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Antrag zur Kontrolle der Radfahrer

Gießen | Der Magistrat wird aufgefordert, die Radfahrer zu kontrollieren und die, die mit ihrem verkehrswidrigen und gefährlichem Verhalten auf Gehwegen und in der Fußgängerzone Menschen gefährden, mit Bußgeldern zu ahnden.

Begründung: Radfahren ist im Intesse der Umwelt und der Gesundheit auch weiterhin in unserer Stadt zu fördern. Einzelne Rowdies konterkarieren diesen Anspruch, indem sie ohne Rücksicht innerstädtische Gehwege und die Fußgängerzone selbst bei hohem Fußgängeraufkommen befahren.

Auch Hinweise in der Presse, über welche der Sicherheit dienende Bestandteile ein Fahrrad verfügen muss, werden ignoriert und die vorschriftsmäßige Ausstattung wird selten überprüft.
In anderen Städten werden regelmäßig Bußgelder verhängt.

Dieser Antrag soll letztendlich gerade dem Schutz aller Radfahrer dienen, die oftmals als „die Studenten“ diskriminiert werden.

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Kommentare zum Beitrag

Bernd Zeun
11.777
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 01.12.2015 um 13:11 Uhr
Lässt sich das durch Fakten untermauern, dass es so ein großes Problem ist, oder sind das subjektive Eindrücke?
Martin Wagner
2.744
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 01.12.2015 um 18:25 Uhr
Eher subjektive Eindrücke schätze ich, denn Michael Beltz steht ja jeden Montag zwischen 18 und 19 Uhr bei den 3 Schwätzern bei der Montagsdemonstration. Da er das bis heute aber über zehn Jahre macht dürfte die Masse der subjektiven Eindrücke sich bei ihm zu ein Fakt verdichtet haben.
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 01.12.2015 um 18:46 Uhr
Ich hatte innerhalb weniger Tage zwei (2) Beinahe-crashs auf Bürgersteigen, auf denen das Fahren auf dem Rad m. W. nur bis 12jährigen gestattet ist.
Es waren jeweils Erwachsene, die per Drahtesel den Bürgersteig als Rennstrecke ansahen.
Christine Stapf
8.327
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 01.12.2015 um 19:29 Uhr
Ich denke das jeder schon einmal eine unschöne Erfahrung mit Radfahren gemacht hat, diese Herrschaften sind aber die Minderheit der Radfahrer.

Es brettern ja auch nicht alle Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Stadt.

Wie will man denn die auffälligen Radfahrer für ein Bußgeld erwischen ? Sie sind doch schnell verschwunden. Kennzeichen die man vielleicht noch erkennen könnte, haben die Räder ja nicht.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 01.12.2015 um 19:56 Uhr
Wer hier in der GZ Radfahrer anprangert der wurde bis vielleicht noch vor ca. 1 -2 Jahre so richtig Verbal niedergemetzelt. Man sollte beachten, die Radfahrer sind in Gießen in etwa so Heilig wie die Rindvicher in Indien ..........
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 01.12.2015 um 21:06 Uhr
Morgen, also Donnerstag, werde ich kurz von der Ausschussitzung berichten.
Christine Stapf
8.327
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 01.12.2015 um 22:56 Uhr
Hallo Michael, morgen ist Mittwoch :-)
Aber ich bin gespannt was du von dieser Sitzung zu berichten hast.
Jutta Skroch
13.749
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 02.12.2015 um 00:06 Uhr
Am Freitag vor einer Woche standen 5 Polizisten am Kreuzplatz und verpassten den radelnden Radlern ein Knöllchen und sicher auch eine Belehrung, aber eine Kontrolle der Räder auf Verkehrstauglichkeit konnte ich nicht erkennen. Die meisten sind tatsächlich gefahren, einer Frau habe ich das Knöllchen erspart. ;-) Sie war auch langsam gefahren, sonst hätte ich das nicht gemacht.
Mir sind die, die im Dunkeln radeln und ohne Licht unterwegs sind, viel mehr ein Dorn im Auge. Rote Ampel, aber doch nicht für mich.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 02.12.2015 um 13:40 Uhr
Nach meinem Diskussionsbeitrag für Radfahren und gegen die Rowdies, wobei ich jederzeit, genügend Beispiele nennen konnte und kann, haben Vertreter von SPD und GRÜN Radfahren als das non plus ultra dargestellt. Die Verteidigung und Bevorzugung von Radfahrern ist zu einer Ideologie verkommen. (Viele Maßnahmen im Interesse des Radverkehrs der letzten Jahre kann ich nur begrüßen)
Die Krönung der Sitzung des Bauausschusses war jedoch das Auftreten der Bürgermeisterin Weigel-Greilich. Sie wie darauf , dass es überall Ordnungswidrigkeiten gäbe. Fußgänger und Fußgängerinnen gingen bei Rot über die Straße, Hundehalter und Hundehalterinne ließen ihre Hunde und Hündinnen auf der Straße ihre Notdurft verrichten usw.
Damit versuchte Sie, worauf in hinwies, vom Thema abzulenken. Die Gefahren und die bereits geschehenen Unfälle durch Radfahrer wollte sie nicht akzeptieren.
Unverschämt wurde sie mir gegenüber mit der Unterstellung, es würde für mich ohne Bedeutung sein, dass Unfallverursacher mit LKW Menschen überfahren. (Beispiele aus Gießen, Frankfurter- Ecke Klinikstraße).
Dass sie nicht mehr bei sich war, muss tiefer liegen. Mir gegenüber schimpfte sie nach der Sitzung auf das Gießener Echo und meine Artikel hier un der GZ:

