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Kirtorf / Regionalversammlung … Der Irrsinn kennt keine Grenzen mehr … 11-mal mehr Windräder bis 2020 in Hessen, als derzeit!

Fotokollage:  das Regierungspräsidium Gießen und der Gegenwind von Bürgerinitiativen (hier: Logo der BI „Gegenwind Flörsbachtal“)
Fotokollage: das Regierungspräsidium Gießen und der Gegenwind von Bürgerinitiativen (hier: Logo der BI „Gegenwind Flörsbachtal“)
Gießen | Selbstgerecht und mit drohendem Zeigefinger am Rednerpult stehend, impfte er die utopischen Zahlen den fast regungslos hinnehmenden Mitgliedern der Regionalversammlung in deren Hirne. Nur im Publikumsfeld der wenigen Zuhörer, weil öffentlich, schäumte sich Raunen und Buh-Rufe in Richtung des Referenten McGovern (Grüne). „Um das Ziel, Hessen bis 2050 zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien Quellen zu versorgen, muss ein Drittel der Energie in der ersten Ertappe bis 2020 daraus stammen“, rief er fordernd und hämmerte seine 3 Quellen-Thesen wie Nägel in die Mauern des Tagungsraums: „Im Vergleich zu 2008 muss eine Verdopplung der Biomassenutzung, muss es eine Verachtfachung bei Fotovoltaik und muss eine Verelffachung der Kapazität bei der Windenergie durchgesetzt werden.“ (siehe Beitrag in Wetzlarer Neue Zeitung, vom 23.07.2015, „12.300 Hektar - reicht das?
Regionalplan Vorranggebiete für Windkraft vorgestellt …“ http://www.mittelhessen.de/lokales/region-wetzlar_artikel,-12300-Hektar-reicht-das-_arid,525288.html).
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„Und wie soll dann noch Hessen aussehen?“ rief jemand aus dem Publikum, von einem stöhnenden Lachen und Buhen gefolgt…
So die tatsächliche Wiedergabe bei der Regionalversammlung zur 2. Offenlage durch das Regierungspräsidium Gießen, in Kirtorf am 23.07.2015, wo die neuen Vorranggebiete für Windkraft vorgestellt wurden. Leider ließ die Presse die Einwände der anwesenden Bürger in ihren Berichten geflissentlich weg. Da nützt auch nicht das Mäntelchen einer „öffentlichen Veranstaltung“, wie eingangs betont, wenn hernach unkritisch berichtet wird! Einen absoluten Brüller kassierte der grüne Philosoph (natürlich nur vom Publikum), als er das massive Zerhäckseln von fliegenden Vögeln, insbesondere dem geschützten Rotmilan, nicht den rotierenden Windrädern unterstellen wollte, sondern den umherstreunenden Wildkatzen! Da schütteln selbst erfahrene Ornithologen nur fassungslos mit dem Kopf.

Und wieder kam die „Fukushima-Keule“

Der Redner der SPD Werner Hesse erinnert wie er sich fühlte als 2011 die Nachricht von Fukushima kam. Wieder begründet man damit den fatalen Schnellschuss mit dem Ausbau der Windkraft innerhalb der „nötigen Energiewende“ und wieder vergisst man, dass nicht an die Forschung zur Speicherung des bis dahin grundlastfähigen Stromangebotes konventioneller Kraftwerke gedacht wurde.
Quelle: Grafik „Grundlast-nur-durch-konventionelleTechnik“, VERNUNFTKRAFT e.V.
Quelle: Grafik „Grundlast-nur-durch-konventionelleTechnik“, VERNUNFTKRAFT e.V.
Warum vergaß man seit jener Zeit über eine effizientere Umgestaltung dieser „fossilen Dreckschleudern“ nachzudenken, die noch heute 30 Prozent der erzeugten Energie sinnlos verpuffen? Stattdessen macht man diese dicht und setzt auf Flatterstromerzeuger, die nicht ansatzweise einen Ausgleich bieten können.
Und warum denkt man wiederum nicht an die gegenwärtige kreuzgefährliche „Fukushima-Situation“ in Europa, bezüglich der bestehenden Atomkraftwerke? – Denn Frankreich betreibt heute noch über 60 Nuklearanlagen, bezieht also über 75 Prozent ihrer Energie aus Atomkraftwerken, Tschechien baut 4 neue AKWs und die Atommeiler in Deutschland, sind wie alle Reaktoren auf der Welt, alles andere als sicher, was man von Tschernobyl und Fukushima auch einst behauptete.
Es bleibt der völlig falsche ideologische Ansatz, auf der fest gemauerten globalen Klimaerwärmungs-Religion!

