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Danke Jesus Christus

Gießen | Da dauerte es nur knapp 40 Jahre und 136 Mauertote bevor unser Herr und Erlöser ein Erbarmen hatte. Danke Jesus dass du noch einmal auf der Spree wandeltest um die Demonstranten anzuführen die vielleicht auch ein bisschen zum Fall der Mauer beigetragen haben. Natürlich soll das deinen Einsatz nicht schmälern, gerade wo du so wenige Kreuze vorgefunden hast um deinen Klassiker aufzuführen.
Vielleicht dauert es ja diesmal keine Jahrzehnte und du hilfst und bei den Flüchtlingen weiter oder du stellst den Hunger in der Welt ab. Also nur wenn es gerade keine Umstände macht.

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Kommentare zum Beitrag

Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 16.10.2015 um 16:43 Uhr
Immer wieder.. egal wie man zu Religionen steht und / oder darüber denkt.

Dazu:

"In Ziffer 10 des Pressekodexes heißt es: "Die Presse verzichtet darauf, religiöse, weltanschauliche oder sittliche Überzeugungen zu schmähen." "

Vielleicht sollte man auch bei der GZ mal darüber nachdenken.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.10.2015 um 17:19 Uhr
Ja, die freie Meinungsäusserung ist schon blöd was? Was mich fasziniert, wie schnell religiöse Gefühle oder Überzeugungen sich "geschmäht" fühlen. Das muss ja eine sehr fragile Sache sein. Man darf Religionen ruhig aufs Korn nehmen, besonders wenn sie Mist schreiben. Einen imaginären Wanderprediger als Heilsbringer der Deutschen Einheit zu feiern ist dafür verworren genug.
Christine Stapf
8.220
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 16.10.2015 um 18:58 Uhr
"In Ziffer 10 des Pressekodexes heißt es: "Die Presse verzichtet darauf, religiöse, weltanschauliche oder sittliche Überzeugungen zu schmähen." "

Vielleicht sollte man auch bei der GZ mal darüber nachdenken.



Herr Lenz, Ihren Gedanken kann ich nur zustimmen. Wie sich hier öfters in Hasstiraden ausgetobt wird, das hat dann schon nichts mehr mit "meine Meinung, meine Gedanken" zu tun.
Bernd Zeun
11.650
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 16.10.2015 um 20:37 Uhr
Das war eine freie Meinungsäußerung Herrn Schmidts und ich kann ihr nur zustimmen, mit Presse hat das überhaupt nichts zu tun.
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 16.10.2015 um 22:23 Uhr
Ich finde es einfach nur geschmacklos, was Sie, Herr Schmidt, als Satire bezeichnen. Und sachlich falsch dazu: Jesus Christus war kein "imaginärer Wanderprediger".
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.10.2015 um 22:48 Uhr
Herr Menger, gibt es ausserhalb der Bibel Belege für einen historischen Jesus? Es mag vielleicht einen Prediger dieses Namens gegeben haben aber der Rest der ihm zugesprochen wird ist doch eine reine Märchenstunde.
Bernd Zeun
11.650
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 16.10.2015 um 23:16 Uhr
Der Aufkleber, auf den sich Herr Schmidt bezieht, ist von einer kaum zu übertreffenden Dämlichkeit. Eigentlich müsste man sich darüber die Haare raufen. Es spricht nur für Herrn Schmidt, dass ihm noch Satire gelingt. Wer sich deshalb aufregen will, sollte das besser über die zwei Parteien tun, die Christus im Namen führen, und wie sie sich z.B. zur gegenwärtigen Flüchtlingssituation äußern. Lebte Jesus heute, in den Parteien wäre er mit Sicherheit nicht, da gäbe es eher wieder eine "Tempelreinigung"
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 00:15 Uhr
Schon mal was von Flavius Josephus gehört, Herr Schmidt? Ansonsten: Gute Nacht!
Bernd Zeun
11.650
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 09:41 Uhr
Herr Menger, es gibt keine Quelle, die genau belegt, wann Jesus geboren wurde und wann er gestorben ist. Aber nach allen Quellen lag sein Tod vor der Geburt Flavius Josephus'. Dessen Wissen über Jesus war also auch nur second hand.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 10:34 Uhr
Hörensagen Herr Menger, alles Hörensagen. Es gibt keine zeitgenössischen Quellen. Wie gesagt, es mag ja vielleicht einen Jesus gegeben haben der durchs Land zog und predigte. Aber der wird dann sicher nicht über das Wasser gegangen sein, der wird kein Wasser zu Wein gemacht haben, der wird keine Toten erweckt haben. Es wird ein ganz normaler Mensch gewesen sein, mit irdischen Eltern.
Einige Wunder Jesu sind ja auch offenkundig bei älteren Erzählungen "ausgeliehen" worden und wurden immer noch größer ausgeschmückt.
Das ist wenig überzeugend wenn man nicht darauf gedrillt ist dieses glauben zu wollen und/oder zu müssen.
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 13:40 Uhr
Beitrag wäre in Gruppe Satire zu lesen.
Hallo Bernd, das mit den Flüchtlingen zeigt wieder die Ohnmacht unserer Politiker. Erst WIR(wer ist das?) sachaffen das und dann Milliarden und andere Geschenke in die Türkei schaffen und dabei ehemalige Grundsätze über Bord werfen.
Ja ich weiß passt nicht zum Beitrag, oder doch ein wenig( C+C)
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 21:57 Uhr
Googlen Sie doch mal "Historizität Jesu"
Da finden Sie schon als erstes eine ganze Liste von Quellen unter
www.mc-rall.de/histjesu.htm
Wer lesen kann ist im Vorteil...
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 22:12 Uhr
Zitat:
Bisweilen wird kritisch angemerkt, daß man ja keinerlei außerbiblische Quellen fände, die Jesus erwähnen. Dies offenbar, um die Glaubwürdigkeit der biblischen Texte in Frage zu stellen.

