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Der Asylbewerber

Gießen | Unzählbar fast sind die Berichte
in den Annalen der Geschichte
von Menschen, die in großen Scharen
zur Umsiedlung gezwungen waren.

Den Grund, das muss man nüchtern sehen,
gelegentlich wir kaum verstehen.
Nicht selten ist ihr Land bedroht
durch Krankheit, Krieg und Hungersnot.
Doch oft flieh´n sie als Reaktion
auf Einschränkung der Religion.
Und das verstehen wir sehr gut,
zum Zeitvertreib das keiner tut.

Es sind die Nöte, die sie treiben
für immer Fremdlinge zu bleiben.
Vor allem Friede, Freiheit, Leben
sind Dinge, wonach alle streben
und die sie unbeirrt verfechten;
sie zählen zu den Menschenrechten.

Zu unsrem Land sich sagen ließ:
Auch hier ist nicht das Paradies;
doch weiß man, dass zumindest Frieden
ist der Bevölkerung beschieden –
auch wenn, und das spürt jedermann,
sich jederzeit das ändern kann.

Nun wird erwartet, dass wir teilen
mit denen, die bei uns verweilen.
Jedoch im Großen und im Ganzen
geht‘s weniger um die Finanzen –
obschon sich die, bei unsren Preisen,
als äußerst vorteilhaft erweisen.

Es geht dabei vor allen Dingen,
um Werte, die uns weiter bringen
Mehr über...
und meist bewirken einen Wandel –
erhältlich sind sie nicht im Handel.
Man wartet auf ein kleines Stück
von Freundschaft, Hoffnung oder Glück;
dass Liebe wir entgegenbrächten,
nebst den erwähnten Menschenrechten.

Das fällt mitunter ziemlich schwer,
man fühlt sich kraftlos, fühlt sich leer.
Kein Wunder, denn so ist das eben;
was man nicht hat, kann man nicht geben.

Drum will uns Gott zur Quelle lenken,
er ist bestrebt, uns zu beschenken
mit Leben, welches alles wendet,
ein Ziel hat und das niemals endet;
mit Frieden, auch in schweren Stunden
und nicht an Umstände gebunden;
mit Freiheit und mit andern Gaben,
damit wir alle etwas haben,
um es mit anderen zu teilen,
zu trösten, helfen und zu heilen.

Um uns dies alles zu bescheren
und seine Wesensart zu lehren,
hat Gott vor langer Zeit uns schon
beschenkt mit Jesus, seinem Sohn.

Gleich bei der Ankunft seinerzeit,
gibt’s Ärger mit der Obrigkeit.
Herodes, seines Zeichens König,
hält von Rivalen reichlich wenig.
Deshalb beschließt er, mittels Waffen,
den Neuling aus der Welt zu schaffen.

Um sich Herodes zu entziehen,
muss die Familie schnellstens fliehen.
Maria, Josef und das Kind
urplötzlich ohne Wohnsitz sind.
Asyl, wie später man erfährt,
wird vom Ägyptervolk gewährt.

So ist nun Jesus, strenggenommen,
als Flüchtling in die Welt gekommen.
Auch später war er meistens bloß
auf Wanderschaft und wohnsitzlos.
Das heißt, dass Jesus, wie man sieht,
Erfahrung hat auf dem Gebiet.

Noch heute, das ist mein Gefühl,
bewirbt sich Jesus um Asyl.
Ich mein es ernst, das ist kein Scherz,
er sucht‘s bei uns, in unsrem Herz.
Er drängt sich uns gewiss nie auf;
geduldig wartet er darauf,
dass, wenn die Weihnachtslieder klingen,
wir wirklich meinen, was wir singen:
„Komm‘, oh mein Heiland, Jesus Christ,
mein’s Herzens Tür dir offen ist.“*

*aus „Macht hoch die Tür“(EKG 1), Georg Weissel (1590–1635)

Wenn also jemand mit Christus verbunden ist, ist er eine neue Schöpfung: Was er früher war, ist vergangen, etwas Neues ist entstanden. 2. Korinther 5.17

Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3.16

Da sagte Jesus: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Johannes 11.25

"Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe / und Frieden den Menschen im Land, / auf denen sein Gefallen ruht." Lukas 2.14

Was ich euch hinterlasse, ist mein Frieden. Ich gebe euch einen Frieden, wie die Welt ihn nicht geben kann. Lasst euch nicht in Verwirrung bringen, habt keine Angst. Johannes 14.27

Wenn euch also der Sohn frei macht, seid ihr wirklich frei. Johannes 8.36

© Hans Elwert 2015

Der Text dieses Gedichtes stammt von meinem Freund Hans Elwert. Er hat mir ausdrücklich erlaubt, ihn hier zu veröffentlichen.
Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest.

