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Situation am Marktplatz/Kreuzplatz

Gießen | Mit Besorgnis beobachten die Freien Demokraten in Gießen die sich zunehmend verschärfende Situation in der Gießener Innenstadt rund um Marktplatz und Kreuzplatz und kritisiert die bisher ganz offensichtlich unzureichenden Maßnahmen des Magistrats der Stadt Gießen.
 
„Die Lage am Marktplatz hat sich für alle erkennbar noch weiter verschlimmert. Neben der schon länger ansässigen Trinkerszene, hat sich dort nun auch eine Punkergruppe niedergelassen. Beide Gruppen fallen durch ihr Trinkverhalten und dadurch hervorgerufenen Lärmbelästigungen auf und stören nicht nur die angrenzenden Gewerbetreibenden, sondern auch und vor allem die Busfahrgäste sowie die Kunden der am Markplatz ansässigen  Gastronomiebetriebe. Besonders besorgniserregend ist, dass vor Ort zwar Polizei und Ordnungsamt regelmäßig präsent sind, diese die Lage allerdings nicht in den Griff bekommen und der Magistrat ganz offenkundig vor der Herausforderung kapituliert hat“, führt der Ortsvorsitzende Frank Schulze aus.
 
Im Gegensatz zur Bürgermeisterin Weigel-Greilich (Grüne) sehen die Freien Demokraten durchaus die rechtlichen Mittel, um die Situation zu verbessern.
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„Unsere Stadt hat eine Gefahrenabwehrverordnung, die es erlaubt, grobstörendes Verhalten durch übermäßigen Konsum von Alkohol sowie das Besetzen von Anlagen in der Fußgängerzone durch Gruppen zum Alkoholkonsum als Ordnungswidrigkeiten zu ahnden. Dass die Bürgermeisterin diesen Tatbestand als nicht erfüllt ansieht, kann entweder als bloße Unkenntnis der Sachlage oder aber als Bankrotterklärung vor der Situation bewertet werden. Wenn die Stadtregierung bereits vor solchen Gruppen die weiße Fahne hisst und geltendes Recht nicht durchsetzen kann, disqualifiziert sich insbesondere die Bürgermeisterin als örtliche Ordnungsbehörde selbst. Es braucht an dieser Stelle keine neuen Verbote. Die rechtlichen Werkzeuge existieren. Sie müssen nur auch benutzt werden“, fordert der stellvertretende Vorsitzende Dominik Erb abschließend.

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Kommentare zum Beitrag

Christine Stapf
8.211
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 20.09.2015 um 12:18 Uhr
Ich gehöre keiner Partei an, schreibe meinen Kommentar als Bürger, der regelmäßig mit dem Bus am Marktplatz abfährt.

Auch mir ist schon aufgefallen, dass das Treiben an genanntem Ort, ich will mal sagen lebhafter geworden ist. Ich finde es auch nicht gerade einladend, aber ich fürchte mich nicht an den lauten trinkfesten Menschen vorzurollen.
Jedoch habe ich beobachtet, das ältere Menschen versuchen einen großen Bogen zu machen, und den Weg über den sehr hohen Bürgersteib wählen, der für sie nicht ganz ungefährlich ist.
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.09.2015 um 12:33 Uhr
Die Szene dort ist unschön und für Fremde in der Stadt bestimmt nicht einladend. Wenn ich nach Giessen fahre, dann oft mit dem Bus. Wenn ich am Marktplatz aussteige, denn dreht sich mir der Magen um wenn ich sehe, wie die völlig überteuerten Wartehäuschen aussehen! Es ist ekelhaft! Mir tun die Menschen leid, die sich so verwahrlosen lassen. Ich höre Stimmen, die verlangen, dass man den Menschen hilft. Aber wollen sie sich helfen lassen? Die anderen Stimmen fordern, sie gewaltsam zu entfernen. Wohin denn? Wer das Spektakel vor der Haustür haben? Ein nach meiner Ansicht unlösbares Problem.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 20.09.2015 um 19:43 Uhr
Leider stehen diese überteuerten ( und sowieso hässlichen ) Wartehäuschen den Wartenden als Sitzplatz nicht zur Verfügung - da stets besetzt von o. g. Menschen. Das ist m. E. ein Problem für ältere Menschen, wenn sie 10 - ... Minuten auf ihren Bus warten müssen.

Kurze Anmerkung zum Kom von Frau Stapf ( gestatte ich mir ) : Die von Ihnen genanten " hohen Bürgersteige ( Busausstiege ) gehen beidseitig recht bald wieder in niedrige über. Somit sehe ich diese nun nicht wirklich als Gefahrenquelle für unsere geschätzte ältere Bevölkerung an.
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.09.2015 um 19:48 Uhr
Ich denke auch, dass die höheren Bürgersteige eine große Hilfe ist für ältere Menschen, die nicht mher so gelenkig sind im Knie.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.09.2015 um 07:13 Uhr
Herr Schulze schrieb:

(...) "Unsere Stadt hat eine Gefahrenabwehrverordnung, die es erlaubt, grobstörendes Verhalten durch übermäßigen Konsum von Alkohol sowie das Besetzen von Anlagen in der Fußgängerzone durch Gruppen zum Alkoholkonsum als Ordnungswidrigkeiten zu ahnden." (...)

Na prima: Die Mitbürger die Geld haben brauchen nicht auf dem Boden Platz zu nehmen, sondern die dürfen in den zahlreichen Straßencafes auf bequemen Stühlen Hochprozentiges konsumieren. Für mich ist dies Verordnung Nichts anderes als Wirtschaftsförderung. Der noch nicht verarmte Mittelstand möchte halt seinen Spass bei seinem Konsumtripp in der Innenstadt.

