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Deutschland hat eine Einladung an den IS-Terror verschickt

Gießen | Der Einsatz von Tornados gegen den IS (Gottesstaat) in Syrien erfordert geradezu eine Antwort des IS. Dass mit Bomben die Verbrecher des IS nicht zu besiegen sind, dürfte eigentlich klar sein.
Was erforlgte bisher nach Kriegseinsätzen durch NATO und vor allem USA? Der Krieg gegen den Irak und Saddam Hussein, der auf Lügen des US Präsidenten hin eingeleitet wurde, brachte das Volk gegen die westliche Kultur und Wertegemeinschaft auf. Aus kleineren Vorläufern entwickelte sich der IS und rekrutierte weitere Kämpfer.
Nun hatte wohl niemand in Europa Sympathie für Saddam Hussein. Dem Volk geht es jedoch im zerbombden Land schlechter als vor dem völkerrechtswidrigen Überfall.

Daraus und aus den weiteren Kriegen gegen Afghanistan, Lybien.....sollte eine Regierung gelernt haben. CDU/SPD/GRÜNE erweisen sich jedoch auch weiterhin als Kriegsparteien und tragen zur Gefährdung unseres Landes bei.
So wird der Kampf gegen den Terror ein Kampf für den Terror.

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Kommentare zum Beitrag

Martina Lennartz
6.348
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 27.11.2015 um 15:23 Uhr
Ich weiß nicht ob darauf gewartet wird dass die ersten Antworten als Bombe in Deutschland landen.
Ich weiß nicht ob wirklich keiner merkt dass man genau so mit einem Weltkrieg beginnen kann.
Ich verstehe vor allem nicht dass es keine lauten Proteste gibt

http://de.granma.cu/mundo/2015-11-24/die-alarmglocken-lauten-fur-einen-dritten-weltkrieg
Karl-Ludwig Büttel
3.880
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 27.11.2015 um 16:00 Uhr
Warum auch Frau Lennartz. Sie hätten gerne ein wehrloses für die Kommunisten Scharen leicht zum Opfer fallendes Deutschland.
Die Situation ist im Moment so wie sie ist. Auch durch die Schuld von Deutschland. Insbesondre aber die westlichen Alleierten an der Spitze die USA. Aber auch Russland sucht seine Profite und China hängt auch mit im Boot. Es ist träumerisch oder heuchlerisch den Menschen vorzugaukeln es ginge auch ohne militärischen Einsatz. So etwas kann auch nur derjenige fordern der nicht in der Verantwortung steht.
Ich würde mir auch eine komplett Waffenfreie und Gewaltfrei Welt wünschen. Das Ziel sollte man auch nie aus den Augen verlieren.
Wir Leben aber in dem hier und jetzt. Sie gehören wie Herr Beltz zu den Hetzern die den Leuten Angst machen wollen. Frankreich und Belgien hat eine ganz andere Vorgeschichte in Rahmen ihrer Kolonialzeit als Deutschland und schon viel länger mit Terroristen zu tun. Selbstverständlich wird Deutschland nicht verschont bleiben, es macht dabei aber keine Unterschied on mit oder ohne Einsatz in Syrien.
So etwas wollen die Rechten und wohl auch die Linken /Kommunisten den Leuten einreden und schön auch noch Hasse im eigenen Land am besten gegen die unschuldigen Flüchtlinge hervorrufen. Schämen sollten sich alle die so billige Politik betreiben.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 27.11.2015 um 16:06 Uhr
@ Frau Lennartz
"Ich verstehe vor allem nicht dass es keine lauten Proteste gibt "