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 15.12.2015 um 17:51 Uhr
Wieso wälzt der gütige Gott eigentlich die Drecksarbeit immer auf die Menschen ab erwartet aber angebetet und geliebt zu werden.
Bernd Zeun
11.776
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 15.12.2015 um 18:58 Uhr
Warum geht der, der alles kann
Mit gutem Beispiel nicht voran?
Weil Religion, wie Marx erkannte
Als Opium für's Volk benannte
Denn Jungfernzeugung, Auferstehen
Kann nur benebelt man verstehen!
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 15.12.2015 um 19:28 Uhr
M. E. ist selbst für den Atheisten der 1. Teil dieses Gedichtes lesenswert !
Herr Menger, auch Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest.
Christine Stapf
8.319
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 15.12.2015 um 19:41 Uhr
Herr Menger auch Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, und alle guten Wünsche für 2016.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 15.12.2015 um 22:33 Uhr
Wer glauben kann, findet einen Halt. Ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen und Ihen Lieben, Herr Menger.
Das Gedicht ist ein kleines Kunstwerk, auch wenn ich mit dem Inhalt nicht konform gehe.
Stefan Walther
4.938
Stefan Walther aus Linden schrieb am 15.12.2015 um 23:10 Uhr
Schließe mich den Worten von Birgit Hofmann-Scharf an, wobei natürlich auch Bernd Zeun meine Zustimmung findet.
Egal, ein Gedicht, das den Heuchlern "den Spiegel vorhält" und den - aus religiösen Motiven handelnden - engagierten Menschen ein wenig Unterstützung gibt. Ich kenne einige Menschen, die aufgrund ihres Glaubens gerade im Bereich der Hilfe für Flüchtlinge enormes leisten. Soll ich sie deshalb verurteilen nur weil ich nicht gläubig bin? Nein, sie haben meinen Respekt auch wenn ich Religion an sich genauso wie Bernd als "Opium für`s Volk" ansehe...

Erholsame Feiertage und alles Gute im Neuen Jahr, ( nicht nur ) für Sie Herr Menger!
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.12.2015 um 04:36 Uhr
Wenn diesen Gläubigen die flüchtlinge aber nur Willkommen sind weil sie an den gleichen Gott glauben sollte klar sein was von dieser "Nächstenliebe" zu halten ist. Flüchtling ok, aber Christ sollte er sein.
Nicole Freeman
11.056
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.12.2015 um 06:22 Uhr
der erste teil des gedichtes ist sehr gut. ein echter spiegel.
danke herr menger. ich wünsche ein schönes weihnachtsfest, kraft und friede
Bernd Zeun
11.776
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 16.12.2015 um 11:25 Uhr
Ich will meinen obigen Kommentar ergänzen; das Gedicht ist handwerklich sehr gut gemacht, da holpert nichts. Inhaltlich gibt es an der ersten Hälfte ebenfalls keinen Widerspruch, auch die Nacherzählung der biblischen Weihnachtsgeschichte in Versform ist für mich kein Problem. Der "Hut ging mir allerdings (mal wieder) hoch", bei der Aussage "Drum will uns Gott zur Quelle lenken, er ist bestrebt uns zu beschenken usw." Abgesehen davon, dass es, wenn es denn einen Gott gäbe, eine ungeheure Anmaßung wäre, die Absichten dieses Gottes kennen zu wollen, regt mich der Widerspruch auf, für Gutes wird Gott gedankt, an Schlechtem sind aber die Menschen Schuld, weil sie nicht seinem Wort gefolgt sind. Ja, wenn er denn Gutes tun kann, warum verhindert er dann nicht das Schlechte? Wie Stefan verurteile ich natürlich niemand, der aus religiöser Motivation anderern hilft, nur sehe ich, wie sicher auch Stefan, das nicht als Voraussetzung für Nächstenliebe an. Mein Fazit zu Religionen generell bleibt, dem einzelnen können sie Trost bringen, der Menschheit insgesamt haben sie mehr Leid gebracht.