Den Namen KETTENSÄGE-GERDA trägt sie zu recht.

Abstimmung: SPD/GRÜN gegen meinen Antrag
CDU (und ich für den Antrag)
FW Enthaltung
die kleinen Fraktionen durften nicht abstimmen
Rainer Römer
1.801
Rainer Römer aus Gießen schrieb am 02.12.2015 um 18:40 Uhr
Ein Antrag für Kontrollen, na ja……… Baumaßnahmen für sicheren Radverkehr auf der Straße, dass heißt eine Verlagerung des Radverkehrs von Gehwegen auf die Straße zu Ungunsten des Autoverkehrs – dies zu beantragen und zu verfolgen scheint mir der sinnigere Weg. Neue Rad- und Schutzstreifen auf den Fahrbahnen können eine eindeutige Entlastung bringen. Dies bedeutet aber ein generelles Umdenken in urbanen Gebieten. Die Forderung nach mehr Kontrollen entspricht nur dem Ansinnen der Autolobby von ADAC und ACE.
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 02.12.2015 um 18:45 Uhr
Aha, wieder einmal ein Beweis für : " nicht öffentlich "
kein Wunder, bei solch undisziplinierten Verhaltensweisen.

Interessant ist, dass unsere BM hier mitlist - oder gar auch kommentiert ;-)

Ich teile die Meinung zu dem Beinamen !!! Leider gerechtfertigt.
Bernd Zeun
11.777
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 02.12.2015 um 19:15 Uhr
Mein, zugegeben auch subjektiver, Eindruck, die Radfahrer sind wirklich nicht das Problem, als das sie durch diesen Antrag dargestellt wurden. Da bin ich einmal mit SPD/Grünen einer Meinung. In der Innenstadt sehe ich es ein, dass der Seltersweg von Radfahrern zu Geschäftszeiten nicht befahren werden kann, aber weshalb das auch für die Katharinengasse gelten muss ist mir nicht ersichtlich. Die ist so breit wie der Seltersweg, wenn nicht breiter und es ist dort sehr wenig Publikumsverkehr.

@Martin Wagner >Da er das bis heute aber über zehn Jahre macht dürfte die Masse der subjektiven Eindrücke sich bei ihm zu ein Fakt verdichtet haben.

