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Antrag zur Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Hermann Schlosser

Gießen | Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,

folgenden Antrag bitte ich Sie, auf die nächste Sitzung des Stadtparlaments zu nehmen:

Die 1965 an den Faschisten und Kriegsverbrecher Hermann Schlosser verliehene Ehrenbürgerschaft der Stadt Gießen wird sofort zurückgezogen.

Begründung:
Schlosser war während des Faschismus Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt, Degussa, die sich millionenfach bereicherte, indem sie geraubten Schmuck und Zahngold aus den KZ´s der Nazis aufkaufte und einschmolz.

Gleichzeitig produzierte die Degussa-Tochter Degesch das Zynklon B für die Gaskammern der Vernichtungslager. Allein in den Jahren 1942/43 wurden 20 Tonnen nach Auschwitz geliefert.

Schlosser war „Wehrwirtschaftsführer“ der Nazis, Produktionsbeauftragter für die chemische Industrie des Reichsministeriums für Rüstung und Kriegsproduktion und stand auf der Kriegsverbrecherliste der USA.

Die damals genannte großzügige finanzielle Unterstützung beim Wiederaufbau des Stadtkirchenturms, seine Verdienste in der städtischen Sozialpolitik und für seine frühere Schule, das Landgraf-Ludwig-Gymnasium durch Schlosser, dürfen nicht über seine Verbrechen hinwegtäuschen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Beltz

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.746
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.09.2015 um 07:22 Uhr
Michael B., solche Anträge im Stadtparlament sind absolut richtig.

Aber bei den im Moment im Rathaus herrschenden Clique ist zu erwarten, dass dein Antrag auf die Schiene "das müssen wir detailiert prüfen ...." (sprich Sankt-Nimmerleins-Tag) geschoben wird bzw. das versucht wird. Ich denke du siehst das ebenso wie ich realistisch.

Naja du bist ja weit über 70 und dürftest im nächsten Stadtparlament nicht mehr vertreten sein, aber wenn du die zukünftigen jungen Leute in deiner Fraktion gut informierst und die dann immer wieder dran bleiben, dann dürfte der Entzug der Ehrenbürgerechte so in 2 bis 3 Jahren über die Bühne gehen.
Martina Lennartz
6.348
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 21.09.2015 um 23:56 Uhr
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/degussa-das-echo-der-vergangenheit-1.903032