Trotzdem auch allen erholsame Feiertage, denn Ruhe braucht der Mensch, das ist ja eine Erkenntnis, die sich auch in der Bibel findet, auch wenn es meiner Meinung nach menschliche Erkenntnis ist.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.12.2015 um 11:47 Uhr
Bernd, ich schließe mich Deinen Worten voll an. Dem gibt es nichts hinzu zu fügen. Allen eine schöne Weihnachtszeit!
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 16.12.2015 um 12:57 Uhr
Den Worten von Herrn Zeun kann auch ich nur beipflichten.
Erholsame Feiertage.
Hermann Menger
2.373
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 16.12.2015 um 15:21 Uhr
Vielen Dank für die lieben Weihnachtsgrüße!
#Herr Zeun: Wieso ist es eine "Anmaßung, die Absichten dieses Gottes kennen zu wollen", wenn er sich doch selbst in seinem Wort, der Bibel, geoffenbart hat?
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.12.2015 um 17:35 Uhr
Die Bibel ist eine Geschichtensammlung von Hirtenvölkern die vor tausenden von Jahren gelebt haben. Widersprüchlich und von zweifehafter Autorenschaft. Grausam, diskriminiernd und hetzerisch. Wenn das wirklich "Gottes Wort" ist...Prost Mahlzeit.
Hermann Menger
2.373
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 16.12.2015 um 17:53 Uhr
Feiern Sie nicht Weihnachten, Frau Back?
Seit Gott in seinem Sohn Jesus Christus Mensch geworden ist, wissen wir, wie Gott ist und was er will.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.12.2015 um 17:59 Uhr
Wir wissen nur was uns irgendwelche Leute aus politischem Kalkül erzählt haben. Nicht einmal die Existenz eines wundertätigen Jesus ist gesichert. Wir könnten genauso gut nach den Regeln der 7 Zwerge leben. Übrigens ist Weihnachten nicht viel mehr als die christliche Glasur über der Wintersonnenwende.
Bernd Zeun
11.776
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 16.12.2015 um 18:02 Uhr
@Herr Menger: Die Antwort auf Ihre Frage hat Frau Back schon gegeben. Die einzige Stelle, wo Gott den Menschen einmal etwas Schriftliches hinterlassen hat, ist meines Wissens, als er Moses die Steintafeln mit den zehn Geboten aushändigte. Leider waren keine Zeugen anwesend. (Bei Herrn Schmidt vermisse ich das "auch" bei "grausam, diskriminierend und hetzerisch", da sich ebenfalls Nützliches und Sinnvolles in der Bibel findet.)
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.12.2015 um 18:12 Uhr
Herr Zeun, was man vielleicht an Gutem aus der Bibel lesen kann ist meist von älteren Religionen und oder Philosophien geklaut.
Und wie soll man der Erzählung von Moses glauben schenken wenn er (Moses) über seinen eigenen Tod berichten kann?
Was die 10 Gebote betrifft, das meiste sollte sich in jeder Gesellschaft von alleine verstehen. Nicht töten, nicht stehlen usw. Wobei gerade das nicht töten ein lustiges Gebot ist für einen Gott der einst den größten Genozid an den Menschen verübt haben soll. Das andere sind beweihräucherung eines Gottes und damit einer guten Ausrede bzw. Rechtfertigung für alles. Außerdem würde Gottes Wort in Form der 10 Gebote unseren heutigen Grundrechten widersprechen.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 16.12.2015 um 18:35 Uhr
Da ich kein Sünder bin, brauche ich keinen Jesus, der für mich am Kreuz alle Sünden auf sich nimmt.
Jeder, der eine Religion braucht, hat das Rechtg dazu. Wer Trost sucht, kann das auf vielfältige Art und Weise tun - mit Religion, mit Freunden, einem Psychlogen....
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.12.2015 um 21:38 Uhr
Ich bin bekennender Atheist. Ich bin in einem Elternhaus aufgewachsen, wo die Bibel und Gott kein Thema war. Ich brauche auch weder Bibel noch Gottes Wort (Worte, die Menschen einem "höheren Wesen" in den Mund gelegt haben) , um anderen zu helfen, wenn es mir möglich ist. Ich brauche keine Kirche um zu wissen, dass der Nichtsesshafte auf der Strasse Ansprache und Hilfe braucht- nur als Beispiel. Ich weiß, dass viele Kinder dieser Welt Hilfe brauchen. Das muss man mir nicht von der Kanzel predigen. Während die reiche, katholische Kirche im Geld schwimmt und andere zu Spenden aufruft, packen Menschen, die weder an Gott noch an die Kirchenfürsten glauben, ihr Päckchen, um wengistens ein paar notleidenden Kindern zu helfen. Herr Menger, ich schätze Ihre Arbeit sehr. Trotzdem sage ich- glauben heißt nicht wissen. Keiner von uns weiß, ob es diesen einen Gott gibt. Aber wenn es ihn gibt, dann soll mir ein Christ die Frage beantworten, warum dieser Gott es zulässt, dass unschuldige Kinder durch die Greueltaten der Kriege schwerst verletzt werden , leiden und sterben! Entschuldigung, aber dann ist es nicht der liebe Gott! Denn wenn man liebt, dann schützt man.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.12.2015 um 21:59 Uhr
Frau toth, die Frage der Theodizee ist schon so alt. Ich könnte verstehen wenn man sagt dass Gott nicht in jeden menschlichen Konflikt eingreift.
Was für mich aber unbegreifbar ist, warum gibt es Fadenwürmer die kleinen Kindern die Augen ausfressen? Warum kommen Kinder mit Schlaganfällen schon auf die Welt, warum gestatttet er Vergewaltigungen, sexuellen Missbrauch an den schwächsten aller Opfer. Man kann die Existenz eines Gottes so wenig belegen wie seine Inexistenz. Aber wir können heute den Verlauf der Geschichte, die Entstehung des Universums und des Lebens auf unserem Planeten so gut nachvollziehen um zu sagen dass es dafür keinen Gott gebraucht hat. Es braucht auch keine Göttliche Moral um gutes zu tun und ein Leben mit der Religion befreit einen nicht davon ein Arschloch zu sein.
Ich kann für mich einfach keinen gütigen personalen Gott anerkennen und sehen wie Kinder verhungern. Verhungern obwohl viele Menschen das verhindern wollen und viel dafür tun. Da wäre ein bisschen Unterstützung vom Himmel nicht zu viel verlangt.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 16.12.2015 um 23:37 Uhr
Herr Schmidt, es gibt viele Gründe, warum die Kirche großen Wert darauf legt, Gottes Wort zu verbreiten. Mit der Bibel und der Androhung vom ewigen Fegefeuer, kann man Gläubige Gehorsam machen. Und tut es auch seit eh und je. War für die Menschen früher der Gott derjenige, den man für unerklärliche Dinge heranzog, so ist es heute die Wissenschaft, die das Unerklärlich erklärt. Die Kirche jedoch maßt sich an, die Wissenschaft als Lügner hinzustellen, um ihre Macht nicht zu verlieren. Es ist ein unendliches Thema. Wenn Gläubige andere Menschen nicht missionieren wollen, so sollen sie glauben und ihren Frieden finden. Das Elend der Welt verhindert keine Kirche und auch kein Gott. Hier sind wir Menschen gefragt! Und viele von uns lassen sich nicht bitten und nicht fragen. Man hilft, wenn auch nur im kleinen. Aber viele kleine Helfer bewirken Großes! Und alles ohne die Hilfe vom lieben Gott!
Ulrich Weyel
32
Ulrich Weyel aus Gießen schrieb am 17.12.2015 um 09:26 Uhr
Insbesondere den Kommentaren der Herren Beltz und Schmidt erlaube ich mir einen Ausspruch von Blaise Pascal, der es intellektuell mit beiden wohl aufnehmen kann:

'Das Wissen von Gott ohne Kenntnis unseres Elends erzeugt Dünkel. Das Wissen unseres Elends ohne Kenntnis von Gott erzeugt Verzweiflung. Das Wissen von Jesus Christus schafft die Mitte, weil wir in ihm sowohl Gott als unser Elend finden'.
(Fr. 527)
Ulrich Weyel
32
Ulrich Weyel aus Gießen schrieb am 17.12.2015 um 09:26 Uhr
Insbesondere den Kommentaren der Herren Beltz und Schmidt erlaube ich mir einen Ausspruch von Blaise Pascal, der es intellektuell mit beiden wohl aufnehmen kann:

'Das Wissen von Gott ohne Kenntnis unseres Elends erzeugt Dünkel. Das Wissen unseres Elends ohne Kenntnis von Gott erzeugt Verzweiflung. Das Wissen von Jesus Christus schafft die Mitte, weil wir in ihm sowohl Gott als unser Elend finden'.
(Fr. 527)
Bernd Zeun
11.776
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 17.12.2015 um 10:52 Uhr
Herr Weyel, Ihr Kommentar wird nicht überzeugender, dass er zweimal da steht ;-) (ich weiß, es war ein Versehen). Pascal lebte von 1623 - 1662. Da glaubte man noch, dass die Welt 6400 Jahre alt ist, kannte weder elektromagnetische Wellen, Galaxien, das Alter des Sonnensystems etc. Sie nehmen doch nicht ernsthaft an, dass Pascal, dessen Intellekt ich ebenfalls sehr hoch einschätze, diesen Satz in der heutigen Zeit so wiederholen würde.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 17.12.2015 um 12:23 Uhr
Die Wette des Herrn Pascal hat auch nicht mehr Substanz als dieses Zitat Herr Weyel.
Ulrich Weyel
32
Ulrich Weyel aus Gießen schrieb am 17.12.2015 um 12:35 Uhr
Lieber Herr Schmidt,
meines Erachtens ist Ihre Reaktion gleichermaßen Widerspruch und Bestätigung der Pascalschen Aussage.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 17.12.2015 um 13:03 Uhr
Herr Weyel. was wissen wir schon gesichert von Jesus? Wir haben Geschichten über einen Wundertäter die offensichtlich aus älteren Geschichten zusammengebaut wurden. Etwa die Sache mit Lazarus. Es gibt keine Zeitgenössische Quelle ausserhalb des Christentums die einen wundertätigen Jesus beschreibt. Selbst wenn es in der Zeit einen Prediger gab der den gebräuchlichen Namen Jesus trug muss das nicht der Jesus sein der in der Bibel beschrieben wird. Das heißt wir wissen ja nichteinmal von welchem Jesus wir reden. Einer eventuell historischen Person oder einem Mythenkonstrukt.
Ulrich Weyel
32
Ulrich Weyel aus Gießen schrieb am 17.12.2015 um 13:07 Uhr
Noch eine kurze Anmerkung zum letzten Beitrag von Herrn Zeun:

Blaise Pascal war in manchen physikalischen und mathematischen Erkenntnissen bereits vor mehr als 350 Jahren in unserer Zeit angekommen, was für Sie mit Sicherheit auch keine Neuigkeit ist. Warum sollte man ihm das ausgerechnet in der Theologie absprechen? Also dieses Fragment 527 beansprucht auch insoweit Glaubwürdigkeit als es zur Zeit von Pascal bereits auf einem historischen universalen Ereignis gründet, das damals schon ca. 1650 Jahre zurücklag.