Weiter ist in dem Artikel zu lesen:

(...) "Dass die Bürgermeisterin diesen Tatbestand als nicht erfüllt ansieht, kann entweder als bloße Unkenntnis der Sachlage oder aber als Bankrotterklärung vor der Situation bewertet werden. Wenn die Stadtregierung bereits vor solchen Gruppen die weiße Fahne hisst und geltendes Recht nicht durchsetzen kann, disqualifiziert sich insbesondere die Bürgermeisterin als örtliche Ordnungsbehörde selbst. Es braucht an dieser Stelle keine neuen Verbote. Die rechtlichen Werkzeuge existieren. Sie müssen nur auch benutzt werden." (.....)

Ich frage mich so nebenbei, wie die angesprochenen Personen im Rathaus die "Helau!" grölenden Haufen der örtlichen Reichen am 11.11. um 11.11. Uhr des Platzes verweisen (rechtliches Instrument) wollen. Sie gehören doch selber dazu. (Wieder ein Beispiel dafür, dass Recht eben nicht für jeden gilt.)

Mit anderen Worten: Hier wird populistisch Stimmung gemacht gegen die Arm Gemachten in unserer Staat damit die Reichen ihre Ruhe haben.

Nee, so funktioniert das nicht. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. An diesen Gruppen ist dieses öffentlich sichtbar. Sie sind aber nur die Spitzte eines Eisberges. Ich will nicht langweilen und erspare mir die aktuellen Zahlen der Hartz-IV-ler bzw. Grundsicherungsleuten im Landkreis.
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.09.2015 um 08:44 Uhr
Was, Herr Wagner, hat ihr Statement damit zu tun, dass - in den meisten Fällen Bürgerinnen- von der Szene massiv angegangen wird, wenn man kein Geld geben will. Wer von den Ihnen verachteten Reichen- wann immer Reichtum für Sie anfängt- kotzt seinen Mitmenschen vor die Füße? Wer auch "reich" sein will, der kann es doch werden. Und das wird man bestimmt nicht, wenn man besoffen durchs Leben geht. Das musste ich mal loswerden. Ich bin Giessenerin und frage mich, wo die Reichen sind, Herr Wagner. Und was haben Sie gegen Menschen, die gutes Geld verdienen und letzendlich diejenigen sind, die durch ihre Steuer den Sozialstaat Deutschland erst möglich machen.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 21.09.2015 um 13:34 Uhr
Liebe Frau Toth, ich hatte schon in frühen Jahren den Wunsch reich zu sein und einen Mecedes zu fahren. ( "Wer reich sein will, der kann es doch werden") Hat nicht geklappt. Den Wunsch habe ich allerdings aufgegeben.
Die Szene am Marktplatz ist nicht angenehm, da stimme ich zu. Ein hässliches und wenig brauchbares Ambiente sind die oben genannten Wartehäuschen.
Nun - den Gedanken von Martin Wagner aufgreifend, könnte doch der Gedanke aufkommen, den Hartz-IV Empfängern in unserer Stadt mehr Geld zukommen zu lassen, damit sie ihren Kaffee, ihr Bier oder einen Cocktail zu sich nehmen können.
Ein Beispiel dafür, wie Reiche anderen vor die Füße kotzen, hat der begnadete Franz-Josef Strauß einst in New York geliefert.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.09.2015 um 19:56 Uhr
Kurz zu Frau Toth:

Alkoholiker "kotzen mich an". Egal ob das Punks oder Reiche sind. Wie kann man denken, dass eigene Probleme wegzusaufen sind.

Natürlich hat jeder mehr oder weniger Probleme. Dann heisst es nachgedacht, sich mit anderen Menschen besprechen und (gemeinsam) kämpfen. Eine Flasche Bier oder eine Flasche Wein aufmachen löst keine Probleme.

Frau Toth ihre Frage, wo in Giessen Reiche zu finden sind erstaunt mich. Nichts einfacher als das, da müssen sie ihren Sonntagsspaziergang nur in bestimmten Stadtvierteln machen. Diese Bevölkerungsgruppe wohnt nämlich gerne mit Ihresgleichen.

(Andersrum wird auch ein Schuh draus: Die Armen sind mehr oder weniger in bestimmte Viertel - so genannten sozialen Brennpunkten - anzutreffen.)

Die Wissenschaft spricht von "Segregation in der Stadt"

https://de.wikipedia.org/wiki/Segregation_%28Soziologie%29#Stadt_als_Beispiel
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.09.2015 um 11:19 Uhr
Wann, Herr Wagner, und wieviel muss man auf dem Konto haben, um reich zu sein? Weltweit gibt es soziale Brennpunkte- und zwar wirklich schreckliche Unterkünfte für die Menschen- menschenverachtend. Ob Amerika, Australien oder Asien- ich denke, jeder von uns hat es schon im Fernsehen gesehen oder war vor Ort und konnte sich selbst ein Bild machen. Wo Herr Wagner, gibt es das in Deutschland?
Wenn in "bestimmten" Vierteln schöne Häuser stehen, dann haben diese Menschen das Geld aufgrund ihrer Fähigkeiten, Studium und Ausbildung verdient. Warum dürfen sie sich dann nicht ein Haus nach ihren Wünschen bauen?
Ich werde niemals begreifen, warum man so neidisch sein kann auf Menschen, die sich etwas erarbeitet haben. Jeder ist "seines Glückes Schmied" und hätte es den "Reichen" nach machen können. Für mich ist die Diskussion zu Ende.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 23.09.2015 um 07:16 Uhr
Auch wenn Frau Toth für sich beschlossen hat, dass das Thema "arm und reich" für sie hier abgeschlossen ist, so will ich zu ihrer Frage "Wann fängt für Herrn Wagner Reichtum an?" (Kommentar am 22.09.2015 um 11:19 Uhr) noch antworten (hatte ich überlesen .....).

