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Die Kirchenbänke sind leer, noch!

für Lesebrillenbenutzer-auf dem Bild sind leere Kirchenbänke. Die nette Dame heißt Maria.
für Lesebrillenbenutzer-auf dem Bild sind leere Kirchenbänke. Die nette Dame heißt Maria.
Gießen | Schade eigentlich. Die Ev.Kirche in Grossen Linden ist seit dem 10. September Donnerstags von 8 - 18 Uhr offen. Aber Keiner weiß es oder nur Wenige!
Vielleicht wird ja der Artikel: 5 Minuten mit Gott
doch noch gedruckt.
Ort der Stille
Ort der Begegnung
Ort des Gesprächs unter vier oder mehr Augen
Kein Eintritt, kein Austritt
Immer einen freien Platz, 450 Sitzplätze.
Komme einfach, trau Dich

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 18.09.2015 um 20:21 Uhr
Ich finde das ist ein schönes Bild und die Kirchen sollten sich langsam dran gewöhnen. Der Einfluss der Kirche verliert in den Köpfen der Menschen an Bedeutung und die Leute lassen sich nicht mehr von Hirtenmärchen manipulieren. Wird nur Zeit dass die Politik auch erkennt das die Konfessionslosen langsam aber sicher die Mehrheit in deutschland bilden.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 19.09.2015 um 00:23 Uhr
Keine Angst, Herr Schmidt. Dieser offene Donnerstag hat überhaupt nichts mit Messe, Gottesdienst, wie auch immer genannt, zu tun. Die einzig sichtbare und lebende Person sind jeweils eine Kollegin oder ich. Wir bieten Stille pur oder ein anonymes Gespräch völlig konfessionslos an. Mehr nicht, wenn nicht mehr gewünscht. Auch wenn Sie oder sie an nichts glauben, dürfen sie gerne kommen. Vielleicht glauben sie, wenn sie hinaus schreiten daran, das es da irgendetwas gibt, was nicht mit dem Joystick bedient werden kann. Wenn sie kommen und mich überzeugen, hätten Sie gewonnen und ich Einiges verloren. Denken Sie darüber nach, z.B. in der Kirche. Sie können es auch im Karstadt oder Stadtbus. Nur da ist es etwas laut.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.09.2015 um 00:56 Uhr
Ich will sie nicht überzeugen. Ich will nur meine Meinung sagen. Das darf ich heute, auch wenn es gerade die Kirche lange sehr erfolgreich verhindert hat. Ich gehe sogar gerne in alte Kirchen.Ich schätze die Kunst und die Architektur. Aber sonst mag ich nichts an diesen Orten. Wenn ich nachdenken will, dann lehne ich mich in meinem Sessel zurück, ziehe Kopfhörer aus und lasse mich von der Musik entführen.
Christine Stapf
8.211
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 19.09.2015 um 17:25 Uhr
Hallo Dieter, ein schöner Ort der Stille !
Dir ein angenehmes Wochenende :-)
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 20.09.2015 um 00:04 Uhr
Danke Dir auch Christine. Man hat Zeit, über alles nachzudenken und dann, wenn niemand kommt, arbeiten.
@H.Schmidt. Im ersten Moment ist die Kirche, das Gleiche wie ihr Sessel. Wenn sie ihren Ort gefunden haben, an dem sie sich wohlfühlen und nachdenken können, ist dies der Anfang. Sie können in dem Sessel fast alles machen, wie in der Kirche. Nur ist diese eine Servicestation mit etwas mehr "Equipment".
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.09.2015 um 05:46 Uhr
Herr Petersen, wollen sie mir erklären mein Sessel vertritt eine Ideologie die Millionen Todesopfer gefordert hat?
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 20.09.2015 um 08:10 Uhr
Sehr geehrter Herr Petersen,
sehr geehrter Herr Schmidt ......

..... auch wenn die Frage von Herrn Schmidt an Herrn Petersen gestellt ist, erlaube ich mir hier ein Hinweis zu geben.

Herr Schmidt schreibt hier öfters in Kommentaren gegen Religion und insbesonders gegen Religionsgemeinschaften. Das finde ich prinzipiell in Ordnung. Dabei wird mir aber zu oft (und hier ist es offensichtlich auch der Fall) der Begriff "Kirche" ungenau verwand.