Demgegenüber ist zweierlei zu sagen: Einerseits gibt es außerbiblische Quellen, die Jesus erwähnen - einige von ihnen beschreibt dieser Artikel - zum anderen muß man sich die historische Situation vergegenwärtigen und sich fragen, welche außerbiblischen Aussagen man überhaupt erwarten kann.

Daß Gerüchte über einen Prediger irgendeiner Religion irgendeines Völkleins am Rande des römischen Imperiums so viel Aufmerksamkeit finden, daß sie bei zeitgenössischen römischen Historikern Erwähnung finden, ist zum Beispiel meines Erachtens eher unwahrscheinlich. (Zu einem späteren Zeitpunkt, als sich die Nachricht von der Auferstehung dieses Jesus durch seine Anhänger wie ein Lauffeuer in der antiken Welt ausbreitete und als die Christen zu einem Faktor innerhalb der römischen Welt wurden, hatte sich diese Situation grundlegend gewandelt).

Quelle s.o.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 22:13 Uhr
Und was daran soll mich jetzt bitte überzeugen? Wie oben schonmal beschrieben bestehen auch diese Quellen aus Hörensagen. Wieso gibt es keine Aufzeichnungen von Jeus selbst? Wieso sind die Erzählungen über ihn selbst in der Bibel widersprüchlich? Wieso schreibt man ihm Wunder zu die schon in viel älteren Erzählungen Erwähnung fanden? Ist nicht seine Auferstehung eine gute Entschuldigung dafür dass man keine sterblichen Überreste von ihm vorweisen kann?
Eigentlich alles was wir über Jesus heute wissen besteht aus Erzählungen seiner Anhänger oder die Wiedergabe dessen. Es gibt keine Aufzeichnungen die zu seinen angeblichen Lebzeiten stammen. Auch an der Historizität einiger seiner Anhänger darf gezweifelt werden. Wo ist die unabhängige Zeitgenössische Quelle die Fakten schafft? Fakten die nicht wirken wie aus stiller Post oder die offensichtlich einfach übernommen wurden.
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 22:20 Uhr
http://www.bechhaus.de/hintergrund/belegefuerjesus.html

Das ist die fehlende Quellenangabe zu oben
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 22:27 Uhr
Hörensagen Herr Menger, wie oft denn noch?
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 23:01 Uhr
Der Evokidskongress in Gießen Herr Schmitt.
Bernd Zeun
11.650
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 23:50 Uhr
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines andern zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht aus Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. 'Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!' ist also der Wahlspruch der Aufklärung. (Immanuel Kant)