Wenn ein Mensch in der BRD über etwa das Doppelte des Pfändungsfreibetrages monatlich verfügt (meines wissens zurzeit so bei 2200 Euro).

Übrigens ich finde es nicht besonders toll, wenn sie versuchen mich hier als "Neidhammel" hinzustellen. Es geht nicht darum irgend jemanden etwas zu neiden, sondern darum, dass die Gesellschaft / der Staat dringend umgebaut wird. Und zwar nicht zur Schliessung der Schere zwischen reich und arm, sondern zu einer wenigeren Öffnung, sprich, dass die Reichen in der BRD verstärkt zur Behebung der Massenarmut beitragen.

Und das geht nicht mit dem momantan herrschenden Block. Wir brauchen dringend eine linke Mehrheit in der BRD. Giessen kann übrigens am 6.März damit anfangen und die jetzigen Damen und Herren in der Teppischetage des Rathauses rauswählen. (Wählen gehen alleine wird aber nicht reichen ....!)
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 23.09.2015 um 09:44 Uhr
Ich bin in letzter Zeit seltener in Gießen gewesen, weil mich
vor Allem die fast an jedem Wochenende stattfindenden Feste oder verkaufsoffenen Sonntage stören.
Mich stört auch der Müll, der über den ganzen Platz verstreut ist,
und nicht nur dort, wo die sogenannte Trinkerszene auf dem
Boden hockt, weil man die Rundbank unter dem Baum entfernt
hat. Fast am meisten stören mich die häßlichen und unpraktischen Wartehäuschen mit nur wenigen Sitzplätzen.
Die Menschen, die sich am Rand dieses Platzes aufhalten, stören mich am allerwenigsten. Noch nie bin ich irgendwie belästigt worden. Angebettelt, ja, aber keineswegs aggressiv. Ich habe
dann meistens die Gelegenheit genutzt und mich mit der "bettelnden " Person unterhalten. Und ich gebe ihnen immer etwas, sozusagen als Dank ans Schicksal, weil ich noch nie in
eine Situation demütigender Armut gekommen bin.
Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass man mit diesen Leuten durchaus reden kann.
Ich denke, hier wird ein Problem aufgebauscht, weil eine Partei
auf sich aufmerksam machen will.
Im Anzeiger war übrigens die Stellungnahme eines Herrn Kirchhoff vom BID, der sich sehr viel differenzierter dazu geäußert hat.
Bald wird man ohnehin nicht mehr im Freien sitzen können.
Ich würde vorschlagen, dieser Gruppe irgendeine überdachte
Unterkunft anzubieten, mit einer Toilette und einer großen
Mülltonne.
Noch eine Anmerkung: Untersuchungen haben ergeben, dass sich solche Gruppen vor Allem auf häßlichen Plätzen gern aufhalten.
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 23.09.2015 um 11:26 Uhr
Na sehen Sie, Herr Wagner! Jetzt habe ich Ihre Kommentare verstanden. Wählt die Linken und die Welt ist in Orndung!
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 23.09.2015 um 14:41 Uhr
Ich verfolge die Kommentare von Herrn Wagner mit einer gewissen
Verzweiflung. Zwar wird sie wegen ihrer Radikalität kaum jemand
wirklich ernst nehmen, aber um die Angst vor einer kommunistischen Gefahr anzuheizen, sind sie gut geeignet.
Man muß sich schon sehr fragen, und Herr Wagner selbst sollte das auch tun, wessen Geschäft er eigentlich betreibt.
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 23.09.2015 um 22:39 Uhr
Die Kommentare von Herrn Wagner sind klar und deutlich. Her mit dem Kommunismus, dann sind alle gleich. Dass ich nicht laut lache! Wie geht es denn in den kommunistischen Ländern zu? Da lebt die "Chefetage" in Saus und Braus und das Fußvolk arbeitet hart! Herr Wagner, wer hindert Sie, in ein solchen Land zu gehen, wenn dort alles so toll ist? Ich finde es unerhört, so abwertend von den "Reichen" zu sprechen, die aufgrund ihres Fleißes, ihrer Fähigkeiten und oft langen Studiums zu Wohlstand gekommen sind! Wer , Herr Wagner, hat es Ihnen verboten, es den "Reichen" gleich zu tun? Wäre doch toll, dann könnten Sie heute Ihr Vermögen verteilen! Verglichen mit vielen anderen, europäischen Ländern geht es Deutschland gut! Jeder hat seine Chancen! Wir haben ein hervorragendes , soziales System, wir haben Krankenkassen, um nur einiges aufzuzählen. Und da wollen Sie uns erzählen, wählt die Linken und es wird besser! Ich habe in dem damals noch kommunistischen Ungarn gelebt. In keinem anderen System gibt es so große Klassenunterschiede, Macht und Ungerechtigkeit- und Angst! Die "Linientreuen" haben Zugang zu den Universitäten, können ins Ausland reisen und haben Vorteile. Aber wehe den anderen, die aufmucken! Das musste ich noch loswerden!
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 08:22 Uhr
Danke Frau Toth und Frau Barthel für ihre Rückmeldungen ganz speziell zu meiner Person. ( Das "Danke" ist mit einem ;-) unterlegt.)

