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Große Freude und Gratulation zu bestandener Prüfung: Vierzehn junge Menschen bleiben zunächst bei der Kreisverwaltung

Anita Schneider gratulierte den Absolventinnen und Absolventen herzlich und lobte die jungen Kollegen für Ihre guten Leistungen. Der Gratulation schlossen sich viele an.
Anita Schneider gratulierte den Absolventinnen und Absolventen herzlich und lobte die jungen Kollegen für Ihre guten Leistungen. Der Gratulation schlossen sich viele an.
Gießen | Zur bestanden Prüfung gratulierte Landrätin Anita Schneider am Donnerstag vierzehn ehemaligen Auszubildenden der Kreisverwaltung: „Ihre Ausbildung ist ein wichtiger Schritt in Ihrem Berufsleben und bringt viele berufliche Perspektiven. Ich hoffe, Sie finden sie hier in der Kreisverwaltung.“ Neun Fachangestellte für Bürokommunikation und fünf Verwaltungsfachangestellte haben jetzt ihre Ausbildung abgeschlossen und bleiben zunächst bei der Kreisverwaltung.

„Bleiben Sie am Ball. Die Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung bei uns im Haus sind vielfältig. Nutzen Sie die kommenden Monate, entwickeln Sie sich weiter, machen Sie sich in Ihren Fachdiensten unentbehrlich und bewerben Sie sich auf die offenen Stellen“, empfiehlt Anita Schneider den Ausgebildeten.

Die Landrätin machte bei der Feier zum Ende der Ausbildung deutlich, dass die Zeit des Lernens nach der Ausbildung nicht vorbei sei. Technische und gesellschaftliche Entwicklungen und Veränderungen sind für ein ständiges Lernen verantwortlich. Besonders freut sie sich, dass bereits im September 2015 eine der Ausgebildeten das Duale Studium an der Hochschule für Polizei und Verwaltung aufnimmt und zwei im Frühjahr den Fortbildungslehrgang zur Verwaltungsfachwirt/in besuchen werden.

Anita Schneider gratulierte den Absolventinnen und Absolventen herzlich und lobte die jungen Kollegen für Ihre guten Leistungen: „Sie können mit Ihren Abschlussnoten zufrieden sein. Wir sind es auch.“ Anita Schneider hat Joana Platt besonders hervorgehoben, die mit der Gesamtpunktzahl von 13 Punkten die beste Prüfung der Azubis abgeschlossen hat. Alle Auszubildenden wurden in ein Arbeitsverhältnis übernommen. Aufgrund ihrer sehr guten Leistungen während der gesamten Ausbildungszeit werden in diesem Jahr zwei Ausgebildete sogar unbefristet übernommen.

Die Zeugnisse zeigen, dass der Landkreis Gießen bei der Ausbildung gut aufgestellt ist, sagte die Landrätin zufrieden. Dabei unterstrich sie die große Bedeutung und Verantwortung der Ausbilder innerhalb der Kreisverwaltung: „Was diese Kollegen zusätzlich zu ihrer Verwaltungsarbeit leisten, ist enorm.“

Ausbildungsleiterin Beate Böhm, Erste Kreisbeigeordnete Dr. Christiane Schmahl und andere Gratulanten beglückwünschten ebenfalls die Absolventinnen und Absolventen. Die Azubis bekamen einen Gutschein für ein Sport-Workout, der vom Sport-Point Gießen gesponsert wurde. Sport ist ein wichtiger Teil des Lebens und Teil der Gesundheitsförderung der Kreisverwaltung, so Landrätin Anita Schneider.

Die Ausbildung als Fachangestellte/-r für Bürokommunikation haben abgeschlossen: Daniela Eckhardt, David Hautmann, Selina Kretzschmar, Lorena Meier, Joana Platt, Nicole Röll, Tim Schröder, Karoline Schwarz und Erengül Toner.

Verwaltungsfachangestellte sind nach abgeschlossener Ausbildung: Kimberly Bernhardt, Anna Herbel, Kevin Jordan, Fabienne Riedel und Lukas Stroh.

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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 24.07.2015 um 10:12 Uhr
"...und bleiben zunächst bei der Kreisverwaltung. "
Also werden die Auszubildende in der Stadt- UND Kreisverwaltung nur befristet übernommen.
( Bis auf 2 glückliche Jugendliche, siehe oben )
Recht demotivierend !!
Karl-Ludwig Büttel
3.882
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 24.07.2015 um 11:59 Uhr
Hallo Frau Hofmann-Scharf, die Situation ist für viele immer wieder ein Grund zu schimpfen. Als Personalvertreter bin ich froh, dass es die Möglichkeit gibt die Auszubildenden nach erfolgreicher Ausbildung zu übernehmen. Bedauerlich ist es sicherlich, dass nicht jeder eine feste unbefristete Stelle bekommen kann. Nur zu welchem Personaletat soll das denn führen. Der Stellenschlüssel ist nur begrenzt und die finanziellen Handlungsspielräume oft ausgereizt. Bei uns kommt noch hinzu, dass wir dauerhaft gar keine Arbeit für jeden hätten. Das Problem im öffentlichen Dienst ist meines Erachtens, dass über den eigentlichen Bedarf hinaus ausgebildet wird. Wir haben bis vor einem Jahr zum Beispiel bis zu 6 Gesundheitsaufseher in unserem Haus ausgebildet bei einem Bedarf von Null. Eine Übernahme erfolgt nur für 1-2 auf Stellen von Mitarbeiterinnen im Erziehungsurlaub. Die anderen müssen sich in Gesundheitsämtern in Deutschland bewerben. Das klappte bisher ganz gut, da viele kleine Ämter nicht ausbilden. Um die Unzufriedenheit mit den befristeten Stellen zu minimieren haben wir von der Personalvertretung darauf hingearbeitet nur noch nach Bedarf auszubilden. Schade für die vielen jungen Menschen die keinen solchen Ausbildungsplatz mehr bekommen.
Viele sind voll motoviert gewesen weil sie zumindest das Ziel eine befristeten Vertrages hatten. Das wünschenswerte ist nicht immer besser und leider auch nicht immer machbar. Ich finde es sehr gut das LK Gießen jedem die Chance gibt wenn auch nur befristet Erfahrung zu sammeln und sehe es auch als Motivation und Anerkennung für eine erfolgreiche Arbeit. Der LK hätte sie ja auch einfach machen können und einfach nicht übernehmen müssen, halten Sie das für den besseren Weg? Ich jedenfalls nicht.
Allen Prüflingen meinen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg beim Landkreis.
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 24.07.2015 um 14:54 Uhr
"..und einfach nicht übernehmen müssen, halten Sie das für den besseren Weg? "
Wie kommen Sie denn zu dieser Frage - an mich gerichtet ?
Darauf mag ich nicht einmal antworten.

Wie Sie korrekt schrieben, nach Bedarf ausbilden ! Wo sonst haben denn nun die " Verwaltungsfachangestellten" eine Chance, außer beim Kreis oder der Stadt !? Ach ja, es gibt ja auch noch die Kliniken............................
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