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Der Dalai Lama würde „grün“ wählen – WIRKLICH?

Gießen | Der Dalai Lama würde „grün“ wählen. So will es jedenfalls der Autor des Presseberichts im Magazin Reader’s Digest verstanden wissen. Aber hat er das wirklich so gemeint, oder ist das nur eine plumpe PR-Kampagne? Der Journalist Dr. Franz Alt sprach mit ihm und veröffentlichte exklusiv vorab Auszüge aus dem Interview auf seiner Webseite.
http://www.sonnenseite.com/de/tipps/der-dalai-lama-wuerde-gruen-waehlen.html

Auszug: (…) Angesichts der aktuellen Krisen und Kriege in aller Welt fordert der Dalai Lama die Gläubigen religionsübergreifend zum Einlenken auf. „Ethik ist wichtiger als Religion“, so der Buddhist. (…) Der Dalai Lama empfiehlt eine Rückbesinnung auf Werte wie Liebe, Toleranz, Respekt und Gewaltlosigkeit. „Es wird erst äußeren Frieden geben, wenn es mehr inneren Frieden gibt. Das gilt für alle aktuellen Konflikte: in der Ukraine, im Nahen Osten, in Afghanistan, in Nigeria“, sagt seine Heiligkeit. (…) Als Beispiel für eine neue notwendige Form der Kommunikation nennt der Dalai Lama den Ukraine-Konflikt: „Osteuropa braucht Westeuropa, und Westeuropa braucht Osteuropa. Also: Redet miteinander. Begreift, dass wir im Zeitalter der Globalisierung in einer Welt leben.“ (…) Im 21. Jahrhundert müsse man deshalb „auf allen Ebenen mehr innere Werte lernen, pflegen und anwenden“, fordert der Religionsführer und betont: „In Europa würde ich die Grünen wählen, weil die Umweltproblematik unsere Überlebensfrage ist.“(…)

Bei allem Respekt, aber die gegenwärtige Politik der Grünen scheint wahrlich nicht das zu sein, was der Dalai Lama zuvor mit den Themen Ethik, Frieden, soziale Gerechtigkeit und anderen Punkten angesprochen hat!
Ja sogar andere gegenwärtige Regierungsparteien kann man ebenso nicht als vorbildhaft benennen. Herr Gauck ermutigt die „familienfreundlich“ umgebaute Berufs-Bundeswehr (…eine Unternehmen?) zu Kriegseinsätzen (…Eröffnungsrede Münchner Sicherheitskonferenz Januar 2014), Frau von der Leyen setzt seine Wünsche über die NATO-Aggressionen um und die Grünen und die Politikdarsteller anderer Parteien, tragen mehrheitlich dieses Konzept willig mit und befürworten somit die Eskalation eines Kriegskonflikts*** (siehe Spiegel-Zitat unten).
[Es macht Sinn einmal die „appetitlichen Umschreibungen“ einiger Denkfabriken zu studieren, z.B. die Atlantik Brücke als ein gemeinnütziger, privater und überparteilicher Verein mit ihrem Young Leaders-Programm, das Transatlantisches Bündnis (Bundestagsrede des grünen Omid Nouripour v. 24.05.12), die renommierte Denkfabrik „Stratfor“ mit der authentischen Rede ihres Direktors George Friedman vom 4.2.15, oder dem Thinktanks Energy Brainpool].
Die, unter der Führung der USA, in der EU forcierte NATO-Osterweiterung mit Billigung von Kriegsverbrechen der Kiewer NATO-Marionetten, die widerrechtlichen Sanktionen gegen Russland (…die massiv der deutschen Wirtschaft schaden, allein der Maschinenbau verliert Milliarden), sowie die engstirnige Blockade einer Völkerverständigung hin zu Eurasien, können kein Beitrag für eine Friedenspolitik (unter Mitwirkung der Grünen) sein, die der Dalai Lama gewiss meinte. Viele, spirituell orientierte Menschen, wie auch ich, wissen um die friedvolle Ausrichtung seiner Religion und sehen das ähnlich!

