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338.500 Euro für Arbeitsmarkt-Vorbereitungsprojekte

Landrätin Anita Schneider (2.v.r.) hat die Jahres-Finanzierung für vier wichtige Projekte übergeben.
Landrätin Anita Schneider (2.v.r.) hat die Jahres-Finanzierung für vier wichtige Projekte übergeben.
Gießen | „Wir wollen die vier Projekte ‚ProAktiv‘, ‚Auffordern statt aufgeben‘, ‚Plan B‘ und ‚Wegbereiter‘ weiterhin fortsetzen, weil jedes für sich eine Zielgruppe unter den langzeitarbeitslosen Menschen anspricht. Diese individuell zugeschnittenen Hilfsangebote machen es möglich, dass Menschen dieser Zielgruppe wieder das Selbstbewusstsein bekommen, dass sie brauchen, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, sagte Landrätin Anita Schneider bei der Übergabe der Bewilligungsbescheide über insgesamt 338.500 Euro an die durchführenden Organisationen.

„Aufgabe aller geförderten Projekte ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu stabilisieren, ihre Hemmnisse, die eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt erschweren, abzubauen und persönliche Perspektiven auf einen Arbeitsplatz zu erarbeiten. Für die Empfänger von Arbeitslosengeld II ist dies meist das Fundament für ein selbstbestimmtes und eigenfinanziertes Leben“, sagte Anita Schneider.

Die überreichten Fördergelder für das aktuelle Jahr stammen aus dem Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget 2015 aus Mitteln des Landes Hessen. Der Landkreis Gießen erarbeitet die Konzepte zur Verteilung dieser finanziellen Mittel. Das Sachgebiet kommunale Beschäftigungsförderung, Uwe Happel und Diana Fuhrmann-Klein, begleiten die Projekte und haben diese maßgeblich mitentwickelt. Und das Wichtigste: „Sie zeigen Wirkung!“, unterstrich die Landrätin.

Die ZAUG gGmbH verantwortet das Projekt ‚ProAktiv‘, die Jugendwerkstatt Gießen e.V. hat sich ‚Auffordern statt aufgeben‘ auf die Fahnen geschrieben, der Förderverein für seelische Gesundheit e.V. zeigt den ‚Plan B‘ auf und der Caritasverband Gießen e.V. ist ‚Wegbereiter‘ für Leistungsbezieherinnen und Leistungsbezieher nach dem SGB II.

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