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Da fehlt noch was!

Gießen | Gestern fand im Seltersweg von 15 Uhr bis 16 Uhr eine Aktion von verschiedenen Gewerkschaften an den Drei Schwätzern statt.
(Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, IG BCE, GEW, IGM, HGG, GP, EVG und Verdi)

Da fehlt noch was:
Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich 22% weniger als Männer. In kaum einem anderen EU-Land ist die Entgeltlücke so groß!

Das ist ungerecht:
Auch wenn Frauen genauso viel und gut wie ihre männlichen Kollegen arbeiten, bekommen sie deutlich weniger Geld!

DAS MUSS SICH ÄNDERN:

* Wir fordern einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn nicht unter 8,50 Euro/Stunde als Lohnuntergrenze, weil Frauen besonders häufig für Dumpinglöhne arbeiten müssen.

* Wir fordern die Gleichbehandlung aller Arbeitsverhältnisse, damit auch Minijobberinnen und Minijobber sozial abgesichert arbeiten und ihren Anspruch auf Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und vieles mehr durchsetzen können.

* Wir fordern gesetzliche Regelungen zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit, damit Unternehmen verpflichtet werden, ihre Entgeltpraxis zu überprüfen und geschlechtergerecht zu gestalten.

* Wir fordern einen Rechtsanspruch auf Rückkehr aus Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigung damit Frauen nach einer familienbedingten Reduzierung ihrer Arbeitszeit ihre Stundenzahl wieder aufstocken können, um ihr Einkommen zu steigern und ihre Aufstiegschancen zu verbessern.

Wer Chancengleichheit für Frauen erreichen will, muss auch für die Überwindung der Entgeltlücke sorgen. Dafür stehen wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter nicht nur am Equal Pay Day.

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Kommentare zum Beitrag

Christian Momberger
11.270
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.10.2015 um 22:23 Uhr
Gute und richtige Aktion!
Marcus Link
456
Marcus Link aus Gießen schrieb am 11.10.2015 um 09:09 Uhr
Unternehmen sollte man nicht über einen Kamm scheren, doch insgesamt ist klar und sogar nachvollziehbar, dass sie Geld sparen wollen, wo es geht. Schön ist das in sozialen Belangen nicht!
Dass es immer noch solche Unterschiede gibt, liegt an den wirtschaftshörigen Regierungen unseres Landes. Es wäre so einfach klare Regelungen UND Sanktionierungen zu etablieren, um solche Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Wirklich schade!

Das Thema Gleichberechtigung ist in meinen Augen extrem wichtig, wird jedoch durch inkonsequente Entscheidungen über strapaziert. So regt es mich zum Beispiel auf, dass Frauenquoten beschlossen werden, aber nicht im gleichen Zuge genau so hohe Männerquoten. So könnte man doch statt 30% Frauenquote schreiben, dass min. 30% jeden Geschlechts etabliert werden müssen. Warum bitte nicht? Nur weil es IM MOMENT noch absurd erscheint? Schaut man in unsere Gegend: Landrätin, Oberbürgermeisterin, Bürgermeisterin, hauptamtliche Stadträtin, Hauptamtsleiterin, usw. Wären das alles Männer gäbe es schon einen Aufschrei über die Männer dominierte Machtverteilung, so ist das völlig ok. Hier ist das Denken vieler Menschen inkonsequent.

Gleichberechtigung muss insgesamt einen Schritt weiter und konsequenter gedacht werden als bisher. Nein ich rede nicht von biololgischen Unterschieden, aber alles andere gehört bedacht!
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von:  Martina Lennartz

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