Das ist ja eine merkwürdige Art der Beweisführung. Wenn ich zehn Jahre alkoholfreies Bier trinke, das bekanntermaßen etwa 0,5% Alkohol enthält, summiert sich das faktisch auch zu einer erheblichen Menge Alkohol, ohne dass ich auch nur einmal betrunken war.
Stefan Walther
4.948
Stefan Walther aus Linden schrieb am 02.12.2015 um 23:52 Uhr
Ich muss gestehen Michael, dein Antrag irritiert mich schon ein wenig!
Ich kann hier nur Herrn Römer ( und auch Bernd ) Recht geben, denn da liegt - für mich - das eigentliche Problem.
Martin Wagner
2.744
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 03.12.2015 um 09:57 Uhr
Widerspruch Herr Zeun.

Ich bin Arbeiter, aber so viel habe ich doch von Wissenschaft mitbekommen, dass niemals der Eindruck eines Einzelnen es rechtsfertig von einem allgemeingültigen Fakt auszugehen.

Michael Belz - er ist ja Rentner und wohnt im Innenstadtbereich - ist wohl tagtäglich (und nicht nur bei der Montagsdemonstration) im Innenstadtbereich unterwegs und hat sicherlich über viele Jahre / Jahrzehnte jede Menge einzelne Erfahrungen zu diesem Thema. Aber das ist bei weitem noch nicht wissenschaftlich belegtes Faktum. Dazu braucht es Datensammlungen, Untersuchungen, Befragungen usw.

Aber so ist nun einmal der Herr Belz - in seinem Alter dürfte er nichts mehr dazu lernen - er glaubt halt, dass er "die Weisheit mit Löffel gefressen hat".

Zum Thema selber - aber das würde ich nie als allgemein gültigen Fakt versuchen zu verkaufen - habe ich auch schon öfters sehr schlechte Erfahrungen mit Radfahrern im Innenstadtbereich gemacht.

Für mich ist das ein Schaufensterantrag von Herrn Belz, der ja bekanntermassen im nächsten Parlament sitzen will. Da ist ein bischen "auf die Kacke hauen" immer angesagt.

(Mich wundert da nur, dass er dieses Thema aufgreift. Er ist ja dafür bekannt, dass er jedes Jahr kurz vor dem Winter seinen uralten Antrag für die Errichtung von Wärmestuben aus seinem Schreibtisch holt, kurz das Datum ändert und so mit ganz wenig eigenem Aufwand wieder einmal versucht auf der populistischen Woge zu reiten. Und so etwas nennt sich Kommunist? .....kopfschütteln ....)
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 03.12.2015 um 13:45 Uhr
Die Beiträge von Herrn Römer und Herrn Zeun kann ich nachvollziehen, aber nicht restlos verstehen. Ausdrücklich habe ich darauf hingewiesen, dass Radbverkehr zu fördern ist aus den bekannten Gründen: Gesundheit, Platz, keine Luftverschmutzung. Im Parlament konnte ich den größten Teil der Unterstützung des Radverkehrs durch den Magistrat als positiv einschätzen.
Es geht letztendlich auch darum, dass einige wenige Rowdies nicht nur Unfälle verursachen sondern auch generell mit ihren Aktionen Radfahrer diskriminieren.

Herr Römer, der Gedanke, Radfahren auf die Straße zu verlagern, scheint mir sinnvoll. Gehwege, wie z.B. Schiffenberger Weg, wo kaum ein Fugänger zu sehen ist, sollten für den Radverkehr freigegeben werden. Es gibt aber auch Gefahren wie in Wieseck, wo ein Radfahrer zwischen Busspur und Gehweg fahren soll. (Auch in Heuchelheim bei Schunk)

Es sollte klar sein, dass ich nicht gegen Radfahrer polemisiert habe, sondern ausschließlich gegen eine Minderheit von Rowdies. Einer der Höhepnukte der Unfälle in den letzten Wochen war der Unfall mit einer Frau und ihrem Kind. Das Kind zog sich eine Platzwunde zu, Polizei war sogar anwesend.

Fragte mal die Leute, die in der Innenstadt (Seltersweg, und einige Gehwege) unterwegs sind.

