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Hätten Sie`s gewusst? Flashmob

Sie laufen noch, aber singen schon
Sie laufen noch, aber singen schon
Gießen | Am Samstag, dem 18. Juli lud die Evangelische Petruskirche zu der 1. Gießener NACHT DER CHÖRE ein. Wie schon in anderen Zeitungen berichtet, stellten eine große Zahl an regionalen Chören ihr anspruchsvolles Können unter Beweis. Einmal mehr war der inzwischen über Linden hinaus bekannte und beliebte „Gospelchor Großen Linden“ gemeinsam mit dem nicht weniger herausragenden Chor „Joyful Voices“, aus Pohlheim , auch hier ganz vorne dabei und sie landeten einen Knüller. „Flashmob“ ist das Zauberwort. Während ein Teil des Publikum, ich eingeschlossen, verdutzt beobachtete, dass spontan ein paar Sängerinnen und Sänger der beiden Chöre nach vorne auf die Bühne schritt und sofort mit hellem Gesang begeisterte, obwohl noch lange nicht alle Mitglieder da waren. Die reizende Klavierbegleitung: Frau Yoerang Kim-Bachmann spielte ebenso sofort los, wie der Leiter des Gospelchors Gr. Linden, Herr Benjamin Gail, das unsichtbare Zepter schwang, als wäre die Gruppe schon vollständig. In kurzen Abständen kamen weitere kleine Gruppen von Mitwirkenden wie zufällig aus ihren Bänken und schritten singend nach vorn. Der im ersten Moment
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Nacht der Chöre (2)Gospel Großen Linden (1)Flashmob (16)
wie Chaos oder schlechtes Timing anmutende Auftritt der beiden Chöre, stellte sich schnell als geplante Performance der besonderen Art heraus. Symbolisch verkörperte die gelungene Gesangsdarbietung das spontane Zusammenspiel von verschiedenen Menschen, die alle ein Ziel haben. Ihre Gefühle im Gesang auszudrücken und Spaß am gemeinsamen Tun, egal wo man plötzlich herkommt(Sitzbank).
Die Organisation der Veranstaltung hatte noch eine weitere kleine Besonderheit umgesetzt, die zunächst ein „oh“ in manchen Gesichtern erzeugte, jedoch sehr sinnvoll und Nachahmenswert ist.
Das sonst oft übliche Hinaus- und Hineingehen, Tür auf, Tür zu, stört normalerweise die Akteure auf der Bühne sehr. Hier nicht! Eine „Türsteherin“ hat tatsächlich nach vorheriger Ansage die „Flucht“ Einzelner bzw. das „Hineinplatzen“ in die Show sympathisch verhindert. Zwischen den Auftritten konnte man dann seine Blase entleeren und an einladenden Stehtischen auf dem Vorplatz wieder füllen. Die Kleidung des Publikums reichte von kurzen Hosen mit „Jesusschlappen“ bis zum „Kleinen Schwarzen“, was ganz klar zeigte, dass hier für Jede/Jeden etwas dabei war.
Wie Frau Oberbürgermeisterin Grabe-Bolz in Ihrer Grußansprache ausführte, zeigt schon die Betitelung: 1. Gießener Nacht der Chöre, dass hier ganz sicher weitere so gelungene Veranstaltungen folgen werden.

Sie laufen noch, aber singen schon
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Yoerang Kim-Bachmann am Klavier, Benjamin Gail in Aktion
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Lücken füllen und immer weiter singen
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Nicht nur beim Zahnarzt und der Schluckimpfung-Mund auf
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Charmante Abweisung
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Der leuchtende Gospelmond über Großen Linden
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von:  Dieter Petersen

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Dieter Petersen
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