Das irrsinnige Ziel: 11-mal mehr Windräder bis 2020 in Hessen

Aber schauen wir uns doch mal an, ob der unflätige Zwischenruf aus dem Publikum tatsächlich keine Berechtigung hatte? Wenn dieses absurde Ziel durchgesetzt würde - und Gott bewahre uns vor solchen kuriosen Mathematik-Nieten die sich auch noch mit ’nem Doktortitel schmücken - dann wäre das nicht nur ein Desaster für die Fläche Hessens!
Im Ergebnis hieße eine geforderte VERELFFACHUNG das Aufstellen von 26.000 Windrädern! – Ja, geht’s noch?
Hessens Fläche hat zirka 20.000 Quadratkilometer, einschließlich Städte, Wälder, Gewässer, Länderein und sonstige Flächen! Im Jahr 2013 standen auf der Gesamtfläche Deutschlands 24.000 Windräder, 7 Jahre später sollen allein in Hessen 26.000 dieser Flatterstromerzeuger stehen? Was hat das noch mit seriös ausgearbeiteter und vor allem ‚grüner’ Politik zu tun? Da werden einfach Naturschutzgesetze ausgehebelt, die jeder kleine Bauherr beim Eigenheimbau pingelig beachten muss!
Wen die Herleitung zu diesem Rechenergebnis interessiert, der findet das Rechenbeispiel unten im Anhang.

Nachdenken ist angesagt…

Was würden dazu die Väter und Mütter sagen, die einst das wunderbare Hessen aufgebaut haben, welches nun durch eine Pseudo-Öko-Bio-Friedens-Bildungs-Sozial-Gerechtigskeits-Partei wie die Grünen mit Betonpfosten zerstampft wird?
Was sagen unsere Kinder einmal dazu, wenn diese nimmergrundlastfähigen Stahlbetonmonster, in 20 Jahren Milliarden von Subventionen verschlugen (gegenwärtig 24 Milliarden Euro pro Jahr!!!), aber nicht ansatzweise den gewünschten Nutzen gebrachten haben? Hinzu kommen die Stromkundenkosten, die wir alle schon jetzt, wegen des ungespeicherten Stromüberschusses, dem „*** Negativpreis“ an der Strombörse, als Ausgleich zahlen. Genau das macht den Strom teurer und nicht wie auf Rattenfängerbasis suggeriert, er werde billiger.
Heutige Schulanfänger würden dann bereits mit Berufsantritt steuerlich zur Kasse gebeten werden, ganz zu schweigen von den exorbitanten Rückbaukosten die pro Windrad bei einer halben Million Euro liegen!
Wollen wir, die das geduldet haben, die diese weltfremden Chaoten gewähren ließen, dann auch wieder nur sagen: „ Das hab’ ich nicht gewusst!“, weil wir gerade mal beim Shoppen, Chatten, Handyklicken, Fussballern oder Chillen waren?
Schreibt dann auch jemand wie einst Heinrich Heine in „Die schlesischen Weber“ (1845)?: (…)
>Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande,
Wo jede Blume früh geknickt,
Wo Fäulnis und Moder den Wurm erquickt –
Wir weben, wir weben!
>Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,
Wir weben emsig Tag und Nacht –
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch –
Wir weben, wir weben! ---

Was können, besser, was sollten wir tun!

Zurück in die Gegenwart, denn nur in ihr gestalten wir unsere Zukunft – und da sind wir alle gefragt, auch Sie, liebe Leser, dieses Beitrages. Auch diejenigen mit denen Sie diese Bedenken hoffentlich teilen und dann Ihre Proteste an jene Adressen der Damen und Herren Politiker richten (besser schriftlich), die offenbar nicht mehr ihrer Sinne mächtig sind!
Die Mitglieder der Regionalversammlung sind verpflichtet Ihre Bedenken anhören. In der Phase der 2. Offenlage bis Anfang Oktober 2015 hat der Bürger die Möglichkeit seine Einwände geltend zu machen. Ich hoffe hiervon wird reger Gebrauch gemacht! – Der wahre Souverän ist das Volk und wenn das versagt wird es zum Untertan!

