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Waschbären nicht anlocken und Biotonnen verschließen

Gießen | Immer häufiger kommt es vor, dass Waschbären in Gärten und der Nähe von Wohnhäusern gesichtet werden. Machen die Wildtiere dort Probleme, ist ein Anruf beim zuständigen Jagdpächter oder der Unteren Jagdbehörde der richtige Weg, um Hilfe zu holen. Aus gegebenen Anlass erläutert Jürgen Scheffler von der Unteren Jagdbehörde: „In der letzten Zeit rufen vermehrt Bürgerinnen und Bürger an, die sich über das Vorkommen von Waschbären in ihren Vor- und Hausgärten beschweren. Wenn unsere Mitarbeiter dann nachfragen, geben die Anrufer häufig zu, dass sie selbst oder Nachbarn die Waschbären gefüttert haben oder die Tiere die Möglichkeit hatten, Futter aus Abfalltonnen zu fressen.“

Auch wenn Waschbären putzige Tiere sind und vor allem die jungen Waschbären niedlich zu beobachten sind, so ist es dennoch auf keinen Fall ratsam, sie anzulocken. Denn der Waschbär ist ein Allesfresser und hat ein sehr gutes Gedächtnis. Deswegen wird er immer wieder an den Ort zurückkehren, an dem er einmal Nahrung vorgefunden hat. Werden die Wildtiere gefüttert, führt dieses unnatürliche Verhalten zu einer verstärkten Population. Verschärft wird der Waschbärenzuwachs zusätzlich durch das Fehlen von natürlichen Feinden des Waschbären wie Luchs, Fuchs oder Wildkatze.

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Jürgen Scheffler hat einen Blick in die Statistik geworfen und stellt eine steigende Waschbär-Population fest, die zu einem immer stärker werdenden Problem wird. Deswegen appellieren die Jagdexperten: „Füttern Sie diese Tiere nicht und verschließen Sie Biotonnen und andere Futterquellen so, dass sie von den Waschbären nicht geöffnet werden können.“ Sollte sich trotzdem mal ein Waschbär zu Ihnen verirrt haben, setzen Sie sich bitte mit der Unteren Jagdbehörde in Gießen (Telefon 0641 9390-2242 oder Durchwahl -2240) oder, wenn Ihnen der zuständige Jagdpächter bekannt ist, mit diesem in Verbindung. Sie können Abhilfe schaffen. Bitte versuchen Sie nicht selbst, gegen den Waschbären vorzugehen.

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Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
11.087
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 04.08.2015 um 09:03 Uhr
Verschärft wird der Waschbärenzuwachs zusätzlich durch das Fehlen von natürlichen Feinden des Waschbären wie Luchs, Fuchs oder Wildkatze.

Nun eine gute Idee wäer es dann doch die jadt auf genau diese Tiere zu unterlassen. Laßt dem Fuchs seinen Pelz und er kümmert sich um den kleinen Bandieten. Das wäre meiner Meinung nach ein Sinnvolles Abhilfe schaffen !

Biotonne gesichert aufbewaren und nicht füttern sollte selbstverständlich sein !!!
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