Gerade bei der Umweltpolitik in Deutschland haben sich die Grünen äonenweit von ihren ursprünglichen Grundsätzen entfernt. Allein das Beispiel erneuerbare Energien mit deren Landschaftzerstörenden (…und desaströs unwirtschaftlichen) Technologien der Windkraftanlagen, wo indessen nicht einmal Wälder und Naturschutzgebiete geschont werden, ist weder ein Beitrag für äußeren oder für inneren Frieden noch für das lernen, pflegen und anwenden von Werten, die wir alle (ob religiös oder konfessionslos) auf diesem Planeten der geistigen Schöpfung zu verdanken haben!
Wie die grüne Umweltpolitik derzeit tickt, ist nachlesbar in meinem GZ-Beitrag zur „Sitzung Regionalversammlung Mittelhessen am 23.07.2015 in Kirtorf“, oder auf der Webseite der Bürgerinitiative Gegenwind Vogelsberg, unter gleichem Titel.
GZ-Beitrag: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/105230/kirtorf-regionalversammlung-der-irrsinn-kennt-keine-grenzen-mehr-11-mal-mehr-windraeder-bis-2020-in-hessen-als-derzeit/
Webseite der BI Gegenwind Vogelsberg: http://www.rtf-radmarathon.de/VB/pages/topics/sitzung-regionalversammlung-mittelhessen-am-23.07.2015-in-kirtorf.php

Wer ein bisschen die aktuelle Politik verfolgt, wird ziemlich schnell jene weltfremde Darstellung durchschauen. Es ist an der Zeit jenen „Gutmenschen“ die Maske vom Gesicht zu nehmen und ihre wahren Motive zu enthüllen. Ich persönlich würde auf keinen Fall mehr die Grünen wählen (was ich als bewusster Ökologe und friedfertiger Naturbewahrer früher noch tat), schon gleich gar nicht, wegen ihren anderen politisch fatalen Irrwegen. Buchtipp: „Die Grünen“ von Michael Grandt (aufschlussreiche Buchbesprechung auf youtube). Betonen möchte ich allerdings, dass ich nicht alle Grünen auf die gleiche Stufe stelle, dazu kenne ich zu viele, die das Herz für die Harmonie mit Mutter Erde noch am richtigen Fleck behalten haben.

Ulrich Grüger

P.S. Kriegskonflikt***
„Tatsächlich bin ich überzeugt, dass die Deutschen kämpfen würden. Kanzlerin Merkel wäre bereit zu kämpfen und die Opposition wäre es auch.“ (US-Stratege Zbigniew Brzezinski zum möglichen Krieg gegen Russland, Spiegel Online, 29.06.2015) … noch krasser das Buch von Z. Brzezinski „Die einzige Weltmacht - Amerikas Strategie der Vorherrschaft“.

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Kommentare zum Beitrag

Dr. Tim Mattern
654
Dr. Tim Mattern aus Wettenberg schrieb am 14.08.2015 um 18:26 Uhr
Da ist er wieder, der Begriff 'Landschaftszerstörung' im Zusammenhang mit Windkraft. Ich denke, wer einmal vor einem 90 Quadrat Kilometer grossen Tagebau gestanden hat, wird angesichts dieser tatsächlicen Landschaftszerstörung den Begriff nicht mehr in Zusammenhang mit Windkraftanlagen benutzen. Wenn man die Dinger schon hässlich findet, genügt es sicher auch von 'Landschaftsverunstaltung' zu reden.
Stefan Walther
4.851
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.08.2015 um 12:16 Uhr
Schwierig hier sachlich zu antworten, zu vieles wird angerissen, man sollte evt. einen Schwerpunkt setzen? =
- bitte aber nicht über seine "(Schein-)Heiligkeit" diskutieren, zumindest diskutiere ich da nicht mit, diese religiöse Verlogenheit über den angeblichen Einsatz für den Frieden hängt mir zum Hals raus...
- über die Entwicklung, die Politik der GRÜNEN? Warum nicht, da gibt es noch ganz andere - aus meiner Sicht noch bessere - Bücher Herr Grüger
- über die Aggressivität der imperialistischen EU / Deutschlands / USA? Auch darüber lohnt es sich zu diskutieren, natürlich, aus meiner Sicht, ohne den "Russland-Versteher" zu spielen, dazu müsste man auch über die anderen Imperialisten reden, wie z.B. Russland, China... oder jetzt ganz aktuell das Großmachtstreben der Türkei...
- oder doch "nur" über Sinn oder Unsinn von Windkraft, über Megaprojekte, Stromtrassen... über Erneuerbare Energien... über die absurden "Argumente" der Klimaskeptiker.... über die drohende Umweltkatastrophe... ?

