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Heute ist der " Kauf-Nix-Tag 2015 "

Gießen | Der Kauf-Nix-Tag ist ein konsumkritischer Aktionstag am letzten Freitag (Nordamerika) bzw. Samstag (Europa) im November. Er wird mittlerweile in 80 Ländern organisiert In Deutschland wird der Aktionstag von der "Narra e.V." und der Konsumnetz-AG des globalisierungskritischen Netzwerks Attac initiiert. Außerhalb der USA ist dieser linksalternative Protesttag trotz vereinzelter Presseberichte kaum bekannt und findet - von vereinzelten Aktionen von Gruppen wie Attac abgesehen - wenig Beachtung, was unveränderte Umsatzzahlen an diesem Tag belegen.

Ursprünglich wurde der "Buy Nothing Day" 1992 von der kanadischen Medien- und Werbeagentur Adbusters Media Foundation erfunden, die unter anderem für Greenpeace und die amerikanischen Grünen tätig war, aber auch von Unternehmen wie etwa Esprit unterstützt wird. Fraglich bleibt, ob die Teilnehmer der Veranstaltung tatsächlichen, nachhaltigen Konsumverzicht üben oder entsprechende Einkäufe lediglich verschieben.
Der Text "Kauf-Nix-Tag" wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

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Kommentare zum Beitrag

Bernd Zeun
11.777
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 28.11.2015 um 10:46 Uhr
Nix ist ein Mond von Pluto. Da ich im Leben nicht dorthin kommen werde, wüsste ich nicht, warum ich den kaufen sollte :D
Kurt Wirth
3.374
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 28.11.2015 um 11:51 Uhr
In Deutschland ist der heutige Tag wohl eher das Gegenteil: Nachdem gestern überall die Weihnachtsmärkte eröffnet wurden, wird das in vielen Orten vom Einzelhandel genutzt, heute ein "Mitternachtsshopping" durchzuführen. Die Geschäfte bleiben bis Mitternacht offen.
Jutta Skroch
13.746
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 28.11.2015 um 12:14 Uhr
Ich habe fast das ganze Jahr über "Kauf-Nix-Tag", zumindest was den Konsum betrifft und nicht die notwendigen Lebenshaltungskosten. ;-)
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 28.11.2015 um 13:32 Uhr
Ein guter Gedanke, der aber nichts nutzen wird.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 28.11.2015 um 14:07 Uhr
Es gibt in Deutschland leider für viele Personen mehr als einen Kauf-Nix Tag im Kalenderjahr, leider nicht freiwillig, sondern weil sie nicht die entsprechenden Finanziellen Mittel haben.
Aber ich hoffe das "diesen" Menschen auch seitens der vielen Freiwilligen und sonstigen Sozial eingestellten Menschen irgendwann geholfen wird.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 28.11.2015 um 16:30 Uhr
Jeder der Hilfe braucht bekommt in diesem Land geholfen. Er muss diese aber auch annehmen und sich manchmal auch ein bischen bemühen und selber darum kümmern.
Ich weiß auf was sie anspielen Herr Theiß, dem ist aber nicht so.
Es gibt genug Anlaufstellen und das nicht erst seit gestern. Gruppen im Hilfebedarf gegeneinander aufzurechnen ist unfair und unpassend.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 28.11.2015 um 19:25 Uhr
Herr Büttel, auf dem Papier stimmt das alles, da gebe ich ihnen zu 100% recht, aber, es soll auch Menschen geben die sich durch diesen Wust von Papieren nicht durcharbeiten können und es gibt keiner der diesen Personen die Schlupflöcher zeigt oder mit ihnen von Amt zu Amt geht, es gibt auch niemand oder sehr wenige die dafür sorgen daß manche von den Ärmsten der Armen auch im Winter einen Platz hätten wo sie zumindest im Warmen schlafen könnten.
Oder daß diese Personen zur Sparkasse gehen könnten und sich ihr zusätzliches Taschengeld zur Übernachtung und Verpflegung abholen könnten.
Nein ich bin kein Nazi, aber ich finde unsere Regierung derzeit einfach zum k...... , es wird gejammert und gespart, zum Beispiel bei einem Rentner der auf dem Bau gearbeitet hat, der aber das Pech hatte daß im Winter 3 Monate Schlechtwetter wahr und der Verdienst dementsprechend gering ausfiel was bekommt der an Rente, als Frührentner ist es noch mieser, das sind Fakten die kein Mensch interessiert weil es laut Frau Merkel nicht stimmt und was Frau Merkel sagt stimmt oder wird stimmend gemacht, jeder der etwas anderes erzählt wird entweder in die Linke oder Rechte Ecke gedrängt, was gleichbedeutend mit dem Judenstern während der Nazi Zeit ist, aber gleichzeitig wird an anderer Stelle das Geld mit der Schöpfkelle rausgeschmissen. Alles unter einem Deckmantel den keiner mehr zu verstehen mag.
Stefan Walther
4.939
Stefan Walther aus Linden schrieb am 28.11.2015 um 23:08 Uhr
"Linksalternativer Protesttag"? Sorry, das sind Träumereien kleinbürgerlicher "Aussteiger"-Organisationen wie z.B. attac, mehr nicht! Fehlt nur noch der Aufruf = setzt euch für ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein...

