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Dieter Kraushaar präsentierte "1945 - Kriegs- und Nachkriegsjahre in Rödgen"

Die lesenswerte Schrift von Prof. Dieter Kraushaar
Die lesenswerte Schrift von Prof. Dieter Kraushaar
Gießen | Sehr gut besucht war die Veranstaltung des Fördervereins Heimatmuseum Rödgen im Sitzungssaal des Bürgerhauses, in dem Prof. Dieter Kraushaar sein jüngstes Werk "1945 - Kriegs- und Nachkriegsjahre in Rödgen" präsentierte. Kraushaar berichtete eingangs, dass oft die Kenntnis fehle, wie es damals im Stadtteil, dem damaligen Dorf Rödgen zuging und wie die Menschen die Kriegs- und Nachkriegszeit erlebt haben. Deshalb habe sich der Förderverein Heimatmuseum veranlasst gesehen, eine Schrift vorzulegen, die den genannten Zeitabschnitt der Rödgener Geschichte behandelt. Zum Teil konnte auf wenig bekannte Quellen, aber auch auf Berichte von Zeitzeugen zurückgegriffen werden. Lobend erwähnte Kraushaar die Rolle des von den Amerikanern eingesetzten Bürgermeisters Ferdinand Schmidt, ein ortsbekannter aufrechter Sozialdemokrat, der unter schwierigsten Verhältnissen versuchte, den Bürgern das Leben zu erleichtern. Auch die Schikanen, denen der örtliche Pfarrer und die Kirchengemeinde durch die Nazis ausgesetzt waren, ließ der Vorsitzende des Fördervereins Heimatmuseum und Autor der Schrift nicht unerwähnt.

Die Zeitzeugen,
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Dieter Kraushaar präsentiert "1945 - Kriegs- und Nachkriegsjahre (1)
die teilweise anwesend waren und von speziellen Themen berichteten, waren Marie Jaworski (Zerfall der Naziherrschaft und Neubeginn), Gertrud Arnold (Kriegs- und Nachkriegszeit), Christel Will (Kriegs- und Friedenstage), Wilhelm Hahn (Kindheit im Krieg), Karl Heinz Etzelmüller (Das letzte Aufgebot), Lothar Raab (Vertreibung aus Bärn - Hintergründe), Eleonore Pomp (Meine erste Zeit in Rödgen), Renate Seipp (Flucht, Vertreibung, Flüchtlingskind im Dorf), Hans Jürgen Sult (Als Kleinkind von Pommern nach Rödgen) und Günther Kreisel (Die zweite Generation: Nachkriegsflüchtlingskind).

Bei Kaffee und Gebäck nach Rezepten der Kriegs- und Nachkriegsjahre und zahlreich ausgetauschten Erinnerungen der 40 Anwesenden, meist ältere Frauen und Männer, die Krieg und Nachkriegsjahre erlebten, klang die gelungene Veranstaltung zur Geschichte Rödgens aus. Die Schrift kann für 4 Euro beim Förderverein Heimatmuseum Rödgen, (Tel. 0641/47631 Dieter Kraushaar) erworben werden.

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von:  Werner Döring

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Werner Döring
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