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Wie äußert sich religiöser Extremismus und wie geht man rechtzeitig dagegen vor? Seminar für Lehrer und Jugendförderer am 30. September

In der Fortbildung steht die Jugend zwischen Islam und religiösem Extremismus im Mittelpunkt.
In der Fortbildung steht die Jugend zwischen Islam und religiösem Extremismus im Mittelpunkt.
Gießen | Was macht junge Menschen für die Propaganda der radikal-islamischen Prediger so empfänglich? Wie erkennt man salafistische Tendenzen bei Jugendlichen? Diesen Fragen geht ein Seminar nach, das sich gezielt an Lehrer und Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit richtet: „Religiöser Extremismus – Erscheinungsformen und Präventionsansätze in der Jugendarbeit“ findet am 30. September bei der Jugendförderung des Landkreises Gießen (Bachweg 9, 35398 Gießen, Seminarraum 2. Stock) statt.

„Um unsere demokratische Gesellschaft zu stärken, müssen wir nicht nur nach links und rechts schauen und gegen dort entstehende Probleme rechtzeitig vorgehen, sondern auch radikal-islamische Tendenzen ernst nehmen und darüber aufklären“, sagt Dirk Oßwald, Jugenddezernent im Landkreis Gießen. Aus diesem Grund nimmt sich die Jugendförderung diesem Thema erstmalig an und stärkt Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Jugendarbeit.

In der Fortbildung steht die Jugend zwischen Islam und religiösem Extremismus im Mittelpunkt. Theoretische Hintergründe islamischer Religion sind ein Thema, ehe sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein differenziertes Bild von Islamismus und Salafismus erarbeiten und Handlungskompetenzen erlernen. Johanna Faßnacht von der Jugendförderung erklärt: „Wir werden klären, was Jugendarbeit und Schule in der konkreten Arbeit mit solchen Jugendlichen tun und erreichen kann.“ Dabei helfen wird der Verein „Violence Prevention Network e.V.“ und dessen Referent Talha Taskinsoy.

Veranstalter ist die Jugendförderung des Landkreises Gießen. Anmeldungen nimmt Johanna Faßnacht entgegen: Telefon: 0641 9390-9233, Fax: 0641 9390-2209, E-Mail: johanna.fassnacht@lkgi.de. Die komplette Beschreibung zum Seminar sowie ein Anmeldeformular im Internet: www.lkgi-jugendfoerderung.de, www.facebook.com/lkgi.jugendfoerderung.de

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.09.2015 um 17:43 Uhr
Wird denn auch auf die christlichen bauernfänger Eingegangen? Die Kinder zu Missionaren abrichten und zum geköpft werden in andere Länder schicken. Oder die evangelikalen Gruppen die mit Kindern zum Ärger machen dann vor Abtreibungskliniken ziehen bzw. "Märsche fürs Leben" organisieren. Die Extremisten nur beim Islam zu suchen ist ein bisschen billig.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 16.09.2015 um 18:28 Uhr
Richtig Herr Schmidt - auch ich vermisse schmerzlich, dass sich - so zumindest ist das dem Text zu entnehmen - die Veranstalter eindeutig von den extremistischen Kräften in den Reihen der christlichen Kirchen distanzieren.

Der Staat sollte das, nicht zuletzt weil die Amtskirchen (Mehrzahl) das in meinen Augen nicht ausreichend machen.

Laut Verfassung leben wir in einem Staat in den Staat und Kichen getrennt sind. Aber Papier ist geduldig. Faktisch übernimmt der Staat die Funktion die Menschen arm zu machen und die Amtskirchen die Menschen dumm.
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