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Darauf einen Jägermeister! Weil Waidmänner die Welt retten, gibt’s bei der Rabulistik-Olympiade die Hubertus-Medaille in Gold

Na, das hat sich doch mal wieder gelohnt! Vor allem in Tschechien erwarten deutsche Nimrods paradiesischen Voraussetzungen und traumhaften Abschussquoten. Kommerzielle Anbieter locken mit Top-Angeboten. Hier hat es gerade die Fasan-Fraktion erwischt.
Na, das hat sich doch mal wieder gelohnt! Vor allem in Tschechien erwarten deutsche Nimrods paradiesischen Voraussetzungen und traumhaften Abschussquoten. Kommerzielle Anbieter locken mit Top-Angeboten. Hier hat es gerade die Fasan-Fraktion erwischt.
Gießen | Es kommt halt immer drauf an, wie man sich und wie man was „verkauft“. So sind „unsere“ Jäger(meister) Meister darin, sich als Umweltschützer und Tierfreunde zu inszenieren und ihr blutiges Waidwerk als im Sinne des Allgemeinwohls zwingend notwendig zu rechtfertigen. Und weite Teile der Öffentlichkeit glauben das. Beutetiere wie der Waschbär werden dämonisiert, um so die nötige Akzeptanz für eine noch rigorosere Bejagung zu schaffen. Viele Medien, auch die als seriös und honorig geltenden, übernehmen die zum Teil doch ziemlich schrägen Thesen kritiklos. Ein gut geölter PR-Apparat macht’s möglich.
Die Front der Tierschützer ist weniger homogen. Letztere zersplittern sich in viele recht unterschiedlich ausgerichtete Einzel- und Interessengrüppchen, die zum Teil voneinander abweichende Ziele verfolgen und nicht überall so geübt darin sind, sich Gehör zu verschaffen. Aber sie holen auf. An die rabulistischen Höchstleistungen der Konkurrenz mit dem „grünen Abitur“ jedoch reichen sie aber noch nicht heran. So haben die Bremer Nimrods jetzt der Diskussion mit argumentativer Wucht eine ganz neue Dimension erschlossen.
Die Pirschgänger von der Weser glorifizieren sich selbst als Retter der Welt und wollen uns weismachen, dass sie durch ihr „segensreiches Wirken“ die Zahl der Unfalltoten senken, die Volksgesundheit fördern, den Hochwasserschutz vorantreiben, Käfighaltung und Geflügelmast eindämmen und das Töten von Nutztieren zwecks Nahrungserwerbs reduzieren. Kein Witz. Die (bewaffneten) Jungs (und Mädels) meinen das Ernst. Ohne sie stünde unser gebeutelter Planet noch schlechter da, als er es schon tut. Für diese Klimmzug-Nummer gibt es beim nächsten Poetry-Slam die Hubertus-Medaille in Gold mit Eichenlaub. Warum? Mehr darüber hier:
http://www.rotorman.de/darauf-einen-doppelten-jaegermeister-die-goldmedaille-bei-der-rabulistik-olympiade/

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
39.354
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 27.07.2015 um 21:43 Uhr
Ich gratuliere zu diesem Bericht und stimme voll zu. Eine traurige, hier erwähnte Wahrheit, die ich nach fast 40 Jahren aktivem Tierschutz nur bestätigen kann: würden die Reihen der Tierschützer sich die Hand reichen und eine Mauer bilden, sie wäre für alle Tierausbeuter undurchdringbar.
Ilse Toth
39.354
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 27.07.2015 um 21:43 Uhr
Ich gratuliere zu diesem Bericht und stimme voll zu. Eine traurige, hier erwähnte Wahrheit, die ich nach fast 40 Jahren aktivem Tierschutz nur bestätigen kann: würden die Reihen der Tierschützer sich die Hand reichen und eine Mauer bilden, sie wäre für alle Tierausbeuter undurchdringbar.
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von:  Jürgen Heimann

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Jürgen Heimann
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