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Al-Wazirs Schachzüge…

von Ulrich Grügeram 16.10.20157845 mal gelesen1 Kommentar
Fotos: …bundesweite VERNUNFTSKRAFT Groß-Demo gegen Windkraft, am Samstag 10. Oktober vor der Paulskirche in Frankfurt
Fotos: …bundesweite VERNUNFTSKRAFT Groß-Demo gegen Windkraft, am Samstag 10. Oktober vor der Paulskirche in Frankfurt
Gießen | …so ist auch der Artikel von Dr. Anne Schmidt aus Biebertal in der Gießener Allgemeinen vom 14. Oktober überschrieben. Anfang Oktober fand im Wiesbadener Hauptquartier von Herrn Al Wazir, eine Konferenz zum Thema Windkraft in Hessen statt. Unter dem ach so offenherzigen Deckmäntelchen „Bürgerforum Energieland Hessen“, waren Bürgerinitiativen zweier Gruppierungen geladen, die als Voraussetzung die öffentliche Medienpresse erwünschten und dies vom Hausherrn auch zugesichert bekamen.
Offenbar genauso wie die Grünen in Biebertal (Anm.: Worte und Taten oder Webseite und Realität) spielen die grünen Figuren in der Landespolitik mit der gleichen undemokratischen und scheinheiligen Taktik. – Doch überzeugen Sie sich selbst, verpassen Sie aber bitte nicht nach dem Artikel, den auf der Webseite von VERNUNFTSKRAFT Hessen dazu verfassten Beitrag mit Videovortrag von Herrn Dr. Ing. Ahlborn: WIRKLICHKEIT UNERWÜNSCHT !

Hier nun der Artikel aus der Gießener Allgemeinen

Der hessische Umweltminister Tarek Al Wazir hatte die Bürgerinitiativen gegen Windenergie und die Bürgerinitiativen gegen Südlink geladen, um sich von dem an die grünen Politiker gerichteten Vorwurf freizusprechen, man gehe dem Dialog mit der Bevölkerung aus dem Weg.
Es war ein zugegebenermaßen geschickter Schachzug, die beiden Gruppen zusammen einzuladen, denn die Südlink-Gegner sprechen sich für einen massiven regionalen Ausbau der Windenergie auch an windschwachen Standorten aus, in der trügerischen Hoffnung damit einen Südlink überflüssig zu machen.
Im Vorfeld war den Bürgerinitiativen zugesichert worden, dass die Presse an dem Treffen in Wiesbaden teilnehmen würde. Dies war eine Grundbedingung der Bürgerinitiativen für ihre Teilnahme, da man durch eine Anwesenheit der Presse sichergestellt sehen wollte, dass die Argumente der Windkraftgegner und der Verlauf der Diskussion auch konkret nach außen weitergegeben würden.
Der zweite geschickte Schachzug: Es war nicht ein Pressevertreter vor Ort.
Als die Bürgerinitiativen die Veranstaltung wegen Nichteinhaltung der Zusagen zu verlassen drohten, wurden sie mit der Auskunft beruhigt, es gebe nach der Veranstaltung eine Pressekonferenz.
Aber auch diese Auskunft erwies sich nur als dritter geschickter Schachzug: Auch nach Beendigung des Treffens wartete kein Pressevertreter vor den Türen.
Auf direkte Nachfragen antwortete der Minister, die Presse sei geladen gewesen, aber sei der Einladung leider nicht gefolgt.
Fotos: …bundesweite VERNUNFTSKRAFT Groß-Demo gegen Windkraft, am Samstag 10. Oktober vor der Paulskirche in Frankfurt
Fotos: …bundesweite VERNUNFTSKRAFT Groß-Demo gegen Windkraft, am Samstag 10. Oktober vor der Paulskirche in Frankfurt
Ein Tarek Al Wazir lädt die Presse ein, und keiner geht hin? Unglaublich! Ein anderer jedoch war der Einladung des Ministers gefolgt und mischte sich still unter die Mitglieder der Bürgerinitiativen: Anwesend war Herr Wierlemann aus Biebertal, Windkraftprojektierer und Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie, dem Lobbyistenverein der Windkraftindustrie.
Dr. Anne Schmidt Biebertal
(abgedruckt in Gießener Allgemeinen 14.10.15)
ANMERKUNG DER REDAKTION: die Redaktion der Gießener Allgemeinen Zeitung war, wie andere Medien auch, überaus kurzfristig und erst nach einer Intervention der Bürgerinitiativen eingeladen worden.