Das verstehen sie nicht, wo blieb der Aufschrei wie Rußland mit den Bomben anfing, wer nur gegen das eigene Volk hetzt wundert sich, wenn sie erstmals in der Lage sind einen Objektiven Bericht hier einzustellen dann können sie sicherlich auch mit einem Positiven Aufschrei rechnen.
Jeder weiß das dies eine Schraube ohne Ende ist, das kann man auch anprangern, aber sind "kapitalistische Bomben tödlicher wie die Bomben der Kommunisten?
Karl-Ludwig Büttel
3.880
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 27.11.2015 um 16:31 Uhr
So ist es Herr Theiß ich kann diese einseitige Hetze nicht mehr hören und lesen. Wie kann man nur so verlogen sein und sich die Welt zurecht biegen wie es einem in seine Scheiß Ideologie passt. Egal ob Links, Rechts, Mitte, IS, EV, oder sonst was.
Kurt Wirth
3.381
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 27.11.2015 um 18:29 Uhr
Nun bin ich aber verblüfft, Herr Büttel. "Kommunisten Scharen", die über Deutschland herfallen !? Ja wo sind sie denn. Fast könnte man sagen, "leider" gibt es sie nirgends.
Karl-Ludwig Büttel
3.880
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 27.11.2015 um 18:45 Uhr
Da haben Sie wohl Recht zum Glück gibt es noch keine Scharen.
( es war eher auf den Wunsch bezogen der Kommunisten)
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 27.11.2015 um 18:47 Uhr
Ich glaube nicht, dass wir den IS noch extra einladen müssen. Terroristen brauchen keine fliegenden Tornados um evtl. einen Terrorakt zu rechtfertigen. Denen reicht es wenn ihnen unsere Weltanschauung nicht in den Kram passt.
Wir können jetzt mit dem Daumen im Po warten bis die erste Bombe wirklich hoch geht oder versuchen den Is zu schwächen.
Passivität wird von Extremisten gerne als Schwäche angesehen, etwas was sie auch verachten. Es reicht halt manchmal nicht sich seine fresse für ne Woche auf Facebook hinter einen blau-weiß-roten Schleier zu packen. Jetzt zeigt sich die Solidarität. Gefährdet sind wir so oder so.
Kurt Wirth
3.381
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 27.11.2015 um 18:48 Uhr
Aber warum wollen Sie dann gegen so ein Phantom mir Waffen aufmarschieren, Herr Büttel?
Karl-Ludwig Büttel
3.880
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 27.11.2015 um 18:50 Uhr
Russland kämpft jetzt sogar mit Bodentruppen in Syrien. Wobei Putin da Recht hat. Das wird das einzige sein was hilft. Die sollten sich alle zusammen tun und mit Bodentruppen da rein gehen. Luftangriffe sind nicht Zielführend und richten auch noch großen Schaden unter Unschuldigen an. Als Unterstützende Maßnahme mögen sie geeignet sein zum Beispiel in der Aufklärung.

Prima Herr Schmidt.
Kurt Wirth
3.381
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 27.11.2015 um 18:58 Uhr
Leider waren bislang alle militärischen Konzepte in solchen Fällen erfolglos (Afghanistan, Irak, Lybien) . Meiner Meinung nach sollte man es tatsächlich erst mal mit finanzieller Austrocknung versuchen
Bernd Zeun
11.777
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 27.11.2015 um 18:59 Uhr
Von Hetze zu sprechen, ist meiner Meinung nach fehl am Platz, Herr Büttel. Allerdings stimme ich mit der Sichtweise Herrn Beltz' und der Linken (Partei) bei der Thematik auch nicht überein. Natürlich wird der "IS" reagieren, aber ist das ein Grund, diese Wahnsinnigen gewähren zu lassen? Hitler hat auch auf den Kriegseintritt der USA reagiert, es war aber der entscheidende Schritt, dass dem braunen Spuk schließlich ein Ende bereitet wurde.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 27.11.2015 um 19:01 Uhr
Und wir wollen wir das machen? Die haben genug reiche Gönner. Denen können wir aber auch den Hahn nicht zu drehen weil es Geschäftspartner von uns sind.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 27.11.2015 um 19:10 Uhr
Dass Russland Bomben einsetzt ist nicht zu bestreiten. Tut auch niemand.
Je mehr Bomben, unabhägig von welchem Land, umso mehr Terroristen.
Herr Büttel, warum gebrauchen Sie Wörter wie "heuchlerisch", "Sie gehören zu den Hetzern", "Scheiß Ideologie".
Sie sind ein kluger Mensch und vertreten eine Weltanschauung/Ideologie, die ich nicht teile. Dennoch werde ich Sie nicht so beschimpfen.

