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"Time is Money"

Gießen | Auch am Samstag geht es mit dem Abriss weiter. Nach meinem Kenntnisstand entstehen hier wieder 49 Reihenhäuser, die kaum, dass der Bauplan erstellt war, alle an den Mann/Frau gebracht wurden. Jahrzehntelang stand dieses Gebäude in der Carlo-Mierendorf-Straße in Gießen.

Und wieder entstehen KEINE Wohnungen für unsere sozialschwachen Bürger.

 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

759
D. Theiß aus Lich schrieb am 14.11.2015 um 15:26 Uhr
Frau Stapf, für unsere Sozialschwachen Menschen wird in der BRD nichts getan, aber auch rein gar nichts, da ist nichts womit man in der Öffentlichkeit glänzen kann und sich repräsentieren kann.
Ich bin einmal gespannt ob es für die vielen Obdachlosen in diesem Winter eine Übernachtungsmöglichkeit gibt, mit Sicherheit nicht, da gilt dasselbe wie oben.
Man gibt denjenigen etwas wobei man in den Medien gezeigt wird, die Hauptsache ich stehe vorne dabei und schaue in die Linse und werde als Helfer gefeiert.
Armes Deutschland.
Christine Stapf
8.326
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 14.11.2015 um 17:45 Uhr
Herr Theiß ich bin auch gespannt wie das wichtige Thema Obachlose gelöst wird.

Am Morgen sah ich am Marktplatz einen Mann mit seinem Schlafsack. Draußen, ohne Dach über dem Kopf, das ist für mich Horror.
Stefan Walther
4.946
Stefan Walther aus Linden schrieb am 14.11.2015 um 23:06 Uhr
Warum auch sollte hier mehr getan werden ( das wird, wenn überhaupt, nur aufgrund parlamentarischen und außerparlamentarischen Druck hin geschehen ) ?
Entscheidend ist im Sytem die "Verwertbarkeit" von Menschen für die Wirtschaft. Also, warum in Menschen "investieren", die sowieso längst "nicht mehr profitabel" sind? Und das Ganze hat noch einen praktischen Nebeneffekt: man kann dann sogar noch ein wenig Spaltung betreiben und z.B. Obdachlose, Rentner, Hartz IV - Bezieher... gegen Flüchtlinge aufhetzen, die ja angeblich auch noch dafür verantwortlich sein sollen, dass für sie nichts getan wird.
So leicht zu durchschauen, und doch fallen immer wieder ne Menge Leute darauf herein.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 14.11.2015 um 23:44 Uhr
Herr Walther, das Problem hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun, warum aber fragt man sich (auch ich) ist für nichts und niemand Geld übrig, das haben sie ja schon aus ihrer Sicht erklärt, wobei ich ihnen auch zustimme.
Jetzt sind auf einmal Milliarden vorhanden und damit können gute Rhetoriker schon ein Totgeglaubtes Wählerpotenzial wieder zum Leben erwecken.
Nur es wird jetzt, langsam Zeit dem ganzen entgegen zu wirken, nicht mit irgendwelchen Sprüchen sondern es müssen auch von unseren (zum großen Teil) unfähigen Politikern Taten folgen. Ansonsten nähern wir uns mit Riesen Schritten wieder genau dahin wo wir in der Vergangenheit schon einmal waren. Nur heute sind es keine Malergehilfen mehr, sondern das ist ein anderes Kaliber und die sind Rhetorisch schon so gut drauf um auch viele Totgeglaubte Wähler wieder zu aktivieren. Ich persönlich habe nicht das Verlangen das wieder ein Rattenfänger ganz oben steht.
Stefan Walther
4.946
Stefan Walther aus Linden schrieb am 15.11.2015 um 13:23 Uhr
"Jetzt sind auf einmal Milliarden vorhanden...". Richtig Herr Theiß, und da sehen wir das schmutzige Handwerk derjenigen, die doch die Verbindung zu den Flüchtlingen bewusst herstellen wollen...

Aber bleiben wir bei Ihrer Aussage, Ihren Befürchtungen: auf Dauer gibt es keine Lösung für die Ausbeuter und ihren Marionetten in der Regierung. Immer mehr Menschen erkennen, dass auf der einen Seite schon immer Geld genug da war ( die so genannte Bankenrettung wurde innerhalb von Stunden mit Milliarden Euro über die Bühne gebracht ) und auf der anderen Seite immer mehr Menschen von Armut betroffen sind. Dies versuchen natürlich auch die "Rattenfänger" auszunutzen...
Zu informieren, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse so sind wie sie nunmal sind, das ist die einzige Möglichkeit zu verhindern, dass diese Entwicklung in solch eine gefährliche Richtung gehen wird... Auf die "Einsicht" dieser, wie haben Sie es ausgedrückt "unfähiger Politiker" zu hoffen, das wird nicht funktionieren, sie wissen welchen Herren sie zu dienen haben...
Wir müssen mit viel Geduld und zäher Klein- und Aufklärungsarbeit gerade auch unter diesem "Totgeglaubten Wählerpotenzial" die Wahrheit verbreiten, eine andere Alternative gibt es aus meiner Sicht nicht.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 15.11.2015 um 15:09 Uhr
Das ist ein schwieriges Unterfangen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Christine Stapf

von:  Christine Stapf

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Interessensgebiet: Gießen
Christine Stapf
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