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Nachdenkliche Worte und ein frohes Fest!

von Marcus Linkam 23.12.2015918 mal gelesen1 Kommentar
Gießen | 2012, 2013, 2014, 2015 und bald 2016. Die Zeit rast geradezu und die Jahre schrumpfen im Rückblick auf einige wenige Augenblicke zusammen. Was werden wir einmal über 2015 denken? Der Urlaub, Erlebnisse mit Freunden und der Familie, Ereignisse an der Arbeitsstelle? Wenn man bedenkt wie viel Herzblut alle von uns in diesem Jahr investiert haben, ist es eine Schande wie viel davon einige Jahre später übrig geblieben ist, Gedankenblitze.

Zum Glück haben wir alle die tolle Gabe, die Vergangenheit durch die Rosa Brille zu betrachten. Schlimmes ist gar nicht mehr so schlimm und schönes wird noch schöner. Doch jedes Jahr hinterlässt Eindrücke im Menschen. Jedes Jahr kommt etwas hinzu. Man lernt immer wieder etwas neues, erlebt immer wieder etwas dass man nicht kannte, trägt aber auch jedes Jahr ein paar körperliche und seelische Verletzungen mit sich. Die Summe all dessen lässt den Menschen reifen und ruhiger werden, man lernt es langsam zu schätzen wenn es einem gut geht.

Die Gesundheit lernt man erst zu schätzen wenn man auch weiß wie es ist nicht gesund zu sein. Damit ist keine kleine Grippe oder ähnlich lapidares
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gemeint. Menschen die eine solche Erfahrung gemacht haben, wechseln ihre Perspektive. Ein Kollege, sagte einmal zu mir: „Mit 40 fangen die Reparaturen an.“ Ich war Anfang Dreißig und noch verdammt fit und dachte: „Ja schwätz Du nur...“ Heute, über 15 Jahre, viele Belastungen und Verletzungen später, habe ich erkannt es ist nur all zu wahr.

An der Arbeit geben nicht jene Menschen das Tempo vor, die einen Schritt weiter sind, nein; Es sind jene die in der Blüte des Lebens stehen. Sie sind der Maßstab! Wohin das führt erleben wir immer wieder im Arbeitsalltag. Es interessiert die Verantwortlichen nicht wie viele Verletzungen man davon trägt, die Summe dieser, verantworten die Verantwortlichen nicht!

Lasst uns ALLE versuchen es besser zu machen, arbeitet füreinander und nicht gegeneinander. Damit meine ich nicht nur jene die ihr mögt, sondern auch jene die ihr nicht leiden könnt. Ihr könnt es besser, ihr müsst es nur wollen! Weihnachten ist ein guter Zeitpunkt um sich wieder der Menschlichkeit zu besinnen.

Daher schaltet einen Gang zurück und kommt auch im Geiste zur Ruhe. Diesen entspannten Geist nehmt dann mit zu allen Menschen mit denen ihr zusammen kommt.

Ich wünsche euch ein frohes Fest.
Auch wünsche ich euch ein neues Jahr voller schöner Momente und guter Gesundheit.




PS: Auf dem Bild ist der Hauptzugang zum Weihnachtsmarkt in Büdingen zu sehen, das "Jerusalemer Tor".

Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
11.057
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 23.12.2015 um 15:41 Uhr
die worte sind sehr nachdenklich und so ernst zu nehmen. immer schneller, immer mehr, wo bleibt der mensch ?
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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