Gehirnwaschzwang steht dem leider entgegen.
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 18.10.2015 um 22:06 Uhr
Dass das, was vor ca. 2000 Jahren geschah nur Gerüchte sind, kann Herr Schmidt mit Bestimmtheit sagen, da er damals dabei war. Wenn Sie behaupten, dass man etwas nicht beweisen kann, dann lässt sich auch nicht der Gegenbeweis antreten, dass es mit Sicherheit nicht so war. Mir genügt es beispielsweise schon, wenn ich daran glaube, dass es so war. Und das hat nichts mit Ihrem immer wieder so wissenschaftliche ins Feld geführten Placebo Effekt zum tun.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 18.10.2015 um 22:18 Uhr
Herr Läufer, wo behaupte ich denn etwas mit Bestimmheit sagen zu können? Es gibt nur einfach keine überzeugenden Quellen die für die Existenz eines Wunder tätigen Jesus sprechen. das gleiche gilt für die 7 Zwerge, Robin Hood oder Winnetou.
Wenn man dafür keinen Nachweis erbringen kann ist es mühsam die Existenz belegen zu wollen.
Lächerlich macht man sich aber wenn man heute geschichtliche Ereignisse einer nicht zweifelsfrei zu belegenden Person zuschreibt die bereits 2000 Jahre tot sein müsste.
Es ist dazu ein Schlag ins Gesicht der mehrheitlich nicht gläubigen Demonstranten die unter Einsatz ihrer Freiheit eine Widervereinigung möglich gemacht haben.
Vielleicht können sie mir ja erklären wo in der säkularisierten DDR der Einfluss einer christlichen Mythengestalt lag um die Wende zu ermöglichen. Mir fehlt da jede Erklärung. Vielleicht war das aber wie mit den Indios, die ja wohl auch schon vor ihrer Vernichtung durch die Christen eigentlich den Jesus Glauben ersehnt haben.
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 18.10.2015 um 22:22 Uhr
Typisch, genau wie Herr Schmidt müssen Sie alles wissenschaftlich erklären, funktioniert das nicht, können Sie damit nichts anfangen.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 18.10.2015 um 22:32 Uhr
So funktioniert die Welt nunmal. Wenn jemand etwas behauptet dann sollte er es belegen können! Es gibt viel was man sich früher nicht erklären konnte und dadurch mysthisch verklärt wurde. Heute sind wir zum Glück weiter und können erworbenes Wissen besser nutzen. Eine Sache die uns beim Glauben leider fehlt. In vielen Fällen der Epilepsie kann man heute dank der Wissenschaft Meikamente einsetzen oder eine Operation durchführen bevor der Betroffene während eines Exorzismus stirbt.
Das geht aber nur bei greifbaren Fakten und nicht in dem man etwas behauptet aber unter dem Deckmantel des Glaubens jede Erklärung schuldig bleibt.
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 18.10.2015 um 22:36 Uhr
Genau das meinte ich, so ticken Sie eben. Ich ticke eben anders, bitte akzeptieren Sie das und stellen Leute wie mich nicht indirekt als doof dar.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 18.10.2015 um 22:51 Uhr
Nochmal, die Beweispflicht liegt beim Behauptenden. Was kann ich denn dafür wenn da nichts brauchbares rum kommt. Quellen die nur aus Erzählungen dritter bestehen sind historisch unbrauchbar. Mehr sage ich nicht. Wenn sie das in ihren Augen doof erscheinen lässt so sollten sie das mit sich ausmachen.
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 18.10.2015 um 22:55 Uhr
Genau so nehme ich Sie wahr: Was behaupten, dann aber wenns brenzlig wird, die Verantwortung zurück schieben.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 18.10.2015 um 22:56 Uhr
Was habe ich denn behauptet?
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 18.10.2015 um 23:01 Uhr
... und das letzte Wort müssen Sie auch immer haben. Sie haben sinngemäß behauptet, dass alles was nicht bewiesen werden kann, nichts taugt.
Historisch brauchbar oder nicht, das hat nichts mit Glauben zu tun.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 18.10.2015 um 23:22 Uhr
Aber wenn sie daran Glauben, was bringt sie an meinen fragen dann aus der Ruhe? Ich bestreite ja nichteinmal dass es einen Jesus gegeben haben könnte der den Menschen gepredigt hat. Aber ich bin überzeugt das es keinen Wunder tätigen Jesus gab der über das Wasser lief oder wiederauferstanden ist.
Nur sind selbst die Quellen die für die Existenz eines normal sterblichenJesus sprechen mehr als dünn.
Der Kult der sich aus diesen Erzählungen heraus gebildet hat nimmt aber heute ganz realen Einfluss auf mein Leben und das Leben vieler Menschen die ebenfalls nicht daran glauben. Und das ist schwer zu akzeptieren. Wäre Glaube eine reine Privatsache und ohne Einfluss auf die Politik, den Alltag oder die Arbeitswelt könnte ich mich eher damit abfinden. Aber wenn noch heute z. B. Homosexuelle offen diskiminiert und sogar verfolgt werden oder Konfessionslose bei der Jobsuche benachteiligt werden werde ich mich mit schieren Behauptungen nicht abfinden.
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 18.10.2015 um 23:29 Uhr
Ich glaube ich habs schon mal geschrieben: Bei uns treffen zwei Welten aufeinander, die wenig bis gar keine Schnittmenge haben. Das ist halt mal so. Und ich habe mich wieder mal dazu hinreißen lassen, einen Kommentar abzugeben, obwohl ich den Ausgang dieser sinnlosen Diskussion hätte kennen müssen.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 18.10.2015 um 23:45 Uhr
Aber ich danke ihnen dafür, dass sie so viel Zeit zum verfassen von absolut keinen Inhalten aufgewendet haben.
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 18.10.2015 um 23:47 Uhr
... und wieder das letzte Wort und wieder beleidigend...
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 18.10.2015 um 23:52 Uhr
Auch Sie meinen, mich zum kennen, anstatt abweichende Meinungen zu tolerieren ...
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 18.10.2015 um 23:55 Uhr
Sie dürfen doch alles ...
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 18.10.2015 um 23:59 Uhr
Weil Sie glauben, ich sei beleidigt und dies wäre auch noch eine Lebensaufgabe von mir.
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 19.10.2015 um 00:06 Uhr
Das haben Sie mit Herrn Schmidt gemeinsam: Rhetorisch brillant und ausschließlich wissenschaftlich denkend.
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 19.10.2015 um 00:07 Uhr
Wünsche allen noch eine gute Nacht, muss morgen arbeiten - ist ja schon heute
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.10.2015 um 10:09 Uhr
Also glauben Sie Herr Jäger auch. Denn wissen was in dem Stein drin steht, tun Sie das?
Das was in der Bibel steht, die Schöpfungsgeschichte ist doch so beschrieben, dass wir Menschen, auch die ganz jungen es mit ihrem Vorstellungsvermögen verstehen können.