Nachdem Weihnachten vor der Tür steht, nehme ich mir die Freiheit noch eine weitere Eingebung des Blaise Pascal -vielleicht für Sie zum Überdenken während der Feiertage-:
'Es gibt nur zwei Arten von Menschen: Gerechte, die sich für Sünder halten; und die anderen Sünder, die sich für Gerechte halten'. (Fr. 534).

Freundliche Grüße
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 17.12.2015 um 13:43 Uhr
Herr Weyel, dann gehöre der dritten Art Mensch an, denn ich bin weder eine Sünderin , noch bin ich immer gerecht. Und es gibt noch eine vierte Art Mensch, die sich anmaßen, andere Menschen zu Sündern zu machen, weil sie den eigenen Wertvorstellungen nicht entsprechen. Und die fünfte Art, die bestimmen, was Sünden sind.
Ich habe Ihre Zitate aufmerksam gelesen. Alle "Gläubigen" berufen sich auf irgendwelche geschichtlichen, nicht beweis. und belegbare Ereignisse vor Urzeiten! Ich vermisse die eigenen Erfahrungen, die Gläubige gemacht haben, um die Existens von Gott vom Glauben in Wissen umwandeln.
Ulrich Weyel
32
Ulrich Weyel aus Gießen schrieb am 17.12.2015 um 15:34 Uhr
Lieber Herr Schmidt, darf ich Sie rhetorisch fragen:
'Wäre es für Ihre persönliche Glaubenseinstellung hilfreich, wenn die Frage der zeitgenössischen Quellen von Wundertaten Jesu positiv geklärt werden könnte?' Der Jesusfrage nur aus Diskussionsfreude nachzugehen, erscheint mir nicht angemessen. Es geht ja nach biblischem Befund um eine existenzielle Fragestellung, die man m.E. mit der gebührenden Haltung angehen sollte. Hier eine Informationsquelle:
Es geht um die Lektüre in Buchform von Professor Frederick Bruce von der Universität Manchester unter dem Titel 'außerbiblische Zeugnisse',erschienen im Brunnen Verlag Gießen.
Es würde mich interessieren, wie Sie diese beurteilen und ob Sie ggf. Ihre Meinung korrigieren würden.
Bernd Zeun
11.776
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 17.12.2015 um 16:00 Uhr
Ilse, genau so geht es mir auch.