Die Bürgerinitiative Gegenwind Vogelberg-Ortsgruppe Engelrod, fasst auf ihrer Webseite in einer Laufzeile das unheilvolle Ergebnis der Regionalversammlung in Kirtorf in einem Fazit zusammen:
Letzte Meldung---EULI-Ausschussmitglieder der Regionalversammlung geben grünes Licht für die weitere Zerstörung der Mittelhessischen Landschaften--- Kein einziges Ausschussmitglied erhebt seine Stimme pro Natur---Bürgermeister in den VB Gemeinden freuen sich auf den Geldsegen aus den Taschen der Stromkunden---Kirche Engelrod kann schon mal die Sektkorken knallen lassen, Kirchengrundstück liegt in der VRG-Fläche---
http://www.rtf-radmarathon.de/VB/pages/pro-naturpark-aktuell.php?monthno=7&year=2015

Tiefer hineingeguckt…

Wenn Sie das dann noch auf die 20 Jahre garantierte Subventionsleistungen (auch wenn die Windräder still stehen) hochrechnen, die ein Windkraftbetreiber kassiert (nicht verdient!), dann verstehen Sie auch, wo das erwirtschaftete Geldvolumen des noch in Arbeit und Brot stehenden Souveräns hinfließt. Das sind für die Stromproduktion derzeit fest vergütet zirka 9 ct/kWh für den Windkraftbetreiber (Vergütungssätze Windkraftanlagen). Der Gewinn an der Strombörse liegt aber nur bei zirka 3 ct/kWh (Stichwort: „Negativpreis“, wegen ungespeichertem Stromüberschuss). Wer zahlt demnach den festgeschriebenen Subventionsausgleich von zirka 6 ct/kWh? - Antwort: WIR die Stromkunden!
„Im Durchschnitt seien an der Börse in den ersten sechs Monaten des Jahres 3,02 Cent pro Kilowattstunde gezahlt (ct/kWh) worden.“, so nachzulesen auf der Seite des „Berliner Denk- und Politiklabors Agora Energiewende“ nahestehenden Erneuerbare-Energien-Magazins, das natürlich die „Negativpreis-Tragödie“ unerwähnt lässt …siehe Anhang „***Negativpreis“ und hier Quelle1.
Das erwähnte Magazin scheint aber genauso ein gestörtes Verhältnis zum Thema „Grundlastfähigkeit“ des Stroms zu haben. Dieser wird nach wie vor durch konventionelle Kraftwerke bereitgestellt, wie ich schon häufig in meinen Beiträgen schrieb (…dazu obere Grafik „Grundlast-nur-durch-konventionelleTechnik“…). Doch urteilen Sie selbst beim betrachten der Grafik und lesen dieser Magazin-Aussage: „Kohlekraftwerke könnten also ohne Probleme für die Versorgungssicherheit in Deutschland abgeschaltet werden.“!
(Quelle1: „Neuer Rekord beim Stromexport“ … http://www.erneuerbareenergien.de/neuer-rekord-beim-stromexport/150/437/88970/
Quelle2: Eingriffe durch Übertragungsnetzbetreiber… „Abregelung von Windrädern kostet über 100 Millionen“… d.h. das absichtliche Abschalten wegen drohender Netzüberlastungen durch die Windräder, allein im vergangenen Jahr… das kommt noch zusätzlich auf die Subventionskeule bei der Stromrechnungen… http://www.strom-magazin.de/strommarkt/abregelung-von-windraedern-kostet-ueber-100-millionen_35402.html )

Die Windkraftbetreiber mussten kürzlich, beim Bürgerforum Energieland Hessen, große Fehlkalkulationen zugeben. Der Tenor: Nur jede achte Windanlage ist rentabel, erfüllt also faktisch die betriebswirtschaftliche Rentabilität! (Quelle: http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/nur-jede-achte-windanlage-ist-rentabel_15893054.htm ). Macht aber nix, denn die bekommen ja trotzdem den festgeschriebenen Subventionsausgleich. – Was ein Schmierentheater!