Selbst in der süddeutschen Zeitung kann man das nachlesen.
Widerlich dass so ein Mensch Ehrenbürger von Giessen ist.
H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.09.2015 um 14:28 Uhr
Gießen war so viel ich weiß eine führende braune Stadt in Zeiten der NSDAP. Höchste Wahlbeteiligung für braun?
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 22.09.2015 um 16:25 Uhr
Richtig, Peter. Die UNI-Bibliothek wurde aus diesem Grund erst zeitlich nach Marburg eröffnet. In Gießen gab es "Rassenlehre" u.ä. Viel nachzulesen gibt es in den Büchereien der UNI und der Stadt.
H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.09.2015 um 16:43 Uhr
Frag Jatho der weiß alles.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 23.09.2015 um 16:09 Uhr
Jatho ist einer der intensivsten und erfolgreichsten Forscher über die Nazi-Zeit in Gießen
H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.09.2015 um 16:21 Uhr
Ich weiß und daher bei manchen Gießenern nicht so recht willkommen.
AfD Gießen
14
AfD Gießen aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 22:05 Uhr
Für uns bleiben in der Sache ein paar Fragen. Warum wurde Schlosser niemals von der amerikanischen oder später deutschen Gerichtsbarkeit zur Verantwortung gezogen ? Warum wurde Schlosser das Große Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland und die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt verliehen und nie aberkannt ? Wenn dann, nach Herrn Herolds Aussage, die Ehrebürgerschaft von Giessen auf der Tatsache beruhen soll, dass Giessen eine braune Stadt ist, was ist dann die Stadt Frankfurt und die ganze Republik ? Alles braun ? Und weiter bleibt für uns die Frage, warum Verurteilt man den damaligen Geschäftsführer Gerhard Friedrich Peters der Zyklon B herstellenden Firma Degesch für die Beteiligung am Mord, zieht aber hier das rechtlich nicht belangte Verwaltungsratsmitglied Hermann Schlosser in den Sumpf der Geschichte. Sind das die wichtigsten Probleme unsere Stadt, einem seit 36 Jahren verstorbenen Mann die kleinste zuteil gewordene Ehre abzusprechen ? Fahren Sie, Herr Beltz, in den Taunus nach Kronberg und stellen dort am Grab von Hermann Schlosser ein Hinweisschild auf seine Vergangenheit auf. Ob Sie sein Grab oder seine Ehre schänden, spielt sicherlich keine Rolle mehr, denn es interessiert fast niemanden. Aber Giessen erweisen Sie damit keinen Dienst, dass Sie versuchen die Geschichte der Stadt und seiner Menschen zu säubern. Geschichte hat man, und daran läßt sich nichts säubern. Wissen Sie was Ihre Eltern im 3.Reich gemacht haben ? Gearbeitet ? Für das System ?
H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 23:42 Uhr
Habe ich von ist geschrieben. Ich schrieb zu Zeiten der NSDAP. Haben wir die jetzt? Ich weiß wir haben eine AfD, soll ja irgendwie eine Alternative sein.......... Zu was?
H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.09.2015 um 08:59 Uhr
Man kann das eine tun, ohne es wirklich zu wollen.
Ich hatte doch schon erklärt ich konnte damals und auch heute nicht meine Stimme einer der etablierten Parteien geben und keine Stimme ist eine verlorene. Bei der AfD war sie damals richtig, ein Zeichen meiner Unzufriedenheit(wie bei vielen anderen auch) aber wirklich anfangen konnte die Partei damit nichts. Sieht man doch jetzt was aus ihr geworden ist.
Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 25.09.2015 um 10:28 Uhr
Bla bla bla... um Ausreden nie verlegen, man kann es bald nicht mehr lesen.
Diese Stimme mehr, war weder damals noch heute richtig!
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 25.09.2015 um 16:02 Uhr
Sehr geehrte Herren der AfD,
ich kann mich mit Personen unterhalten, jedoch nicht mit einem Plakat.
H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.09.2015 um 14:53 Uhr
Ja so geht es mir auch mit Avataren ;-)
Karl-Ludwig Büttel
3.882
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 26.09.2015 um 15:06 Uhr
Was für eine langweilige Wiederholungsschleife ohne jeglichen Sinn. Immer wen die Argumente ausgehen wird das Avatar Problem gezogen.
Sie haben die Rechtspopulisten gewählt und Ihre Äußerungen zur Griechenlandkrise einschließlich des gelöschten Artikel dazu lassen darauf schließen, dass dies, Ihre Überzeugung ist. Ebenso Ihre Vorschläge zur Bewältigung der Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland. Das passt schon zur AFD.
Von einem Mann in Ihrem Alter und dem Anspruch Weise zu sein kann man schon erwarten, dass er weiß was er wählt.
H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.09.2015 um 17:00 Uhr
Ja und wenn Sie lesen könnten hätten Sie meinen Grund gelesen. Ich folge nicht irgendwelchen Parteienparolen oder sonstigen Verlautbarungen sondern mache das was mir in just dem Moment gerade richtig erscheint.
Ich muss mich nur wundern, dass immer wenn jemand etwas gegen mich hat, Sie sofort auf den Zug aufspringen. Warum behalten Sie es nicht für sich oder sagen Sie es mir persönlich. Alles andere ist doch nur Effekthascherei. Sich über andere zu äußern ist doch etwas billig. Ja auch ich verfalle manchmal in dieses Tun. Aber auch ein Irrer ist ein Mensch. Für die Pusteblume auch "Errare humanum est" aber bitte nur den ersten Teil nicht den vollständigen Ausspruch, denn der könnte ja wieder gegen mich verwendet werden;-)
Karl-Ludwig Büttel
3.882
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 26.09.2015 um 17:10 Uhr
Sie begreifen nicht mal Ihr eigenes Handeln und wollen anderen Vorschriften erteilen. Ihr Verhalten gleicht dem eines kleinen trotzigen Kindes. Das ist für mich aber kein Grund oder Argument.
Ich springe nicht auf Züge, das ist mir zu gefährlich. Ich äußere mich dann wenn ich der Meinung bin mich äußern zu müssen. Sie erinnern an die großen Politiker nah dem Motto was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
Sie verstehen auch noch was falsch. Es hat niemand was gegen Sie, sondern gegen Ihre Argumente und Ihr niedergeschriebenes. Darum geht es im Netz. Sie als Person stehen dabei zumindest bei mir überhaupt nicht zur Debatte. Warum auch.
Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 26.09.2015 um 17:19 Uhr
Ops Herr Büttel, wollte gerade sinngemäß etwa das Gleiche schreiben, dann erübrigt sich das.
So ist es nun mal und das hat der werte Herr seit 2008 nicht verstanden!
Und das "Große Latinum" sollte er besser Google überlassen, wie so vieles von dem man keine Ahnung hat.
Martin Wagner
2.746
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 27.09.2015 um 07:40 Uhr
Peter H.schrieb:

(...) "Ich folge nicht irgendwelchen Parteienparolen oder sonstigen Verlautbarungen sondern mache das was mir in just dem Moment gerade richtig erscheint." (....)

Da kann ich voll zustimmen - Peter H. wird mir immer sympatischer.

Brecht die Macht der Marionetten des Kapitals innerhalb der etablierten Parteien! Lasst nicht denken - denkt selber.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 27.09.2015 um 11:04 Uhr
Nachdem mich der Schreiber der AfD vom 24.9. persönlich angesprochen und nach meiner Meinung gefragt hat, wiederhole ich hier einen Teil meiner Antworten.
Zur Frage "Warum wurde Schlosser niemals von der amerikanischen und später der deutschen Gerichtsbarkeit zur Verantwortung gezogen?"
Gegenfrage: Warum wurde kein Nazi-Richter je zur Verantwortung gezogen? - Weil der Nachfolgestaat BRD mit Nazis besetzt war und auch von seiten der Wirtschaft logischer Weise kein Interesse bestand.

"Warum hat Schlosser das Große Verdienstkreuz mit Stern (verliehen bekommen)
Antwort: siehe erste Frage. Prof. Richter hat z.B. derartiges abgelehnt, weil schon zuvor viele Nazis derartige Orden erhalten haben.

"....ob sie sein Grab oder Ehre schänden...."
Welch Ehre sollte Schlosser haben?

Schlimm genug, dass die Stadt Gießen (die jeweils Regierenden) sich so schwer tut, die Nazi-Vergangenheit aufzuarbeiten. Greif-Denkmal oder zuletzt Otto-Eger-Heim sind nur zwei Beispiele für die Unfähigkeit Verbrechen Verbrechen zu nennen.
Der Ruf: Gießen ist bunt beinhaltet wohl schwarz-rot-gold-braun................
Karl-Ludwig Büttel
3.882
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 27.09.2015 um 12:42 Uhr
Ja Herr Wagner Sie und Herr Herold das passt....der undogmatische Linke und der AFD Wähler was für ein Gespann.
Das kann man ja wirklich nicht mehr ernst nehmen.
Martin Wagner
2.746
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 27.09.2015 um 20:00 Uhr
Herr Büttel was sie ernst nehmen oder nicht bleibt ihnen überlassen.

Frau Back, vielleicht "stehe ich auf dem Schlauch" aber ihren Link verstehe ich nicht. Vielleicht können sie mir eine kurze Interpretationshilfe geben.
Martin Wagner
2.746
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 27.09.2015 um 20:12 Uhr
.... ha,ha .... das muss ich mit einem leichten Anflug von Achtung feststellen: Gut gekontert Frau Back.
H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 27.09.2015 um 21:00 Uhr
Was ich hier oder an anderer Stelle äußere ist meine Sache und es muss auch nicht jedem gefallen. Habe es ja schon einmal gesagt. Warum lest ihr das was ich schreibe?
Wenn mich etwas stört, dann lese ich es nicht.
Aber manchmal habe ich das Gefühl, Ihr braucht es.
Jetzt ein Beispiel aus der Tierwelt, wer will kann es ja auf sich beziehen, ist aber nicht in meiner Absicht. Nur um es zu veranschaulichen. Es gibt da Tiere die suhlen sich im Dreck(als solcher wird ja mein Schreiben gesehen) weil es ihnen Spaß macht. Mir jedenfalls nicht.
Nur auch ein Wurm der getreten wird krümmt sich.