Ich glaube, denn Wissen ist nicht unbedingt Macht oder was immer auch.
Bernd Zeun
11.650
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 19.10.2015 um 13:38 Uhr
Oh, je, Peter, in dem Stein kann alles mögliche drin sein, manchmal sogar Neptun ;-)
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.10.2015 um 14:10 Uhr
Die Schöpfungsgeschichte ist doch wissenschaftlich gesehen das aller Letzte. Widersprüchlich und ohne jede naturwissenschaftlichen Kentnisse verfasst. Licht ohne Sonne, Mond als Lichtquelle, Tiere die kein Futter gefunden hätten und ein kleines verschrobenes Gotteswesen das sofort beleidigt ist wenn man einen Apfel isst.
Und Herr Herold, man kann Gestein sehr gut erforschen. Und da sind keine 6000 Jahre entwicklung nötig sondern unvorstellbare Zeiträume.
Durch die Schöpfungsgeschichte ist nichts erklärt, durch die Evolution dagegen das Meiste. Und die paar Lücken die es da noch gibt werden auch noch gestopft werden.
Radiometrie, Dendrochronologie, Biologie, Geologie und Astronomie geben uns mehr Antworten als ein billiges "Der liebe Gott hat es gemacht". Dazu kommt das es viel spannender ist als Wunder Glaube und halt auch ein wenig anspruchsvoller.
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.10.2015 um 17:44 Uhr
Sie sollte genau lesen was ich schrieb. Dann hätten Sie sich beide Ihren Kommentar sparen können und ob Sie beide und die anderen glauben können oder wollen, das ist Ihre Sache. Aber lassen Sie uns anderen doch unseren Glauben.
Hat jemand was dagegen, dass Sie nicht glauben? Ich nicht, denn glauben müssen Sie im Leben doch oft etwas. Nicht alles ist eine Tastatur die man anfassen kann.
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 19.10.2015 um 17:53 Uhr
Hallo Herr Herold, wir müssen uns damit abfinden, dass manche nur an Dinge glauben, die man anfassen und beweisen kann. Das kann man eben nicht bei der Liebe, dem Guten im Menschen oder beim Glauben. Ich hoffe mal dass all die Materialisten nicht ohne Liebe bleiben müssen.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.10.2015 um 17:54 Uhr
Herr Herold, ich habe nichts gegen persönlichen Glauben aber ich muss es ja nicht selbst glauben. Ich versuche die Welt zu verstehen und das verstehen stützt sich nicht auf glaube sondern auf fakten. Und wenn sie behaupten die Schöpfungsgeschichte brächte ein verständliches Bild im Rahmen des Vorstellungsvermögens so ist das schlicht falsch. Diese unwissenschaftliche Geschichte verklärt die Entstehung unserer Erde, der Flora und Fauna. Das bekommt man leider auch aus den Köpfen von Kindern nicht mehr raus wenn sie ihr Leben lang nur dieses einfache Weltbild gelehrt bekommen haben.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.10.2015 um 17:58 Uhr
Als ob die Christen die Liebe gepachtet haben. Übrigens ist das auch ein biochemisch erklärbarer Vorgang. Ich sag nur Pheromone, Lock und Botenstoffe. Und was hat das mit Materialismus zu tun? Das sind diese Kampfbegriffe wenn sonst kein "argument" so richtig zünden will. Gerade der Glaube hat den jeweiligen Führern den griff in die taschen ihrer Untertanen und Andersgläubigen gewehrt. Glaube ist eine Industrie. Mit dem glauben lässt sich viel Geld machen und deshalb muss er auch so dogmatisch verteidigt werden.
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 19.10.2015 um 18:16 Uhr
Bin reich an Glaube aber vermögend bin ich nicht. Da stimmt die Formel wohl nicht. Aber Herr Schmidt, Liebe reimt sich gut auf Triebe, aber das eine hat so wenig mit dem anderen zu tun wie Sie und der christliche Glaube. Werden Sie glücklich mit dem an was Sie glauben oder denken und lassen Sie uns unsere Lebensauffassung, das wäre fair.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.10.2015 um 18:21 Uhr
Sie sind vorallem schwach an Textverständnis. Aber da sie an der Bibel ja selektives lesen sehr gut trainiert haben kann man nachsichtig sein. Freundschaft, Empathie und Vertrauen gibt es übrigens auch in der Tierwelt. Bezeichnen sie das auch als "Liebe" oder ist dieses Wort dem ebenbild Gottes vorbehalten? Das Menschen Bindungen eingehen gab es schon vor jeder christlichen Definition und stellt einfach einen evolutionären Vorteil da. Man muss das nicht krampfhaft überhöhen.
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 19.10.2015 um 18:29 Uhr
Das ist eben Ihre Meinung und die lasse ich einfach so stehen, ist nur eben nicht die meine. Auch ok.
PS: Werten tun Sie gerne - oder? Hier zum Beispiel mein schwaches Textverständnis und mein gut trainiertes selektives Lesen. Wie gut Sie mich doch kennen, besser als ich mich selbst.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.10.2015 um 19:02 Uhr
Anders ist es ja nicht zu erklären. Ich spreche vom Geschäftsmodell Glaube und sie von ihrer persönlichen Situation. Das ist einfach falsches interpretieren einer Aussage.
Und sie können ja glauben was sie wollen, ihren PERSÖNLICHEN Glauben hinterfrage ich ja nicht. Aber das Modell Glaube an sich immer wieder gerne. Wenn sie das persönlich nehmen tut es mir leid.
Bernd Zeun
11.650
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 19.10.2015 um 19:29 Uhr
Herr Läufer und Peter Herold, es stimmt, auch in der Wissenschaft glaubt man, Hypothesen und Theorien sind letztlich nichts anderes, nur im Unterschied zur Religion werden diese ständig überprüft und ersetzt, sobald durch Beobachtungen bessere gefunden wurden. Die Wissenschaft hat aus heutiger Sicht jede Menge Absurdheiten hervorgebracht, aber sie hat nicht darauf beharrt, sondern sie revidiert, sobald man eine bessere Erklärung für Phänomene gefunden hatte (z.B. die Entstehung vieler Krankheiten nach der Erfindung des Mikroskops und Entdeckung von Bakterien und anderen Einzellern). Religion geht von unveränderlichen Wahrheiten aus, wie absurd diese inzwischen auch klingen mögen. Und da es jede Menge Religionen gibt, die alle beanspruchen, die Wahrheit zu kennen, schlagen sich die Menschen aus Liebe die Köpfe ein. Wissenschaft spielt zwar in der Kriegführung (auch in den Religionskriegen) eine Rolle, aber ich wüsste keinen Krieg der um die Wissenschaft geführt wurde.
Andreas Läufer
621
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 19.10.2015 um 19:55 Uhr
@Herr Jäger: Wenn Sie die Bibel immer Wort wörtlich nehmen, dann wird dieses Buch immer fremd für Sie sein.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 19.10.2015 um 20:20 Uhr
In Glaubensfragen zählt der wissenschaftliche Beweis nicht. Deshalb heißt es ja auch Glauben und nicht Wissen.