Nur ein Vorschlag, denn dieser "Rundumschlag" des Beitrages ist für mich wenig geeignet eine sachliche, kontroverse, inaltliche Diskussion zu führen.
Florian Schmidt
4.882
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 16.08.2015 um 21:43 Uhr
War es nicht die Grüne Petra Kelly die den Herrn Tenzin Gyatso erst zu diesem mystisch gütigem Überwesen stilisiert und verklärt hat? Auf die Idee wäre vorher auch niemand gekommen.
Ulrich Grüger
371
Ulrich Grüger aus Gießen schrieb am 19.08.2015 um 11:31 Uhr
Stimmt, Herr Walter, ich habe hier den Fokus nicht speziell auf die gegenwärtige Umweltpolitik der Grünen gelegt. Das war Absicht, denn der weitere politische Blick komplettiert das Bild. Ich wollte die Leser damit auch zu keiner Diskussion, vielmehr zum eigenen Nachforschen anregen… daher ein paar zusätzliche Tipps.
# Unter ‚Joschka Fischer – Kriegstreiber aus dem Hintergrund’, findet man Spannendes vom ehem. Außenminister, der bereits 1999 die völkerrechtswidrigen Nato-Bombardements gegen Jugoslawien mittrug.
# Führende deutsche Medien titelten im April 2014, im Zuge der Ukraine Krise, Russland und China rüsten auf. Eine Statistik des Friedensforschungsinstitutes SIPRI im Jahr 2013, der zehn Länder mit den weltweit höchsten Militärausgaben, zeigt ein anderes Bild auf. Sie wird angeführt von den USA mit 640, dann China mit 188, Russland mit 88, Saudiarabien 67, Frankreich 61, GB 58, Deutschland, Japan u. Indien 49 und Südkorea 35 Mrd. Dollar. 2014 sieht das ähnlich aus…
(Lesetipp: COMPACT-Heft Februar 2015, Das Spinnennetz: die US-Stützpunkte auf der Welt, von Norman Hanert, https://shop.compact-online.de/shop/compact-heft-februar-2015/ )
# In die Liste der Russland- und Putin-Versteher reihen sich Politiker wie Helmut Kohl, Helmut Schmidt, Matthias Platzeck, Gerhard Schröder, Egon Bahr, Willy Wimmer, Gregor Gysi, Peter Gauweiler… Wirtschaftsprominenz und Vertreter vieler anderer Gruppen ein (z.B. Gabriele Krone-Schmalz als Friedenspreisträgerin beim ‚Aachener Friedenspreis 2014’ oder der Publizist Jürgen Todenhöfer). Präsident Wladimir Putin erhält von seinem eigenen Volk über 80 Prozent Zustimmung, da kann mach westlicher Politiker nur neidisch sein, oder?
# Zum Einfluss der USA, z.B. über ihre Militärbasen in Deutschland, erhält man wiederum hier einen Einblick: https://www.compact-online.de/occupy-germany-schon-passiert-auszug-aus-dem-neuen-compact-spezial/
# Denkfabrik ‚Stratfor’ „US-Hauptziel seit einem Jahrhundert ist es, ein deutsch-russisches Bündnis zu verhindern“: https://www.youtube.com/watch?v=Fn1pwy7Irdg
# Über den Kopp-Verlag.de findet man zum Buch „Die Macher hinter den Kulissen“ von Hermann Ploppa, interessantes zu den Transatlantischen Netzwerken. „Man kann mehr erreichen, wenn man nicht in der Öffentlichkeit arbeitet.“, ist eine Aussage von Beate Lindemann darin, langjährige Geschäftsführerin der Atlantikbrücke.
# Zum Nato-Staat Türkei braucht man nur die gegenwärtige Strategie beobachten, die sicher tiefere Wurzeln trägt, usw. …damit soll’s genug sein.
Florian Schmidt
4.882
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.08.2015 um 11:41 Uhr
Compact-Online, youtube und der Koop Verlag. Das ist die perfekte Quellensammlung fürs fröhliche Aluhutverschwören.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 28.08.2015 um 16:11 Uhr
nun weiß ich wie man zu über 2000 Kommentaren kommt. Frau Back und Herr Schmidt, nichts zu sagen haben aber posten.
Florian Schmidt
4.882
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.08.2015 um 18:34 Uhr
Oh, hat hier jemand die 0 gewählt? Bei gewissen Quellen muss man nicht mehr zu sagen als eben Jene zu nennen.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.08.2015 um 18:12 Uhr
Nun, ich hatte ja an anderer Stelle schon geschieben, dass ich zu einem bla, bla, nichts mehr sage. So lange Sie mir nicht sagen wo der Strom bei fehlender Sonne oder fehlendem Wind her kommen soll, ist jedes weitere Gespräch überflüssig.
Die Faktenlage bei dieser "Energiewende" ist eindeutig. Außer viel Geld (über 150 Millarden) umverteilt, ist nichts geschehen in Sachen Klimaschutz z.B.
Also schreiben Sie weiter und entschuldigen Sie, dass ich nicht die richtige Zahl Ihrer Kommentare eingesetzt habe.
Florian Schmidt
4.882
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 29.08.2015 um 19:22 Uhr
Wenn Sonne und Wind weg sind, verbennen wir die Druckerzeugnisse (Bücher ist hier nicht der richtige Begriff) des Koop Verlag. Das dürfte genug heiße Luft und Energie frei setzen.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.08.2015 um 21:29 Uhr
Herr Schmidt und Frau Back erinnern mich doch stark an die Muppet-Show. Die Zwei vom Balkon

