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1oo Millionen Flüchtlinge aus Afrika bald? - 400.000.000

Gießen | Flüchtlinge später?

Die Vertreibung von Millionen Kleinbauern bei der Transformation der afrikanischen Landwirtschaft nach westlichen Konzepten droht zahlreiche Menschen zur Flucht nach Europa zu veranlassen. Dies erklärt das Berliner "World Food Institute" in einer aktuellen Untersuchung über die Folgen der westlichen, insbesondere auch der deutschen Entwicklungspoltik in Afrika.
Diese wirke sich mit ihrer Orientierung an den Profitinteressen von Agrarunternehmen "als Brandbeschleuniger für die Flüchtlingsströme nach Europa" aus, heißt es in der Studie, die lamgfristig bis zu 400 Millionen Kleinbauern bedroht sieht und schon mittelfristig die Entwurzelung von mehr als 100 Millionen Kleinbauern für möglich hält.
Die Bundesregierung sei dafür mitverantwortlich. Tatsächlich setzt Berlin seine Bemühungen um eine In-Wert-Setzung der afrikanischen Landwirtschaft zugunsten von Privatfirmen fort.

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Kommentare zum Beitrag

Klaus Stadler
5.167
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 01.10.2015 um 18:57 Uhr
Viele Afrikanische Staaten betreiben den Ausverkauf ihrer Länder an Großfirmen aus China,USA und Anderen. Alleine 2012 wurden 912 Milliarden Euro von korrupten Staatsdienern weltweit aus den Endwicklungsländern veruntreut und ins Ausland geschaft. Wie soll man das verhindern?
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 01.10.2015 um 19:31 Uhr
Auch in unserem Land ist die Landwirtschaft zugunsten von Agrarunternehmen bedroht.
Ilse Toth
38.597
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 01.10.2015 um 20:13 Uhr
In Deutschland hätte der Verbraucher die Macht, Birgit! Aber es soll, billiger am billigstes sein. Und das kann der Bauer nicht leisten, den Qualität hat seinen Preis.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 01.10.2015 um 21:18 Uhr
Ja Ilse. Natürlich muss der Verbraucher unbedingt ( wieder ) umdenken - aber auch die Politik.
Es kann nicht sein, dass der Landwirt z. B. nur noch ein paar Cent für die Milch bekommt.
Ilse Toth
38.597
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 01.10.2015 um 23:15 Uhr
Die Molkereien drücken den Preis!
Gestern war ein Bericht über Afrika. Man hätte heulen können.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

von:  Michael Beltz

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Interessensgebiet: Gießen
Michael Beltz
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