Herr Schmidt, glauben Sie wirklich, der IS werde durch Bomben geschwächt? Auch wenn Russland, USA und Frankreich gemeinsam agieren. Vielleicht werden ein paar Tausend IS-Terroristen getötet, dafür wachsen um so mehr nach.
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 27.11.2015 um 19:15 Uhr
Es wird nicht bei Luftschlägen bleiben. Das kann ich mir nicht vorstellen. Aber wir müssen wehrhaft sein. Passivität käme einer Unterwerfung gleich.
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 27.11.2015 um 19:15 Uhr
Ich denke auch, dass eine Waffenbeteiligung ( die wir ja eh schon praktizieren ) der Germans am Krieg gegen den IS eine Bedrohung mehr (!) für unser Land sein wird - selbst Frau von der Leyen etc. ( nicht Linke ) äußerten sich diesbezüglich bereits.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 27.11.2015 um 19:25 Uhr
Nicht nur Frau von der Leyen analysieren die Lage klug, auch Vertreter von Militär und Geheimdiensten zeigen Skepsis gegenüber dem Beschluss der Bundesregierung.
Ich empfehle eine Nachfrage bei Herrn Todenhöfer (CDU)
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 27.11.2015 um 19:29 Uhr
Ich hoffe nur das der IS auch anerkennt sollten wir die Unterstützung versagen. Vielleicht haben sie dann weniger vor uns anzugreifen.
Stefan Walther
4.947
Stefan Walther aus Linden schrieb am 27.11.2015 um 22:49 Uhr
Herr Theiß, ich weiss ja nicht welche Kommunisten in Syrien Bomben werfen ( ich kenne keine, Sie können mich aber gern eines besseren belehren ), aber für mich steht eines fest = alle ausländischen Kriegsparteien in Syrien haben nur ein Ziel, das Ziel ihre eigenen Interessen zu verteidigen ( Russland ), oder den Einfluss des / der anderen zu schwächen ( USA / EU ). Und dass Russland mit dem bomben "angefangen" hat, das glauben Sie doch selbst nicht Herr Theiß... Diese ganze Heuchelei man werde nun verstärkt gegen den IS vorgehen um die Terroristen zu schwächen / zu besiegen wird schon dadurch ad absurdum geführt wenn man sieht wie mit dem "Verbündeten" Türkei ( von Saudi Arabien ganz zu schweigen ) umgegangen wird. Da werden Staaten regelrecht hofiert, die zumindest mitverantwortlich für die Stärke des IS sind.
Bis heute weigern sich verschiedene Staaten - u.a. auch Deutschland - Waffen an die kurdischen Volksverteidigungskräfte in Syrien zu liefern, die einzigen, die bisher erfolgreich den IS bekämpft haben und ihm zahlreiche Niederlagen beigebracht haben. Das Gegenteil geschieht, die Türkei gewährt nach wie vor noch nicht mal humanitäre Hilfe für die Menschen in den durch die Kurden befreiten Gebiete - u.a. leben dort zehntausende Jesiden, die vor dem IS geflohen sind und in den befreiten Gebieten Zuflucht gefunden haben... und was macht u.a. die deutsche Regierung, übt sie etwa Druck aus auf die Türkei? Nein, Merkel gastiert im neuen Palast von Erdogan... und schweigt dazu....
Florian Schmidt
4.964
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.11.2015 um 09:39 Uhr
Schicken wir die Diplomaten und Psychologen (Ich spar mir mal den Genderkorrekt Scheiß) dann als eine art Menschenopfer zum IS? Gerade Frauen haben unter reliogiösen Fundamentalisten gute Erfolgsaussichten. Aber Jungfrauen sollten sie sein.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 28.11.2015 um 10:13 Uhr
Gießener Algemeine vom 28. Nov 2015:

"Regierung beschwichtigt

Geplanter Einsatz gegen IS verstärkt Debatte um Terrorgefahr

Die Sorge ist groß. Steigt nach dem Beschluss der Bundesregierung, dass sich die Bundeswehr aktiv am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beteiligt, das Terrorrisiko in Deutschland?"............
(Seite 4)
Stefan Walther
4.947
Stefan Walther aus Linden schrieb am 28.11.2015 um 11:30 Uhr
Wenn alle wirklich nur das Ziel hätten "keine Gewalt", dann würde ich Ihnen Recht geben Frau Muth. Das ist jedoch nichts weiter als ein Wunschtraum und verkennt auch völlig die Interessen, die die verschiedenen Akteure verfolgen ( ich will es nicht wiederholen, mir reicht wenn niemand darauf eingeht, keine Gegenargumente hat? )
"Krieg ist die Fortsetzung der Politik - nur mit anderen Mittelen", ob Sie das wahrhaben wollen oder nicht, das ist die Realität. Und immer von "wir" und "uns" zu reden, das macht auch Herr Büttel ständig, das verkennt völlig, dass "wir" keine gemeinsamen Interessen mit denen haben, die die Kriege führen, weder das russische, noch das amerikanische und auch nicht das deutsche Volk!
Und bezeichnend ist doch auch, dass ausgerechnet die, die für ihre Befreiung kämpfen, für die Gleichberechtigung der Frau, für das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen eintreten usw., dass ausgerechnet die nicht unterstützt werden... dieses Beispiel könnte ja Schule in ganz Syrien und im Nahen Osten machen!?
Da gehen auch weder die "Russland- und Assadverteidiger" drauf ein, noch die, die jetzt fordern, dass auch die Bundeswehr sich in Syrien einmischt...

Alle(!) ausländischen Truppen raus aus Syrien, nur so kann die Forderung sein, und nur so kann man das Wasser dem IS abgraben!
Karl-Ludwig Büttel
3.880
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 28.11.2015 um 12:28 Uhr
Was geschieht dann in Syrien Herr Walther wenn alle ausländischen Truppen das Land verlassen. Ich denke einen Massenmord an Unschuldigen. Wir haben die Pflicht dort einzugreifen. Als Deutscher rede ich immer im Wir wenn es um Deutschland geht. Dass der Krieg auch nicht in meinem Interesse ist dürfte klar sein das hat aber mit der Aussage im Wir nichts zu tun. Ich kann nun mal nicht bestreiten dass ich deutscher bin und dadurch ein Teil des Ganzen. Einverstanden bin ich auch nicht damit ich sehe aber im Moment auch keine andere Möglichkeit. Also trage ich das `Übel auch wenn mit selbst verursacht jetzt mit. Irgendwie müssen wir ja daraus kommen. Mit schönen Sprüchen und Wünschen kommen wir nicht weiter.
Alle Länder müssen jetzt zusammen eine tragfähige militärische Strategie entwickeln um der IS zu zeigen so nicht. Ziel muss es sein die komplette Gegend zu befrieden und der dauerhafte Rückzug aller Länder die in der Region nichts zu suchen haben. Den Länder im Nahen Osten die Selbstständigkeit zurückgeben (gilt gleichermaßen für Afrika)und die wirtschaftlichen Interessen wenn überhaupt auf partnerschaftliche / gleichberechtigte Ebene stellen. Beendigung der Ausbeutung und Einmischung. Dauerhafter Frieden. Dafür muss die Welt/ wir jetzt die Grundlagen legen. Deutschland kann sich hierbei nicht hinsetzen und Däumchen drehen und zu tun als ging uns die Sache nichts an.
Stefan Walther
4.947
Stefan Walther aus Linden schrieb am 28.11.2015 um 22:46 Uhr
Das Gleiche wurde behauptet in Libyen, Afghanistan, im Irak, Somalia usw. usw. Und? Was ist aus diesen Ländern geworden? Was haben die ausländischen Truppen bewirkt? Sie haben - wie immer - versucht die Interessen ihrer Regierenden durchzusetzen... und Chaos hinterlassen.
Ich hatte schon mehrfach geschrieben wer dem IS die Stirn bietet, diejenigen sind zu unterstützen wenn man es ernst meinen würde ( ich wiederhole das jetzt wirklich nicht noch einmal, auch wenn niemand bisher darauf eingegangen ist ). Und das wären keine "schönen Sprüche", das wäre praktische uneigennützige Hilfe, aber darüber denken die ausländischen Kriegsparteien erst gar nicht nach!
"Schöne Sprüche und fromme Wünsche" sind, wenn man wirklich denkt, dass "alle Länder" zusammen stehen würden um die komplette Gegend zu befrieden und auf einer gleichberechtigten partnerschaftlichen Ebene auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet zusammen zu arbeiten. Das würde jedem imperialistischen Streben widersprechen, dies ist reine Illusion.
Dauerhafter Friede wird es erst dann geben wenn es den Imperialismus nicht mehr gibt. Klingt etwas platt, aber so ist es.