Frau Toth, wenn ich auf ihren letzten Kommentar eingehen würde, würde ich mich nur wiederholen. Das von ihnen verwande Argument "... das ist unerhört ...." ist sicher hochgradig subjektiv.

Frau Barthel, ich kann sie beruhigen. Ich betreibe nicht das Geschäft der Rechten, in dem ich " .... die Angst vor einer kommunistischen Gefahr an... heize .....".

Zwar können mir die Kommunisten schnurz egal sein (ich bin undogmatischer Linker) aber es geht nun mal nicht ohne Radikalität. Das heisst die "Axt an die Wurzeln des Übels" anlegen.

Wenn die parteimäßige Linke behauptet, ja, ja der Kapitalismus ist mit ...... "zu zähmen", dann hat sie Nichts kapiert oder belügt wissentlich die Bevölkerung. Auf Dauer kann die Menschheit nur überleben, wenn diese Wirtschaftsform weltweit beseitigt ist.
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 24.09.2015 um 09:18 Uhr
Aha! Mir liegt am Herzen, die Waffenproduktion weltweit einzustellen- den einzigen Wirtschaftszweig, dem ich das AUS von Herzen wünsche.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 11:14 Uhr
@Frau Toth:
Gerade die deutsche Rüstungsindustrie ist aber in "Bombenstimmung"! (siehe z. B. http://www.waffenexporte.org/)
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 16:28 Uhr
Wer einen Kommunisten kritisieren will, sollte mich heranholen. (seit 1970 in der DKP)
Da anscheinend zum Thema nichts Neues zu sagen ist, belasse ich es bei meinem einzigen Kommentar und wiederhole nicht die mE. treffenden Kommentare von Christine Stapf, Birgit Hofmann-Scharf, Martina Lennartz und einigen Gedanken von Ilse Toth.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 25.09.2015 um 08:07 Uhr
Kurz zu Frau Back:

(...) "Provokativ gefragt: Bleibt es beim reinen Maulheldentum der undogmatischen Linken?" (....)

Wer fragt bekommt natürlich bei mir eine Antwort. Die Antwort dürfte etwas länger werden. Nur jetzt nicht, denn in 10 Minuten muss ich zum Ehrenamt. Wird aber nachgeholt, wenn ich mehr Zeit habe.
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 25.09.2015 um 10:03 Uhr
Ein Satz zum Kommunismus- brauche keine 10 Minuten.
Mit welchem Recht wollten Kommunisten das Vermögen anderer Leute verteilen? Wenn sie teilen wollen, teilen Sie doch Ihr eigenes Vermögen.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 25.09.2015 um 16:10 Uhr
Das Vermögen anderer Leute verteilen betreibt schon die Regierung. Menschen, die 40 Jahre gearbeitet haben mit dem Anspruch auf Rente werden enteignet. Der kapitalistische Staat verteilt das Geld der kleinen Leute an die Reichen, die Kommunisten verteilen einen Teil der Vermögen an die Kleinen.
Mit meiner Genehmigung darf Herr Winterkorn eine Million Euro als Abfindung behalten.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 26.09.2015 um 09:09 Uhr
Die Zitate beziehen sich auf Aussagen bzw. Fragen von Frau Back in ihrem Kommentar vom 24.09.2015 um 12:38 Uhr.

(....) "Herr Wagner, ich kann in Ihren axtschwingenden Beschwörungen in Dauerschleife irgendwie nicht besonders viel Radikalität erkennen." (....)

Frau Back - ich schwinge keine Axt (zumindest nicht in der Politik). Müsste einmal nachschauen ob ich im Werkzeugkeller ein entsprechendes Werkzeug habe. Politik ist keine Hau-drauf-Veranstaltung. Da geht es (zumindest im Moment) um den Aufbau von Bewusstsein (was das Sein dann ändert). Aber in einem gewissen Sinne passt ihr gewähltes Beispiel doch. Wir Linken müssen (was der herrschende Block exellent kann) den Block der Gegner spalten, d.h. die einzelnen Fraktionen dort gegeneinander aufbringen.

Mit der "Dauerschleife" dürften sie persönlich richtig liegen, aber bedenken sie auch das nicht alle Leser eines Artikels regelmäßig in die Onlineausgabe der GZ schauen. Deswegen mache ich mir die Arbeit auch einen Gedanken ein paarmal zu wiederholen.

(...) "Wann dürfen wir endlich aussteigen aus dem nimmermüden Karrussell der reinen Verbalblasen?!" (...)

Danke für ihr versteckte Aufforderung "das Maul zu halten". Och,da müssen sie nicht mehr lange warten! Sie haben es mit ihren Kommantare geschafft, dass "ich das Handtuch werfe". ;-)

(Smiley bitte beachten.)

... Verbalblasen ...

Ist eine nicht gerade wohlwollende Beschreibung der Tatsache, dass ich in dieser Onlineausgabe (fast) nur Artikel schreibe bzw. Kommentare abgebe. So ganz falsch liegen sie da nicht. Andere Bürgerreporter tun mehr, sie organisieren z.B. eigene Veranstaltungen (oder bewerben Veranstaltungen die sie mitgeplant haben). Das liegt mir persönlich nicht so. Sollte ich einmal versuchen.

Etwas erstaunt bin ich schon, dass dieser Einwand von ihnen kommt. Denn bekanntermaßen hat sie noch niemand "in der Realität gesehen" und wenn sie als "Frau Back" politisch aktiv (als "mehr als schreiben") werden wäre ihre Tarnung futsch. Mit anderen Worten: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

(...) ".... Sie dabei ein völlig UNDOGMATISCHER LINKER sind (was immer Sie darunter verstehen)..." (...)