Und hier der Link zum Beitrag WIRKLICHKEIT UNERWÜNSCHT

http://www.vernunftkraft.de/wirklichkeit-unerwuenscht/
Obwohl es hier um wirtschaftlich wichtige Energie- und Finanzierungsfragen der Zukunft ging, zeigte sich der Minister Al-Wazir
von den ihm präsentierten Fakten, Zahlen und Zusammenhängen nicht im Geringsten beeindruckt.
Übrigens, glänzte auf der bundesweiten VERNUNFTSKRAFT Groß-Demo gegen Windkraft, am Samstag 10. Oktober vor der Paulskirche im Herzen Frankfurts, auch das HR Fernsehen bzw. der Hessische Rundfunk, obwohl ihnen dieser Termin längst bekannt war. Erst als bekannt wurde, dass niemand dieser Medienvertreter bei dieser Demo anwesend war, drückten Teilnehmer vor Ort ihre Empörung spontan mittels Beschwerdeanrufen beim Hessischen Rundfunk aus. Daraufhin ist doch noch ein Kameramann ausgerückt und hat über das Ende der Veranstaltung berichtet! (Beiträge und Fotos: http://www.vernunftkraft.de/realitaet-erfolgreich-verdraengt/)
Hintergrundinformation: Al-Wazir war seit 2003 Mitglied des Rundfunkrats des Hessischen Rundfunk, jetzt sitzt dort Angela Dorn, Parlamentarische Geschäftsführerin, Sprecherin für Umwelt, Energie und Klimaschutz – die „Windkraftsprecherin“ der Grünen schlechthin!

Wem als Steuerzahler und Wähler diese miese Politik und Verfilzung zuwiderläuft, dem darf man nur gratulieren erfolgreich beim Aufwachprozess angekommen zu sein. Die konsequente Devise: Abwählen!

Ulrich Grüger

Fotos: …bundesweite VERNUNFTSKRAFT Groß-Demo gegen Windkraft, am Samstag 10. Oktober vor der Paulskirche in Frankfurt
Fotos:... 
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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.649
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 09:02 Uhr
Herr Grüger schrieb.

(....) "Wem als Steuerzahler und Wähler diese miese Politik und Verfilzung zuwiderläuft ((bezieht dich auf die Partei "Die Grünen")) , dem darf man nur gratulieren erfolgreich beim Aufwachprozess angekommen zu sein. Die konsequente Devise: Abwählen!" (....)

Herr Grüger .....

... ich wundere mich darüber, dass sie sich wundern. Wer im Kapitalismus als Partei "mitmischt" wird über kurz oder lang nicht nur das Schw..... system befürworten, sondern sich auch sagen: Wenn ich schon meine Seele verkauft habe, dann will ich auch dafür Kohle bekommen .......!

Es ist gerade bei dieser Partei sehr tragisch. Ich weiss noch (bin Jahrgang 55), wie viele der damaligen grünen Aktivisten an den diversen Bauzäunen der AKWs sich "blutige Nasen" geholt haben. Ob diese Menschen noch in der Partei sind, weis ich nicht. Aber die waren fester Bestandteil des Kampfes gegen die Stromkonzerne, also Teil einer breiten antikapitalistischen Bewegung.

Aber wie heisst es zu manchen ehemaligen Basisaktivisten:

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