Herr Schmidt, und wieder hohle Worte .."aus alternativen Energiequellen, Kombination heißt das Zauberwort..."
"...die Technologie zur Speicherung von Windenergie ständig weiterentwickelt..."
Schon mal schlau gemacht, wo wir da stehen? Oder wieder nur "bla, bla" Oder in Windkraft investiert? Dann allerdings verstehe ich Sie

Na, ja, mir ist die Zeit zu schade
Florian Schmidt
4.882
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 29.08.2015 um 22:09 Uhr
Was passiert eigentlich wenn die Sonne sich durch die Chemtrails verdunkelt und durch die dicken Wolken kein Wind wehen kann?
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.08.2015 um 23:02 Uhr
Na dann:
Lass Fakten sprechen

Stromsituation Deutschland am 29.08.2015 um 20:00 Uhr

Strombedarf= 57,409 GW

Anteile

Biomasse = 5,118 GW
Laufwasser = 2,057 GW
Wind = 0,751 GW
Sonne = 0,022 GW
Konvent. Kraftwerke = 52,186 GW

Datenquelle = Kopp-Verlag

Ach nein, der gilt ja nicht
Datenquelle Propagandaabteilung der Erneuerbaren Energien agora-Energiewende

http://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/
Stefan Walther
4.851
Stefan Walther aus Linden schrieb am 29.08.2015 um 23:06 Uhr
Sie wollen nicht diskutieren Herr Grüger - niemand kann Sie dazu zwingen - schade drum, Hinweise auf den Kopp-Verlag können Sie sich bei mir sparen! Fehlen nur noch Hinweise auf Jebsen, Elsässer und andere Verschwörungstheoretiker...

