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Hexfelia hat die Kinder in Gießen besucht.

Der Regisseur Juan Bautista Ybanez Centeno stellt Kinder vor.
Der Regisseur Juan Bautista Ybanez Centeno stellt Kinder vor.
Gießen | Am Freitag, den 11.12.15, hat das Konzertsaal des Gießener Rathauses eine verrückte Hexe, namens Hexfelia, besucht. Und sie war nicht alleine! Sie hat ihre Freunde die Puppen mitgebracht, mit denen sie schöne, gute, lustige und fantastische Geschichten den kleinen und großen Zuschauern des Puppentheaterstücks "Hexfeliakiste" erzählte.
Die "Hexfeliakiste" ist eine wunderbare Inszenierung von der "Compañía del Sur" und von den Kindern des Workshops "Pup, pup, pup... Puppentheater!" in Zusammenarbeit mit der Kinder-Arbeitsgruppe des MigrantenSelbsOrganitationen Netzwerkes Giessen.
Die sieben Kindern des Workshops (Yago, Paula, Lilli, Christina, Rania, Nada und Lea), die zwischen 5 und 8 Jahren alt sind, übten schon seit September jeden Dienstag für das Puppentheaterstück. Die Eltern und andere Zuschauer waren sehr erstaunt als die Kinder nicht nur die Puppen beim Theaterstück zum Leben erweckten, sondern als sie erfuhren, dass die meisten Puppen für die spanische Geschichte "Peter und der Wolf" und das deutsche Kinderlied "10 kleine Fledermäuse" von den Kindern selbst aus täglichbenutzbaren und recycalbaren Materialien gebastelt wurden.
Die weiteren Geschichten aus Russland und Portugal, die Lieder aus USA und Finnland sowie die Hauptrolle Hexfelia wurden von den Erwachsenen Schauspielern der "Compania del Sur" auf der Bühne wiedergegeben. Die kleinen Zuschauern haben mit Spannung, Interesse und Neugier der Handlung gefolgt. Sie starteten sogar einen Dialog mit der Hexfelia. Beispielsweise bei der Frage "Wisst ihr wie eine Fee aussieht?". Eine kleine Zuschauerin antwortete: "Ja, sie hat einen Zauberstab!"
Die Puppentheatergruppe ist nicht nur generationsübergreifend, sondern auch interkulturell. Die kleinen und großen Schauspielerinnen und Schauspieler sind marokkanischer, ukrainischer, russischer, deutscher, italienischer und spanischer Herkunft.
Genauso wie die Theatertruppe so war auch das Publikum: generationsübergreifend und interkulturell. Ein dreijähriges spanischstämmiges Mädchen hat ihren Daumen hochgehalten um zu resumieren, dass ihr das Theaterstück super gefallen hat.
Die Puppen des Theaterstücks werden in den Schaukästen der Stadtbibliothek Gießen bis zum 18.12.2015 ausgestellt.
Das Projekt wurde gefördert von dem Integrationsbüro der Stadt Gießen und dem Kreisausländerbeirat Gießen.

Foto und Text von Anastasia Müller

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Zuschauer
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Ausstellung in der Stadtbibliothek
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