Warum betone ich das immer wieder mit dem "wir"? Die nationalen ( bis hin zu nationalistischen ) Töne sind meist die Folge wenn man die Trennungslinie nicht zwischen "unten und oben" zieht, sondern zwischen Nationalitäten. Was sollen denn z.B. die "deutschen" Interessen sein? Sie schreiben selbst, es ist nicht in Ihrem Interesse wenn die Bundeswehr Kriege führt / geführt hat. Also haben Sie doch auch ganz andere Interessen?
"Wir" dürfen uns nicht hinsetzen und Däumchen drehen, da gebe ich Ihnen Recht, denn "wir" müssen - international - verhindern, dass die Kriegstreiber in aller Welt "uns" an den Rand eines 3. Weltkrieges führen...
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 29.11.2015 um 10:51 Uhr
Das mit dem "wir" und "uns" wird auch gerne genutzt von Populisten mit der Formulierung "uns geht es gut". Bei Nachfrage bekomme ich schon mal die Antwort: ja sicher, den Hartz-IV-Leuten nicht, einigen Rentnern auch nicht... - -
Und - 1954 sind wir Weltmeister geworden. Habe ich damals wohl auch gesagt bis ich dann gemerkt habe, dass ich gar nicht mitgespielt habe.
Kurt Wirth
3.381
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 29.11.2015 um 12:56 Uhr
Und wir, Kaiser von Gottes Gnaden, haben auch immer Erlasse unterzeichnet...
Marcus Link
495
Marcus Link aus Gießen schrieb am 29.11.2015 um 23:33 Uhr
Die vielen mitunter kontroversen Beiträge und Meinungen sind bezeichnend für die gesamte Problematik. Probleme werden, warum auch immer, verkannt.

Bomben auf IS Stellungen und Strukturen schwächen den IS. Aber das bedeutet keine Lösung, bestenfalls einen kurzen Zeitgewinn mit zum Teil absehbaren Folgen und dem Opfer von unschuldigen Menschen.

Mir ist noch keine schlüssige Strategie unter gekommen, wie mit dem Gesamtproblem kurz- mittel- und langfristig umgegangen werden soll. Aber es wird halt mal los gebombt. Das erinnert mehr an sinnloses wüten, als an sinnvolle Politik.

Jedes beteiligte Land scheint eigene Interessen zu verfolgen, auch wenn man es nicht offen ausspricht. Trotzdem glauben sie als Gemeinschaft aufzutreten, bzw. dies so verkaufen zu können.

uvm....

Mein Fazit: Eine Bankrotterklärung internationaler Politik!
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 02.12.2015 um 13:17 Uhr
Ich gehe nicht von einer Bankrotterklärung internationaler Politik aus. Die Frage muss doch jeweils heißen, wer macht was aus welchem Grund und mit welchem Ziel. Ich betrachte das Ganze als die innere Logik des Imperialismus.