Herr Weyel, Theologie ist für mich keine Wissenschaft, die wissenschaftlichen Anteile innerhalb der Theologie kann man der Geschichtswissenschaft, der Psychologie und der Soziologie zurechnen. Da, wo sie sich mit Metaphysischem beschäftigt, unterscheidet sie sich prinzipiell nicht von Astrologie, Parapsychologie und sonstigen Pseudowissenschaften. Deshalb gebe ich Ihnen recht, Pascal war vor 350 Jahren schon in der theologischen Neuzeit, weil die heutige Theologie im Prinzip kein bisschen weiter ist, als zu Pascals Zeit. Dass Pascal aber heute noch seine Aussage wiederholen würde, möchte ich weiterhin bezweifeln. Ausschließen kann ich es allerdings auch nicht, da auch heute ausgemachte Wissenschaftler (eine kleine Minderheit in der Wissenschaft, wie man aber auch sagen muss) nicht nur auf die Lücken in der Evolutionstheorie hinweisen, sondern deshalb intelligentes Design, und damit auch einen Intelligenten Designer dahinter vermuten.
Sie halten auf Ihrem Profilbild ja das Buch von Junker/Scherer “Evolution – ein kritisches Lehrbuch” in den Händen. Der Biologe Siegfried Scherer ist so ein anerkannter Wissenschaftler und vertritt kreationistische Ideen. Es muss wohl eine Art geistiger Blindheit geben. So, wie ein Sehender einem von Geburt an Blinden die sinnliche Erfahrung von Licht und Farben nicht erklären kann, wie auch ein Sehender nicht das Umweltempfinden eines von Geburt an Blinden nachvollziehen kann, so wenig kann ein Kreationist wohl einen Nicht-Kreationisten verstehen und umgekehrt. Deshalb werden wir beide uns wohl auch weiterhin nicht verstehen. Die Grundfrage, die sich der Mensch stellt, ist doch, wo kommt alles her. Eine meiner Meinung nach zur Zeit und wahrscheinlich nie von der Wissenschaft beantwortbare Frage. Sie mit einem Intelligenten Designer oder schöpferischen Gott beantworten zu wollen, verschiebt doch nur das Problem. Ich muss dann doch weiter fragen, und woher kommt der? Wenn Sie das beantworten, dass dieser ewig existierte, frage ich mich, warum kann das nicht für Materie/Energie gelten? Es ist mir jedenfalls einleuchtender, es bilden sich durch Evolution aus einfachen Bausteinen komplexe Strukturen, statt anzunehmen, da gibt es ein zwangsläufig hochkomplexes Wesen, das da etwas bastelt. Und ich frage mich, warum setzt dieser Intelligente Designer seine Kronen der Schöpfung auf ein winziges Staubkorn, kosmisch gesehen, irgendwo am Rande einer Galaxie, die schätzungsweise aus mindestens 100 Milliarden Sonnen besteht, für die das Licht 100 000 Jahre braucht, um sie zu durchqueren und die auch nur eine von Milliarden Galaxien ist? Und warum macht dieser Intelligente Designer seine Kronen der Schöpfung so intelligent, dass sie gleich vier große Religionen gründen, die sie dann als Begründung nehmen, um sich die Köpfe einzuschlagen? Es ist wirklich ein so intelligentes Design, dass ich es nicht verstehen kann. Sie? Vielleicht denken Sie über Weihnachten da auch noch mal drüber nach.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 17.12.2015 um 16:19 Uhr
Bernd, ich habe es schon oft gesagt und doch beteilige auch ich mich immer wieder an diesen Diskussionen. Politik und Religion sind zwei Themen, wo keiner den anderen mit seiner Meinung überzeugen kann. Da ist einmal dieser Gott, der durch die Galaxien schwebt und uns Menschen auf die Erde "gespuckt" haben soll. An ihn zu glauben, mag dem einen gut tun, den anderen stört es nicht. Viel schlimmer sind die scheinheiligen Christen, die in die Kirche rennen, ein Leben lang die Bibel lesen und nicht danach leben. Kein Problem, alle Sünden werden ja vergeben- Hauptsache man geht in die Kirche. Betrachten wir uns die Verlogenheit dieser Kirchen. "Tut Gutes- Gott wird Dich im Parasies" belohnen. Was tut die katholische Kirche mit ihren Millionen? Sie vermehrt durch Marktwirtschaft ihr Vermögen! Prima, damit könnte man viel Gutes tun! Und- tun sie das? Und mit dem Paradies ist es wie mit Gott- keiner hat ihn und es je gesehen!
Stefan Walther
4.938
Stefan Walther aus Linden schrieb am 17.12.2015 um 18:06 Uhr
Herr Menger, warum belassen Sie es nicht einfach bei den "Lieben Grüßen"?
Warum müssen Sie den Missionar spielen? Es müsste doch auch Ihnen klar sein, dass Sie die hier - meist sehr wohlwollend und höflich - Kommentierenden damit nicht überzeugen können...
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 17.12.2015 um 18:19 Uhr
Herr Weyel. einen betont evangelikalen Autor würde ich jetzt nicht unbedingt als Quelle ernst nehmen. Da wird wenig Objektives bei raus kommen. Kein Christ wird die Existenz Jesu wirklich in frage stellen, dann würde er sich ja die Grundlage seines Glaubens weg ziehen.
Es gibt ja auch andere gute Bücher. "Der Jesus Wahn" zum Beispiel von Kubitza oder K.H. Deschners "Der gefälschte Glaube". Auch "Falsche Zeugen: Außerchristliche Jesuszeugnisse auf dem Prüfstand" von Hermann Detering wären als kritische Literatur zu nennen.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 17.12.2015 um 20:18 Uhr
Ich zweifele nicht an, dass Jesus gelebt hat. Zum Sohn Gottes haben ihn die Menschen gemacht.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 18.12.2015 um 19:08 Uhr
Da fliegen mir Sätze um die Ohren wie "seit Gott in Jesus Mensch geworden ist" und die "Beweise" von Pascal, dargestellt von Herrn Weyel - da kann einem komisch werden. Wer Religion als Halt braucht, soll glauben aber nicht dauernd missionieren.
Ich kenne genügend anständige Menschen, die ohne Religion auskommen und auch Menschen, die eben in der Religion Halt finden.
Gotteskrieger, Evangelikale u.ä. werden der Welt nicht nützen.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 18.12.2015 um 19:26 Uhr
Und ich kenne, Herr Beltz, einige "fromme" Menschen, die regelmäßig in die Kirche gehen, und nicht anständig sind. Ob ein Mensch durchs Leben geht undkeinen Schaden anrichtet , sich seinen Mitmenschen gegenüber fair verhält, niemanden schadet oder gar schädigt, der hilft, wo es nötig ist, der die Natur achtet und schützt, muss nicht gläubig. So, für mich ist die Diskussion beendet, denn es ist alles gesagt.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 18.12.2015 um 19:30 Uhr
Der Per Se Sünder vor Gott hat ja auch noch den Vorteil egal welchen Mist er baut, ein ehrliches Bekenntnis zu Jesus reicht und der Weg zum Himmel ist frei. Da sitzt er dann beim Katholiken Adolf Hitler und kann überlegen in welchem Schwefeltümpel die "ungläubige" Anne Frank gerade hockt.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 18.12.2015 um 21:03 Uhr
Übrigens, Mutter theresa wird heilig gesprochen. Eine frau die Spendengelder veruntreut hat, sterbende Menschen gegen ihren Willen und ihren Glauben taufen liess und die Menschen unter erbärmlichsten Umständen hat regelrecht verrecken lassen. Die aber in dem Leid der ihr anvertrauten Menschen immerhin eine Verbindung zu Gott sah. Würde es nach dem gesunden Menschenverstand gehen wäre die "Hexe von Kalkutta" wie sie zum auch genannt wurde heute lediglich ein Fall von unterlassender Hilfeleistung und mehrfacher teils gefährlicher Körperverletzung. Aber so ist sie wieder ein Paradebeispiel dessen was der gottesfürchtige Mensch mit seinem Glauben anrichten kann. Denn der war ihr Leitmotiv. Wie gefalle ich einem sadistischen Zauberwesen und dann muss man eben selbst ein bisschen grausam sein.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 19.12.2015 um 12:20 Uhr
Noch etwas zu den Asylbewerbern. Für mich ist es selbstverständlich, dass wir Menschen in Not helfen. Das ist kein christlicher Gedanke, sondern Menschenpflicht. Ich erwarte im Gegenzug von den Asylbewerbern, dass sie sich unserer Kultur anpassen, ohne ihre eigene Kultur zu vergessen. Als ich im Internet las, dass in Deutschland ein großer Schlachthof gebaut wird, wo Tiere ohne Betäubung geschächtet werden, bin ich wütend geworden. Diese Art der Tötung von Schlachtieren ist in Deutschland verboten. Was hat das grausame Töten von Tieren mit Kultur zu tun? Hier mißbraucht man unsere Gastfreundschaft und unsere Hilfe. Ich möchte in meinem Land nicht meiner Lebensfreude beraubt werden, wenn ich an das Leid der Tiere denke. Ich möchte nicht, dass man meine Nerven so strapaziert. Ich möchte nicht, dass ich mich in meiner Heimat an solche Sitten und Gebräuche gewöhnen muss. Auch ein betäubtes Tier blutet lebend aus, aber es merkt nichts davon. Es gibt also keinen Grund, aus religiösen Gründen diese barbarische Form des Schlachtens einzuführen. Heute das Schächten, morgen die Bescheidung von Mädchen, Zwangsheirat und Ehrenmorde.
Frau Merkel, wie sagen Sie: wir schaffen das! Aber nicht auf diese Art und Weise. Ich bin enttäuscht von der Politik, die es zulässt, einen Schächtschlachthof zu bauen.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 19.12.2015 um 13:40 Uhr
Das, was Herr Schmidt über "Mutter" Theresa schreibt, kenne ich ebenfalls. Dass eine solche Frau heilig gesprochen wird, ist ein Hohn. Damit haben zunächst die Evangelikalen nichts zu tun.
Wenn Verbrecher einen Heiligenschein bekommen macht sich die kath. Kirche noch unglaubwürdier als sie schon ist.
Herr Schmidt, bitte genauer. Wo sitzt Aolf Hitler? Nicht zur Rechten Gottes, denn der Platz ist besetzt.