Vor lauter Kommentare lesen habe ich den Ausgangsbericht bzw. den Aufkleber erst spät registriert. Wer klebt sich denn so einen Aufkleber auf seine Scheibe. Das ist ja an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
Genscher, Gorbatschow, Reagen, Kohl das Volk und Jesu wieder was gelernt. Der kam in der Berichterstattung vor 25 Jahren wirklich etwas zu kurz. Am besten finde ich immer das er (Gott, Jesu) erst etwas zulässt, um es dann wieder zu bereinigen. Prüfung nennt an das in solchen Kreisen. Erstmal Millionen von Kriegsopfern zulassen, aber dann beim Wiederaufbau helfen. Erst zulassen das die Mauer gebaut wird und viele Menschen leiden müssen und dann die Mauer einreisen. Super die Methode.

@ Herr Jäger ...7 Tage können verdammt lange sein. An die Schöpfungsgeschichte glauben zum Glück selbst die Kinder nicht mehr weil sie aufgeklärt sind und richtige Bücher lesen. Ein paar Ausnahmen mag es geben. Die Grube Messel gehörte für mich und meine Kinder immer zum Pflichtprogramm der Geschichtsbildung im Sinne der Erdentwicklung.
Meine Kinder sind übrigens auch alle Konfirmiert und ich selbst gehe recht regelmäßig in den Gottesdienst. Unser Pfarrer ist eine coole Socke und der würde nie so etwas den Leuten aufschwätzen. Wir begrenzen uns im gegenseitigen Respekt auf weltliche Dinge in unseren Gesprächen. Würde er mit so etwas wie hier teilweise geschrieben anfangen, hätte er mich letztmals gesehen.

