Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Sahra Wagenknecht: "Die wirklich teuren Flüchtlinge ...."

Gießen | "Die wirklich teuren Flüchtlinge, das sind nicht die, die vor Krieg und Terror fliehen.Die wirklich teuren, das sind die Steuerflüchlinge, das sind die Konzerne und reichsten Familien, die mit tausend Tricks die öffentliche Hand in Deutschland jedes Jahr um bis zu 100 Milliarden Euro prellen.
Sorgen Sie für eine ordentliche Besteuerungen der großen Vermögen und machen Sie die Grenzen dicht für Steuerflüchtlinge....."

(aus einer Rede in der Bundestagsdebatte am 24. September 2015)

Mehr über

Steuerflüchtlinge (1)SahraWagenknecht (3)Flüchtlinge (166)
Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Kommentare zum Beitrag

Kurt Wirth
3.377
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 09.10.2015 um 18:51 Uhr
Hier ist das Wort "Flüchtling" sicher in einem sehr weiten Sinne zu verstehen: Bei Schumi (Schweiz), Boris Becker (Monaco), Kaufhauskönig Horten (Schweiz) ist es noch für jeden verständlich, von Steuer-Flüchtling zu sprechen. Bei Konzernkonstruktionen über viele Länder hinweg wird es schon komplizierter. Das sind eigentlich keine Flüchtlinge mehr, sondern von Haus aus "Internationalisten". Sie haben in vielen Ländern ein Bein. attac hat das ja am Beispiel IKEA gut herausgearbeitet: IKEA Deutschland ist verbunden mit Schweden, Deutschland, den Niederlanden, Liechtenstein, Zypern, Virgin Islands, Rußland, Curacao und Malaysia. Dies ermöglicht die Verschiebung oder Aufteilung der Gewinne jeweils dahin, wo am wenigsten Steuern zu zahlen sind. Das ist von vornherein so konzipiert und nicht erst durch eine Fluchtbewegung bewerkstelligt.

Siehe: http://attac.de/ikea

Dieser Tage gibt es ja zaghafte Ansätze der EU-Institutionen, diese Problematik überhaupt erstmal zu benennen.
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 10.10.2015 um 14:49 Uhr
Das ist richtig ich dachte es seien sogar 160 Millarden die dem Staat dadurch verloren gehen. Wievielen Menschen könnte man mit diesem Geld helfen.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 10.10.2015 um 18:26 Uhr
Die von Ihnen, Herr Büttel, genannten 160 Milliarden könnten sich zusammensetzen aus den von Sahra Wagenknecht bezifferten 100 Milliarden plus einer Schätzung der von Kurt Wirth aufgeführten Firmen, die weltweit agieren und ihre Gewinne dort verstuern, wo es für sie am günstigsten ist.
Ich bin da kein Steuerexperte und kann nur vermuten, dass selbst die 60 Milliarden nicht ausreichen.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 10.10.2015 um 18:27 Uhr
Die von Ihnen, Herr Büttel, genannten 160 Milliarden könnten sich zusammensetzen aus den von Sahra Wagenknecht bezifferten 100 Milliarden plus einer Schätzung der von Kurt Wirth aufgeführten Firmen, die weltweit agieren und ihre Gewinne dort verstuern, wo es für sie am günstigsten ist.
Ich bin da kein Steuerexperte und kann nur vermuten, dass selbst die 60 Milliarden nicht ausreichen.
Marcus Link
495
Marcus Link aus Gießen schrieb am 11.10.2015 um 15:41 Uhr
Es ist schön wie es Frau Wagenknecht oder Herr Gysi es immer wieder auf den Punkt bringen. Es ist mir unverständlich, wie man solche Dinge als verantwortlicher Politiker so ignorant übergehen kann. Haben diese Menschen denn kein Gewissen?
Martina Lennartz
6.348
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 15.10.2015 um 00:02 Uhr
Nein
Kurt Wirth
3.377
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 15.10.2015 um 11:27 Uhr
Vielleicht haben sie schon eines, aber ein falsch programmiertes.
Kurt Wirth
3.377
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 15.10.2015 um 11:28 Uhr
Sozusagen, ein "VW-Gewissen".
Martina Lennartz
6.348
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 16.10.2015 um 21:04 Uhr
Bekannt ist, dass in Deutschland jährlich rund 100 Milliarden Euro an Steuern hinterzogen werden – das ist mehr als dreimal so viel, wie für "Hartz IV"in diesem Land ausgegeben wird.
Das Geld wird dringend für Bildung, Kultur und Soziales gebraucht. Ergebnis: So werden die Reichen reicher und die Armen ärmer und es werden Stimmen laut, dass die Flüchtlinge dafür verantwortlich gemacht werden sollen. (Ist ja auch viel einfacher)
Marcus Link
495
Marcus Link aus Gießen schrieb am 17.10.2015 um 14:27 Uhr
100 Milliarden Eure Steuerhinterziehung im Jahr... Alle Menschen sind vor den Gesetz gleich... Alles klar... Das können nur Wahlen ändern... Aber es gibt halt zu viele manipulierte Schafe.

Ich war im Film "Er ist wieder da"
Es hat mich geschockt, wie viele und welche Leute in diesem Film einen "Adolf" als Problemlöser gesehen haben und ihm ihr politisches Leid klagten. Das waren reale Aufnahmen!
Wenn Menschen so einen als Problemlöser sehen, zeigt dass wie schlecht die reale Politik ist und dass sie keine sinnvollen Antworten für die Menschen haben. Bitter bitter bitter
Sabine Manuela Kuhl
242
Sabine Manuela Kuhl aus Gießen schrieb am 18.10.2015 um 11:12 Uhr
Ein Adolf als Heilsbringer und Problemlöser? Da wird mir übel.......
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 20.10.2015 um 10:15 Uhr
Heute ermordet "Adolf" keine Juden. Dafür stehen Flüchtlinge , Asylbewerber bereit.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

von:  Michael Beltz

offline
Interessensgebiet: Gießen
Michael Beltz
7.779
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Keine Ehrung oder Das Schweigen der Lämmer
Ohne Diskussion hat das Stadtparlament den Antrag zur Ehrung von Ria...
Antrag zur Ehrung von Ria Deeg
Der Magistrat wird gebeten, im Gedenken an die Antifaschistin und...

Weitere Beiträge aus der Region

Eine Kabinettsorder, der sog. Spitzbubenerlass, von 1726.
Friedrich der I. (der Soldatenkönig): „Wir ordnen und befehlen...
Redispatch 2.0: In Eigenregie, aber nicht allein
Das Netzausbaubeschleunigungsgesetz und speziell der darin...
Deutsche Herzstiftung
Blutungsrisiko bei Corona-Impfung: Entwarnung für Herzkranke mit Blutverdünner
Gerinnungshemmer kein Hindernis für Covid-19-Impfung: Schutzwirkung...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.