Mit den Bomben auf den IS geht es nicht um Zeitgewinn, sondern um das Ziel, den Einfluss in Syrien und um den gesamten Raum im Nahen Osten zu erweitern.
Jede Bombe auf den IS wird Nachfolger für den IS rekrutieren.

Lösung(auch wenn eventuell zu spät): Raus aus Syrien., Afghanistan, Mali, Irak.......
Marcus Link
495
Marcus Link aus Gießen schrieb am 02.12.2015 um 15:06 Uhr
Internationale Politik steht für mich als "gemeinsame" Politik der Staaten. Da jedoch die eigenen Interessen oft im Vordergrund stehen, sehe ich diese internationale gemeinsame Politik als gescheitert an. Bankrott ist in diesem Zusammenhang wörtlich genommen natürlich nicht korrekt, wirkt aber schön.

Bezüglich des Abzuges sind wir uns einig...
Karl-Ludwig Büttel
3.880
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 02.12.2015 um 15:17 Uhr
Was geschieht nach einem Abzug?
Ich vermute mal Mord und Totschlag, Vergewaltigung, Unterdrückung, weitere Zerstörung von Kulturgütern an Unschuldigen. Ist es dass was Sie wollen?
Können Sie die Lösung benennen?
Für mich ist das raus aus Syrien, Irak, Mali usw. als Forderung nichts als heiße Luft ohne Lösung. Hauptsache mal dagegen und was von sich gegeben. Was geschieht denn wenn alle jetzt dieses Länder sofort verlassen?

Langfristig ist es aber tatsächlich die einzige Lösung um Frieden zu erreichen.
Marcus Link
495
Marcus Link aus Gießen schrieb am 02.12.2015 um 16:41 Uhr
Der Fehler wurde schon viel früher gemacht, als sich der Westen in die Machtstrukturen dort eingemischt hat. Stabile Systeme wurden gezielt gestürzt um etwas gefügigeres zu etablieren, usw.
Was passiert wenn fremde Streitkräfte nach 10+ Jahren "Hilfe" abziehen, sieht man in Afghanistan. Aber auch weitere 10 Jahre würde vermutlich nicht helfen... Das Kind IST in den Brunnen gefallen.
Ja; Es wird beim Abzug abwärtz gehen, egal wie wir es anstellen und wann das sein wird. Aber das ist LEIDER der Preis den die Einheimischen für das Verhalten anderer zahlen müssen. Nicht dass ich das gut fände NEIN, es ist nur nüchtern betrachtet.

Also geordneter Abzug, so schnell wie möglich.
Karl-Ludwig Büttel
3.880
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 02.12.2015 um 17:18 Uhr
Ihr Ansatz ist richtig. Die Frage ist der Preis den die Menschen für die Fehler anderer bezahlen müssen.
Stefan Walther
4.947
Stefan Walther aus Linden schrieb am 02.12.2015 um 23:38 Uhr
@ Herr Büttel: heiße Luft ist wenn die Imperialisten behaupten, sie wollten durch Bomben die Region befrieden!
Keine Waffenlieferungen an den IS! Keine Unterstützung durch Staaten wie Saudi Arabien oder die Türkei - hier muss/müsste der Druck ausgeübt werden! Welche Lösungen haben denn die kriegsführenden Staaten ( und demnächst auch Deutschland ) anzubieten? Auch heute wieder großes Palaver, aber niemand beantwortete z.B. die Frage "was soll denn danach kommen, falls der IS militärisch besiegt werden sollte?" oder "wie sind denn die derzeit schon zig-fachen zivilen Opfer verursacht durch die Bombardements der ausländischen Streitkräfte zu rechtfertigen?" oder "warum unterstützt man die Peschmerga im Irak aber nicht die Volksverteidigungskräfte der Kurden in Syrien?"
Diese ganze Heuchelei - erst die Länder ausbeuten und teilweise zerstören, was den Nährboden für islamistische Kräfte bereitete - und dann angeblich "humanitäre" militärische Einsätze zur "Befriedung" durchführen, dieses geheuchelte Vorgehen kann man doch am "Paradebeispiel" Afghanistan sehr gut entlarven.