Frau Toth, ich kann Ihnen nur zustimmen.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.12.2015 um 13:59 Uhr
Wenn man davon ausgeht, dass einem gläubigen Christen seine Sünden vergeben werden so sollte Hitler keine größeren Probleme mit dem Einzug in den Himmel bekommen. Er ist bis heute ein ordentliches Mitglied der katholischen Kirche und wurde in seiner aktiven Zeit reichlich gesegnet. Es gibt in der Serie Family Guy eine schöne Szene als die Navy Seals Osama Bin Laden besuchen. Man sieht Osama mit den roten Punkten der Laservisiere auf einem Stuhl der noch schnell erklärt er erkenne Jesus Christus als seinen Herrn und Erlöser an. Und Schwupp hat er seine Harfe und die Engelsflügel. Ist doch ne super Sache.
Bernd Zeun
11.776
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 19.12.2015 um 14:24 Uhr
Aber mit den Jungfrauen war's dann Essig.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 19.12.2015 um 17:45 Uhr
Das ist geschichtlich nicht richtig, lieber Bernd Zeun. Denn Jesus bekam am Kreuz Essig, als er rief: mich dürstet.
Ilse Toth
39.129
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 19.12.2015 um 19:16 Uhr
Ich glaube, Bernd hatte da ganz andere Gedanken! ;-)
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.12.2015 um 19:28 Uhr
Außerdem ist es doch völlig egal in welches Nichts man nach dem Tode geht.
Bernd Zeun
11.776
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 19.12.2015 um 19:38 Uhr
Da wir inzwischen in himmlischen Sphären angelangt sind, galten meine Gedanken natürlich nur dem "geflügelten Wort" !
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.12.2015 um 22:59 Uhr
Ich stimme ihnen zu Frau Back. Gerade Muslime haben es im moment echt nicht leicht. Und ich habe was gegen dieses stumpfe gebashe. Es war ja zuletzt diese Weihnachts kontra Wintermarkt Diskussion in den sozialen Medien. Das ist meistens sehr kurz gedacht und am Thema vorbei.
Ich sehe das Schächten kritisch. Ich hoffe das solche Schlachtungen durch Veterinäre begleitet werden die notfalls eingreifen können. Das wir mehr und mehr Halal Produkte haben ist dagegen ok. Aber als Verbraucher möchte ich mich trotzdem entscheiden können. Eine Pizza Prosciutto sollte dann doch m it Parmaschinken belegt sein und nicht mit Rinder oder Putenschinken.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 20.12.2015 um 10:41 Uhr
Ich bin mal gespannt, ob und wann Herr Menger und Herr Weyel zu den hier eingestellten Beiträgen, in denen es um Menschen geht, ihre Position darstellen.
Hermann Menger
2.373
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 20.12.2015 um 14:17 Uhr
Herr Beltz, was wollen Sie denn hören?
Ich habe als ev. Reli-Lehrer im Rahmen der Unterrichtseinheit "Menschen des Glaubens" immer wieder Mutter Theresa als Beispiel genommen. Ich würde sie aber nicht heilig sprechen. Sie als "Hexe von Kalkutta" zu bezeichnen, ist einfach geschmacklos.
Ich trete auch (wie Frau Toth) für den Tierschutz ein, habe aber (noch) keine Meinung zum Thema "Schächtung".
Ich glaube, dass Gott unser aller Schöpfer ist, möchte aber hier nicht noch eine neue Diskussion über Evolution und Schöpfung anfangen.
Ich wünsche allen einen schönen vierten Advent und frohe Weihnachtsfeiertage.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.12.2015 um 14:41 Uhr
Das ist genau das was diese Person war. eine widerwärtige Sadistin die entweder einen religiösen Wahn hatte oder berechnend war. Die hygienischen Zustände in ihren Wirkungsstätten war katastrophal und der Umstand wie die Menschen in ihrer Obhut gestorben sind waren menschenunwürdig.
Die "Hexe von Kalkutta" stammt übrigens nicht von mir, diesen Namen bekam sie von ihrem Umfeld verpasst.
Ein wunderbares Vorbild und angebetete Frau. Das Zeigt einen so lächerlichen Aspekt der Religion auf, die Unfähigkeit selbstständig und kritisch zu denken. Mutter Theresa wurde zur Ikone der Barmeherzigkeit gemacht und war nichts anderes als eine ganz gewöhnliche Veruntreuerin von Spendengeldern und sie konnte sich herrlich am Leid andererergötzen. Wer solche Vorbilder hat sollte einem Leid tun.
Christoph Schäfer
806
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 21.12.2015 um 11:45 Uhr
Die christliche Religion gründet sich auf das Auferstehungsereignis, was immer es sich damit auf sich haben mag und nicht auf die historische Person Jesu. Daher ist Ostern nicht Weihnachten höchstes Fest,

