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'Blitzlichter' – Schülerkommentare zur Begegnung am Milwaukee-Area-Technical College 2015

Chicago - Millenium Park
Chicago - Millenium Park
Gießen | Rückwirkend haben die Schülerinnen und Schüler der Theodor-Litt-Schule, die an dieser Begegnung teilgenommen haben, ihre Eindrücke zusammengefasst:

Meine Eindrücke und Erlebnisse waren, dass die Menschen dort sehr viel offener, netter und gastfreundlicher sind, als hier und das bei weitem.
Jedoch ist der Lebensstil nicht sehr umweltbewusst (Plastik, Plastik, Plastik). Des Weiteren weiß ich nun auch, warum die Menschen dort alle übergewichtig sind... Man kann sich dort einfach nicht gesund ernähren.
Aber nichtsdestotrotz war es für mich ein Erlebnis, was sich gelohnt hat und ich werde bestimmt nochmal in die USA fahren (hoffentlich lag das nicht an den Leuten, die mit waren, dass es mir dort so gut gefallen hat).


Was mich am meisten beeindruckt hatte, war die „Wegwerfmentalität“ der Amerikaner, besonders das Plastikbesteck und die Styroporteller im Hotel.
Die USA wird nicht ohne Grund auch als ,, melting pot´´ bezeichnet, egal wo wir waren, man begegnet immer Leuten der unterschiedlichsten Herkunft, die alle etwas von ihrer Kultur mitbringen und so das Bild der Staaten prägen.
Dennoch denke ich, dass die Amerikaner zu selten über den Tellerrand schauen, sie sind sehr auf sich bezogen was sich auch in dem Witz äußert, den mir eine Lehrerin des MATC erzählt hatte : ,, Wie nennt man einen Mensch, der zwei Sprachen spricht ? - Bilingual. Wie nennt man einen Menschen , der nur eine Sprache spricht ? - Amerikaner ! ´´.
Trotzdem war es wirklich sehr toll zu erleben, wie gastfreundlich sie sind, egal wo und wann, wir wurden immer freundlich begrüßt und behandelt , was anfangs doch erst mal gewöhnungsbedürftig war, da man es von Deutschland in dieser Art und Weise nicht kennt.


Mein Eindruck von den USA War vor allem, dass dort viel Wert auf neue Optik und Ordnung gelegt wird. Große freie Flächen und hoher Komfort waren weit verbreitet. Leider machte es auch den Eindruck als würde durch diese "Es sich einfach machen" Philosophie viel Müll und Verschwendung allgegenwärtig sein.


Nach 10 Tagen USA kam ich mit geteilter Meinung über das Land zurück nach Deutschland.
Zum einem fand ich toll wie gastfreundlich und offen die Amerikaner uns gegenüber wahren.
Auf der anderen Seite jedoch setzen sie sich nicht mit anderen Ländern und Kulturen auseinander.
Was mich wirklich erschrocken hat wahr die Einstellung "based on waste" und die kurze Ausbildungszeit der Polizisten. Erst wenn man ein Vergleich hat, kam man das schätzen was man hier hat!
Ich kann jedem nur raten, der die Chance hat diese Erfahrung zu machen, diese zu nutzen!


Die USA Reise hat mich um so viele Eindrücke bereichert. Ich kann jetzt wirklich sagen dass in den USA einfach alles größer und gigantischer ist wie bei uns in Deutschland.
Von der kulturellen Seite Unterscheiden sie sich Amerikaner, meiner Meinung nach schon etwas von den Deutschen oder den Europäern.
Die Wegwerfgesellschaft ,wie wir sie kennen gelernt haben hat mich schon etwas schockiert, denn bei uns sind wir es gewohnt Sachen mehrfach zu benutzen und mit gewissen Dingen wie z.B. Werkzeug sorgsam umzugehen. Dieses Vorgehen habe ich nur teilweise in den USA gesehen.
Ein weiterer Eindruck der mich sehr getroffen hat war, dass die Spanne zwischen arm und reich noch sehr viel extremer ist wie bei uns in Deutschland.
Ich habe die Amerikaner als sehr gastfreundlich und nett empfunden, bei Fragen haben sie immer eine nette und vernünftige Antwort gegeben und man konnte sich prima mit ihnen über alles unterhalten.
Ich bin so dankbar dass ich diese Erfahrung in meinem Leben machen durfte und über die vielen Eindrücke, die ich gewonnen habe.

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