@Marcus Link: geordneter Abzug? Raus aus Syrien, und zwar alle, und alle sofort!
Marcus Link
495
Marcus Link aus Gießen schrieb am 03.12.2015 um 07:31 Uhr
Ja geordneter Abzug! Das bedeutet aber nicht dass dieser viele Monate dauern sollte.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.12.2015 um 13:37 Uhr
Ein geordneter Abzug wäre nicht erforderlich, wenn Kriegsverbrecher nicht gebombt hätten. Ich war gestern bei einer Mahnwache vor dem Rathaus, wo klar die Position vertreten war: keine Krieg gegen Syrien. Vertreten waren Christen, 1 mal SPD, Gewerkkschaft, DKP, SDAJ (s. Bericht im Gießener Anzeiger)
Karl-Ludwig Büttel
3.880
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.12.2015 um 13:49 Uhr
Laut aktuellen Umfrage sind zwischen 57 und 61 Prozent der Deutschen für den Einsatz in Syrien. 22% da gehöre ich dazu sogar für einen Bodentruppeneinsatz.
Die üblichen Mahnwachenteilnehmer gehören halt dazu.
Stefan Walther
4.947
Stefan Walther aus Linden schrieb am 04.12.2015 um 16:13 Uhr
Schade Herr Büttel, Sie wiederholen ständig die eigene Meinung, versuchen aber erst gar nicht die Argumente anderer zu widerlegen, ignorieren einfach das was andere vorbringen oder bezeichnen es lediglich als "Heiße Luft ohne Lösung"... was soll da ein Meinungsaustausch / eine Diskussion bringen?
Karl-Ludwig Büttel
3.880
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.12.2015 um 17:25 Uhr
Das schreibe ich ja auch. Ich kann doch nicht die Meinungen von anderen hier benutzen. Das machen schon genug in diesem Forum.
Die Lösungen sind doch bei allen hier die Gleichen. Raus aus den Ländern. Nur die Wege und der Zeitablauf ist unterschiedlich.
Mit Bomben kann man nichts befrieden, aber den Weg dorthin ebnen. Bisher machen aber alle nur halbe Sachen um sich ihre eigenen Vorteile zu sichern. Irak und Afghanistan sind die besten Beispiele. Eine zivile Präsidialverwaltung wie im Irak einzurichten, während die Städte noch brannten, spricht für die völlige Selbstüberschätzung der USA. Leider werden die gleichen Fehler seit Jahren wiederholt. In der Schuldfrage sind wir uns doch hier alles einig. das muss dann auch nicht wie Kaugummi diskutieren. Durch Wiederholungen ändert sich ja nichts daran.
Mit Gesprächen erreicht man im Moment bei der IS gar nichts. Ihre Forderungen nach Stopp der Waffenlieferung sind richtig aber nicht umsetzbar. Noch nicht, dazu müsste die Weltgemeinschaft ja erst mal an einem Strang ziehen, macht sie aber nicht. Die Situation die wir jetzt im Moment haben, macht die Maßnahmen erforderlich. Natürlich wäre das alles nicht eingetreten wenn man die Finger weg von Waffenlieferungen in die genannten Länder gelassen hätte und auch dort niemals militärisch eingegriffen hätte. Das ist nun mal geschehen. Ob die Staaten daraus lernen bezweifle ich. Schließlich geht es denen um eine Gewinnmaximierung bzw. der bestimmenden Großindustrie.
Zum Schutze der Menschen muss ich mich aber an der jetzigen Situation ausrichten. Aus diesem Grund befürworte ich einen Einsatz des Militärs gegen die IS.
Danach würde ich mir wünschen, dass genau das Eintritt was hier an manchen Stellen gefordert wird. Raus aus diesen Ländern. Selbstbestimmung und keine Ausbeutung mehr. Aber ich wiederhole mich ja jetzt auch nur. Zum Schutze der Zivilbevölkerung präferiere ich sogar einen Einsatz von Bodentruppen.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 05.12.2015 um 12:58 Uhr
Herr Büttel, in vielen scheinen wir uns einig.
Nur, was bringt der Krieg und der eventuelle Einsatz von Bodentruppen. Wenn tausend IS-Verbrecher getötet werden, wachsen zweitausend nach. Das zeigen die bisherigen Kriegseinsätze. Eine alte Logik ist: In einem Krieg stehen sich zumindest zwei Feinde gegenüber. Also der IS und USA/Frenkreich/Deutschland.
Wann schlägt der IS in Deutschland zu?
Karl-Ludwig Büttel
3.880
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 05.12.2015 um 13:27 Uhr
Herr Beltz man hat es ja bisher noch nie richtig Bodentruppen versucht. Immer nur halbherzig siehe Irak und Afghanistan. Bei Luftangriffen kann ich nicht so gezielt vorgehen wie bei einem Bodeneinsatz. Die Opferzahlen würden weniger besonders die der Unschuldigen.
Das beste Mittel wäre natülich Diplomatie und keinen Kampf. Aber mit der IS wird man nicht verhandeln können.
Natürlich sind auch wir Deutschen nicht von Anschlägen geschützt. Vergleichen mit Frankreich kann man die Situation aber nicht. Die haben ein andere Vorgschichte. Was den Terror betrifft hatte Deutschland schon schwerere Zeiten.
Marcus Link
495
Marcus Link aus Gießen schrieb am 05.12.2015 um 13:41 Uhr
Durch den Irak sind maßgeblich die USA 2x durch gerollt. In Afganistan haben sich die Russen, die Amys und andere Armeen, auch mit massivem Bodentruppen Einsatz die Zähne aus gebissen.