Ich habe zeitweise bei der Diakonie gearbeitet (Rüstzeiten, Bibellesungen usw.) ...wie nimmt man die Bibel den sonst Herr Läufer?
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 19.10.2015 um 21:01 Uhr
Das ist eine berechtigte Frage. Ich finde mich da wieder....
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.10.2015 um 21:36 Uhr
Ist nicht die Erde, das Universum, die Natur auch etwas an das man glauben kann? Sogar ohne dafür dogmatisch zu sein. Es ist doch ein Wahnsinn, welche Formen und Farben die Natur hervorgebracht hat. Man kann sich daran herrlich berauschen und faszinieren lassen. Wenn man sich dazu noch mit der entstehung dessen beschäftigt und welche Zusammenhänge in der Natur bestehen.Der größte Baum ist manchmal auf den kleinsten Pilz angewiesen. Das kann einem auch Demut abverlangen.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.10.2015 um 22:14 Uhr
Ich finde es übrigens immer lustig, wenn Atheisten vorgeworfen wird sie nehmen die Bibel zu wörtlich. Es gibt leider genug Christen die genau das tun. Und dann finde ich es erfrischend die Texte und Aussagen zu entlarven. Ich habe auch das Gefühl manchen wird erst dann bewusst wie dünn das Ganze eigentlich ist.
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 09:55 Uhr
Gott nahe zu sein ist mein Glück. War mal Jahreslosung der Ev. Kirche. Also seid nicht neidisch und lasst uns Gläubigen unser Glück.
Bernd Zeun
11.650
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 10:05 Uhr
Es gibt einen einzigen Grund, nicht vom Glauben an einen (oder mehreren) irrationalen Gott lassen zu wollen, nämlich sich nicht damit abfinden zu können, nach dem Tod aller Wahrscheinlichkeit nach nichts als Materie zu sein, die recycelt wird.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 10:21 Uhr
Herr Herold, warum sind sie der Meinung man wolle ihnen etwas weg nehmen? Sie haben ihren Glauben und andere ihren naturalistischen Blick auf die Welt.
Gegen persönlichen Glauben ist doch wie gesagt nichts einzuwenden. Aber das Konstrukt der Religionen und der Dogmen können und sollten hinterfragt werden. Nur so entsteht Religionsfreiheit. Jeder darf glauben was er will, muss es aber nicht.
Und in einer Sache sollte Einigkeit herrschen. Nicht zu glauben war schon immer gefährlicher und wurde strenk bestraft. In einigen Ecken der Welt noch heute. Selbst in Deutschland herrscht heute in gewissen Gebieten noch Ausgrenzung gegenüber Atheisten und Agnostikern.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 10:23 Uhr
Leider war ich in den letzten Tagen verhindert an der netten Dsikussion teilzunehmen. Ein Sprichwort sagt: Jeder sei seines Glückes Schmied. - Und wer es braucht, soll eben an etwas glauben, sich aber nicht gegenüber der Realität einwickeln lassen.
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 12:36 Uhr
Lieber Herr Schmidt. Ich war schon mal 40 Jahre aus der Kirche ausgetreten, gerade weil ich auch manches in der Kirche, egal ob Ev. oder Kath. - ich war in 1. Ehe katholisch getrau worden -nicht gut fand. Ich finde heute auch nicht alles gut, aber es hat mich nicht gehindert wieder der Kirche beizutreten und mit einem kleinen Beitrag der Kirche vor Ort zu helfen.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 13:12 Uhr
Oh man ist das naiv, was meinen Sie Herr Herold was die Kirche alles an Geldern vorne und hinten rein gestopft bekommt. Auch aus meinen Steuern. Was die Kirche aus eigenen Mitteln dagegen ausgibt ist lächerlich. Der Kirche muss wirklich nicht geholfen werden, es wäre dagegen Zeit dass ein beträchtlicher Teil ihres Vermögens endlich auch mal in die so gepriesene Barmherzigkeit fliesst.
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 13:57 Uhr
Die sonntägliche Kollekte, die nicht immer der eigenen Gemeinde zu Gute kommt, bewegt sich je nach Gottesdienst
Teilnehmer 20 - 100 so um 25 - 180 Euro. Ist glaube ich kein Geheimnisverrat so was zu nennen. Momentan wird für das Kirchendach gespart, dass erneuert werden muss. Da wird wohl das Dekanat was zulegen. Aber wenn ich so denke, wird das nicht ohne so weiteres gehen.
Zumindest als Arbeitgeber ist die Kirche wohl keiner der in der 1. Reihe steht.
Unsere Kirchen der Ev. Gemeinden sind nicht so protzig wie die des Mitbewerbers, ich glaube da sind die Moscheen der Muslime fast besser ausgestattet.
Aber wie gesagt, ich glaube und das heißt bekanntlich nichts wissen.
Ich nehme doch an, dass Sie nur indirekt mit Steuern die Kirche finanzieren, oder zahlen Sie etwa Kirchensteuer?
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 14:13 Uhr
Der Staat zahlt abseits der Kirchensteuern jedes Jahr Milliarden an die Kirchen. Dazu kommen noch Entlastungen und andere Privilegien. Übrigens auch für Entstandhaltungkosten kirchlicher Bauten. Auch die Kindergärten, Altenheime oder Krankenhäuser unter kirchlicher Trägerschaft werden bis zu 95% vom Staat getragen.
Das Hilfswerk Misereor wird zu 58% vom Staat, zu 15% aus der Kollekte, zu 19% aus Spenden, zu 2% aus Zinsen und lediglich zu 6% aus Haushaltsmitteln der Kirche finanziert.
Die Kirche ist ein Konzern mit undursischtiger Finazierung. Wer glaubt die Fifa wäre durchseucht und korrupt würde die Hände überm Kopf zusammenschlagen wenn er sich ein wenig mit den Finanzen der Kirchen beschäftig.
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 14:27 Uhr
Wenn wir es so sehen, dann zahlen wir doch nahezu alles was der Staat ausgibt, egal für was. Wollen wir uns darüber aufregen?
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 14:43 Uhr
"L'État c'est moi" Ist ein geflügeltes Wort das einem König Frankreichs zugeschrieben wird.

Nachdem dieser schon sehr lange nicht mehr unter uns weil, kann ich es sicher zitieren.