Na dann weiter so, oder doch nicht? – Es liegt konkret an uns, wie’s weiter geht! Bitte denken Sie nicht nur daran – handeln Sie!

Ulrich Grüger


ANHANG:

Rechenbeispiel
Legt man dieses absurde Ziel einer VERELFFACHUNG bis 2020 zugrunde, hieße das:

>>> Hessens Fläche zirka 20.000 Quadratkilometer (qkm)…
>>> 14 TWh (Windenergie 2008) = 14.000.000 MWh (Megawattstunden)
>>> Multipliziert mit 11 (geforderte Verelffachung) = 14 TWh x 11 = 154 TWh …oder 154.000.000 MWh.
>>> Bei einem fiktivem Grundwert von 2.000 Volllaststunden („theoretische“ Laufleistung / Jahr, Herstellerangabe) eines 3 MW-Klasse-Windrad (200 m Höhe, 140 Nabenhöhe), hieße das: 3 MW Nennleistung x 2.000 Volllaststunden = 6.000 MWh / Jahr (Stromproduktion) pro 1 Windrad.
>>> 154.000.000 MWh: 6.000 MWh = 25.666 Windräder … also rund 26.000 Windräder!!!

>>> Um z.B. 26.000 Windräder über die Fläche Hessens in Windparks mit je 10 Windrädern zu verteilen, bräuchte Hessen demnach 2.600 solcher Windparks. D.h. 20.000 qkm : 2.600 Windparks = 7,7 qkm pro Windpark.
>>> Teilt man nun die Fläche Hessens, ähnlich einem Schachbrett in kleine Planquadrate, also ‚Windpark-Felder’ genannt auf, so ergibt sich folgendes rein mathematisches Ergebnis (7,7 qkm pro Windpark… daraus die Quadratwurzel = 2,77 km).
>>> Zwischen den ‚Windpark-Feldern’ mit je 10 Windrädern, würde in alle Himmelsrichtungen das unmittelbar nächstgelegene ‚Windpark-Feld’ in einem Abstand von sagen wir mal 2,5 km stehen – und das über ganz Hessen gesät, einschließlich Städte, Wälder, Länderein und sonstige Flächen!!!



„***Negativpreis“
…der enorme Stromüberschuss im Netz aufgrund der geringen Nachfrage, meist an Feiertagen und Wochenenden, wird an der Leipziger Strombörse EEX zu „Negativpreisen“ verkauft. – Negativpreis? Welch galant gewählte Wortschöpfung für „noch draufgelegtes Geld, damit den Strom überhaupt jemand abnimmt!
Dieses Phänomen ist der wachsenden Einspeisung von Ökostrom in das Stromnetz geschuldet. Der Grund: Die Kapazitäten der Netzbetreiber sind häufig durch Strom aus den konventionellen Kraftwerken ausgelastet. Würde man diese kurzfristig abstellen, könnte dies zum einen die Netzsicherheit gefährden und zum anderen hohe Kosten verursachen. Daher benötigt man Abnehmer für den überschüssigen Strom, um ein “Überlaufen” der Stromautobahnen abzuwenden. Da in diesem Fall der Nachfrage nach Strom ein Überangebot gegenübersteht, fallen die Preise, teils sogar in den Minusbereich. Um einen Strompreisverfall ins Bodenlose zu unterbinden, hat der Chef der Bundesnetzagentur Kurth nun eine Untergrenze für negative Strompreise festgelegt. Sie liegt bei -150€ bis -350€ für eine Megawattstunde Strom.

Fotokollage:  das Regierungspräsidium Gießen und der Gegenwind von Bürgerinitiativen (hier: Logo der BI „Gegenwind Flörsbachtal“)
Fotokollage: das... 
Quelle: Grafik „Grundlast-nur-durch-konventionelleTechnik“, VERNUNFTKRAFT e.V.
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Kommentare zum Beitrag

