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Ursula Sladek - die Stromrebellin hält Vortrag in Lang-Göns

Umweltpreisträgerin Ursula Sladek mit Bundespräsident Joachim Gauck
Umweltpreisträgerin Ursula Sladek mit Bundespräsident Joachim Gauck
Gießen | "Stromrebellin" wird Ursula Sladek genannt. Die Gründerin des ersten deutschen Ökostrom-Anbieters Elektrizitätswerke Schönau (EWS) findet den Spitznamen "in Ordnung, ich bin kämpferisch". Gerhard Keller vom Arbeitskreis Leben nach Tschernobyl in der Evangelischen Kirchengemeinde Lang-Göns freut sich sehr, dass Ursula Sladek nach 2010 nun zum zweiten Mal nach Lang-Göns kommt, um über aktuelle energiepolitische Themen in Wort und Bild zu referieren: „Es ist schon eine Ehre für unseren Arbeitskreis, dass eine so wichtige und bekannte Persönlichkeit bereits zum zweiten Mal zu uns kommt.“
2013 wurde sie von Bundespräsident Gauck mit dem Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (250 000 €) ausgezeichnet. Und 2011 erhielt Ursula Sladek in den USA den renommierten "Umwelt-Oscar".
Ursula Sladek bei Barak Obama
Im Oval Office überreichte die Schwarzwälderin dann dem US-Präsidenten Barak Obama ein Schriftstück mit "100 guten Gründen gegen Atomkraft", wie sie erzählt. "Ich hatte damals mein Bein gebrochen und wurde im Rollstuhl geschoben. Also habe ich mich einfach auf das Schriftstück gesetzt und es auf diese Weise ins Weiße Haus geschmuggelt", sagt Ursula Sladek und lacht.
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Viele Ideen hat sie noch im Kopf, viele Visionen, was sie mit ihrem Preisgeld von 250 000 Euro anstellen möchte. Doch Ursula Sladek hat nicht nur fünf Kinder, sondern auch neun Enkelkinder im Alter zwischen einem und zehn Jahren, um die sie sich gerne kümmert.
Ende November/Anfang Dezember findet in Paris die Klimakonferenz statt. Das Thema „Energiewende – wie weiter?“ steht dabei im Mittelpunk. Dazu soll der Vortrag von Ursula Sladek einen Beitrag leisten:
Wie können wir die Energiewende weiter bringen? Was müssen wir von der Politik fordern? Was kann jeder einzelne zur Energiewende beitragen? Wo liegen Hemmnisse und Fehlinformationen? Was sind die Folgen, wenn wir Energiewende und Klimaschutz nicht in dem Maße und der Geschwindigkeit voranbringen, die erforderlich sind, um die Klimaerwärmung global auf zwei Grad zu begrenzen?
Die Energiewende ist eine große Gemeinschaftsaufgabe, die der Anstrengung aller bedarf. Gute Information ist die Grundlage effektiven Handelns. Diese Information soll der Vortrag mit anschließender Diskussion am 20.11.2015, 19.30 Uhr, im Evangelischen Gemeindezentrum in Lang-Göns liefern. Und wie immer gibt es beim Abend der Begegnung des Arbeitskreises selbstgemachten Heringssalat mit Pellkartoffeln.

Umweltpreisträgerin Ursula Sladek mit Bundespräsident Joachim Gauck
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von:  Gerhard Keller

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Gerhard Keller
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