Sind wird denn nicht alle Staat wenn es ans zahlen geht?
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 15:03 Uhr
Herr Herold, warum darf ich als Konfessionsloser über meine Steuern ein katholisches Krankenhaus finanzieren habe aber keine Chance dort einen Job zu bekommen. Können sie mir das erklären?
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 15:41 Uhr
„Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!" (Johann Tetzel)
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.10.2015 um 09:50 Uhr
Sie können einfach nicht lesen. Liegt dann doch wohl an der Brille. Ich habe einfach Ihre Frage beantwortet wer der Staat sei.
Ich, du wir alle wenn es ans Bezahlen geht;-)
Da hilft dann der Versuch mich wieder mal anzumachen auch nicht. Es hat aber anscheinend der Sonnenkönig so nicht gesagt.

Lieber Herr Schmidt, nehmen Sie es als "Gottgewollt" hin oder kämpfen Sie dagegen.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.10.2015 um 10:13 Uhr
Was ist das denn für eine dämliche Aussage Herr Herold? Nehemen sie es als "Gottgewollt" hin. Will Gott denn, dass in seinem Namen diskriminiert wird?
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.10.2015 um 10:28 Uhr
Sicher nicht, denn in Ihrem Verständnis gibt es Ihn ja nicht.
Lieber Herr Schmidt. Lassen wir es dabei. Es soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden.

