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Wenn's dem Geschick gefällt, sind wir in alle Welt morgen zerstreut

Verbindungsflagge der Geo-Giessensis
Verbindungsflagge der Geo-Giessensis
Gießen | „Wenn´s dem Geschick gefällt, sind wir in alle Welt morgen zerstreut.“
[Aus dem Lied: Was die Welt morgen bringt (Heute ist heut')]

Eine Studentenverbindung lebt davon, auch nach dem Studium den Kontakt zu anderen Mitgliedern, die momentan studieren oder mit denen man einst seine Studentenzeit verbracht hat, zu halten und zu pflegen. Dieses Prinzip war uns bei der Gründung vor nunmehr siebeneinhalb Jahren besonders wichtig und wird stets als besondere Tugend empfunden.

Wie der Titel schon andeutet, zerstreut es oft die einzelnen Mitglieder nach dem Studium in die verschiedensten Winkel der Welt. Die Beweggründe hierfür sind vielfältig, oftmals sind es aber das Finden einer (neuen) Arbeitsstelle, die Rückkehr in seine alte Heimat oder familiäre Gründe. Mittlerweile hat es verschiedene Bundesbrüder aus Gießen weg geführt und so sind Köln, Dortmund, Hamburg oder momentan gar New York zu Wohnstätten geworden. Dies bietet zum einen den Vorteil, in den genannten Städten für potenzielle Besucher eine günstige Unterkunft vorzufinden, aber auch einen Ortsansässigen zu haben, der dem besuchenden Freund ein wenig die Stadt zeigen kann. So zog die "Außenstelle" in New York gleich den Besuch eines Bundesbruders in den Big Apple nach sich. Wir als Studentenverbindung, die ihren Ursprung aus dem Fachbereich Geographie entwickelte, reisen mit Vorliebe und unternehmen oft Ausflüge ins Grüne, wobei uns dieser Aspekt sehr gelegen kommt. Das Prinzip, auch nach dem Studium Kontakt zueinander zu halten, ist uns seit unserer Gründung gut gelungen. Zwar ist es durch die Distanz, die Arbeit oder die Familie nicht immer ganz leicht, sich so regelmäßig wie früher zu sehen, aber die modernen Kommunikationsmittel helfen dabei, ganz einfach den Kontakt untereinander zu halten. Wenn sich dann wieder zu einem bestimmten Anlass gesehen wird, kommt es einem oft so vor, als würde man genau wie zu seiner Studentenzeit zusammensitzen und als wäre die Zeit nie vergangen. Gerade in der Ggenwart, in der Zeitoptimierung, mehr Leistung in kürzeren Abständen gewollt ist und die sogenannte Work-Life-Balance aus den Fugen zu geraten droht, ist diese Konstante ein wichtiger Ruhepol, den jeder der Bundesbrüder in Anspruch nehmen kann.

So ergab es sich, dass einer unserer Bundesbrüder sich auf dem Weg nach Dortmund machte, um zwei seiner ehemaligen Kommilitonen zu besuchen
Typischer Tischschmuck mit Liederbuch und Erinerungskarte besonderer Anlässe
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und dort ein Wochenende zu verbringen. Aufgenommen in der Wohnung seines Leibsohnes im Kreuzviertel ging es zu allererst gemütlich Mittagessen mit einem kühlen Brinkhoff’s. Nachdem einige Besorgungen getätigt wurden und dem Stadion, zu dem es am nächsten Tag zum Spiel gegen Mönchengladbach gehen sollte, ein Besuch abstattet wurde, genoss man bei herrlichstem Wetter ein weiteres Bierchen vor Ort. Am Abend kam ein weiterer Bundesbruder hinzu, der mittlerweile auch in Dortmund wohnt. Man saß gemütlich auf dem Marktplatz in einem Café zusammen und tauschte Neuigkeiten aus. Ein geplanter Couleurbummel bei einer befreundeten Dortmunder Verbindung kam leider nicht zustande, da durch die Semesterferien an diesem Wochenende keiner auf dem Haus war. So zog man zu späterer Stunde noch mal los und besuchte die ein oder andere Kneipe.

So ist es immer wieder interessant, seine alten Freunde in einer neuen Umgebungen wiederzusehen, sich auszutauschen und einfach nur den Kontakt zu halten. Viele ehemalige Kommilitonen, mit denen man vor Jahren fast täglich zu tun hatte, sieht man heute gar nicht mehr und weiß auch nicht mehr was sie tun. Das muss nicht prinzipiell so sein, überwiegend ist dies jedoch der Fall. Umso schöner ist es, dass durch eine Verbindung mit Lebensbundprinzip diese Kontakte bestehen bleiben und sich immer noch regelmäßig austauscht und sogar trifft.

Gemütliches Beisammensein nach offiziellen Anlässen
Gemütliches Beisammensein nach offiziellen Anlässen
Mehr und mehr werden so auch die Semesterprogramme an den "Auswärtigen" ausgerichtet, so gesehen das Veranstaltungsprogramm für jedes Halbjahr. Wurde in den ersten Jahren viel Wert auf den Besuch studentisch-historischer Orte wie Heidelberg, Bamberg, Neustadt an der Weinstraße oder Würzburg gelegt, wird das Programm zusehen in die Richtung verlagert, das Städte bereist werden, in denen heute Bundesbrüder wohnen. Städte, die auf den ersten flüchtigen Blick nicht unbedingt attraktiv wirken, aber aus geografischer Sicht eine Menge Potenzial bergen. So steht im November eine Couleurfahrt mit mehreren Mitgliedern nach Dortmund an, eine Stadt, die vor allem aus städtebaulicher, industriegeschichtlicher und demografischer Sicht ein sehr interessanter Ort ist. Neben einer gemeinsamen Abendveranstaltung ist demnach auch eine Besichtigung der Stadt geplant. Unsere Reiseführer werden demnach die beiden dort lebenden Bundesbrüder leiten. Zum einen, um die Kenntnisse der Ansässigen auf Herz und Nieren zu prüfen und zum anderen, um sich auch kulturell und fachspezifisch weiterzubilden.

Wer am Semesterprogramm interessiert ist, ist gerne eingeladen mit uns hier, per E-Mail oder über Facebook Kontakt aufzunehmen.
geo.giessensis@gmail.com
www.facebook.com/giessensis

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