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Auf dem Breitenberg bei Pfronten (Allgäu)

Gießen | Allerdings war das im März dieses Jahres. Zur Zeit liegt zwar am Standpunkt Schnee, aber schon 300 m weiter unten ist alles grün. Im Allgäu ist momentan Skisport nur möglich in den oberen Liftsegmenten von Fellhorn, Kanzelwand, Nebelhorn, Bolsterlanger Horn und Grasgehren. Seit Samstag herrscht da auch nach Eintreffen der ersten Weihnachtsurlauber dichtes Gedränge, da auch hier nur relativ schmale Kunstschneestränge gelegt sind.

Ende November konnten allenthalben schon mal größere Vorräte an Kunstschnee produziert werden, da es da etliche kalte Nächte in Serie gab. Anfang Dezember schmolz die Pracht wieder dahin und floss als Wasser bergab. Bei einzelnen Bahnen waren damit 25.000 - 30.000 Euro "im Eimer".

Ein Kubikmeter Kunstschnee kostet zwei bis vier Euro. Das meiste davon sind die Stromkosten. Aus einem Kubikmeter Wasser können zwei Kubikmeter Schnee hergestellt werden. Ideal für die Produktion sind klare Nächte mit zweistelligen Minusgraden. Zwei Tage und zwei Nächte reichen dann aus, um eine Piste skibetriebsfähig zu machen.

Auf den abgebildeten Breitenberg gelangte ich aber ohne Kunstschnee, auf einem langgezogenen Forstweg. Mit Tourenskiern und aufgezogenen Steigfellen. Im letzten Fünftel geht es mit abgeschnallten Skiern über einen felsdurchsetzten Fußsteig. Direkt neben dem Standpunkt/Gipfel befindet sich die Ostlerhütte auf 1.838 m Höhe. Eine der wenigen Hütten im Allgäu (außer solchen bei Lift- und Seilbahnanlagen), die auch im Winter geöffnet haben.

Das Foto ist ein eingescanntes Bild vom Dia, daher von bescheidener Qualität.

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Kommentare zum Beitrag

Christiane Pausch
6.578
Christiane Pausch aus Gießen schrieb am 21.12.2015 um 10:50 Uhr
Ich sehe schon,ich habe es hier mit einem Allgäufan zu tun ;-))
Dann können wir uns ja mal die besten Unterkünfte-Ferienwohnungen austauschen-oder?
Schöne Weihnachten!
Kurt Wirth
3.377
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 21.12.2015 um 18:25 Uhr
Allgäufan sehr wohl. Ich bin in Kempten geboren und war da, bis ich mit 28 nach Gießen zog. Die Liebe zu Freizeitaktivitäten in der Natur wurde mir von meinen Eltern sozusagen in die Wiege gelegt. Nach zwei weiteren Stationen in Wuppertal und Hamburg zog ich als Neurentner sozusagen als "Exil-Gießener" vor ein paar Jahren wieder zurück nach Kempten. Und mein ganzes Berufsleben war ich mehrmals im Jahr da gewesen, schon familiär bedingt.

Als Ferienwohnung wäre mein Domizil wohl völlig unattraktiv. Es gibt in Kempten meines Wissens auch nur ein halbes Dutzend, und die sind meistens von Studenten frequentiert, bis sie eine dauerhafte Unterkunft gefunden haben. Bei schlechtem Wetter allerdings wird Kempten von Touristen aus dem ganzen Allgäu gestürmt, wegen Shopping und seiner interessanten Historie (älteste schriftlich erwähnte Stadt Deutschlands - von dem griechisch-römischen Geographen Strabon als Cambodunum). Mich zog es dahin zurück, weil ich ohne Auto in zwanzig Minuten sowohl im Zentrum bin, als auch aus der Stadt draußen in freier Natur und mit Auto oder öfftl. Verkehrsmittel in mindestens einer halben Stunde an jedem interessanten Punkt des Allgäus. Und habe dabei das ganze Versorgungsangebot einer Stadt, etwa gleich groß wie Gießen. Man wird ja schließlich auch älter.

In der näheren Umgebung auf den Dörfern gibt es hingegen sehr reizvolle Ferienwohnungen, die vor allem eines bieten: den Blick auf mehrere Hundert Alpengipfel von der Zugspitze bis zum Säntis in der Schweiz und nicht nur auf einen Berghang direkt vor dem Fenster. Und die Preise sind durchschnittlich ein paar Euro niedriger als in den namhaften touristischen Brennpunkten.
H. Peter Herold
29.364
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 29.06.2019 um 19:30 Uhr
Allgäu ist schön
Hallo Lieber Leser
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