Sie können ja aber den zweiten Teil meiner Aussage befolgen.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.10.2015 um 10:36 Uhr
Das ist schwer genug, aber es gibt Organisationen die das bereits tun. Aber verraten sie mir doch mal ob eine gläubige Krankenschwester sie anders pflegt als eine Atheistin. Macht es einen Unterschied ob der Arzt ein Christ oder ein Hindu ist? Putzt eine christliche Reinigungskraft ihr Klo im Krankenhaus anders als eine Muslima?
Wir können uns mit der Religionsfreiheit den Arsch abwischen wenn es der Kirche als einziger Organisation vergönnt ist eigene Regeln diesbezüglich aufzustellen.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 21.10.2015 um 11:23 Uhr
Ich glaube, dass die Todesstrafe in einer demokratisch und nach christlichen Werten gestalteter Gesllschaft wie in den USA humaner und eben demokratischer empfunden wird als z.B. in Sausi Arabien. Wer einen Mord begehen möchte, kann sich in den USA ausuchen, in welchen Bundesstaat er übersiedelt. Er hat also ganz demokratisch die Auswahl, ob er auf den elekrtischen Stuhl kommt oder eine Spritze vorzieht. Dieses Recht gilt sogar für dunkelhäutige Bevölkerung.
Seit der Ausbreitung des Christentums hat sich eben in den USA viel
getan. Gerade die Indianer wissen ein Lied davon zu singen. Ihre Chöre wurden allerdings dezimiert.
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.10.2015 um 12:07 Uhr
Lieber Herr Schmidt, das mit der Krankenschwester kann ich 60 Jahre rückblickend so beantworten. Ja eine christliche Schwester, war damals eine Nonne, wie all die anderen des kath. Krankenhauses hat mich sicher besser gepflegt, als es heute eine Schwester in einem weltlichen KH tun wird.
Die eine aus ihrem Glauben heraus(so was gibt es) die andere meist als einen Job errichtende. Da gibt es sicher Ausnahme, d.h. es gibt sicher Menschen die aus sich heraus bereit sind Kranke liebevoll zu pflegen. Dazu kann ich keine Aussagen mehr machen. Mein letzter Aufenthalt in einer Klinik war 1979 in Innsbruck (Ordensschwestern).
Herr Schmidt haben Sie Erfahrung mit Aufenthalten in Krankenhäusern? Ich seit meinem 4. Lebensjahr immer wieder.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.10.2015 um 12:39 Uhr
Ich arbeite seit 1977 in den verschiedensten Krankenhäusern. Ich war als Lehrer und Pfleger bei der Diakonie im Krankenhaus. Krankenschwester ist man aus Überzeugung egal ob christlich oder nicht. In der Pflege gibt es und gab es Standards die einzuhalten sind. Das Einzige was ich unterschreiben kann, ist dass man früher mehr Zeit für den Pat. hatte und somit auch besser pflegen konnten. Ob Kirchlich oder Privat. Durch die Deckelung der Kosten ist das heute leider nicht mehr möglich. Da die kirchlichen Häuser heute noch mehr sparen als die nicht kirchlichen kann man sich die Qualität ganz gut selber vorstellen. Die meisten Beschwerden im Gesundheitsdienst gibt es gegen kirchliche Einrichtungen. Ich finde das Schade, das ist beim dem Reichtum der Kirche sparen an der falschen Stelle. Das war für mich, mit einer der Hauptgründe die Diakonie wieder zu verlassen. Der Mensch zählt gerade bei kirchlichen Institutionen der Pflege und Betreuung leider nicht mehr so viel wie das einmal war. Ohne dabei die Leistungen der Ordensschwestern oder Nonnen zu schmälern die nichts dafür können da sie den wirtschaftlichen Zwängen der Kirchenoberen unterliegen. Das gilt übrigens auch für Einrichtungen wo sich der Name „Wohlfahrt“ (z.B. die AWO) dahinter verbirgt. Leider geht es in unserem Beruf der Pflege nur noch um den wirtschaftlichen Erfolg der Mensch ist dabei ein notwendiges Übel. Ich sage oft was wäre es in der Medizin und Pflege so leicht Geld zu verdienen würde es doch den Patienten nicht geben. Die Kirche geht dabei mit gutem Beispiel voraus.
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.10.2015 um 12:56 Uhr
Kann ich nicht widersprechen Herr Büttel. Aber unabhängig davon stehe ich zu meinem Glauben.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.10.2015 um 13:06 Uhr
Herr Herold, die Knapp 20cm lange Narbe auf meiner Brust ist Zeuge einer bewegten Vergangenheit mit so einigen Krankenhaus Aufenthalten.
Wissen sie wer auch eine "überzeugte Ordensschwester" war? Anjezë Gonxha Bojaxhiu besser bekannt als Mutter Theresa. Auch liebevoll "Die Hexe von Kalkutta" genannt. Diese gute Frau hat sterbende unwürdigst verrecken lassen.Karge Ausstattung der Sterbehäuser, keine Schmerzmittel, unhygienische Zustände. Mother T. sah im Leid der Sterbenden allerdings die Verbindung zu Gott. Und um das zu unterstreichen wurden etliche Menschen noch gegen ihren Willen getauft. Mutter Theresa gilt heute als Inbegriff der Nächstenliebe.
Ich war übrigens auch voller Leidenschaft Sanitäter und Ausbilder für Erste Hilfe. Ich habe auch unpopuläre Dienste übernommen, weil sie mir am Herzen lagen. Nicht nur cool als Sani zu Rock am Ring oder zur WM. Nein auch die Wanderung mit Menschen mit Behinderung oder Seniorenangebote. Dafür habe ich nie einen Glauben gebraucht. Meine ganze Familie ist im Gesundheitssystem beschäftigt oder zumindest beschäftigt gewesen. Mit vollem einsatz, Überzeugung und Spaß. Aber ohne Gott.
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.10.2015 um 13:20 Uhr
Ist ja ok und sicher lobenswert. Aber ich lasse Ihnen ihre Überzeugung, die sicher aus Erfahrungen gewonnen wurde. Ich habe es anders erlebt.
Wenn wir so Beiträge wie diesen mit unseren Erfahrungen kommentieren, gut. Aber jeder hat andere und eine andere Meinung dazu.
Schreiben wir unsere nieder, aber lassen dem andere auch seine.
Wäre so einfach und es gäbe keinen Stress.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 24.10.2015 um 15:54 Uhr
Herr Schmitt, sind sie mal mit dem Kopf in die Rotorblätter geraten? Was haben diese beiden STAATLICHEN Feiertage mit dem Thema zu tun? Übrigens der Evokids Kongress für einen Evolutionsunterricht an Grundschulen findet wirklich an besagten Tagen in Gießen statt.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 26.10.2015 um 17:12 Uhr
Und was war ihr Beitrag damit zum Thema?
Ilse Toth
38.647
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 18.12.2015 um 22:26 Uhr
Mit großem Interesse habe ich den Artikel gelesen und die vielen Kommentare. Einige haben etwas geschrieben und nichts gesagt. Überzeugen kann mich kein Kommentar von Gläubigen. Ich kann es nur wiederholen. Ich käme niemals auf die Idee, gläubigen Menschen meine Auffassung von Jesus und Co. auseinreden zu wollen. Ich finde es taktlos, wenn Christen ihren Glauben mit aller Macht und "Gründen" den Andersdenkenden aufzwingen wollen.
Ingrid Wittich
20.937
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 19.12.2015 um 17:12 Uhr
"Ich finde es taktlos, wenn Christen ihren Glauben mit aller Macht und "Gründen" den Andersdenkenden aufzwingen wollen. "
Ich finde es ebenso taktlos, wenn Nichtgläubige ihren Nichtglauben Andersdenkenden aufzwingen wollen.
Ilse Toth
38.647
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 19.12.2015 um 17:21 Uhr
Genau das habe ich gesagt, liebe Ingrid. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er der Bibel und der Kirche folgen möchte oder nicht. "Sünde" ist beides nicht!
Ingrid Wittich
20.937
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 19.12.2015 um 17:39 Uhr
Genau so sehe ich das auch, Ilse.
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.12.2015 um 18:22 Uhr
Ist eine argumentation mit Fakten ein aufzwingen?
Ilse Toth
38.647
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 19.12.2015 um 19:17 Uhr
Nö, sollte zum Nachdenken anregen.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 20.12.2015 um 10:33 Uhr
Zu Fasching wird oft gesungen: Wir sind alle kleine Sünderlein (Willy Milowitsch)
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.12.2015 um 12:01 Uhr
Wenn man sich an dieser rheinischen Witzepisserei beteiligt mag das ja auch stimmen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Florian Schmidt

von:  Florian Schmidt

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Interessensgebiet: Gießen
Florian Schmidt
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