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Kindertagespflege: Teil moderner Familienpolitik. Netzwerk Kindertagespflege ist erste Anlaufstelle für Eltern, Tagespflegepersonen und solche, die es werden wollen

Rund 370 Mädchen und Jungen werden im Landkreis Gießen regelmäßig von 135 anerkannten Tagesmüttern oder -vätern betreut. Für eine gute Ausbildung, Qualität bei der Betreuung und Beratung von Eltern und Tagespflegepersonen sorgt ein kompetentes Netzwerk.
Rund 370 Mädchen und Jungen werden im Landkreis Gießen regelmäßig von 135 anerkannten Tagesmüttern oder -vätern betreut. Für eine gute Ausbildung, Qualität bei der Betreuung und Beratung von Eltern und Tagespflegepersonen sorgt ein kompetentes Netzwerk.
Gießen | Viele Eltern können sich einen Alltag ohne ‚ihre‘ Tagesmutter oder -vater nicht vorstellen. Kein Wunder, denn Kindertagespflege ist eine flexible, verlässliche und individuelle Betreuungsform für Kinder in jedem Alter. Rund 370 Mädchen und Jungen werden im Landkreis Gießen regelmäßig von 135 anerkannten Tagesmüttern oder -vätern betreut.

Für eine gute Ausbildung, Qualität bei der Betreuung und Beratung von Eltern und Tagespflegepersonen sorgt das Netzwerk Kindertagespflege im Landkreis Gießen mit seinen drei Partnern. „Kindertagespflege ist ein wichtiges Standbein einer modernen Familienpolitik“, sagt hauptamtlicher Kreisbeigeordneter Dirk Oßwald, Familiendezernent im Landkreis Gießen, „Tagespflegepersonen übernehmen eine verantwortungsvolle Aufgabe, die gleichberechtigt neben der Betreuung in Kindertagesstätten zu sehen ist.“

Das Netzwerk Kindertagespflege übernimmt dabei eine zentrale Rolle. Es bildet sich aus dem Verein ‚Eltern helfen Eltern‘ in Gießen, der katholischen Familienbildungsstätte in Buseck sowie dem Oberhessischen Diakoniezentrum in Laubach. Alle drei Partner unterhalten am jeweiligen Standort ein Kindertagespflegebüro und arbeiten in enger Kooperation mit dem Team Kindertagesbetreuung der Kreisverwaltung.

Dort ist Isabel Fuchs die verantwortliche Fachberaterin. Sie erklärt: „Der Erstkontakt läuft immer über die Kindertagespflegbüros – egal, ob jemand Tagespflegeperson werden möchte oder für sein Kind eine Tagespflegeperson sucht. Die Mitarbeiterinnen des Netzwerks helfen in allen Belangen rund um Kindertagespflege kompetent weiter.“

Falls jemand professionell Kinder betreuen möchte, besprechen die Netzwerk-Mitarbeiterinnen, was es zu beachten gibt, wenn man anerkannte Tagespflegeperson werden möchte. Wenn alle Voraussetzungen stimmen, kann die interessierte Person an der jährlich stattfindenden Ausbildung zur qualifizierten Kindertagespflegeperson teilnehmen.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist die Ausbildung kostenlos. Nach absolvierter Grundqualifizierung werden neue Kindertagespflegepersonen in die Kartei des Netzwerkes aufgenommen und im Berufsalltag begleitet. „Mit dem Netzwerk und der gegenseitigen Unterstützung haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Alle Mitglieder haben eine hohe Fachkompetenz und hilfreiche Erfahrung bei der Vermittlung und Begleitung“, attestiert Dirk Oßwald.

Daher
Haben Sie Fragen rund um das Thema Kindertagespflege? Wollen Sie Tagesmutter oder Tagesvater werden? Suchen Sie eine flexible Betreuung für ihr Kind? Melden Sie sich im Netzwerk Kindertagespflege!
Haben Sie Fragen rund um das Thema Kindertagespflege? Wollen Sie Tagesmutter oder Tagesvater werden? Suchen Sie eine flexible Betreuung für ihr Kind? Melden Sie sich im Netzwerk Kindertagespflege!
sind auch alle Eltern, die eine individuelle Betreuung für ihr Kind suchen, beim Netzwerk Kindertagespflege richtig. Die Beraterinnen in den Kindertagespflegebüros fragen nach Wünschen und Erwartungen, die Eltern haben, und vermitteln meist an eine potentielle Tagesmutter oder einen -vater. „Die Kolleginnen sind für alle Beteiligten verlässliche Ansprechpartner. Auch wenn es mal zu Schwierigkeiten während der Betreuung kommen sollte, stehen die Kindertagespflegebüros beratend zur Seite“, erläutert Isabel Fuchs vom Landkreis.