Das ist keine Frage "was ich darunter verstehe", sondern das ist ein genau definierter Begriff.

https://de.wikipedia.org/wiki/Undogmatische_Linke

(....) "Wenn ich mal fragen darf: was genau TUN Sie eigentlich, um die erträumten, unheimlich radikalen Weltveränderungen auch umzusetzen?!" (....)

Natürlich dürfen sie fragen. "Traum", "radikal"und "Weltveränderung" haben in unserer Gesellschaft und Zeit leider einen "schlechten" Beigeschmack. Das bedaure ich.

Der Mensch, der die Fähigkeit sich eine bessere Welt vorzustellen verloren hat, der ist der Manipulation des herrschenden Blockes willenlos ausgesetzt. Die Anzahl dieser Menschen - so empfinde ich das - nimmt rasant zu. Das macht den Kampf der Linken schwieriger.

Radikal ist jeder, der an die Wurzel des Übels geht.

Auch wenn der herrschende Block weiter an der Macht bleibt, dann verändert sich die Welt ständig. (Die dogmatische Linke spricht dann gerne von den Auswirkungen der "Entwicklung der Produktivkräfte".) Es ist also nicht die Frage ob sich etwas ändert, sondern in welche Richtung die Weltveränderung voran schreitet.

(...) "...denn einen Gegenentwurf haben Sie ja auch nicht parat (wie wir schon in anderen Diskussionen herausgefunden haben) ..." (...)

Genau, dort habe ich eine Antwort drauf gegeben.

(.....) "Provokativ gefragt: Bleibt es beim reinen Maulheldentum der undogmatischen Linken?" (....)

Darauf möchte ich vier Antworten geben.

1. Wenn sie, Frau Back, "heraus kitzeln wollen", wo ich außerhalb der Onilineausgabe aktuell oder zukünftig politisch tätig bin / sein werde verweigere ich schlicht und einfach die Auskunft. Für den Geschmack vieler Genossen habe ich schon zu viel private Informationen bei meinen Artikeln bzw. Kommentare einfliesen lassen.

2. Bei aufmerksamer Lektüre von Artikeln und Kommentaren hier in der Onlineausgabe beantwortet sich die Frage zum Teil von selbst.

3. Sie können aber davon ausgehen, dass ich - wie mein ganzes Leben lang - politisch aktiv bin und auch bleiben werde.

4. Glauben sie, Frau Back, allen Ernstes, dass sie solche Informationen bei einem politischen Gegner mal so einfach erfragen können. Was weiss ich für welche politische Richtung sie stehen bzw. für wen sie arbeiten? Habe ja keine Chance mir ein Bild von ihnen (außer hier in der Onlineausgabe) zu machen.
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.09.2015 um 09:54 Uhr
Herr Wagner, Herr Beltz, bitte beantworten Sie mir eine Frage: wo hat der Kommunismus die Welt zum positiven verändert? In China etwa? Um nur ein Beispiel zu nennen. In keinem anderen System gibt es mehr Radikalismus und Entmündigung der Bürger und Bürgerinnen als in kommunistischen Ländern. Wer nicht mit den "Wölfen heult", der lernt die Macht und die Alleinherrschaft der kommunistischen Führung kennen., bishin zur Todesstrafe. Die große Mehrheit in Deutschland will alles andere, als eine kommunistische Regierung- das merken Sie an Ihren Wahlergebnissen. Entgegen meinen Vorsätzen habe ich mich hier an der Diskussion beteiligt, weil ich nicht verstehen kann, wie man in Deutschland unzufrieden sein kann. Ich betone immer wieder- uns geht es gut! Schauen Sie doch mal in die anderen EU - Länder, welche Sorgen und Nöte diese haben. Deutschland ist in der Welt angesehen! Warum passt Ihnen das nicht? Sie wollen die Leute "füttern", die noch nie gearbeitet haben und auch nicht arbeiten wollen. Ich glaube, dass ich in meinem 40 Jahren Tierschutz in mehr Familien war, als Sie beide jemals kommen werden. Ich könnte ein Buch schreiben, wo Generationen von den Tauben leben, die ihnen in den Mund fliegen- von unserer aller Steuergelder. Menschen, die sich amüsieren über die arbeitende Bevölkerung. Natürlich bin ich dafür, dass Menschen, die ein Leben gearbeitet haben ausreichend Rente bekommen, um ihren Lebensabend genießen zu können. Ich bin dafür, Menschen staatlich zu unterstützen, die unverschuldet in Not geraten sind. Ich bin dafür, dass ausreichend Kindergärten vorhanden sind. Ich bin für das Bildungssystem und ausreichend bezahlbaren Wohnraum. Aber ich finde es anmaßend, die Hände nach anderer Leute Geld auszustrecken um es an die zu verteilen, die nicht arbeiten wollen und an die Menschen, diedarauf warten, dass andere für sie sorgen. Nun ist aber Schluss für mich, denn Sie, meine Herren, können mich nicht überzeugen und ich Sie auch nicht. Sie werden es nicht schaffen, den Kommunismus nach Deutschland zu bringen- und das ist ein Glück!
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 26.09.2015 um 10:10 Uhr
Der Herr Wagner und sein Ehrenamt...das scheint die Entschuldigung und der Deckmantel für eine brauchbare selbsteingeschätzte Daseinsbewältigung zu sein. Andere gehen Arbeiten und begleiten mehrere Ehrenämter und kümmern sich noch um eine Familie. Wieder andere sind Bevölkerungspolitische Blindgänger wie man bei uns im Dorf zu sagen pflegt. Die machen den Staat und die Gesellschaft für das eigene Unvermögen verantwortlich.
Der undogmatische Linke der gegen das Kapital ist und jeden der fleißig Geld verdient, nutzt eine durch Kapitalisten Werbefinanzierte Plattform um seine Ergüsse zu verteilen. Dass nenne ich Konsequent.