Herr Petersen gibt seiner Freude über einen Ort (!!!!) der Stille Ausdruck. D.h. konkret da ist ein Gebäude offen für alle Menschen die diese suchen. (Obwohl das mir nicht ganz klar ist ... es handelt sich ja um einen Raum in einer Evangelischen Gebäude und die sind - im Gegensatz zu den Katholiken - ausserhalb von "Veranstaltungen" der Religionsgemeinschaft abgeschlossen .....!) Also ausgesprochen auch für Andersgläubigen bzw. Nichtgläubigen und Gegner der Gläubigen.

Herr Schmidt - so läßt sein letzter Kommentar vermuten - denkt bei dem Begriff "Kirche" zu erst wohl nicht an das Gebäude mit diesem Namen, sondern an die verfasste Religionsgemeinschaft (ich bevorzuge den Begriff Amtskirche, denn es gibt ja daneben immer auch eine Volkskirche, die wenig mit den Handlangern der Mächtigen etwas zu tun hat).

Mit anderen Worten: Herr Petersen und Herr Schmidt "reden" aneinander vorbei.

Herr Schmidt hat es bisher leider noch nicht geschafft einen Artikel zu den Hauptgründen seiner fundamentalen Ablehnung der Amtskirchen zu schreiben oder eine gegen die Religionsgemeinschaften gerichtete Veranstaltung zu organisieren. Kommt vielleicht das noch - das dürfte eine spannende Angelegenheit werden.
Christine Stapf
8.211
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 20.09.2015 um 12:10 Uhr
Ich möchte keinen großen Kommentar abgeben, sondern nur dem letzten Absatz von Herrn Wagner zustimmen !

Herr Schmidt hat es bisher leider noch nicht geschafft einen Artikel zu den Hauptgründen seiner fundamentalen Ablehnung der Amtskirchen zu schreiben oder eine gegen die Religionsgemeinschaften gerichtete Veranstaltung zu organisieren. Kommt vielleicht das noch - das dürfte eine spannende Angelegenheit werden.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.09.2015 um 12:15 Uhr
"Herr Schmidt hat es bisher leider noch nicht geschafft einen Artikel zu den Hauptgründen seiner fundamentalen Ablehnung der Amtskirchen zu schreiben"
Das ist schnell gemacht. Die Kirchen waren ein Machtinstrument Einzelner und hatten immer ihr Fähnchen im Wind. Die Kirche hat das Leben der Menschen brutal diktiert und jede Abeweichung vom christlichen glauben brutal bekämpft. Sie hat Wissenschaft verboten und Wissenschaftler verfolgt, verbannt oder sogar getötet. Sie hat ältere Kulturen zerstört und diffarmiert. Hexen und Ketzererfolgung betrieben. Das mag heute natürlich nicht mehr zutreffen aber sollte immer im Hinterkopf behalten werden. Im 20 Jahrhundert hat die Kirche sich mit den schlimmsten faschistischsten Regimen solidarisiert. Beispielsweise Hitler, Mussolini oder Franco. Die Kirche hat es nicht bis heute nicht geschafft Missbrauchs- und Misshandlungsopfer durch ihr teilweise hohes Personal zu entschädigen und beharren auf darauf für eine angebliche Enteignung von 1800 Platsch ausgeglichen zu werden.
Die Kirche diskriminiert Homosexuelle, Frauen, Andersgläubige und Atheisten. Es gibt Orte in Deutschland in denen die Kirche fast zu 100% Arbeitgeber im sozialen bereich ist. Da haben nicht Christen keinen Zugang auf dem Arbeitsmarkt. Selbst christen können jederzeit gefeuert werden wenn sie sich zu ihrer Homosexualität bekennen oder sich einfach neu verheiraten. Finanziel aber werden diese einrichtungen zu über 90% vom Staat und Kassenleistungen.
Was ich von der Evangelischen Kirche halten soll deren "Erfinder" ein antisemitischer, frauenfeindlicher Sozialrassist war weiß ich bis heute nicht.
Schlimm finde ich dass ich mir vorstellen kann das die Obersten aller Kirchen nicht einmal an das glauben was sie predigen aber wissen wie gut diese Märchen ihnen einen gewissen Lebensstandart sichern.

