eigenschutz) wäre eventuell hilfreich. Ich selber mag es nicht wenn mir jemand dicht auf den Leib rückt.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.12.2015 um 12:12 Uhr
Heute morgen stand ein Artikel in der Zeitung, dass die beiden Polizisten in Amerika, die den 12 Jahre alten farbigen Jungen erschossen haben, nicht angeklagt werden. Es sei eine "Verkettung unglücklicher Umstände" gewesen!
Da stellen sich mir die Haare!
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 30.12.2015 um 12:53 Uhr
Ja, die ( rassistische ) Gewalt einiger Polizisten in den USA müsste dringend " von oben " geahndet und eingestellt werden.
Ich verstehe nicht, dass ein Herr Obama dazu nicht in der Lage ist, aber er hat wohl zu viel anders denkende in seinem Parlament.

Solche Verhältnisse wünsche ich mir für DE selbstverständlich nicht, aber m. E. benötigen wir mehr Abschreckung durch die Bestrafung nach Gewalttaten.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.12.2015 um 13:39 Uhr
Wenn ein Polizeibeamter im Dienst in Lebensgefahr ist, muss er von seiner Waffe Gebrauch machen. Wenn es die Situation erlaubt, sollte nach meiner Auffassung in die Schulter, Arm oder Bein geschossen werden. Aber ist es möglich, klar zu denken, wenn man selbst vom Tod bedroht ist?
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 30.12.2015 um 13:40 Uhr
In den USA sind gerade unter farbigen Jugendlichen sehr viele Waffen im Umlauf. Die haben da ein echtes Problem mit Straßengangs die zum Teil schwer bewaffnet sind. Ich kann das nachvollziehen.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 30.12.2015 um 13:48 Uhr
Frau Toth, leider ist der rumpf das größte Ziel und vergleichsweise mannstoppend wenn er getroffen wird. Schlüsselbein und Brustbein wären da die Beine die sich anbieten.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.12.2015 um 13:54 Uhr
Ich war während des Studiums meiner Tochter in Miami dort zu Besuch. Gewalt wird groß geschrieben! Aber sicherlich nicht nur von der Seite der Farbigen! Zwar sind auch dort vor dem Gesetz alle gleich- aber nur auf dem Papier! Aber das ist ein anderes Thema. Die Polizei ist dort gewöhnungsbedürftig!
H. Peter Herold
29.356
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 30.12.2015 um 15:15 Uhr
Liebe Frau Back, man kann alles ins Lächerliche ziehen. Ich kann doch auf eine gewisse Entfernung jemanden auffordern seien Papiere zu zeigen. Er wird ja nicht sofort eine Handfeuerwaffe ziehen und wenn, die Polizisten waren ja zu zweit. Eigenschutz bzw. Kollegenschutz.
Die Papiere könnte er dann auf den Boden legen und einige Schritte zurück treten.
H. Peter Herold
29.356
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.12.2015 um 10:12 Uhr
Wie immer total daneben. Wo sind denn Ihre Vorschläge. Andere nur maßregeln hilft nicht weiter. Ich habe mir nur Gedanken gemacht wie die Polizei sich besser schützen könnte.
Aber lassen wir einfach die Diskussion. Sie wissen eh alle besser. Werden Sie glücklich damit. Nur ohne mich.
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Birgit Hofmann-Scharf
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