Finanziert wird das Netzwerk aus drei Säulen: durch Landesmittel, durch den Landkreis Gießen und durch die Kommunen. Auch sie beteiligen sich an der Unterhaltung des Netzwerks, um die Kinderbetreuungssituation vor Ort zu stärken. Die zahlreichen Tagesmütter und -väter im Landkreis Gießen ermöglichen Eltern ein Wunsch- und Wahlrecht. Denn nur bei ausreichendem und vielfältigem Angebot können sie entscheiden, ob sie ihr Kind in einer Einrichtung oder in Kindertagespflege betreuen lassen möchten. Ein Aspekt, der für die Betreuung bei einer Tagesmutter spricht, ist die hohe Flexibilität, insbesondere bei bedarfsgerechten Betreuungszeiten – zu Randzeiten oder über Nacht. Wird die Tagesmutter krank, übernimmt in den meisten Fällen eine andere Tagespflegeperson die Vertretung.

Dass die Kindertagespflege einen hohen Stellenwert im Kinderbetreuungssystem des Landkreises hat, zeigt auch der noch junge „Runde Tisch Kindertagespflege“. Familiendezernent Dirk Oßwald hat ihn ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit aller Partner zu optimieren. „Nicht nur die Netzwerk-Partner sitzen dabei mit am Tisch, sondern auch einige Tagespflegepersonen. Wir wollen schließlich eng kooperieren und den Kontakt zu den Betroffenen halten“, erläutert der Ideengeber.

Auch überregional beteiligen sich die Mitarbeiterinnen des Netzwerkes sowie des Jugendamts an Weiterbildungen rund um die Kindertagespflege. So war der Landkreis Gießen im April Gastgeber des ersten Vernetzungstreffens „Kindertagespflege Hessen Mitte“. Es wurde vom hessischen Kindertagespflegebüro organisiert und moderiert. Simone Hackemann, Fachbereichsleiterin beim Landkreis Gießen, resümiert: „Wir haben durch den Austausch neue Erkenntnisse gewonnen. So gab es neue Impulse, um die Kindertagespflege in der eigenen Region weiterzuentwickeln und zu optimieren. Damit sie bleibt, was sie bereits ist: eine flexible, verlässliche und individuelle Betreuungsform für Kinder.“

Haben Sie Fragen rund um das Thema Kindertagespflege? Wollen Sie Tagesmutter oder Tagesvater werden? Suchen Sie eine flexible Betreuung für ihr Kind? Melden Sie sich im Netzwerk Kindertagespflege! Die Mitarbeiterinnen im Netzwerk beraten Sie gern. Wenn Sie Biebertal, Heuchelheim, Langgöns, Linden, Pohlheim oder Wettenberg leben, melden Sie sich bei Christine Rinn, 0641 3012579. Personen aus Allendorf, Buseck, Fernwald, Lollar, Rabenau, Reiskirchen oder Staufenberg sind bei Helga Schmitz richtig: 06408 501153. Für Grünberg, Laubach, Hungen und Lich ist Karen Sondhof zuständig, 06405 827160. Übergeordnet können Sie auch das Jugendamt anrufen, Isabel Fuchs: 0641 9390-9891.

Rund 370 Mädchen und Jungen werden im Landkreis Gießen regelmäßig von 135 anerkannten Tagesmüttern oder -vätern betreut. Für eine gute Ausbildung, Qualität bei der Betreuung und Beratung von Eltern und Tagespflegepersonen sorgt ein kompetentes Netzwerk.
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Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
10.760
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 12.08.2015 um 08:09 Uhr
nun ja und die streiken auch nicht. klar das eine gemeinde es gerne sieht wenn es mehr konkurenz für die kita gibt. die kita kostet geld wenn man sie nicht schon in kirchliche hand gegeben hat. kirchliche kitas werden meines wissens auch nicht bestreikt da sie der kirche unterstehen und somit nicht an einen tarifvertrag gebunden sind. jetzt für tagesmuttis oder papas werben ist
sowas von daneben !
zahlt den erziehern vernünftiges geld für ihre arbeit !
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von:  Landkreis Gießen

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