" oder eine gegen die Religionsgemeinschaften gerichtete Veranstaltung zu organisieren"
Wieso sollte ich das tun? Jeder kann glauben wass er will. So lange er seinen glauben nicht anderen aufzwingt. Das kann durch "Missionare" in der Innenstadt geschehen, durch Taufe oder ganz versteckt in Kindergärten oder Jugendgruppen. Was Lieschen Müller glaubt geht mir am Ar--llerwertesten vorbei. Aber wenn sie versucht den glauben ihrer Enkelin aufzuerziehen bin ich dagegen. Viele Leute die nicht von sich aus glauben und dazu erzogen werden haben sehr große psychische Probleme. Das gilt es zu verhindern.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 20.09.2015 um 12:41 Uhr
Danke H.Wagner und Christine für die Einwände und H.Schmidt für die wirklich offenen Worte. Den Mut hat nicht jeder. Hier kurz mein "Glaubensbekenntnis": Ich glaube an ein "höheres Wesen", wobei das Wort Wesen sogar noch falsch ist. Eher eine Institution, viele nennen ihn Gott, ich auch. "Es" könnte 1. auch weiblich sein, obwohl es eigentlich körperlos ist. Kann auch Erwin heißen. Ist doch völlig egal. Ich sage immer nur, schaut zum Himmel und erklärt mir die Unendlichkeit. Die Frage bleibt offen und damit ist der "Beweis" für etwas Überirdisches da. Konfissionen sind für mich nur Versionen und Richtungen. Deshalb ist die von mir angesprochene Kirch selbstverständlich für ALLLLLE da. Wenn jemand an gar nichts glaubt, bitte trete ein, kein Problem. In einem Geschäft würde man von vielleicht Bedarfsweckung sprechen. Das Konfessionslose Betreten jeder Kirch gilt natürlich auch zu Gottesdienst, Messen usw. Kein Mensch hakt am Eingang eine Liste ab.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 20.09.2015 um 13:24 Uhr
Die Unendlichkeit lässt sich heute recht gut erforschen. Und die Ergebnise dieser forschung legen nahe das alles sehr viel komplexer ist als "Es werde Licht" zu sagen. Haben sie mach den Katechsimus der katholischen Kirche gelesen? Gruselige Lektüre. Da steht sogar drin das man Homosexualität heilen könnte.
Leider kennen heute wenige Menschen ihren Glauben, bzw. haben ihre eigene Version. Das hat aber mit dem was die Bibel lehrt und die Kirche propagiert hat nichts mehr zu tun. Hätten sie damals behauptet Gott könne ja auch eine Frau sein und Erwin heißen hätte der Pastor schonmal Reisig sammeln lassen.
Die Kirche gibt sich heute gerne offen und tolerant. Eben weil es mehr und mehr Konfessionslose gibt. Was mich wundert, radikale Glaubensdogmen finden doch reissenden Absatz bei jungen Leuten.
Und natürlich ist die Kirche nicht für alle da. Das Gebäude vielleicht, wer spielt schon gerne vor halb leeren Rängen? Aber was den Arbeitsmarkt angeht schottet sich die Kirche ab. Was Schulen und Kindergärten angeht ebenso. Aber der Löwenanteil der Kohle für den Unterhalt kommt vom Staat. Nicht aus der Kirchensteuer sondern aus Steuergeldern die jeder zu bezahlen hat.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.09.2015 um 16:35 Uhr
Wie gut, dass jeder was und wie er glauben will und kann, selber entscheiden kann.
Morgen ist Donnerstag. 8 - 18 Uhr? Wenn ich die Kirche finde, komme ich vorbei.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.09.2015 um 16:44 Uhr
Lieber Martin, die ev. Kirche versucht es momentan unter dem Schlagwort "Offene Kirche" den Menschen zu ermöglichen, den sonst verschlossenen Kirchenraum(Diebstahl und Zerstörung)für eine stille Einkehr nutzen zu können. In unserer schnelllebigen Zeit bitter nötig.
Im übrigen. Meist sind auch die katholischen Kirchen, wenn nicht gerade Klosterkirchen, dem Zutritt in den Gottesraum verschlossen, zumindest ist dann dort ein trennendes Gitter um wie oben geschrieben Diebstahl und Zerstörung zu verhindern.

Es soll Menschen geben, die haben keine Achtung vor dem Gut anderer.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 23.09.2015 um 18:39 Uhr
Die Kirche hatte stets "Achtung" vor dem Gut anderer. Achtung war geboten bevor sie es sich geholt haben.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 23.09.2015 um 19:09 Uhr
Ich sitze Morgen zwischen 10 und 14 Uhr auf einen der 450 Plätze. Sonst nur zw. 10 und 12.
Also Peter, bin gespannt.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.09.2015 um 21:23 Uhr
Ich komme ohne Sonnenbrille damit du mich auch erkennst.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 08:00 Uhr
Kurz zu Peter H. 's Kommantar vom 23.09.2015 um 16:44 Uhr:

Da kann etwas nicht stimmen. Meines wissens ist im Kirchenrecht genau festgeschrieben, dass die Gebäude auch außerhalb der "eigenen Veranstaltungen" offen zu sein haben. Das mit Vandalismus bzw. Diebstahl wird schon stimmen, aber die Amtskirche ist ja nicht dumm. Dann wird halt vieles weggeschlossen, abgesperrt oder nur ein Teil des Gebäudes geöffnet.

