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"Es bleibe dabei - ein zu Hause dies sei"

Der Chor trägt "Ein zu Hause dies sei" vor
Der Chor trägt "Ein zu Hause dies sei" vor
Gießen | Der erste Geburtstag des Vitanas Senioren Centrum An der Lahn wurde am 2. September festlich mit der lang ersehnten Eröffnungsfeier des Hauses kombiniert.
Nach der Begrüßung durch Centrumsleiterin Sabine Weirich führte diese die Gäste durch den kleinen Festakt.
Bevor Pfarrer Hermann Heil aus der Pfarrei St. Albertus das Haus segnete, betonte er noch, wie wichtig es sei, in einem solchen Haus nicht nur für „mechanische Vorgänge“ wie Essen und Trinken zu sorgen, sondern auch eine Gemeinschaft und ein geistiges sowie geistliches Leben zu gewährleisten.
Sabine Weirich freute sich über das Engagement von Pfarrer Heil, der in Absprache mit Pfarrer Ohl alle 14 Tage eine Andacht direkt im Vitanas Senioren Centrum hält.
Nach dem Segen ging das Wort an Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz:
„Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird. Würdevoll zu Altern ist ein Ziel, dessen Erfüllung wir als Gesellschaft vielen Menschen schuldig sind. Ein würdevolles Altern bedarf Orte wie das Vitanas Senioren Centrum, ein besonderer Fleck in Gießen, direkt an unserer Lebensader der Lahn, der ganz nebenbei das Gebiet optisch aufwertet.“
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Besonders wichtig sei, dass ältere Menschen hier in die erste Reihe rückten, Wohlgefühl, Zuwendung und Geborgenheit fänden, während sie nicht abgeschottet, sondern in die Gesellschaft integriert werden würden.
Dietlind Grabe-Bolz dankte den Investoren HP&P und der Vitanas-Gruppe für die Errichtung des schönen Hauses und die gesellschaftlich wertvolle Aufgabe, die mit dem Bau geleistet wurde.
Die Investorin Gabriele Peter-Schön von der HP&P- Gruppe aus Gießen betonte, wie hervorragend sich das Domizil in die Landschaft einfüge: „Neben den Senioren bewundern auch stets die anderen Bürger das neue Gebäude an der Lahn. Der einstige Plan auf dem Papier ist durch die Arbeit der vielen fleißigen Bauleute und durch Herz und Fachwissen der Stadt rasch zur Realität geworden. Allesamt haben großartige Arbeit geleistet, ganz egal, wie straff der Terminplan auch gewesen sein mag.“
Weiter sei die kompetente Betreuung von Senioren eine große Aufgabe dieser Zeit, auf die die Gesellschaft achten müsse.
Gabriele Peter-Schöns Dank galt vor allem dem Team, dessen würdevolle Arbeit stets das seelische und körperliche Wohlbefinden der Bewohner sichere – egal ob Tag oder Nacht.
Anschließend fand die offizielle Schlüsselübergabe statt. Gemeinsam mit Centrumsleiterin Sabine Weirich nahm Siegbert Popko, Regionalleiter der Vitanas Gruppe, symbolisch die Schlüssel entgegen.
Der Chor trägt "Ein zu Hause dies sei" vor
Der Chor trägt "Ein zu Hause dies sei" vor
Ein Chor aus 15 Bewohnern und fünf Mitarbeitern trug ein selbstgedichtetes Lied, „ein zu Hause dies sei“ zur Melodie von „Die Gedanken sind frei“ vor.
Siegbert Popko bemerkte, dass das Lied der Bewohner genau wiederspiegelt, wie gut es ihnen in diesem Haus gehe. Er bedankte sich vor allem bei den Mitarbeitern, der „Seele des Hauses“, und wünschte für die nächsten Jahre weiterhin viel Erfolg.
Sabine Weirich konnte ihr Team auch nur in den höchsten Tönen loben: Trotz Engpässen in der Pflege gingen hier wöchentlich Bewerbungen ein, jeder der Mitarbeiter sei so motiviert, kompetent aber auch begeistert an der Arbeit, dass sich die Zufriedenheit vor allem auf die Bewohner auswirke.
Insgesamt 138 pflegebedürftige Menschen sowie 24 Mieter im Apartmenthaus des Betreuten Wohnens finden im Vitanas Senioren Centrum An der Lahn ein neues zu Hause. Darüber hinaus hat Vitanas 70 sichere Arbeitsplätze in den Bereichen Pflege, Verwaltung, Reinigung und Versorgung geschaffen. Neben der stationären Langzeitpflege wird auch eine Kurzzeitpflege, beispielsweise während Urlauben von pflegenden Angehörigen, angeboten. Das Café im Foyer sorgt für Begegnung und Austausch der Bewohner, auch mit Gästen, die nicht aus dem Senioren Centrum kommen.
Der derzeit jüngste Bewohner ist 61 Jahre, die älteste Bewohnerin 101 Jahre alt. Innerhalb dieser gut gemischten Altersgruppen helfen sich die Herrschaften gegenseitig und sind bereits zu einer kleinen Gemeinschaft verwachsen.

Der Chor trägt "Ein zu Hause dies sei" vor
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Schlüsselübergabe durch Gabriele Peter-Schön (rechts)
Schlüsselübergabe durch... 
Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz freut sich über das schöne neue Centrum
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von:  Natalija Köppl - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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Interessensgebiet: Gießen
Natalija Köppl - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion
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