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Kurz Kommentiert: GSDSSF Gießen sucht den Super Solei Fresser oder Wer kotzt verliert.

Gießen | Das Stadtfest in Gießen scheint in diesem Jahr mit einem Höhepunkt der Geschmacklosigkeit zu ködern. Es werden die Männer und Frauen unserer Gemeinde zusammen gerufen sich die Plautzen mit in Lake eingelegten Hühnereiern zu mästen. Ziel dieses Spektakulums ist die Ernennung des ersten Gießener Soleierkönigs.
Dieser wird dann mit überschaubarem Gefolge für ein Wochenende nach Österreich geschickt. Es ist jetzt nicht so, dass ich den Ösis solche Leute, wenn auch nur geliehen, nicht gönnen würde. Aber ist das wirklich ein Wettbewerb? Auf Zeit so viele Soleier fressen bis die Kotze sauer schmeckt? Aus den US und A kennen wir ja derartige Wettbewerbe schon länger. Da knallt sich der Ami ja alles durch den Hals was den Eindruck macht durch zupassen. Apple Pie, in der komischen Pros a bereits besungen das Chili, Chickenwings oder auch die in Verdrehung der Tatsachen als „Hotdog“ bezeichneten Frankfurter im Labberbrötchen.
Mit riesigem Buhei stürzen sich kleine schmächtige Männer mit Titanmägen auf riesige Platten mit Nahrungsmitteln, stürzen diese einfach runter, saufen literweise Wasser damit es besser rutscht und erhalten am Schluss ein paar Dollar und bekommen ein Dixiklo zugewiesen.
Wie skurril muss sowas auf Menschen wirken die sagen wir mal, nicht über regelmäßige Nahrungsoptionen verfügen? Wieso gibt es eine derart hohle Scheiße als lustigen Wettbewerb. Sackhüpfen z. B ist auch nicht anspruchsvoller, macht aber genug Menschen satt wenn man die Kartoffeln in den Säcken vorher verteilt. Gießen, hey. Müssen wir wirklich öffentlich ermitteln wer in der Stadt die meisten Eier in den Mund bekommt? Ist es ein rühmenswerter Titel ein Fresskönig zu sein. Gut, jedes Ei welches DU weg frisst ist ein Küken das nicht geschreddert wurde. Aber reicht alleine das zur guten Tat?
Und nächstes Jahr frisst die halbe Stadt dann Handkäs und macht die Region über Jahrhunderte unbewohnbar.

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Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
10.761
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 12.08.2015 um 08:01 Uhr
zu recht angeprangert ! wettessen in einer stadt in der es mehr menschen gibt die zur tafel gehen müssen als hunde die angemeldet sind.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 12.08.2015 um 08:49 Uhr
Ist einfach Gießen, wie ich schon mehrfach bei anderen Dingen angemerkt habe.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 12.08.2015 um 18:46 Uhr
"Es geht uns gut. Uns allen? Leider nicht.
Es gibt Menschen, die müssen auch in unserer Wohlstandsgesellschaft um ihr tägliches Brot kämpfen."
( Quelle : Gießener-Tafel.de )

Danke für diese Info - einfach nur peinlich, Gießen !!!
338
Ruth Schewietzek aus Gießen schrieb am 14.08.2015 um 00:21 Uhr
Möcht mal wissen, wer auf diese hanebüchene Idee gekommen ist.
Das ist doch eklig, sich Essen in solchen Mengen und dann noch gegen die Zeit hineinzustopfen und dann alles wieder auszukotzen.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 14.08.2015 um 09:02 Uhr
Haha, Herr Schmidt,
treffender Kommentar zu einem (weiteren) Trend aus den Staaten, den wir hier wirklich nicht sooo dringend brauchen.
Der letzte Satz ist klasse. Bringen Sie die bloß nicht auf Ideen...! ;-D
Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 14.08.2015 um 13:27 Uhr
Egal wie ekelhaft man dieses geschmacklose Vorhaben findet, aber was hat eigentlich GIESSEN als Stadt damit zu tun?
Herr Herold, was haben Sie eigentlich so extrem an Gießen auszusetzen? Sie wohnen doch in Gießen und lassen keine Gelegenheit aus an dieser Stadt rum zu nörgeln. Oder ist das Ihre Art grundsätzlich an allem etwas zu mäkeln, es sieht stark danach aus.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 14.08.2015 um 16:08 Uhr
Gießen richtet doch das Stadfest aus, da könnten sie auch sorgfälltiger über die Programmpunkte wachen.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 17.08.2015 um 19:43 Uhr
Gewonnen hat das Ganze ein gewisser Reiner P., der sich insgesamt 8 Eier in 2 Minuten unter den Bürstenhaarschnitt schaufelte. Bleibt noch zu erwähnen, dass die Initiatoren dieses Gehirnfurzes sich nicht die Mühe machten halbwegs appetitliche Soleier selbst einzulegen. Be dem "Spielgerät" handelte es sich um fertige Industrie Soleier. Jeder Berliner Kneipenwirt, der die Dinger anbieten würde müsste sich zu Entfernung einen versierten Chirurgen suchen, wolle er nicht den Rest seines Lebens stehend verbringen.
Andrea Mey
10.947
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 18.08.2015 um 00:50 Uhr
Guter Artikel, jegliche Formen des "Wettfressens" sind einfach nur widerlich!
Es ist ein armes Bild, daß das nun auch auf dem Giessener Stadtfest "geboten" wird.
Gibt es denn keine besseren "Attraktionen" mehr in Gießen?
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Florian Schmidt

von:  Florian Schmidt

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Florian Schmidt
4.881
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