Frau Toth alle Ihre Kommentare finden meine Zustimmung. So sehe ich das auch. Das sage ich als kleiner Lohnabhängiger Arbeiter uns geht es in Deutschland gut.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 26.09.2015 um 17:44 Uhr
Liebe Frau Toth, ich schätze Ihre Arbeit für den Tierschutz.
Sie dürfen jedoch nicht den Fehler machen, Herrn Wagner und mich gleichzeitg nach der Einschätzung von "Kommunismus" fragen. Ich bin seit 1970 in der DKP und bezeichne mich als lernenden Kommunisten.
Martin Wagner tritt gegen "alle Parteien" auf, auch gegen die DKP.
Wir streiten oft über Inhalte und Strategien. Das ist jedoch kein Grund für mich, ihm nicht zu zuhören und ihn zu respektieren.

So sehe ich mich auch, liebe Frau Back als "Instanz für Kommunistenkritik". Herr Wagner kann mir da nicht helfen.

Es ging und geht um den Marktplatz. Ich spreche mit den Leuten gelegentlich, die dort sitzen. Einer hat mir von seiner Liebe zum FC St. Pauli und zu Ewald Lienen erzählt. Derartige Unterhaltungen helfen m.E. auch, Aggressionen abzubauen - von beiden Seiten.
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.09.2015 um 17:57 Uhr
Herr Beltz, auch wenn ich seit langer Zeit den Tieren versuche zu helfen, so habe ich meine Achtung vor den Menschen nicht verloren. Ich spreche mit jedem, auch mit den Gestrandeten am Markplatz oder den Menschen, die am Seltersweg am Boden sitzen, frierend, hungrig und voller Angst. Denn wenn die Kasse abends nicht stimmt, haben sie nichts zu lachen, wenn die Bosse mit den dicken Autos kommen. Ich gebe gerne Essen , aber kein Geld. Die einen setzen es in Alkohol um , die anderen müssen das Geld abliefern. Aber darum geht es nicht. Man muss akzeptieren, dass es Menschen gibt, die keine Hilfe wollen. Sie wollen auf der Strasse leben- zumindestens zum jetzigen Zeitpunkt. Man kann das Problem verlagern, von A nach B. Diese Menschen sind ein trauriges Kapitel unserer Gesellschaft, zerbrochen am eigenen Leben. Es gäbe Hilfe von staatlicher Seite, die nicht angenommen wird. Ich hoffe für diese Menschen, dass sie in der kalten Jahreszeit in die Heime gehen, um nicht noch mehr Schaden zu nehmen.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 26.09.2015 um 19:01 Uhr
zu Michael B.:

gut zusammen gefasst

zu Herrn Büttel 1:

Zu "werbefinanzierte Plattform" habe ich an anderer Stelle genug geschrieben.

zu Herrn Büttel 2:

Vielleicht beruhigt sie das. Auch ich stehe in der Regel morgens früh auf um wie sie arbeiten zu gehen, eben im Ehrenamt. Zugegeben ich erhalte dafür kein Geld und ich bin auch früher wie sie wieder zu Hause.

zu Herrn Büttel 3:

"Die (Mitbürger in ihrem Stadtteil ohne Kinder) machen den Staat und die Gesellschaft für das eigene Unvermögen verantwortlich."

So sehe ich das nicht: Es war meine freie Entscheidung in meinem Leben - vor vielen, vielen Jahren - keine Kinder in die Welt zu setzen. Wenn ich mir die immer mehr durchökonomisierte Welt heutzutage anschauen finde ich, dass ich richtig gehandelt habe.

zu Frau Back:

Sie können es noch so oft probieren - ich lasse mich von ihnen nicht aushorschen.

zu Frau Toth:

Wenn für sie die Linke nur aus parteimäßig organisierten Kommunisten besteht, weiss ich nicht wie ich ihnen meine politische Position näher bringen kann.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 26.09.2015 um 19:07 Uhr
zu drei das habe ich nicht geschrieben Herr Wagner.
Ich kenne in meinem Ort niemanden der sich nicht einbringt oder alles auf den Staat oder die Gesellschaft schiebt.
Aber solche Leute kennen die meisten. Ein Exemplar in Ihrer Ausführung haben wir nicht zu bieten.

Und ich werde Sie immer wieder an Ihre Inkonsequenz erinnern solange Sie die Menschen auf die Sie grundlos schimpfen für Ihren eigenen Zweck missbrauchen.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 26.09.2015 um 19:47 Uhr
Herr Büttel sie schrieben:

(...) "Ein Exemplar in Ihrer Ausführung haben wir nicht zu bieten." (...)

Gut sie sind in ihrem Stadtteil Ortvorsteher, sitzen im Stadtparlament und sind wohl auch in mehreren Ortsvereine aktiv. Alles sehr löbliche Dinge und sicher haben sie durch ihr Engagement auch mehr Überblick als andere Mitbürger.

Aber woher wollen sie wissen, dass bei ihnen nicht (zumindest) ein Mensch wohnt, der ähnlich wie ich denkt?