Stellen Sie sich vor Ihr Sohn oder/und Tochter müssten nach Syrien und würden der realistischen Gefahr ihrer Tötung oder Verwundung ausgesetzt. Wären Sie auch dann wild darauf?
Es sind alles Söhne und Töchter, Menschen die leben möchten, die in den Krieg ziehen.
Stellen Sie sich vor SIE müssten den Eltern die Todesnachricht ihres Kindes überbringen, was würden sie sagen ohne dabei in Scham zu versinken?

Mit Gewalt erzwingt man keinen Frieden! Nein nein nein...
Karl-Ludwig Büttel
3.880
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 06.12.2015 um 09:18 Uhr
Ja Herr Link und ich würde auch selbst gehen. Ich bin aber nicht mehr Geländegängig. Mit Streicheleinheiten werden Sie bei der IS nichts erreichen. Fahren Sie doch hin und reden mit denen wie wäre es damit. So lange warten wir mit einem Einsatz ab. Dann braucht man keine Gewalt. Ich befürworte das auch nicht, ich halte es aber für Notwendig.
Marcus Link
495
Marcus Link aus Gießen schrieb am 06.12.2015 um 15:35 Uhr
Ob man selbst geht ist eine ganz andere Sache als bei eigenen Kindern...
Mit diesen Leuten reden in absehbarer Zeit keine Alternative. Aber es gibt so viel mehr zwischen reden und bomben. Es wurde vor kurzem veröffentlicht wo ihre Geldquellen liegen, die müsste man zuerst austrocknen. Unterstützer müssen isoliert werden, uvm. Nur die alternativen Möglichkeiten werden anscheinend damit ausgeschöpft, dass vor kurzem 110 IS Tanklaster zerbombt wurden und mehr nicht...

Es ist doch irrsinnig Menschen zu töten, solange nicht ALLE anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 06.12.2015 um 18:44 Uhr
Verhandeln kann man wohl nicht mit den Leuten des IS. In der Politik muss man stets die Folgen des Tuns einschätzen können. Und das ist hier nicht der Fall. Alle bisherigen Aktionen, Kriege im Nahen Ost führen zur Feindschaft gegen die westliche Wertegemeinschaft.
Dem Imperialismus wohnt nun mal der Drang nach Bodenschätzen, Ausbeutung anderer Länder und das Wohlbefinden seiner Kapitalisten inne - das wirkt sich als der Drang nach Krieg aus.
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