49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 28.07.2015 um 16:44 Uhr
Danke für diesen emotionalen Bericht von dem Beschluss der Regionalversammlung zur 2. Offenlage des Teilregionalplans Mittelhessen. Erstaunlich, ich habe die EULI Situngen besucht, dass immer wieder Gerhard Schmidt (SPD) ehem. Bürgermeister in Wettenberg, das Repowering in Ulrichstein Helpershain verlangte. Da nun auch Rechtsanwalt Karpenstein, Arm in Arm mit der OVAG und der Stadt Ulrichstein, gegen den Teilregionalplan vorgehen will, wird mir das Verlangen, nach Repowering und mehr Flächen wür die Windindustrie in Vogelschutzgebieten, endlich klar. Rechtsanwalt Karpenstein kommt auch aus Wettenberg und ein Schelm, der da keine Verbindungen sieht.
Florian Schmidt
4.555
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.07.2015 um 16:44 Uhr
Ich wäre dafür allen Windkraftgegnern ein Fahrrad mit Dynamo zu kaufen, sie damit unter den Landtag zu sperren und ihre produktive Strampelei von dort ins Stromnetz zu speisen.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 28.07.2015 um 16:57 Uhr
Sie bekommen bestimmt Strom von den Windkraftanlagen, stimmt's? Auch bei Flaute?
In schöner Unregelmäßigkeit glänzen alle 26.000 Windkraftanlagen, mit einer installierten Leistung von sage und schreibe 38 GW, mit einem Totalausfall. Nich Einzelne, sondern deutschlandweit, zum selben Zeitpunkt. Einfach mal informieren.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 28.07.2015 um 19:49 Uhr
Vielleicht schauen Sie sich einfach einmal die "Ergüsse" der Naturzerstörer an
https://youtu.be/sDeyruhSWY4
Florian Schmidt
4.555
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.07.2015 um 19:53 Uhr
Ein Youtubevideo, der letzte Beweis. Menschen können übrigens übers Wasser gehen
https://www.youtube.com/watch?v=sBQLq2VmZcA
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 28.07.2015 um 20:30 Uhr
Ich verstehe Sie nicht, was ist falsch an meinem Youtube Filmchen mit den WKAs? Sind die Fotos mit den WKAs manipuliert?
Florian Schmidt
4.555
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.07.2015 um 20:35 Uhr
Nein, gerade auf Youtube gibt es nur seriöse und völlig wertfreie neutrale Bildungsfilme.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 28.07.2015 um 22:02 Uhr
Ich habe lediglich das wahre Gesicht des Windwahns gezeigt. Was ist daran unseriös. Die WKAs zu entfernen.
Es gibt Menschen die vor lauter Lügen die Wahrheit nicht mehr erkennen können.
Wahr ist, das bis 2022 19 GW gesicherte Kernkraftleistung in unserem Industriestaat Deutschland wegfallen. Wahr ist, das nur Kohle-, Gas- oder Ölkraftwerke diese ersetzen können. PV und Wind sind ohne entsprechende Speicher, nicht dazu in der Lage.
Speicher in der benötigten Größenordnung sind noch Jahrzehnte nicht in Sicht.
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 28.07.2015 um 22:59 Uhr
Und was ist ihre Alternative zur ungelösten "Endlager"-Frage oder zur ungelösten globalen Erwärmung?
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.07.2015 um 00:04 Uhr
Bestimmt werden die Windindustrieanlagen diese Probleme lösen. Wie kommen Sie dazu, mich, der sich für den Erhalt der Natur einsetzt, nach Alternativen zu fragen, die keine Alternativen sind?
Vielleicht sollten Sie sich auch ein wenig über die Technik, die Menschen schon zu Beginn des 2000 Jahrhundert als nicht weiterführend erkannt haben.
Zitat von der deutschen-Mühlenseite. Zur Schraberg-Mühle in Hedecke:
"Die Windmühle, Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut, besteht aus einem massiven Unterbau mit einer aufgesetzten Holzkonstruktion. 1905 wurde die Mühle durch den Einbau eines Motors windunabhängig." Zitat Ende
Was hat sich seitdem an der Funktionstüchtigkeit von "Windmühlen" bei Windstille geändert?
Zur Erderwärmung, wollen Sie mit Windmühlen das Klima retten. Es ist jetzt schon bekannt, dass es im Windrichtung hinter den Mühlen, wärmer ist.
