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Buena Vista Social Club im Weißen Haus

Gießen | Anläßlich des seit 1968 in den USA begangenen "Monats des Hispanoamerikanischen Erbes" trat im Oktober dieses Jahres die Band "Buena Vista Social Club" auf Einladung von Präsident Obama vor 400 Gästen im Weißen Haus auf. Seit mehr als einem Jahrhundert sind es damit wieder die ersten kubanischen Musiker im Weißen Haus.

Doch noch ist das Eis zwischen den USA und Kuba nicht endgültig gebrochen. Die Wirtschaftsblockade besteht weiterhin. So schildert die deutschsprachige "Granma Internacional" in ihrer jüngsten Ausgabe, daß der Fall der kleinen, an an einem Hirntumor erkrankten Noemi Bernardez am 27. Oktober von dem Vertreter Boliviens in der UNO publik gemacht wurde: Sie ist nach Operation und Strahlentherapie auf das Medikament Temozolomid angewiesen. Dieses kann Kuba nur aus den USA erhalten, aber leider nicht auf dem direkten Weg, sondern über Drittstaaten, was die Sache erstens verteuert und zweitens zeitliche Unwägbarkeiten mit sich bringt. Kuba produziert 65 % der benötigten Medikamente selbst, den Rest (solche gegen Diabetes, HIV-Aida und Krebs) muss es importieren.

Indes hat das kubanische Gesundheitswesen in Südamerika weiterhin einen guten Ruf: 216 Bürgermeister aus allen Regionen Chiles, dem ganzen Parteienspektrum angehörend, haben sich einem Vorschlag des Senators Navarro angeschlossen, in dem gefordert wird, dass man sofort und ohne Umschweife die schwere Krise im Gesundheitsbereich lösen müsse und mit Kuba einen zweijährigen Vertrag unterschreiben solle über den Einsatz kubanischer Ärzte. In Chile sind 300.000 chirurgische Eingriffe überfällig, 1.618.826 Menschen stehen auf der Warteliste für eine fachärztliche Behandlung, weil 3.795 Ärzte fehlen. Chile hat bereits nach dem Erdbeben 2010 gute Erfahrungen mit kubanischen Ärzten der "Brigade Henry Reve" gemacht.,

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von:  Kurt Wirth

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Kurt Wirth
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