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Dolmetscherin für Gebärdensprache unterstützt in der Verwaltung

Einmal im Monat können schwerhörige und gehörlose Bürgerinnen und Bürger die Sprechstunde in Gebärdensprache nutzen.
Einmal im Monat können schwerhörige und gehörlose Bürgerinnen und Bürger die Sprechstunde in Gebärdensprache nutzen.
Gießen | Der Landkreis Gießen bietet einmal im Monat einen besonderen Service für schwerhörige und gehörlose Bürgerinnen und Bürger an: An jedem ersten Donnerstag im Monat steht eine Gebärdendolmetscherin in der Verwaltung am Riversplatz zur Verfügung und hilft bei Amtsgängen. Der nächste Termin ist am kommenden Donnerstag, 1. Oktober, zwischen 14 und 16 Uhr. Dann bietet die Gebärdendolmetscherin Theresia Möbus in ihrem Büro im Gebäude A in Raum 010 ihre Übersetzungsleistung kostenlos an. Raum und Zeit bleiben auch in den nächsten Monaten gleich.

„Es ist uns gelungen, unsere Dienstleistungsangebote für Menschen mit Behinderungen an dieser Stelle deutlich zu verbessern“, sagt Dirk Oßwald, hauptamtlicher Kreisbeigeordneter des Landkreises. Das Angebot richtet sich an alle Mitbürgerinnen und -bürger mit einem Unterstützungsbedarf durch einen Gebärdendolmetscher, um etwa ein Anliegen in den Abteilungen der Kreisverwaltung am Gießener Riversplatz klären zu können.

„Menschen mit einer Behinderung haben ein Recht auf eine möglichst barrierearme Gesellschaft“, fügt Dirk Oßwald hinzu. Der Besuch einer Verwaltung könne mit Hindernissen verbunden sein, etwa beim Ausfüllen eines Formulars oder durch ein Gespräch mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter. „Unser Angebot trägt dazu bei, dass diese Hürden möglichst niedrig sind“, sagt der Sozialdezernent.

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Kommentare zum Beitrag

Günther Dickel
3.472
Günther Dickel aus Pohlheim schrieb am 25.09.2015 um 10:22 Uhr
Diese Personalentscheidung begrüße ich außerordentlich! Ich bin selbst "hörend" und kann keine Gebärdensprache, treffe aber hin und wieder auf "nichthörende" / "nichtsprechende Mitmenschen. Daher weiß ich aus eigener Erfahrung, wie schwierig und anstrengend die Kommunikation zwischen "Hörenden" und "Nichthörenden" ist.

Ich hoffe dass mit diese Personalentscheidung den "Nichthörenden" (Gehörlosen) und den "hörenden" Angestellten in der Kreisverwaltung ein sehr guter Dienst erwiesen wird.
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