Und wenn ich oben von Kohle-, Gas oder Ölkraftwerke als Ersatz für AKWs schreibe, dann ist das kein Wunschdenken von mir, sondern leider die bittere Realität.
Ralf Praschak
846
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 29.07.2015 um 00:10 Uhr
Sie beantworten nicht meine Frage. Ich habe nach ihrer Alternative gefragt. Also konkret, wie sollte der Strom aus ihrer Steckdose produziert werden?
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.07.2015 um 14:23 Uhr
Ich habe Ihnen schon geantwortet. Hier noch einmal zum mitschreiben, Wind und Sonne können KEINE herkömmlichen Kraftwerke ersetzen. Wenn nun die fossilen Rohstoffe endlich sind, dann können sie, das ist natürlich nur meine Meinung, nur durch Geothermie abgelöst werden. Denn die Menschen werden den Schritt in vorindustrielle Zeiten nicht mitmachen. Die Industrie sowiso nicht. Wir brauchen verlässliche und planbare Stromlieferungen.
Aber noch einmal, das hat eigentlich Heiko Schmidt an einer anderen Quelle mit dem Vergleich Stahlbrücke und Hanfbrücke sehr gut erklärt.
Für keine Alternative zu fossiler Energie, das ist Wind und Sonne nun mal (KEINE ALTERNATIVE), brauch ich keine Alternative.
Wenn wir diese Unmengen an Geldern in Forschung gesteckt hätten, wären wir schon ein großes Stück weiter.
Und nocheinmal: mit dem vernichten von Lebensräue streng Art geschützter Vögel durch die Windindustrie, vernichten wir letztlich auch unseren Lebensraum.
Welchen Vorteil hat für Sie die Stromgewinnung aus Wind und Sonne? Wird das Endlagerproblem gelöst? Werden weniger AKWs gebaut? Sinkt der CO2 Ausstoß?
Nein zum Atomstrom noch. Deutschland importierte im Jahr 2014 ganze 14,8 TWh Strom aus Frankreich. Deutschland exportierte im gleichen Zeitraum 0,8 TWh nach Frankreich.
Wissen Sie wann wir Strom aus Frankreich bekommen haben? Immer dann, wenn die Windstromeinspeisung am Boden lag.
Man könnte auch sagen: Atomstrom rettet unsere Stromversorgung.
Aber noch eines. Ich bin in den 70er Jahren gegen den Ausbau der Kernenergie auf die Straße gegangen, also kein Verfechter der Kernenergie. Aber ich informiere mich und bin realist. Wir zerstören unsere letzte verbliebene Natur, mit der Windindustrie.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.07.2015 um 16:03 Uhr
Zitat Florian Schmidt: "Ich wäre dafür allen Windkraftgegnern ein Fahrrad mit Dynamo zu kaufen, sie damit unter den Landtag zu sperren und ihre produktive Strampelei von dort ins Stromnetz zu speisen. " Zitat Ende
Und ich wäre dafür, dass Menschen die SAM = Subventions-Abschöpf-Maschinen gut heißen und damit die Zerstörung unserer Natur in Kauf nehmen, ausschließlich mit Strom aus diesen Anlagen beliefert werden.
Florian Schmidt
4.555
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 29.07.2015 um 17:03 Uhr
Wenn sie dazu den Filter bauen.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.07.2015 um 18:26 Uhr
Nach dieser Antwort ist mir klar, Sie haben nichts verstanden, aber Posten um des Postens willen.
Florian Schmidt
4.555
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 29.07.2015 um 19:30 Uhr
Langsam wird meine Geschäftsidee einer Aluhutmacherei immer konkreter.
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 29.07.2015 um 19:49 Uhr
Ich verzichte nun auf weitere Kommentare, denn Qualität geht vor Quantität. Danke für die Unterhaltung.
Florian Schmidt
4.555
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 29.07.2015 um 20:02 Uhr
Das Argument mit den vögeln finde ich gut. Wie weit überm Boden strahlt eigentlich ein durchgebrannter Kernreaktor? Es kann nicht ewig weiter gehen mit der Atomenergie und auch Fossile Brennstoffe sind endlich. Wenn die Windenergie heute noch Probleme macht ist es daran diese Technologie zu entwickeln und zu verbessern. Das kann aber nur in einem Prozess passieren und wenn man daran bleibt.
Dann ist auch mal auf die landschaftliche Ästhetik geschissen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Ulrich Grüger

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