Herr Theiß, Sie haben doch vollkommen Recht, wir ( ich schreibe bewusst "wir", denn andere werden es nicht für "uns" tun ) sollten uns um die realen Probleme kümmern statt solchen Nonsens zu verbreiten.
Warum sollten Sie deshalb in eine "Nazi-Ecke" gestellt werden, verstehe ich nicht. Hier zeigt sich die Fratze des Kapitalismus = wer nicht wertvoll, wer nicht verwertbar für das Kapital ist, für den ist auch jeder Cent zuviel.

Wo wir jedoch sehr aufpassen müssen, das ist, dass man sich nicht gegenseitig ausspielen lässt, das ist das beliebteste Spiel der Herrschenden = Arbeitslose gegen Arbeitende, Alt gegen Jung, Hartz IV Bezieher gegen Flüchtlinge usw. usw.
Ja wo wird denn das Geld mit der Schöpfkelle rausgeschmissen? Wer zahlt denn oft keine oder so gut wie keine Steuern obwohl Millionengewinne eingefahren werden? Wer kann denn ( fast ) pleite gehen und wird dann mit Milliarden Steuergeldern "gerettet"? Wer kriegt Jahr für Jahr vom Staat ( also Steuergelder ) Millionen und Milliarden in den Hintern geschoben, nur um angeblich konkurrenzfähig zu sein? Wer zahlt denn - im Gegensatz zum Normalverbraucher - nur geringe Energiekosten?
Da wird das wirklich große Geld mit der Schöpfkelle rausgeschmissen Herr Theiß. Nur, das sagt natürlich kaum einer, da könnten die Leute ja mal wirklich drüber nachdenken wer wen hier bescheisst und wer wirklich auf wessen Kosten lebt ( und das sind mit Sicherheit nicht die Flüchtlinge! )
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 29.11.2015 um 14:06 Uhr
Sie können wenigsten ungeblendet zwischen den Zeilen lesen Frau Back.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 30.11.2015 um 10:12 Uhr
Hallo, Frau Back, da sind Sie ja wieder.
Und ich muß Ihnen zum Teil zustimmen : Gerade solche Äußerungen wie der Vergleich mit dem Judenstern und die
gleichzeitige Beteuerung , kein Nazi zu sein ,sollten schon sehr
mißtrauisch machen.
In einem Punkt hat Herr Theiß aber Recht: Einkommen und
Lebenschancen sind in unserem Land extrem ungleich verteilt.
Wie schwierig es ist, bei Bedürftigkeit Hilfe zu bekommen, weiß
ich nicht. Aber ich finde es schon sehr traurig, wenn immer mehr
Menschen auf Wohltätigkeit angewiesen sind, z. B.die Tafeln, deren Leistungsfähigkeit auch schon fast erschöpft ist.
Und den Kaufnixtag finde ich gut, weil er versucht, uns unsere Wegwerfmentalität bewußt zu machen. Ohne die würde aber
der Handel deutliche Einbußen erleiden, weshalb wir uns immer
wieder manipulieren lassen, überflüssige, billige und unter fragwürdigen Bedingungen hergestellte Dinge zu kaufen.
Letzendlich müßten wir über das ganze System nachdenken, dessen willig funktionierende Rädchen wir sind.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 30.11.2015 um 13:08 Uhr
Frau Barthel,
das mit dem Judenstern sollte als Hinweis dienen, weil man in diesem Land trotz angeblicher Meinungsfreiheit, sich nicht und zu allem ohne Gefahr in eine bestimmte Ecke gedrängt zu werden äußern kann.
Sie schreiben ja selber wie erschreckend es ist daß so viele Menschen auf Fremde Hilfe angewiesen sind.
Das hat aber nichts mit dem Flüchtlingsstrom zu tun.
Diese Fehler sind bei jemand anders zu suchen.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 30.11.2015 um 13:21 Uhr
Herr Theiß, der Hinweis auf den Judenstern ist wirklich abwegig.
Dass man Menschen auf Grund dessen, was sie tun und sagen, bewertet und vielleicht auch abwertet, ist ganz legitim.
Der Judenstern wurde Menschen allein auf Grund ihrer Abstammung aufgedrückt, und er bedeutete in letzter Konsequenz, dass den so gezeichneten Menschen das Recht auf Leben abgesprochen
wurde. Darüber sollten Sie nachdenken, bevor Sie solche Vergleiche gebrauchen.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 30.11.2015 um 14:45 Uhr
Es geht aber auch ohne Verunglimpfungen!
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 30.11.2015 um 14:53 Uhr
Sicher geht es ohne Verunglimpfungen, aber nicht ohne Kritik.
Wenn jemand Kritik alsVerunglimpfung empfindet, wird es schwierig.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 30.11.2015 um 15:25 Uhr
Und siehe dein Glauben hat dir geholfen.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 30.11.2015 um 16:39 Uhr
Ich versuche wieder zumThema, oder wenigstens in die Nähe
des Themas zurückzukommen.
Die Behauptung, es gäbe bei uns Zensur, ist nichts als plumper Populismus. Das heißt aber noch lange nicht, dass nicht von der
Presse oder mithilfe der Presse manchmal versucht wird, die Bevölkerung zu manipulieren. Ich erinnere nur an die einseitige
Berichterstattung über die Griechenlandkrise.
Diese Krise dauert an, sie verschärft sich (für die Griechen),
ist aber für unsere heimische Presse kaum noch eine Zeile wert.
Das liegt nicht an irgendeiner Art von Zensur, sondern daran, dass die Medien vor Allem daran interessiert sind, ihre Auflage zu
steigern. Und das Kaufverhalten der Zeitungsleser trägt so mit
zu einseitiger und unsachlicher Berichterstattung bei.
Was soll übrigens Ihre letzte Bemerkung, Herr Theiß?
Stefan Walther
4.939
Stefan Walther aus Linden schrieb am 30.11.2015 um 23:52 Uhr
Um - wie Frau Barthel meint - zurück zum Thema zu kommen, da drehen wir uns wieder mal im Kreis, es ist immer das Gleiche = die, die behaupten "wir brauchen uns alle nur ein wenig selbst ändern, dann wird sich das System von selbst ändern, jede(r) fängt bei sich an, dann wird alles gut...". Und die anderen, zu denen ich mich zähle, die behaupten, so lange man die Verursacher z.B. dieser Wegwerfproduktion nicht in die "Schusslinie" nimmt, ihnen nicht das Handwerk legt, so lange wird sich gar nichts ändern...

