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Flughafengelände in Gießen größer als das Fürstentum Monaco

Unter dem Amerikanischen Adler der Frankfurter Adler am Flaggenmast. Ein Symbol für wen?
Unter dem Amerikanischen Adler der Frankfurter Adler am Flaggenmast. Ein Symbol für wen?
Gießen | Diese Information ganz am Anfang von unserem Führer gegeben, ist mir in Erinnerung geblieben. Ich wusste ja, da ist ein großes Gelände, das seit Jahren nicht öffentlich betreten werden kann, aber so groß hätte ich es mir nie vorgestellt.
Neben den alten Dingen und Gebäuden wurden wir mit der heutigen Zeit konfrontiert und zwar in Gestalt von Flüchtlingen die dort in den alten gut erhaltenen Wehrmachtsgebäuden ihr vorläufige Bleibe gefunden haben und dazu in den Zelten, die zusätzlich aufgebaut wurden. Ist irgendwie nachdenklich stimmend. Flüchtlinge die aus ihren Ländern durch den Krieg der dort herrscht vertrieben werden, finden Unterkunft in Gebäuden der ehemaligen Deutschen Wehrmacht, die zwischenzeitlich von Amerikanischen Streitkräften für ihre Zwecke genutzt wurden.
Nun ich will zu den Bildern nicht mehr erzählen, sie haben kurze Unterschriften.
Eine Gießener Tageszeitung schrieb " Wie ein Phönix aus der Asche" nach fast 90 Jahren wird das alte Flughafengebäude im neuen Glanz erstrahlen. Das es dazu kommt, ist dem derzeitigen Eigentümer, der REVIKON GmbH und deren Geschäftsführer zu danken.
Von der Arbeit die dahin führen soll, es wurde eine Termin in 2017 von unserem Führer genannt, konnten wir uns bei dem Rundgang überzeugen. Es gibt aber noch viel zu tun.

Unter dem Amerikanischen Adler der Frankfurter Adler am Flaggenmast. Ein Symbol für wen?
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Herbststimmung wie auf dem ganzen Gelände mit seinen alten Bauwerken
Eine alte Laterne verborgen im wuchernden Grün
Mitten auf einer kleinen Lichtung ein romantischer verwunschener Brunnen
Diese Laterne steht noch frei und könnte ihr Licht spenden
Eingerüstet für ein neues Leben - das alte Flughafengebäude
Von dort ein Blick bis zum Gleiberg und den anderen markanten Erhebungen
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Alte freigelegte Fliesen im Inneren des Gebäudes
Über einer der Türen im Gang ein Rundbogenfenster
Blick in die Dachkonstruktion
Das Gebäude von der Rückseite
Beim Weg über das Gelände endeckt. Fein getrennt von Holz und anderem Abfall, alte Heizungsrohre
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Ein "eycatcher in der Dachrinne"
Im Gebäude der Flugleitung
Überall Zerfall. Es gibt noch viel zu tun
Eine Reklame für das Theater auf der Glasscheibe einer Türe
Im Gegenlicht. Das Heizkraftwerk
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Abschied vom Flugleitungsgebäude vom Flughafengelände
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Das Ende des Tages dann in der Teichstube am Schwanenteich. Man könnte fast vom "Stammlokal" der BR-Gruppe reden, die sich hier schon ein paarmal getroffen hat.

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Kommentare zum Beitrag

Irmtraut Gottschald
8.117
Irmtraut Gottschald aus Heuchelheim schrieb am 22.09.2015 um 20:23 Uhr
Gute Überschrift, Peter. Habe diese Erkenntnis von Herrn Reitz auch wahrgenommen und fand es sehr beachtlich.
Andrea Mey
11.009
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 25.09.2015 um 12:36 Uhr
Es war eine sehr interessante Führung - ich war ja schon zum 2. mal dabei.
Sehr schöne Sichtweise der Dinge, lieber Peter!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) H. Peter Herold

von:  H. Peter Herold

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Interessensgebiet: Gießen
H. Peter Herold
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