Natürlich wäre es den Herren (Damen haben die ja nicht ....) der Amtskirche lieber, dass dieser Rechtsanspruch des "Fussvolkes" eingeschränkt wird, aber auch diese Herren wissen, dass es eine Volkskirche gibt und nicht nur ihren (Macht)apparat.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 08:29 Uhr
Das ausgerechnet die Kirche Angst hat vor Diebstahl, Vandalismus und Zerstörung entbehrt nicht einer gewissen Ironie
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 15:15 Uhr
Jeder hat halt so eine Meinung. Ist jedem freigestellt, dann aber bitte auch jedem seine lassen.
@ Martin, ich glaube aber mit Kirchenrecht habe ich nichts am Hut. Du meinst wahrscheinlich katholisches Recht. Da könnte was wahres dran sein, denn deren Kirchen sind wohl offen, aber wie schon geschrieben, in den Gottesraum kommt man nicht bei allen.
Bei jeder Ironie Herr Schmidt, steckt immer auch ein Stück Wahrheit.
Im übrigen, ich war dort und habe eine schöne sehr alte Kirche vorgefunden. Romanischer Baustil bei dem mir einfiel: Ein feste Burg .... Ich nehme an das dies allseits bekannt ist. Auch bei den Nichtbekennenden.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 16:02 Uhr
Bei dem was die Kirche sich erschlichen , gestohlen beziehungsweise verbrannt und zerstört hat hält sich mein Mitleid in engen Grenzen.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 18:42 Uhr
Ich glaube Ihr Mitleid ist der Kirche wurscht. Wahrscheinlich der Kirche insgesamt auch die Art wie ich glaube und meinen Glauben lebe.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 18:50 Uhr
Die Kirche erschleicht sich bis heute Ausgleichszahlungen aus einer fragwürdigen Enteignung. Meine Steuern scheinen sie zu interessieren.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 23:14 Uhr
Frau Back, laut Kirche und Bibel ist der Mensch von Geburt an ein Sünder. Mehr Menschenfeindlichkeit geht nicht.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 23:36 Uhr
Man kann glauben, muss aber nicht alle Facetten der "Vereinsregeln" der Kirche mitgehen. Ich bin in dieser Beziehung kein Sünder, weder vor noch nach der Taufe. Ich kann auch Niemanden mit drei Vater unser und einer Ablaßzahlung die Sünden vergeben. Trotzdem habe ich einen Glauben. Beginnen Sie doch ganz oben(nicht im Himmel) Wir Deutschen haben wegen unserer "Vergangenheit" eine Grundschuld, die wir täglich aufs Brot geschmiert bekommen oder viel schlimmer, selber schmieren.
Nicht DIE Deutschen haben etwas Schreckliches gemacht, sondern einige Deutsche. Aber Sie nicht und ich nicht, richtig?
Der Satz kann vom VS so übernommen werden.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 24.09.2015 um 23:56 Uhr
Sie sind eben ein wischi waschi Christ. Der Kreuztot Jesu für die Erlösung von der Erbsünde ist Fundament des christlichen Glaubens. Klar das viele das heute als überholt ansehen aber es trotzdem ist es die Grundlage des Christentum.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 25.09.2015 um 08:03 Uhr
Peter H. - deine Ausage zu Recht erstaunt mich schon etwas.

Rechtsetzung und Rechtsausübung ist natürlich immer eine Machtfrage. Wenn die Ansichten der Mehrheit der Bevölkerung (oder wie in diesem Fall der Gläubigen) sich nicht darin spiegeln ist der Kampf um eine neue Rechtssetzung und Rechtsausübung aktuell auf der Agenda. Das dauert aber in der Regel einige Zeit bis die Mehrheit sich gegenüber dem Machtapparat durchgesetzt hat. (Beim Staat einige Jahrzehnte - bei der katholische Amtskirche ist mit Jahrhunderten zu rechnen.)

Finde ich überhaupt nicht gut, aber der Apparat versteht es geschickt dieser Prozesse in die Länge zu ziehen. Da das so ist, sollte die Bevölkerung das in ihrer Geschichte erkämpfte meist nicht besonders fortschrittlich Recht (neben dem Kampf um neue Rechte) mit "Haut und Haaren" verteidigen.
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Dieter Petersen

von:  Dieter Petersen

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Dieter Petersen
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