Meinungsfreiheit? Auch darüber wurde hier in der GZ schon viel geschrieben: wer die Frage nicht stellt "wer bestimmt was die Medien berichten, wem gehören Presse, Rundfunk, Fernsehen...", der sollte besser zum Thema Meinungsfreiheit nichts sagen... Da braucht es gar keiner Zensur, die Medien sind auch nur ein Teil der Machtinstrumente der herrschenden Klasse ( ich weiss, dass Ihnen Frau Barthel diese Begriffe nicht gefallen, ich werde sie trotzdem weiter verwenden ), und diese bestimmt was z.B. täglich über den Bildschirm flimmert und was nicht.

Und welche bürgerliche Zeitung man dann liest spielt auch keine große Rolle, die eine bringt es etwas "platter" rüber, die andere etwas "intellektueller", die Inhalte sind die gleichen. Nicht das Kaufverhalten der Zeitungsleser ist schuld an der Berichterstattung ( wieder wird die Schuld dem Verbraucher zugeschoben, auch immer das Gleiche ), sondern die "Meinungsmacher".
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 01.12.2015 um 09:45 Uhr
Und auch die Notwendigkeit, über Werbenanzeigen zu Einnahmen zu kommen.
Alles Übrige kommentiere ich nicht. Es ist uns allen schon zu gut
bekannt.
Sprüche dieser Art sind es , die letztlich die Linke so wenig erfolgreich machen, und mit denen Sie auch im Stadtparlamemt
die Leute verschrecken und Ihre Außenseiterrolle zementieren.
Dabei sage ich gar nicht, dass Alles ,was Sie sagen, falsch ist.
Aber eine differenziertere Sprache und Analyse würde Sie glaubwürdiger machen.
Jörg Jungbluth
5.109
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 04.12.2015 um 18:55 Uhr
Schmeckt ja auch sehr lecker Frau Muth
Stefan Walther
4.939
Stefan Walther aus Linden schrieb am 07.12.2015 um 22:40 Uhr
Na dann sind wir ja auch hier wieder soweit = nicht diejenigen, die für die Produktion - einzig aus Profitgründen - von gesundheitschädlichen Lebensmitteln verantwortlich sind, sind die Schuldigen. Nein, die Verbraucher sind die "Bösen", die wollen doch tatsächlich Fleisch auf dem Tisch haben, und sogar noch Milch und Eier, du meine Güte vielleicht auch noch Fisch essen... geschieht ihnen völlig Recht wenn sie krank werden...

Stimmt Frau Muth, die menschliche Dummheit kennt manchmal keine Grenzen, meist dann wenn man von den tatsächlichen Problemen ablenkt...
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Herzlichst, Ihr(e) Birgit Hofmann-Scharf

von:  Birgit Hofmann-Scharf

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