Schönen Abend und Woche.
Martin Wagner
2.746
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 28.09.2015 um 06:43 Uhr
Gerhard Gebauer aus Hungen schrieb am 28.09.2015 um 00:02 Uhr:

(....) "Die Internetseite der GZ ist eine interaktive Plattform auf der Bürgerreporter miteinander kommunizieren. Das Vorhandensein der Kommentarfunktion zeigt an, dass dies von den Betreibern auch gewünscht ist." (...)

Das schätze ich völlig anders ein. Die Redaktion / den Herausgeber interessiert überhaupt nicht, dass Bürgerreporter miteinander kommunizieren (und schon überhaupt nicht in welcher Form). Das sind knallharte Kapitalisten bzw. deren Angestellten und da geht es nur um "viel Kohle". Mitmach-Zeitung (für diesen Titel braucht es halt die Kommentarfunktion) ist dabei ein so genanntes Alleinstellungsmerkmal. Das wird im "überbevölkerten" Werbezeitungsmarkt in Giessen eben für den Neueinsteiger dringenst gebraucht.

Wie ich darauf komme? Meine Erfahrungen wie die Redaktion mit kommerzielle Werbung hier im Onlineteil der Zeitung umgeht.
H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.09.2015 um 07:37 Uhr
Gut Martin, aber eines geht ganz unter. Die Kommentare werden gelesen, ja. Dass aber immer mehr sich abwenden, nicht mehr mitmachen, außer den ... das geht ganz unter.
Sobald einer der ... irgendwo, natürlich nicht überall, auftaucht kommentieren einige nicht mehr mit.
Aber zum Spaßmacher, zum Narren möchte ich mich nicht machen. Das sollen die anderen ruhig tun.
Karl-Ludwig Büttel
3.882
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 28.09.2015 um 10:09 Uhr
Genau Herr Wagner und weil es um Kohle geht, sind unsere Beiträge und Kommentare so wichtig. Darauf, dass habe ich versucht schon mehr zu erklären baut sich das Prinzip auf. Die BR sind nicht mehr als ein Werbe - Multiplikator. Je mehr hier schreiben und kommentieren umso mehr wird das Forum gelesen und damit die verlinkte Werbung und evtl die Printausgabe. Das ist doch wie schon geschrieben völlig in Ordnung wir nutzen die Forums – und Beitragsmöglichkeit kostenlos und die Herausgeber bzw. eher die Betreiber dieses Forum verdienen sich ihr Brot durch Werbung. Wer hier schreibt finanziert die Betreiber und muss damit rechnen dass seine Beiträge und Kommentare gelesen werden. Entsprechend wird darauf geantwortet oder nicht. Auch kann ich nicht ohne den Beitrag oder Kommentar zu lesen entscheiden ob mir was gefällt oder nicht ,wie witzig ist das denn. Natürlich kann ich erst nach dem lesen entscheiden ob ich mich dazu äußern will oder nicht. Es geht auch in einem solchen Forum nicht darum wer Recht oder Unrecht hat dazu sind wir Alle verschieden, sondern wie im Netz üblich um die Auseinandersetzung mit einem Thema. Das man sich ab und an persönlich mit dem Namen anspricht in der Diskussion mag für den einen oder anderen dem Ganzen eine Persönliche Note verleihen dem ist aber nicht so. Ich kann niemanden angreifen den ich nicht kenne sondern nur das was er schreibt. Das wird aber leider immer wieder verwechselt. Man denkt halt man sei in einer Zeitung oder auf dem Seltersweg wir befinden und aber im Internet.
Persönliche Kontakte sind natürlich nicht ausgeschlossen. Läuft ja auch unter den BR ganz gut. Das verbindet dann auch im Forum. Völlig logisch.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 28.09.2015 um 13:18 Uhr
Auch wenn es mit dem Thema eigentlich nichts zu tun hat, will ich das literarische Niveau einigermaßen hochhalten:

"Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten." (Karl Valentin)
Martin Wagner
2.746
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 29.09.2015 um 06:41 Uhr
Frau Gebauer und Herr Büttel.
Ich persönlich komme mit dem Widerspruch, einerseits hier in der Onlineausgabe gegen die Kapitalisten zu arbeiten und anderseits weil ich das hier tue einen Kapitalisten mithelfe Gewinne zu machen, klar. Das ist sehr ärgerlich, aber den Widerspruch halte ich aus, denn mir ist eben das "einerseits" wichtiger.
Karl-Ludwig Büttel
3.882
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 29.09.2015 um 09:03 Uhr
Ja aber nur weil Sie einen Profit davon haben. Da, ist Ihnen, Ihre Einstellung und Ihr Geschreibsel egal. Ihre Ideen und Gedanken können Sie nämlich sonst nirgends oder nur ganz schwierig unter das Volk bringen. Sie ärgern sich darüber, ich nenne weiterhin inkonsequente Handlung und Unglaubwürdigkeit des Geschriebenen. Wenn ich mich über etwas ärgere oder etwas nicht mit meiner Einstellung vereinbar ist, dann nutze ich es auch nicht zu meinem Vorteil. Das ist um Ihre Worte zu gebrauchen eine Bereicherung an anderen und somit kapitalistisches Handeln. Es ist natürlich Ihnen überlassen wie Sie es mit sich vereinbaren können. Daran sieht man aber, dass auch Sie abhängig sind von dem System und es sogar benötigen. Ich könnte dabei nicht in den Spiegel sehen. Zum Glück habe ich nicht diese Einstellung.
H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 29.09.2015 um 10:59 Uhr
Ich finde es gut, wenn man den Gegner dazu benutzt ihn zu bekämpfen. Kluge Taktik und dazu noch kostenlos.
Martin Du machst es genau richtig und ich nehme an, die Anwürfe machen Dir nichts aus und du kannst daher unbesorgt in den Spiegel sehen.
Martin Wagner
2.746
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 30.09.2015 um 07:29 Uhr
Kurz zu Herrn Büttel, Herrn Herold und Frau Back.

Ja, es stimmt ich selber fordere bei anderen Bürgerreporter Konsequenz ein. In wieweit ich bei meinem Verhalten hier in der Onlineausgabe inkonsequenz bin mag jede/r Leser/in selber einschätzen. Wasser predigen und Wein saufen das geht überhaupt nicht (Redewendung der heutigen Jugend)!

Kurzwiederholung: Für mich ist das eine Frage der Abwägung.

Ich finde der Argumente sind genug ausgetauscht. Ich lass das mal so stehen, auch wenn ich in dieser Fragestellung "schlecht weg komme".

Übrigens, ich schaue nicht in den Spiegel. Den Hals kann ich morgens auch waschen ohne da rein zu schauen. ;-)
H. Peter Herold
29.394
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 30.09.2015 um 10:14 Uhr
Martin :-))
Karl-Ludwig Büttel
3.882
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 30.09.2015 um 10:26 Uhr
Herr Wagner, das ist in der Situation die beste Lösung.:) (ich wollte auch mal so ein Dingens sinnlos verwenden)

Heute stand der Bericht zum Antrag von Herrn Beltz in der Zeitung. Es bewegt sich doch in Gießen. Es wurde gleich mehrere Prüfaufträge in der Presse erläutert.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 30.09.2015 um 13:15 Uhr
Danke Frau Back. Ich werde von der Sitzung im Parlament berichten und aufzeigen, wie da getrickst wird.

Zur AfD: Sie verteidigen den Faschisten Schlosser eventuell so sehr, weil sie Goldgeschäfte mit der Degussa betreiben. Müssen Sie sich dafür schämen? Recht prominente Mitbürger haben direkt an jüdischem Zahngold verdient.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

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