Die historische Person Jesu ist für den Glauben eigentlich irrelevant. Einzig Evangelist Lukas ist es eine "Story" um dessen Geburt wert.
Ein Religionsgründer wäre ein historischer Jesus in keinem Fall gewesen, eher ein Reformator, ein "Martin Luther des Judentums" etwa.

Ohne Auferstehungsglauben hätte es das Christentum nie gegeben und als dieser entstand war Jesus, sofern er gelebt haben sollte, bereits verschieden.

Die nachhaltigen Wirkung dieses Glaubens geht auf Kaiser Konstantin I. zurück, welcher das Christentum im 4. Jahrhundert zur Staatsreligion erhob und somit salonfähig machte. Das Phänomen, dass gerade dieser Glauben offenkundig mit der herrschenden Politik sehr gut kollaboriert, bekommen wir bis heute zu spüren.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.12.2015 um 12:45 Uhr
Herr Schäfer, aber wenn es keinen historischen Jesus gegeben haben muss, dann ist alles andere auch irrelevant.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 21.12.2015 um 16:47 Uhr
Schön, Herr Menger, dass Sie noch einmal Position beziehen. Von der "Mutter" Theresa ist ein Lügenbild medial gezeichnet worden, um damit der Kirche eine Person zu liefern, die aus ihrem Glauben einfach gut ist und jetzt heilig werden soll. Religion braucht eben Figuren, die bezeugen, dass Glaube Berge versetzt. Sie geben Halt. Nicht nur in der Bibel auch in anderen Romanen werden immer wieder Parsonen dargestellt, die auf Grund ihres Glauens erdulden und Wundersames vollbringen. Das wird u.a. anderem in dem Spruch "Herr, Dein Wille geschehe" deutlich.
Christoph Schäfer hat im letzten Absatz noch mal dargestellt, wozu Religion für die Mächtigen nützlich ist. Der eine glaubt an einen Gott um seine Verbrechen zu rechtfetigen, Hitler hatte die Vorsehung als richutungsweisend vorgegeben.
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von:  Hermann Menger

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