Sie stellen mich ja regelrecht als Einzelgänger hin. Das erfahre ich aber ganz anders. Sehr viele Mitbürger die ich kenne halten noch viel weniger von dem aktuellen Politikbetrieb als ich. Die fluchen ganz offen auf den Staat bzw. Gesellschaft (ohne zwischen diesen zwei Institutionen zu unterscheiden - ein schwerer politischer Fehler ....). Gut sie haben sich (noch) nicht dazu durchgerungen an Bewusstseinsprozessen gegen das momenane Wirtschaftssystems sich zu beteiligen. Sie gehen davon aus, dass "eh Alles den Bach runter geht ...!" Aber ganz sicher denken viele Mitbürger, was die aktuelle Bestandaufnahme betrifft, wie ich.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 27.09.2015 um 11:14 Uhr
Herr Büttel, Sie schreiben u.a. am 26.9: "uns geht es in Deutschland gut". Ich selbst will nicht klagen. Aber geht es auch den HARTZ-IV Empfängern, den Rentnern und Geringverdienern, denen der Staat zuzahlen muss, gut?
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 27.09.2015 um 11:48 Uhr
Ja Herr Beltz im Verhältnis gesehen. Ohne Hartz IV ohne Hilfe zum Lebensunterhalt was wäre da. Mit Verhältnis meine ich den Vergleich zu anderen Ländern. Gut gehen im Sinne von ich kann in Urlaub fahren oder mir dies und jenes Leisten ist damit nicht gemeint. Es muss keiner verhungern oder erfrieren. Hartz IV als solches gerade in Bezug auf ältere Arbeitslose die lange im Berufsleben standen findet auch bei mir keinen Applaus. Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun. Meine Mutter hat nur eine minimale Bauernrente und kann sich nichts leisten, aber sie ist sehr zufrieden und mit sich im reinen. Jammern ist nicht ihr Ding.
@ Herr Wagner wir haben zwei unverbesserliche Rechte im Ort. Aber keinen der von Herrschenden und sonstigen Gesellschaftsmodellen zelebriert. Das liegt an der guten Luft.
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 27.09.2015 um 14:17 Uhr
Herr Beltz, wie würde es den Menschen gehen, wenn sie kien Hartz IV bekämen? Schauen Sie sich mal in Europa um- ich bleibe dabei, es geht uns in Deutschland gut. Auch dann , wenn es anderen besser und noch besser geht!
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 27.09.2015 um 16:57 Uhr
Ich betreue Menschen die keine Krankenversicherung und kein Hartz IV haben und meist auf der Straße leben. Zum großen Teil weil sie wenn es Deutsche sind keine Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Der andere Teil sind Menschen die aus Ländern zu uns kommen, weil hier selbst das Leben auf der Straße besser ist als ein Leben zu Hause. Es wird hier jeder medizinisch versorgt. Viele kommen hier zu uns weil es eine vergleichbare Behandlung in ihrem Heimatland (Europa) nicht gibt. Alles, das weil es bei uns ja ssoooo schlecht ist nach den Herren Beltz und Wagner. Es ist sicherlich viele Verbesserungswürdig, aber ein Grund zum Jammern gibt es nicht.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 27.09.2015 um 17:06 Uhr
Frau Back Ihrem Kommentar kann ich so zustimmen. Sicherlich könnte es etwas gerechter verteilt werden. Das lösen wir aber nicht im Kommunismus und auch nicht Links.
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 27.09.2015 um 17:46 Uhr
Es wäre genug da, um mehr zu verteilen. Hier muss es Änderungen geben. Da stimme ich Herr Büttel und Frau Back zu. So lange ist es doch nicht her, dass uns die DDR "lehrte", wem es im Kommunismus oder Sozialismus gut ging. Das kann doch noch niemand vergessen haben.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 27.09.2015 um 18:33 Uhr
Da es mit dem Kommunismus noch ein paar Jahre dauert, wie wäre es, wenn hier schon mal eine bessere Verteilung der Güter stattfinden würde. Ich stimme den drei letzten Schreibern immer nur zum Teil zu.
Frau Back - ja man muss sich nicht immer mit den Krümeln zufrieden geben. Warum soll ein Rentner (oder -in) nach 40 Jahren Arbeit so wenig bekommen, dass er/sie unter der Armutsgrenze liegt?

Herr Büttel, es gibt für mich keinen Grund zu jammern, aber für andere Menschen. Dass manche Menschen keine Hilfe in Anspruch nehmen wollen, kenne ich auch. Sie kennen in dieser Hinsicht vielleicht mehr Beispiele als ich. Hier in Gießen läuft ein Mann mit seinem Hausrat, eingepackt in einem großen Behälter auf Rädern, täglich durch die Stadt. Hilfsangebote lehnt er ärgerlich ab.

Frau Toth, zur DDR will ich an dieser Stelle eigentlich nichts sagen. Bei allen Unzulänglichkeiten hatten die Menschen dort eine Wohnung, Essen und Arbeit. Bleiben wir also dabei, wie Sie sagen, "hier muss es Änderungen geben".
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 27.09.2015 um 18:33 Uhr
Da es mit dem Kommunismus noch ein paar Jahre dauert, wie wäre es, wenn hier schon mal eine bessere Verteilung der Güter stattfinden würde. Ich stimme den drei letzten Schreibern immer nur zum Teil zu.
Frau Back - ja man muss sich nicht immer mit den Krümeln zufrieden geben. Warum soll ein Rentner (oder -in) nach 40 Jahren Arbeit so wenig bekommen, dass er/sie unter der Armutsgrenze liegt?