Martin Wagner: ?
Peter Baier
10.325
Peter Baier aus Gießen schrieb am 03.12.2015 um 17:00 Uhr
Auf einen Zebrastreifen ist die Gefahr, für einen Fußgänger, von einen Radfahrer angefahren zu werden sehr viel größer als von einen Auto.
Sobald sich jemand dem Zebrastreifen nähert halten Autofahrer an, während Radfahrer selten eine Reaktion zeigen und sich irgendwie an die Fußgänger vorbei schlängeln.
Was auch übel ist wenn Radfahrer den markierten Radweg auf der Strasse als Geisterfahrer benutzen.
Ein Autofahrer wäre sein Führerschein los, danach Idiotentest wenn er seinen Lappen wieder haben will.
Vor kurzen konnte man lesen das es im Jahr in Giessen zu 100 Unfällen zwischen Radfahrer und Fahrzeugen kommt.
Die Frage ist bei wie vielen Unfällen tragen die Radfahrer eine Mitschuld?
Auf der einen Seite sind das zu viele Unfälle auf der anderen Seite wundert es mich das es nicht noch mehr sind.

Nur Ordnung bei den Autofahrer zu schaffen aber bei Radfahrer nicht hat irgendwie einen Nachgeschmack. Wählerstimmen???

Radfahrer die sich an die Regeln halten brauchen sich nicht über diesen Artikel aufregen.
Bei einer einmaligen Kontrolle alle paar Monade kommt nicht viel rum.
Außerdem will unsere Bürgermeisterin keine verfolgungs- Jagd von Radfahrern, bei Fahrzeugen ist das was anderes.
Fahren mit dem Handy am Ohr ist schon normal bei einen Autofahrer kostet das ich glaube 40€.
Obwohl es etwas besser geworden ist fahren immer noch zu viele Radler schnell und ohne Beleuchtung, in der Dämmerung und Nachts, wodurch sie sehr schwer wahr zu nehmen sind.
Beim fahren auf dem Gehweg sind soweit ich weiß ein Bußgeld von20€ vorgesehen, also warum sammelt man es nicht ein.
Das Geld liegt nicht nur auf der Strasse sondern auch auf dem Gehweg.
Bernd Zeun
11.777
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 03.12.2015 um 18:38 Uhr
Mit subjektiven Eindrücken kommt man nicht weiter, ich bin in Gießen seit 30 Jahren zu Fuß, per Rad und mit dem Auto unterwegs und hatte nie das Gefühl, ernsthaft von einem Rad gefährdet zu sein. Als Radfahrer hatte ich in der Zeit zwei schwere Unfälle, weil Autofahrer mir die Vorfahrt genommen haben. Ich bin auch schon durch die Fußgängerzone und über den Gehweg gefahren, langsam oder im Schritttempo und habe dabei Fußgänger wahrscheinlich weniger behindert, als wenn ich das Rad geschoben hätte, dann brauche ich in der Breite nämlich mehr Platz. Die meisten Radfahrer, die ich in der Fußgängerzone erlebe, fahren auch in einer vernünftigen Geschwindigkeit. Herr Beltz schreibt ja auch nur von einzelnen Rowdies. Und wie soll das ganze denn überwacht werden? An jeder Ecke ein Mitarbeiter vom Ordnungsamt? Wie lange soll so eine Maßnahme dauern? Wo kommt das Personal her?
Es mag stimmen, dass es zwischen Kfz und Fahrrädern zu 100 Unfällen im Jahr kommt, dann hätte ich gern auch noch die Zahlen der Unfälle zwischen Fußgängern und Kfz und zwischen Kfz allein zum Vergleich. Wenn ich annehme, dass mindestens 1000 Fahrräder am Tag in Gießen unterwegs sind (wahrscheinlich mehr), sind das mindestens 365000 Fahrten im Jahr, 100 Unfälle entsprächen dann 0,03%. Ich glaube, es passieren wesentlich mehr Unfälle zuhause, da stellt auch niemand einen Antrag, dass Gardinen nur mit standfesten Leitern und absturzgesichert aufgehängt werden dürfen. Ich finde weiterhin, der Antrag steht in keinem Verhältnis zum Problem und wäre, wenn überhaupt, besser in einem Sinne gestellt worden, die Ursachen des Problems, wie sie z.B. von Herrn Römer benannt wurden, anzugehen.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.12.2015 um 13:28 Uhr
Inzwischen wurde ich von Menschen, die in der Innenstadt wohnen oder arbeiten angesprochen und meinem Antrag zugestimmt. Im Rathaus kam z.B. ein Mensch auf mich zu mit der sinngemäßen Aussage: Hat Ihr Antrag doch was bewirkt. Heute wurden schon drei Radfahrer angehalten und verwarnt - mit Geldbuße.

