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„Die Welt“ erklärt uns selbige: Die Mär vom „Nazi-Bär“ - Terroristische „Waschis“ haben Europa den Krieg erklärt

Hermann und sein alter Kumpel und Kriegskamerad Walter, der Nazi-Bär. Da war er noch nicht ganz so fett, also der „Waschi“-Bär, nicht der Reichsmarschall.
Hermann und sein alter Kumpel und Kriegskamerad Walter, der Nazi-Bär. Da war er noch nicht ganz so fett, also der „Waschi“-Bär, nicht der Reichsmarschall.
Gießen | Investigative Wissenschafts-Journalisten der bräsige-konservativen Springer-Postille "Die WELT" haben eine neue Tierart entdeckt: den "Nazi-Bären". Zoologen und Biologen sprechen von einer Sensation. Bei diesen NSDAP-Petzen handelt es sich um eine besondere fiese, ausschließlich auf Terror gebürstete Spezies, die sich, wie einst die waffenstarrende Deutsche Wehrmacht, jetzt anschicken würde, Belgien und die Niederlande zu überrennen. Der "Stern", dessen selbiger ja unaufhaltsam sinkt, sprach sogar vom "Angriff der Panzerknacker", während die britische "Sun" die "Nazi-Racoons auf dem Kriegspfad" sieht. Und für die Boulevardzeitung "Metro" sind sie feste dabei, die Deutschen zur Kapitulation zwingen. Der vermeintlich so honorige "SPIEGEL" nennt sie "Görings Günstlinge" Wir kennen die schwarz-weiß-maskierten Balus jedoch unter dem harmlosen Namen "Waschbären".
In Kassel, ihrer Hauptstadt, begrüßen sich die SS-Binden tragenden Tiere ja heute schon mit nach schräg oben gerecktem rechtem Arm. Heil Hitler! Und bis zum Waschbären-KZ oder der Massenvernichtung dieser Brut wäre es, um bei diesem unsäglichen Duktus zu verbleiben, dann ja nicht mehr weit. Bei tückischen Bestien hilft nur noch die Endlösung. Das sind ja schließlich auch Feinde des gesunden deutschen Volkskörpers. Volkskörpers. Oh Mann! Oder „Oh Frau!“
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Waschbären (10)Leserverblödung (1)Journalismus (11)die Welt (2)
Man kann den Glauben an die (angeblich) seriöse Presse verlieren. Wenn ideenlose Journalisten themensuchend an den Nägel kauen, kommt oft nix Gescheites dabei heraus. Das gilt nicht nur für die Kollegen/innen den Redaktionen unserer heimischen Lokal-Klitschen, sondern auch für jene in den ganz großen Verlagen. Und statt zu recherchieren, übernehmen sie gerne mal Vorgekautes, das ihnen Lobbyisten und Interessengruppen mundgerecht servieren. Guten Appetit.
Jetzt hat uns „Die Welt“ mal wieder gezeigt, wie Leserverblödung funktioniert und sich mächtig am . Terror-Waschbären abgearbeitet. Letzterer ist immer wieder für eine plakative Headline zu haben. Der Nachname der Journalistin und das, was sie von sich gegeben hat, erinnert ein klein wenig an die Phonetik und Schreibweise jenes Vorgangs, mit dem die schwallartige Entleerung des Magen- oder Speiseröhreninhaltes entgegen der natürlichen Richtung durch die Speiseröhre und den Mund allegorisiert werden. Die Dame heißt Brech! Nomen est omen.
Mehr über diesen exemplarischen Fall von aufklärerischem Journalismus hier: http://www.rotorman.de/die-welt-schenkt-der-welt-den-nazi-baerengoerings-terror-petz-marschiert-in-belgien-ein/

Hermann und sein alter Kumpel und Kriegskamerad Walter, der Nazi-Bär. Da war er noch nicht ganz so fett, also der „Waschi“-Bär, nicht der Reichsmarschall.
Hermann und sein alter... 
Steht im gut, der Hut. Na ja, es ist eine nasse Kappe. Aber sie zeigt, wessen Geistes Kind diese Terror-Petze sind!
Steht im gut, der Hut.... 
 

Kommentare zum Beitrag

Michael Beltz
7.619
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 14.10.2015 um 16:30 Uhr
Die Meinungsindustrie benötigt stets mehr aufregende, hetzerische Schlagzeilen, um ihre Verblödungsstrategie zu erweitern und fortzusetzen.
Ob BILD oder Spiegel - sie alle tragen bei zur herrschenden Meinung, also zur Meinung der Herrschenden. Die gängige Indoktrination findet auf vielfältige Weise statt.
Je mehr Dumme, je sicherer die Machtstruktur.
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von:  Jürgen Heimann

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Jürgen Heimann
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