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Wechsel im Vorstand der Lebenshilfe zum 1. Januar 2017: Dirk Oßwald folgt auf Magnus Schneider

Künftiger Lebenshilfe-Chef Dirk Oßwald (l.) freut sich mit Aufsichtsratsvorsitzender Maren Müller-Erichsen (Mitte) und ausscheidendem Vorstandssprecher Magnus Schneider (r.) auf diese neue Herausforderung.
Künftiger Lebenshilfe-Chef Dirk Oßwald (l.) freut sich mit Aufsichtsratsvorsitzender Maren Müller-Erichsen (Mitte) und ausscheidendem Vorstandssprecher Magnus Schneider (r.) auf diese neue Herausforderung.
Gießen | Zum 1. Januar 2017 wird Dirk Oßwald hauptamtlicher Vorstand der Lebenshilfe Gießen. Diese Entscheidung wurde von der Aufsichtsratsvorsitzenden der Lebenshilfe Gießen Maren Müller-Erichsen, vom ausscheidenden Vorstandssprecher Magnus Schneider und von Dirk Oßwald selbst am Freitag, 6. November 2015, während einer Pressekonferenz bekanntgegeben.
Schneider ist seit 1985 in leitender Position bei der Lebenshilfe Gießen e.V. beschäftigt und seit 2004 als geschäftsführender hauptamtlicher Vorstandssprecher tätig. Der Sechzigjährige möchte sich noch anderen Tätigkeiten widmen, daher die Entscheidung, den Vorstand zu verlassen. Er wird aber bis zu seinem Rentenantritt als Geschäftsführer der Sophie-Scholl-Schulen gGmbH und der ProLiberi gGmbH der Lebenshilfe erhalten bleiben. Bis zum 31. Dezember 2017 wird er allerdings Oßwald einarbeiten und mit ihm zusammenarbeiten. Ab 1. Januar 2018 wird Oßwald die Lebenshilfe dann alleine führen.
Mit Oßwald habe er den richtigen Nachfolger gefunden, erklärte Schneider. Gesucht wurde eine Person mit Erfahrung im Sozialbereich und Führungskompetenzen, außerdem soll der Nachfolger die Philosophie der Lebenshilfe mittragen und ihre Vernetzung in der Region weiterentwickeln. Dirk Oßwald erfüllt genau diese Voraussetzungen.
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Oßwald freut sich auf diese Herausforderung sehr. Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete und Jugend- und Sozialdezernent des Landkreises Gießen hatte sich einen beruflichen Wechsel nach zwei Amtszeiten, also 2021, vorgenommen, um in seinem nächsten beruflichen Lebensabschnitt eher im Sozialen tätig zu sein. Für ihn ist es eine Ehre, von einem so großen Träger der Region angesprochen zu werden. „Die Gelegenheit kommt so schnell nicht wieder!“, sagte er. Deswegen wird er der hauptamtlichen Politik Ende 2016 den Rücken kehren. „Um Interessenskonflikte im Bereich der Jugend- und Sozialhilfe zu vermeiden, habe ich Landrätin Schneider gebeten, die Zuständigkeiten an der Kreisspitze kurzfristig neu zu verteilen.“ Alle Kollegen sind auch von seiner Entscheidung bereits informiert. Der Freie Wähler wird lediglich in seiner Gemeinde Laubach weiterhin politisch aktiv bleiben.

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Kommentare zum Beitrag

Margrit Jacobsen
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Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 08.11.2015 um 16:54 Uhr
Ruhiges Kissen!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion
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