Herr Büttel, es gibt für mich keinen Grund zu jammern, aber für andere Menschen. Dass manche Menschen keine Hilfe in Anspruch nehmen wollen, kenne ich auch. Sie kennen in dieser Hinsicht vielleicht mehr Beispiele als ich. Hier in Gießen läuft ein Mann mit seinem Hausrat, eingepackt in einem großen Behälter auf Rädern, täglich durch die Stadt. Hilfsangebote lehnt er ärgerlich ab.

Frau Toth, zur DDR will ich an dieser Stelle eigentlich nichts sagen. Bei allen Unzulänglichkeiten hatten die Menschen dort eine Wohnung, Essen und Arbeit. Bleiben wir also dabei, wie Sie sagen, "hier muss es Änderungen geben".
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 27.09.2015 um 18:33 Uhr
Da es mit dem Kommunismus noch ein paar Jahre dauert, wie wäre es, wenn hier schon mal eine bessere Verteilung der Güter stattfinden würde. Ich stimme den drei letzten Schreibern immer nur zum Teil zu.
Frau Back - ja man muss sich nicht immer mit den Krümeln zufrieden geben. Warum soll ein Rentner (oder -in) nach 40 Jahren Arbeit so wenig bekommen, dass er/sie unter der Armutsgrenze liegt?

Herr Büttel, es gibt für mich keinen Grund zu jammern, aber für andere Menschen. Dass manche Menschen keine Hilfe in Anspruch nehmen wollen, kenne ich auch. Sie kennen in dieser Hinsicht vielleicht mehr Beispiele als ich. Hier in Gießen läuft ein Mann mit seinem Hausrat, eingepackt in einem großen Behälter auf Rädern, täglich durch die Stadt. Hilfsangebote lehnt er ärgerlich ab.

Frau Toth, zur DDR will ich an dieser Stelle eigentlich nichts sagen. Bei allen Unzulänglichkeiten hatten die Menschen dort eine Wohnung, Essen und Arbeit. Bleiben wir also dabei, wie Sie sagen, "hier muss es Änderungen geben".
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 27.09.2015 um 18:35 Uhr
Herr Schulze, Sie haben den heiß diskutierten Beitrag eingestellt. Warum äußern Sie sich nicht? Oder gehen die Kommentare an Ihren Intentionen vorbei?
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 27.09.2015 um 18:35 Uhr
?
Ilse Toth
38.608
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 27.09.2015 um 18:43 Uhr
Wessen Güter wollen Sie verteilen, Herr Beltz?
Mit dem Kommunismus wird es noch ein paar Jahre dauern? Wenn Sie solche Sehnsucht haben, warum fahren Sie nicht in die Länder , wo es Kommunismus gibt. Vielleicht nach Nordkorea?
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 27.09.2015 um 20:10 Uhr
Na Herr Büttel - das nenne ich gelungen. Mal ein neues Argument gegen mich in Stellung gebracht. Der Herr Wagner ist ein verkappter Rechter. Fehlt nur noch: Die Rechten sind nicht besser als die Linken. Gähn, gähn ..... in welche Mottenkiste wollen sie noch greifen.

Weil heute Sonntag ist (und sie vielleicht sinnvollerweise mit der Familie etwas unternehmen sollten als auf den ..... Wagner zu reagieren ...) versuche ich ihnen einmal die Arbeit abzunehmen.

Wie wäre es mit:
Der Wagner ist so weit links, dass er schon wieder rechts ist!
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 27.09.2015 um 20:37 Uhr
Schade. Selten so einen Quatsch gelesen. Sie als Rechten zu sehen wo haben Sie das denn jetzt her? Gegen jemanden wie Sie muss man nichts in Stellung bringen, das ist selbst erklärend für den Leser.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 28.09.2015 um 06:47 Uhr
Herr Büttel schrieb am 27.09.2015 um 11:48 Uhr.

(...) "@ Herr Wagner wir haben zwei unverbesserliche Rechte im Ort. Aber keinen der von Herrschenden und sonstigen Gesellschaftsmodellen zelebriert. Das liegt an der guten Luft." (....)

Das ist doch eindeutig.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 28.09.2015 um 08:30 Uhr
Ach Du Alarm mit Ihrer Gedankenwelt konnte ich nicht rechnen. Das ist eine erstaunliche Interpretation und gibt mir immer zu Denken ob man mit Ihnen Schreiben oder Diskutieren kann. Die Aussage, dass bei uns zwei Rechte wohnen hat mit Ihnen doch gar nichts zu tun. Damit ist nur gemeint, dass wir auch bei uns nicht nur zufriedene Bürger haben.
Das wir keinen im Ort haben der solchen Dinge wie Herrschende oder sonstiges Gesellschaftsmodelle zelebriert, das ist sehr wohl auf Sie bezogen.. Damit ist gemeint keine verschoben Ansichten durch die gute frische Luft. Natürlich gibt es bei uns auch welche die bei Bundes oder Landtagswahlen die Linke wählen. Das ist ja auch in Demokratie völlig in Ordnung.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 29.09.2015 um 06:46 Uhr
Na, dann ist das ja klargestellt.

Wie kommen sie Herr Büttel eigentlich auf die Idee, dass die Partei (!!!) "Die Linke" von mir zur Linken gerechnet wird.

Das ist nichts anderes als eine Neuauflage der U"S"PD, also eine fortschrittliche Variante der Partei der Arbeiterverräter.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 29.09.2015 um 08:37 Uhr
Stimmt ja Herr Wagner.
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von:  Frank Schulze

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