Dass Windenergie nicht gleich Windenergie bedeuten muss, dass auch die großen Energiekonzerne versuchen mit Erneuerbaren Energien ihren Reibach zu machen, dass der / ihr Staat ihnen dabei die Subventionen ( wie vorher bei der Atomkraft ) in den Hintern bläst... alles das ändert nichts an der Tatsache, dass eine Umstellung auf Erneuerbare Energien nicht nur aus ökologischer Sicht ein Muss ist, nein, es ist auch ohne weiteres möglich!
Bei so vielen Literaturtipps will ich mich auch nicht lumpen lassen. Generell sind die Analysen der "Bürgerbewegung für Kryo-Recycling, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz" sehr zu empfehlen.
Hier speziell:
http://www.total-recycling.org/die-zweite-auflage-der-broschure-uber-100-erneuerbare-energie-ist-erschienen/
Florian Schmidt
4.882
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 29.08.2015 um 23:23 Uhr
"Ach nein, der gilt ja nicht
Datenquelle Propagandaabteilung der Erneuerbaren Energien agora-Energiewende"
Und deswegen kann ich sie nicht ernst nehmen.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.08.2015 um 23:43 Uhr
Auf Fakten gehen Sie nicht ein, sind auch blöde Fakten, nicht war?

..mich nicht ernst nehmen, oder vertrauen Sie der Datenquelle nicht. Kommt auch etwas mit Substanz von Ihnen? Oder posten Sie nur, um die Kommentaranzahl zu erhöhen?

Wie würden Sie agora-Energiewende bezeichnen? Objektiv, oder ist es eine Lobbyorganisation der EEs?
Florian Schmidt
4.882
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 29.08.2015 um 23:59 Uhr
Ich frage mich nur was sie uns damit sagen wollen. Dass die konventionellen Kraftwerjke momentan noch viel Strom produzieren? Weswegen man sie wohl auch nicht alle mit einem Schlag runter gefahren hat. Die Alternativen müssen natürlich erstmal gebaut und angefahren werden. Paralell dazu werden andere Energiequellen schrittweise vom Netz genommen. Sind sie so naiv und erwarten eine Sofortlösung?
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 30.08.2015 um 09:55 Uhr
@Floran Schmidt, Sie haben es nicht erkannt, oder wollen es nicht erkennen. Bei der PV und Windkraft liegt die installierte Leistung inzwischen bei 80 GW. Zum Zeitpunkt der Einspeisung oben, und ich wollte da aktuell sein, lag die Einspeisung dieser beiden, mit über 200 Milliarden Euro subventionierten EEs bei 0,77 G. Das ist ein Totalausfall. Das bleibt auch so, wenn Sie die installierte Leistung auf 800 GW schrauben. Ohne Sonne und Wind kein Strom. Speichermöglichkeiten sind noch nichteinmal ansatzweise in Sicht.
Und was ich erwarte, Herr Schmidt, ich erwarte, dass wenn man uns für teuer Geld Anlagen mit einer installierten Leistung von 80 GW aufschwatzt, zumindest im Verhältins 1:4 entsprechend Alt-Anlagen überflüssig werden. Sprich Drechschleudern vom Netz gehen. Trotz des Zubaus von 80 GW PV und WKAs ist ein Absenken von CO2 Ausstoß nicht in Sicht. Aber genau das erwarte ich, wenn ich schon für, aus meiner Sicht Unsinn, unsere Natur opfern soll.
@ Frau Black, nein ich bin keiner Verschwörung auf der Spur gekommen, ich informiere mich einfach. Zitat: "..nun sind WIR aufgeflogen.." Wer ist wir?
@Gerhard Gebauer, die Daten stammen nicht vom Kopp-Verlag, Sie müssen auch lesen. Sie stammen von agora-Eneriewende Zitat von der Seite agora-Eneriewende.
"Alle hier verwendeten Rohdaten werden von den
Transparenzplattformen der europäischen Übertragungsnetzbetreibern ENTSO-E sowie der Leipziger Strombörse EEX öffentlich bereitgestellt und von Agora Energiewende als Grundlage für das Agorameter verwendet." Zitat Ende
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 30.08.2015 um 12:10 Uhr
Grünwählerin, oder?
Florian Schmidt
4.882
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 30.08.2015 um 12:33 Uhr
@ Frau Back: Bleep Beep Beep Bep Beeep. Wir verstehen uns.
Florian Schmidt
4.882
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 30.08.2015 um 12:42 Uhr
Ich empfinde eine Referenz auf Waldorf und Statler übrigens keinesfalls als Beleidigung.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Ulrich Grüger

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