In der Gießener Allgemeinen findet mein Antrag im Gegensatz zum Gießener Anzeiger keine Aufmerksamkeit. Geschickt wurde mein Anliegen eingepackt in einen Artikel über Radfahrrowdies. Die GA berichtet ansonsten vom Antragsteller mit Parteizugehörigkeit. Gerne wird auch über die AfD berichtet. Alles was links sein könnte, wird eben nicht so aufmerksam verfolgt.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.12.2015 um 13:37 Uhr
Während im Gießener Anzeiger sachlich im Zusammenhang mit meinem Antrag berichtet wurde, war in der Gießener Allgemeinen ohne auf den Antrag einzugehen, ganz allgemein über Probleme mit Radfahrern. Im weiteren untestellt Herr Möller mir die Aussage, von rasenden Studenten gesprochen zu haben.
Ich scheine in ein Wespennest gestochen zu haben.
Während ansonsten Antrag und Antragsteller namentlich genannt werden und über die AfD mehrere Artikel in der GA zu finden sind, wird in Richtung links eher verhalten geschrieben.

Inzwischen wurde ich von Menschen, die in der Innenstadt wohnen oder arbeiten
Stefan Walther
4.948
Stefan Walther aus Linden schrieb am 04.12.2015 um 16:06 Uhr
Nochmal kurz zur "subjektiven" Erfahrung = man findet immer(!) Unterstützer für irgendeine These / eine Meinung - so ist es auch kaum verwunderlich, dass ( Zitat Michael Beltz = ) "Menschen, die in der Innenstadt wohnen oder arbeiten angesprochen und meinem Antrag zugestimmt." - jetzt diese Meinung unterstützen.
Nur, was hat dies für eine Bedeutung für eine konkrete sachliche Analyse? Da finde ich das Beispiel von Bernd nicht nur lustig sondern auch sehr anschaulich was das zur Folge haben könnte... ich mag nunmal auch ein wenig die Ironie, und wie hier über einen "wichtigen" Einsatz der Polizei debattiert wird - wow, es waren sogar 5 Polizisten im Einsatz, die diese Verkehrsrowdies nun endlich beim Schopf packen - das ist schon erstaunlich!? Vielleicht macht das jetzt sogar Schule... hm, wen und was könnten 5 Polizisten sonst so schützen wenn sie nicht gerade beim Einsatz gegen rasende Radfahrer sind?

Michael, ist nicht böse gemeint, aber dies hier fordert geradezu ein wenig den Sarkasmus heraus... und bitte nicht jammern wenn die örtliche Presse diesen "linken" Antrag nicht "gebührend" würdigt :-))
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.12.2015 um 16:17 Uhr
Der Gießener Anzeigen hat sachlich berichtet.
Die GA zeigt eine Haltung gegen fortschrittliche Angelegenheiten: BI Gartenschau, gestrige Mahnwache gegen Syrienkrieg...
Mein Motto: Nicht jammern und picheln, sondern hammern und sicheln
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 07.12.2015 um 13:41 Uhr
Was ich nicht verstehe ist, dass Fußgänger nicht vor den wenigen Rowdies geschützt werden können und damit die Mehrheit der Radfahrer. Letztere müssen Aggressionen von Fußgängern und Autofahrern erdulden, die ihren Ärger über Fahrradrowdies verallgemeinern und alle Radfahrer beschimpfen.
Alte Menschen und Kinder sollten sich darauf verlassen können, dass Gehwege in der Innenstadt und der Selterswg als Fußgänger für Fußgänger reserviert sind.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

von:  Michael Beltz

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Michael Beltz
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